Suchergebnisse für „Lavendel“

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  • MarthaMartha
    Forenmitglied
      • CH
      • 545 m

      @Gnutzi63    Tolle Botschaft!

      Bei Frühansiedlungen gebe ich anfänglich immer etwas Zuckerwasser in den Vorbau oder direkt mit ins Nest, damit die Königin nicht so oft ausfliegen muss.

      Meine Erfahrung mit langer Einlaufröhre ist die, dass sie der Motte den Zugang zum Nest erheblich erschwert, besonders dann, wenn Wächterinnen am Eingang sind. Den Hummelgeruch wird die Motte dennoch wahrnehmen, deshalb versuche ich es immer mit Lavendelduft, der die Motte eine gewisse Zeit bestimmt irritiert. Mir ist es wichtig, dass die Geschlechtstiere unbeschadet das Nest verlassen können.

      Aber nicht alle Hummeln lieben lange Eingänge, dann sind Klappen sicher von Vorteil. Aber auch diese müssen sauber gehalten werden, damit sie immer funktionstüchtig sind. Ich nehme mir die Mühe, in den Flugzeiten der Motte abends die Eingänge ganz leicht mit Kapok oder ähnlichem zu verschliessen. :winken:

      #67259
      Martha
      Forenmitglied
        • CH
        • 545 m

        Ich gehöre auch zu den “Schisshasen”. Aber auch zu denen, die die Nester erst zeitgleich mit den Flugzeiten der Motte öffnet um nur kurz hineinzuschauen. Unter dem Anzuchtdeckel lege ich ein dünnes Gitter, damit die Hummeln nicht sogleich entweichen können, ich sie aber gut beobachten kann. Auch benutze ich nie massenhaft Kapok und sehe sofort, wenn etwas nicht stimmt.
        Aus diesem Grund brauche ich keinen Schutzanzug. ,

        Meine Kästen halte ich immer gut getarnt, d.h., ich entferne die Deko nicht, auch nicht nach dem Einzug der Königin. Im Gegenteil, ich erneuere sie immer wieder und damit auch den Lavendelduft, den die Motten so gar nicht mögen, er verwirrt sie. :maul: Die Hummeln hingegen finden den Eingang immer wieder problemlos. :hummel: :hummel:

        #67104

        Als Antwort auf: Hummelsaison 2022

        Kerstin
        Forenmitglied
          • AT 8642
          • 560 m

          <p style=”text-align: left;”>Das mit der Tropfkante ist mir schon aufgefallen u. ich werde mir was überlegen. Sollte ein Winkelprofil an der Unterseite vom Glas funktionieren :? ??…..wie gesagt, handwerklich bin ich nicht die beste u. kreativste Person.</p>
          Das mit dem Rindenmulch täuscht jetzt vielleicht etwas weil die 2 Kästen in einem eingefassten Beet unterhalb von gepflanzen Bäumen stehen :ups: . Ich bin nicht so der Fan von alles komplett zupflanzen, dass ein regelrechter “Urwald” entsteht sondern das soll schon auch ein schönes strukturiertes Bild machen. Habe aber bestimmt mehr als genug Nahrungsangebot trotz meines kleinen Gartens (5 Säulen-Obstbäume, 2 Zwergflieder, 1 Magnolie, 3 Schneerosen, etliche blühende Bodendeckerpflanzen oder Frühlingsblüher wie Schneeglöckchen, Tulpen, Narzissen, Krokusse). Ich schaue bei den Blumen die meine Terrasse schmücken auch extra immer, dass sie bienen- bzw. hummelfreundlich sind u. werde mir auch noch eine Lavendelpflanze zulegen.

          Nahrungsangebot gibt es zusätzlich genügend bei den Nachbarn bzw. wohnen wir ja auch gleich direkt neben einer riesigen Futterwiese eines Bauern, wo reichlich Wildblumen wachsen :mrgreen: .

