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13. September 2021 um 15:20 Uhr #65445
Als Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
Ich würde auch sagen, ein wenig Lehm hat noch niemandem geschadet
Selbst wenn die Kokons bis zum Frühjahr außen ein wenig “Schimmel” ansetzen. Sprich Pilze wachsen, die noch Pollenreste etc. verwerten ist es nicht weiter schlimm und vollkommen natürlich. So war es bei mir dieses Jahr, habe mich an Herrn Kornmilch gewandt, der mich da auch darin bestätigt hat dass es in der Natur nicht anders ist.
Die Bienen sind in den Kokons gut geschützt.
Ich säubere meine Kokons nicht so intensiv, aber spreche auch niemandem ab es zu tun. Muss jeder selber wissen. Mir reicht es, die Kokons von Pollenresten zu säubern, auf Milben zu kontrollieren und in einem Sieb noch Lehmreste, Kot etc. auszusieben. Mit Wasser habe ich es bisher noch nicht gemacht, ist aber sicher auch gut.
Und zur Populationsgröße, ich denke die richtet sich eher nach der Ökologie im umliegenden Radius von ca 200-600m (Flugweite der Mauerbienen). Wenn dort viele Blüten sind, kann man auch viele Mauerbienen züchten. Aber man wird nie mehr züchten können, als sich natürlicherweise dort versorgen können. Es wird dann auch die Räuberpopulation zunehmen.
Daher setzt nicht das Angebot an Nistplätzen die Grenze sondern wohl eher die Witterung und die umgebende Natur. (Und meiner Meinung nach, sollte man es allein schon aufgrund der vielen anderen schützenswerten Wildbienenarten nicht übertreiben, Stichwort: Nahrungskonkurrenz)
Zur bevorzugten Nistmöglichkeit kann ich Doris bestätigen, auch bei mir werden die Schilfrohre als erstes und komplett angenommen, während dieses jahr meine Nistblöcke recht leer geblieben sind (auch aufgrund der Witterung)
lg Jan
11. September 2021 um 20:14 Uhr #65418Als Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)
osmiaForenmitgliedBeitragsersteller- 30539
- 80m
Hi Jakob,
bist du allergisch gegen Milben? Dann kann ich dich verstehen, warum du die Kokons nicht mit der Hand reinigen magst. Hast du dir auf youtube die Videos von den Polen zur Mauerbienenzucht angeschaut? (Stichwort: Osmia Rufa) Die nehmen auch Sand zum Reinigen. Sand und Kokons in eine Röhre und dann vorsichtig schütteln.
Ein Jahr hab ich es mal mit Sand, schütteln und sieben versucht, jedoch war das ganze bei mir keine Zeitersparnis, da ich am Ende doch noch jeden Kokon einzeln in der Hand hatte (Die Mörtelreste wollte ich raus haben). Danach bin ich wieder zurück zum einzeln aus den Nistbrettchen holen und gleich sauber machen.
Ich habe heute nochmal 2 Blöcke (Foto mb1) zerlegt um ein paar Fotos zu bekommen ;-)
Aber vorher noch zur Fräse. Schau einfach mal bei A… nach Fräse und Tisch.
Meine hab ich als Set gekauft, Fräse mit Tisch. Die gibt es aber auch einzeln. Da ich meine Fräse nur für die Mauerbienen nutze hab ich die seitlichen Verlängerungen und den Anschlag mit Staubsauberanschluss nicht montiert, sondern einen eigenen Anschlag gebaut. Gefräst wird bei mir im Garten, da kann die Späne liegen bleiben. (siehe Bilder unten)
Hier sieht man zwei Nistblöcke von mir. Leider nur 3 Röhren verschlossen. Da lohnt es sich kaum die zu reinigen.
Mal gucken was es spannendes zu entdecken gibt. Hier erkennt man Fliegenlarven die sich schon komplett durch die Kokons der Gehörnten Mauerbienen gefressen haben. (Foto mb2)
Neben dem Kokon der Rostroten Mauerbeine sind kleine Maden. (Foto mb3)
Der Kokon wurde mit einer Pinzette rausgeholt (die sieht man später noch), hier erkennt man schön wie die Kotkrümel der Bienenlarve unterhalb des Kokons sind. (Foto mb4) Diese Zieh ich nach unten ab und der Kokons ist bereit zum Einlagern. (Foto mb5)
Bei den Gehörten Kokons ist es etwas „komplizierter“. Hier an einem Beispiel mit Milbenkammern als Nachbarn. (Foto mb5)
Mit der flachen Pinzette die Mörtelwand (hinter dem Kokon, der daran festklebt) lösen und hoch heben. (Foto mb6)
Links ist die Mörtelwand am Kokon und unten rechts meistens der Kot. Den Kokon halte ich zuerst am Mörtel fest und steife den Kot ab und dann nehme ich das Mörtelstück im Ganzen ab, oder es zerbröselt. (Foto mb7 und mb8)
Zum Schluss noch die Fotos der Kokons, so wie sie in den Kühlschrank kommen. Die Kokons sind in alten Teeverpackungen. Alle Kotkrümel usw. bekomm ich nicht ab. Aber ich denke es reicht. Bei den Fotos mit den Rostroten Kokons ist auch eine Nistzelle einer Blattschneiderbiene zu sehen (leider geplündert von Fliegenlaren)
Eins noch zum Thema Ankauf der Mauerbienenkokons. Ich denke, die werden nicht von Privatpersonen angekauft. Eher haben die kommerziellen Mauerbienenzüchter feste Partnerschaften, vielleicht mit Obstbauern, wo sie ihre Nistblöcke hinstellen dürfen.
Oder teilweise sehr skurrile Methoden um an die Kokons zu kommen. Beispiel „beehome“. Du kaufst ein Wildbienenhotel mit Schilfstängeln und Kokons und „verpflichtest“ dich am Ende die Niströhrchen zurück zu schicken. Die holen sie raus und schicken dir wieder ein Starterpaket und verkaufen den Überschuss.
8. September 2021 um 11:41 Uhr #65392Als Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)
Juicewrld999
Ich habe das auch immer mit der Hand gesäubert aber das hat so lange gedauert und mein ganzes Gesicht war rot wegen den Milben. Ich habe auch mit ca.30 kokons begonnen im nächsten jahr waren es dann Ca. 400, im 3. 1200, im 4. nur 500 und diese jahr wieder (schätze ich, ich zahle sie bald aber) ca. 1000. ich habe gerade eben eine einzelne Mdf platte noch gesäubert und da habe ich auch die Milben zermatscht und das ist wirklich nass
ich gebe auch die taufliegen unseren Wachteln und die freuen sich immer
ich denke mal wenn mauerbienen kokons für 80 ct verkauft werden, werden die doch bestimmt nur für 10ct angekauft, oder?
bei mir waren die platten immer 16 mal 16 cm groß und ich habe immer, als ich gefräst habe, hinten 1 cm übrig gelassen also ist der Gang ca. 15cm tief. In der einen platte in der die 8 Gänge mit jeweils 15 cm Gang Länge waren, waren einmal 12 kokons drinnen. Sonst waren durchschnittlich immer 7-9 drin. Ich glaube ich fräse 30 Mdf platten. Ich lass mir die Platten im Baumarkt (16mal 16cm) immer zuschneiden und dann fräse ich sie. So eine platte aus dem Baumarkt, die noch nicht gefräst ist, kostet ca. 40ct.
Cool, ich habe die einhell oberfräse aber leider keinen Tisch weil ich keinen finde
kennst du jemanden der einen passenden hat also Amazon oder so was? Ich male mir immer Linien auf die platten und fräse dann immer auf der Leine entlang Löcher und am Ende fahre ich mit der fräse durch alle Löcher, so dass ein Gang entsteht. Es dauert so für einen Gang bei mir ca. 1-2 Minuten. Ich habe auch noch einen eninhell Staubsauger damit der Feinstaub gleich weggesaugt wird. Ich dachte am Anfang dass sie die selbstgefrästen platten nicht annehmen weil die nicht so gleichmäßig sin aber sie haben sie super angenommen
Lg
8. September 2021 um 10:32 Uhr #65391Als Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)
osmiaForenmitgliedBeitragsersteller- 30539
- 80m
ich hab auch so gedacht wie du. I-wann hat man wohl zu viele Kokons. Im ersten Jahr 35, im zweiten dann 350. im dritten waren es 4000, dann im vierten Jahr nochmal 4000 und dieses Jahr “nur” noch 1000.Bei mir werden die Kokons (gleich bei der Entnahme) mit den Fingern von Kot,Mörtel und Milben getrennt. Ist etwas nass wenn man die Milben zermatscht.