           

          #66918

          Als Antwort auf: Ein Hummelhaus einrichten

          Martha
          Forenmitglied
            • CH
            • 545 m

            Hallo zusammen,

            nun habe ich für die Erdhummel mal anstelle der üblichen Einstreu Erde genommen. Ich habe sie getrocknet und gesäubert und im Karton  festgepresst. In die Mitte, da wo die Nistmulde ist, kommt etwas trockenes Moos, zerriebenen Lavendel und etwas Kapok. Die Nistmulde überdecke ich ganz fein mit Kapok.
            Die Einlaufröhre, ca. 40 cm lang, ohne Klappe, habe ich in die Erde versenkt, die mündet dann im Hummelhaus, das komplett am Schatten unter Stäuchern steht.
            In der Wachsmottensaison vermache ich abends den Eingang ganz leicht mit Moos oder Kapok, das die Hummeln am nächsten Morgen selber öffnen. Und natürlich darf bei mir der Lavendelduft nicht fehlen, den ich ganz fein in die Umgebung versprühe.
            Mal sehen, wie der Kasteninhalt bei der Königin ankommt. :D

            #66513

            Als Antwort auf: Hummelsaison 2022

            JAST

              Moin zusammen!

              Aktuell beschäftige ich mich mit der Einrichtung meines zukünftigen Hummelhauses. Ich werde Kleintierhanfstreu besorgen, getrockneten Lavendel habe ich. Zusätzlich besorge ich noch Moos aus dem Wald und Bullran 45. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das ein doppelseitiges Klebeband. Ich habe schon verstanden, dass dies rund um die Lüftungslöcher geklebt wird. Kommt es sonst noch irgendwo hin? Ich will ja nicht, dass die Hummeln festkleben.

              Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche

              #65747

              Als Antwort auf: Hummelsaison 2021

              Harald
              Forenmitglied
                • CH 3982
                • 721m

                hallo zusammen

                bin krank daheim, Augeninfekt (Staphylokokken), das ermüdet.

                Es ist recht still geworden im Wildnest. Sonntags hatten wir nochmals wenig Bodenfrost. Ganz wenige Tiere scheinen noch zu leben. Am Lavendel habe ich Ackerhummeln gesehen. Schade, dass ich noch nicht unterscheiden kann, wie sieht eine Jungkönigin aus und wie eine Drohne, letztere haben auf der Stirn noch ein braunes Haarbüschel, habe ich irgendwo gelesen?

                Ich hoffe sehr, dass das Nest ein paar JK hervorbrachte, und diese befruchtet, sich in die Diapause begeben können. Wir haben in unserem ganz kleinen Blumengärtchen viel lockere Erde, noch eins, zwei kleine Büschel Lavendel. Was ich im Buch von Herrn von Hagen las, bevorzugen die JK für den Winterschlaf eher Expositionen nach Osten und Norden. Mir kam nur der Gedanke, ja nichts im kleinen Gärtchen zu graben, womöglich hat sich dort vielleicht eine JK eingegraben – das Gärtchen zeigt aber nach Süden/Westen – der Nachmittagssonne ausgesetzt.

                Grüsse Harald (CH)

                #65726

                Als Antwort auf: Hummelsaison 2021

                Harald
                Forenmitglied
                  • CH 3982
                  • 721m

                  Guten Abend zusammen

                  Letzte Nacht gab es (leider) leichten Bodenfrost, +/- 0°,  vermutlich sind die verbliebenen Tiere nun erfroren, ich weiss es nicht. Heute arbeitete ich im Homeoffice, morgen habe ich frei.

                  Ich bin zwar sehr glücklich über das hoffentlich erfolgreiche Wildnest, aber es ernüchtert trotzdem! Habe mich in meinem 1. Jahr auch intensiv mit dem Thema beschäftigt, praktisch.

                  Bleibt sehr zu hoffen, dass es JK gab und diese nächstes Frühjahr als Rückkehrerinnen die neuen Behausungen aufsuchen, dann werde ich deren 3 (mindestens) zu bieten haben..