Preislich liegt nen Mauerbienenkokons bei etwas unter einem Euro pro Stück. Je nach Art…
Wie viele Niströhren du brächtest ist schwer zu sagen. Bei 12cm Gangtiefe können gut 10 Kokons in einem Gang sein. Unter optimalen Bedingungen reichen schon 100 Nistgänge.
Wie voll waren deine Brettchen mit den 8 Gängen?
Ich hab eine handelsübliche Oberfräse mit einem Tischchen wo man die Fräse von unten festschrauben kann. So kann man die Brettchen bewegen und muss nicht gucken wie man mit der Fräse an den Halterungen vorbeikommt, die das Brett halten.
Was für ne Fräse hast du?
8. September 2021 um 07:47 Uhr #65390Als Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)
Juicewrld999
Hallo osmia,
super, bei mir sind dieses jahr nicht so viele Milben wie sonst
reagierst du auch auf die Milben allergisch, also juckt dir dann auch immer die Nase? Ich säubere die kokons immer in dem ich sie in eine Schüssel mit Sand lege und dass dann umrühre. Das wieder hole ich ein paar mal und dann weiche ich sie eine halbe Minute in Wasser ein. Am Ende wenn sie getrocknet sind, gucke ich jedes einzelne kokon durch und wenn noch Milben dran sind streife ich sie ab.Ich wollte sie nicht verkaufen aber ich habe gedacht wenn ich sie immer weiter züchte und irgendwann 10 000 kokons habe, könnte ich einen teil verkaufen. Ich wollte nur mal wissen für wie viel Geld ich sie an Verkäufer z.b das naturschutzcenter verkaufen kann. Ich wollte aber auch ca. 100 kokons meiner Freundin schenken.
Welche fräse hast du? Wie viele Mdf brettchen mit jeweils 8 Gängen muss ich für 1000 kokons fräsen?
liebe Grüße Jacob
7. September 2021 um 20:50 Uhr #65384Als Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)
osmiaForenmitgliedBeitragsersteller- 30539
- 80m
Ein frühes Reinigen ist an sich gut. Nicht nur Milben, auch Fliegenlarven fressen sich jetzt noch durch die Niströhrchen.
Bei den Milben hoffe ich das es reicht sie von den Kokons zu streifen und anschließend hatte ich meine Kokons ja ins Treppenhaus gelegt. In der Hoffnung, durch die veränderten Umgebungsbedingungen die Milben aus zu trocken.
Jacob wie meinst du das mit dem Verkaufen von Mauerbiene? Willst du welche verkaufen?
Auf Anhieb wird das nicht klappen. Um Bienenkokons verkaufen zu dürfen braucht man eine Ausnahmegenehmigung von der Behörde (welche weiß ich grad nicht)
7. September 2021 um 18:01 Uhr #65382Als Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)
Juicewrld999
Hallo janfo,
super, ich habe eben gerade meine 18 Mdf platten gesäubert (also die kokons geerntet) und sie sicher im Kühlschrank gelagert. Ich werde sie morgen reinigen damit sich die Milben nicht weiter ausbreiten. Es müsste mal ein natürliches mittel gegen die Milben geben die aber den roten und gehörnten mauerbienen nicht schaden. Ich ernte die kokons immer so früh es geht weil ich mich immer freue die zu ernten und weil das richtig Spaß macht. Ich freu mich jetzt schon auf nächsten Frühling. Kennst du eine Seite wo man mauerbienen kokons verkaufen kann?
Liebe Grüße Jacob
2. September 2021 um 22:02 Uhr #65286Als Antwort auf: Blaue Holzbiene
UeliForenmitglied- CH-5000
- 370 m
Bei den Holzbienen ist der Nachwuchs geschlüpft, ich sehe ab und zu 4 Tiere an der Platterbse, gegenüber 2 vor einem Monat. Die älteren zwei haben gelbe Kragen, was entweder Pollenrückstände, Holzspäne oder Milben sind. Die jungen glänzen noch ganz frisch.
Ein Elterntier hat kürzlich auf einer Platterbsen-Blüte übernachtet und eine Nacht vorher unter einer Treppenstufe. Ich halte das für ungewöhnlich und hab schon gedacht, sie ist am sterben, aber anderntags flog sie wieder. Eventuell hats in der Brutröhre nicht mehr genügend Platz für Mama und Tochter.
2. September 2021 um 15:10 Uhr #65277Als Antwort auf: absterbendes Nest oder Parasiten?
BerndPForenmitgliedBeitragserstellerSo, da inzwischen kein Leben mehr im Nest ist, habe ich es vorhin mal rausgenommen.
Viele, viele leere Kokons, hoffentlich auch von Königinnen. Etwa 5 bis 6 tote Tiere (darunter auch zwei Königinnen, denke ich … ?) und unter dem Nest einige kleine Larven, von denen ich mir aber nicht sicher bin, ob es wirklich Wachsmottenlarven sind. Die Viehcher in meinem Nest sind kleiner (keine länger als 8 mm) und haben keine Fäden gesponnen. Einige milbengroße Insekten krabbelten auch herum, aber wie diese Larven eigentlich nur im Streu unterm Nest. Ansonsten noch einige Fliegenlarven.An einer Ecke war der Karton aufgeweicht und hatte ein Loch. An dieser Seite gab es auch ein kleines Problem mit Schimmel im Nest, so etwa 10 Kokons waren recht stark verschimmelt. Es sieht mir aber so aus, als hätten die Erdhummeln die Feuchtigkeit da selber reingebracht. Kann man dem Schimmel irgendwie vorbeugen?
Insgesamt können wir mit unserer ersten Saison also sehr zufrieden sein. Vielleicht kann das ja jemand von Euch auf den Fotos erkennen, ob Königinnen dabei waren.
Bernd
7. August 2021 um 06:05 Uhr #64712Als Antwort auf: Welche Hummel ist denn das?
MartinForenmitgliedDie zerfransten Flügel sind für mich hier klar “Verletzungen” und keine Missbildungen oder Fraßschäden. Der Erdhummel Drohn könnte Bekanntschaft mit einem Vogel gemacht haben.
Zu den Arten: Die Königin mit den vielen Milben ist eine Kuckuckshummel Bombus vestalis. Dann der erwähnte Erdhummel Drohn mit den halben Flügeln und ein Steinhummel Drohn am Dost.
6. August 2021 um 14:33 Uhr #64697Als Antwort auf: Welche Hummel ist denn das?
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
Sieht nach Wiesenhummel aus, von der Größe her könnte es sogar eine Jungkönigin sein, da die Art generell relativ klein ist.
Die Flügel könnten auch verletzt sein, das kann viele Ursachen haben. Ob es eine Wollbiene war oder sie irgendwo hängen geblieben ist. Die Milben an sich sind nicht gefährlich für die Hummel (außer es werden so viele, dass sie nicht mehr richtig fliegen kann), die nutzen sie nur als Transportmittel. Aber ja, die Hummel mit dem kaputten Flügel wird wohl nicht lange überleben.
Wüsste jetzt kein Tier was an Flügeln fressen würde. Denke das sind eher Verletzungen.
4. August 2021 um 19:50 Uhr #64613Als Antwort auf: Hummelsaison 2021 von janfo
janfoModeratorBeitragsersteller- DE 34233
- 246 m
Hallo liebe Hummelfreunde,
heute habe ich das Wiesenhummel-Nest ausgeräumt. Es war zu meiner Freude kein Parasitenbefall vorhanden. Lediglich wenige Kellerasseln und Milben waren zu sehen.