                  Am Lavendel konnte ich heute noch ein paar wenige beobachten, bin zwar nicht 100% sicher, ob es “meine” waren..

                  Trotzdem etwas traurig, ich habe mich an sie sehr gewöhnt und sie liebgewonnen!

                  Ich werde sie sehr vermissen!  :roll:

                  Grüsse Harald

                   

                   

                  #65679

                  Als Antwort auf: Hummelhäuser von Martha

                  Martha
                  Forenmitglied
                  Beitragsersteller
                    • CH
                    • 545 m

                    Hallo zusammen,

                    diese Saison hatte ich mir eine spezielle Vorrichtung gegen unerwünschte Gäste gebaut, einen Aufbau vor dem eigentlichen Vorbau.
                    Die Anzahl der Motten die wir hier haben, setzen sich zwar in Grenzen, aber einige gibt es doch die es zu verhindern gilt, in das Nest zu gelangen oder zumindest, ihnen den Zugang zu erschweren. Neben den bewährten Massnahmen wie Klappen und Gittertunneln zusätzlich noch diesen Aufbau. Dadurch ist der Eingang nicht mehr so exponiert und ist für die Motte und anderen Eindringlingen nicht mehr leicht zu finden. Damit hatte ich guten Erfolg.

                    Und so habe ich den zusätzlichen Aufbau gemacht.

                    Zwei Pflaster- oder Verbundsteine (20x10x6) neben den ursprünglichen Eingang stellen. Die Steine vorne mit einem Lochbrettchen verbinden, dann nach Lust dekorieren. Sobald sich die Königin richtig angesiedelt hat, d.h., wenn sie Pollen einträgt, verschliesse ich beide Eingänge und öffne die seitlich angebrachte Klappe. Den Aufbau belasse ich so, erneuere aber die Deko mit Lavendel/Zedernholzduft. Zuletzt noch ein Netz über.
                    So sind die Hummeln bestens geschützt.

                    Foto/Video:
                    #65653

                    Als Antwort auf: Hummelsaison 2021 von Harald

                    Harald
                    Forenmitglied
                      • CH 3982
                      • 721m

                      hallo zusammen

                      ich bin sehr positiv überrascht, dass es meinen Ackerhummeln offensichtlich ganz gut noch geht. Wenn man die Beschriebe hier auf der Forenseite durchliest, ist man ja recht gut über die Art informiert. Es steht ja dort auch, dass sie gerne “trocken” haben. Und sie sollen auch in Sibirien und dem Kaukasus vorkommen.

                      Wir haben ja vor dem Haus zwei Naturwiesen und somit vermutlich genug Nahrungsreserven für die Tiere. Die eine Wiese wurde heute vom Landwirt nochmals gemäht, die unsere (direkt beim Haus) wird vermutlich in den nächsten Tagen auch gemäht..

                      Wenigstens habe ich in meinem kleinen Garten noch einen Strauch mit Lavendel. Aber, ich denke, es hat in der weiteren Umgebung noch (hoffentlich) genug Trachtpflanzen.

                      Grüsse Harald

                       

                      #65405

                      Als Antwort auf: Hummelsaison 2021

                      Martha
                      Forenmitglied
                        • CH
                        • 545 m

                        Sodele, das letzte kleine Video von den letzten überlebenden Stockhummeln. Das Nest ist – wie man sieht – am Ende, Schimmel hat sich gebildet.

                        Wachsmotten hatten in dem grossen Erdhummelnest keine Übermacht auch deshalb, weil ich ihr Gespinst oft zerstörte und einige ablesen konnte. Plötzlich waren keine mehr da.

                        Gegen die Feuchtigkeit werde ich in Zukunft unter anderem auch Holzwolle verwenden, ein Tipp von @Christian, und natürlich wie immer Lavendel. Holzwolle ist durchaus wiederverwendbar und ebenfalls ein echtes Naturprodukt.