Ich konnte noch 2 Hummeln “retten”, die ich auf den Oregano gesetzt habe.
Was mich nur gewundert hat, es waren ca. 10-15 verschlossene Kokons vorhanden, in denen die noch ungeschlüpften toten Hummeln waren. Ich weiß nicht ob das normal ist? Ist es ein Mangel an irgendetwas oder ist das noch im Rahmen?
Viele Grüße
Jan
25. Juli 2021 um 20:18 Uhr #64418Als Antwort auf: Welche Hummel ist denn das?
osmiaForenmitglied- 30539
- 80m
sieht nach einer Kuckuckshummel aus (vielleicht bombus vestalis) Das wird sicherlich eine Jungköniginnen sein, die sich mit den Milben in die Diapause zurückzieht und im nächsten Jahr fressen die Milben im Hummelnest den Abfall.Du hast wahrscheinlich recht, dass sie mit dem Flügel nicht lange machen wird.
25. Juli 2021 um 19:31 Uhr #64395Als Antwort auf: Welche Hummel ist denn das?
angelbombusForenmitgliedIch habe noch eine Frage, obwohl ich ja noch keine Expertin in sachen Hummeln bin, spricht es sich aber schon rum, dass ich mich mit Hummeln beschäftige. Eine besorgte Nachbarin schickte mir folgendes Foto mit einer Hummel mit Milben. Der eine Flügel ist schon angefressen.
Die Hummel wird so sicher lange nicht mehr leben, aber trotzdem interessiert mich
1. die Art, Vermutung Gartenhummel (?)
sowie
2. Königin, Drohn, Arbeiterin oder Jungkönigin (Prinzessin)?
Ich habe bei mir im Garten einige Hummeln im Garten herumfliegen, die dieser optisch sehr ähneln, daher vermute ich, es kann doch nicht eine Jungkönigin sein—- oder doch? Denn wenn es so ist, dann fliegen bei mir im Garten einige rum. Foto ist von heute, 25.07.2021
12. Juli 2021 um 17:10 Uhr #63906Als Antwort auf: Hummelsaison 2021
BulliForenmitgliedHallo @Gerdom,
Zu 1: Nach dem Schlupf brauchen die Haare wenige Stunden, um sich auszufärben. Die Flügel brauchen ca. 2 Tage, um auszuhärten. Sie frisst sich schon die ganze Zeit Winterspeck an, Fliegt ein paar Runden, um z. B. Männchen zu finden, versucht sich manchmal an Blüten und bleibt so lange im Stock, bis kein Wintervorrat mehr in das Exoskelett passt. Es gibt Vermutungen, dass sie so lange wartet, bis ein paar Milben phoretisch auf ihr mitreisen wollen. Dann sucht sie eine Möglichkeit zum Eingraben in die Erde (5 bis 15 cm tief) und sie ist weg. Irgendwie erinnere ich mich, dass das Ganze weniger als zwei Wochen dauert.
Zu 2: Sie überwintert in einer selbst gegrabenen Röhre an mehr oder weniger bekannten Überwinterungsstandorten. Manchmal teilen sich mehrere Königinnen eine Röhre, so dass nur ein Tier eine komplette Röhre und die anderen nur einen Abzweig graben müssen. Je nach Art sind die Röhren unterschiedlich tief. Seltsamerweise haben die Hummeln im nächsten Frühjahr mehr Milben auf dem Rücken, als beim Abflug in die Dapause.
Zu 3a: Keine Ahnung wann das zeichlich ist. Wenn keine begatteten Eier mehr da sind, gibt’s nur noch unbefruchtete Drohneneier, bis die Königin einen bestimmten Duftstoff nicht mehr produziert. Fehlt dieser Duftstoff, wird die Königin innerhalb weniger Stunden angegriffen und irgendwann getötet oder verletzt aus dem Nest geworfen.
Zu 3b: August-September, in diesem Jahr vielleicht September-Oktober.@Kaktus
Im Schwegler sehe ich ein bisschen Technik. Zählst du die Hummeln? Wiegst du sie auch?VG Bulli
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