                        Dann wieder einmal grossen Dank an @Stefan für dieses tolle Forum und Respekt für die viele Arbeit. :blume:

                        #65403

                        Als Antwort auf: Hummel-Magnet- Top 3

                        traufblech
                        Forenmitglied
                          • DE 15926 Heideblick
                          • 64 m

                          Hallo alle miteinander,

                          Ziersalbei, Lavendel und Sonnenhut.

                          Sehr begehrt bei Hummeln ist auch der Natternkopf.

                          Gruß traufblech

                          #65141

                          Als Antwort auf: Hummelsaison 2021

                          Doris
                          Forenmitglied
                            • DE 39624
                            • 38 m ü. NHN

                            Hallo Stefan, ich zitiere hier mal aus der Infothek der Gärtnerei Pötschke:

                            “Damit Ihr Lavendel auch wirklich dichtbuschig und kompakt wachsen kann, ist der richtige Zeitpunkt beim Lavendel schneiden ganz entscheidend. Je nach Witterung Ende Juli bis Mitte August, kurz bevor die Blütenstände komplett verblüht sind, sollten Sie zur Rosenschere oder bei älteren Exemplaren, besser zur Heckenschere greifen.

                            Bei dem klassischen Spätsommerschnitt geht es darum, die schlafenden Seitentriebe zum Austrieb anzuregen, da sie für den kompakten Wuchs elementar wichtig sind. Bereits wenige Wochen nach dem Schnitt können Sie dabei zusehen, wie Ihr Lavendel neue, frische Seitenverzweigungen bildet, die vor dem ersten Frost noch ausreichend Zeit zum Ausreifen haben werden. Wenn Sie Lavendel schneiden, dann setzen Sie den Schnitt ruhig ein wenig tiefer an (Achtung: Nicht ins alte Holz schneiden!). So entfernen Sie nicht nur die alten Blütenstände, sondern zusätzlich auch noch die Jahrestriebe. Auf diese Weise regen Sie den Austrieb vieler Seitentriebe an, die später für den kompakten, dicht verzweigten und halbrunden Aufbau des Halbstrauches verantwortlich sind.
                            Schon gewusst…?
                            “Wer zwei Mal während der Vegetationszeit zur Schere greift, sorgt für kompakte Lavendelbüsche, die in der Mitte nicht verkahlen”

                            Ein erster Schnitt im späten Frühjahr verhilft dem Lavendel zu einem dichten und kompakten Wuchs. Mit dem zweiten Schnitt nach der Blüte regen Sie dagegen die Nachblüte an.

                            Natürlich sollten Sie dabei niemals aus den Augen verlieren, dass Sie durch einen ständigen Schnitt die Blütenbildung auch ganz verhindern könnten. Gehen Sie es daher mit etwas Fingerspitzengefühl an, denn ein Sommer ohne die wunderschönen Lavendelblüten wäre einfach zu schade.”

                            Daran halte ich mich und meine einzelnen Büsche und die ganze Lavendelreihe sind herrlich kompakt.

                            #65140

                            Als Antwort auf: Hummelsaison 2021

                            Stefan
                            Admin
                              • DE 84513
                              • 398 m

                              Hallo Doris!

                              Ich habe bisher den Lavendel immer erst im Frühjahr gestutzt. Wieso ein zusätzlicher Zwischenschnitt?

                              Danke und Grüße
                              Stefan

                              #65139

                              Als Antwort auf: Hummelsaison 2021

                              Doris
                              Forenmitglied
                                • DE 39624
                                • 38 m ü. NHN

                                Wenn der Lavendel verblüht ist, sollte man die Pflanzen um 1/3 zurückschneiden. Im Frühjahr dann um ein weiteres Drittel einkürzen.

                                #65137

                                Als Antwort auf: Hummelsaison 2021

                                Martha
                                Forenmitglied
                                  • CH
                                  • 545 m

                                  Hallo zusammen,

                                  ich schneide Lavendel im August, bei Trockenheit anschliessend giessen. Bei mir blüht noch der rote Klee und den mögen die Ackerhummeln sehr gerne. :hummel:

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 226 bis 240 (von insgesamt 575)