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15. Mai 2022 um 23:32 Uhr #71383
Als Antwort auf: Markus’ Hummelsaison
Markus HibbelerForenmitgliedBeitragsersteller- 26180
- 17 m
Durch die anhaltende Trockenheit wird in den Pflanzen aktuell weniger Nektar produziert. Die lauen Abende nutze ich, um die Pflanzen zu beregnen und zu begießen. Auch eine neue Wildblumenwiese habe ich jetzt angesät. Ich setze dabei auf mehrjährige einheimische Pflanzen.
Die Gartenhummelkönigin im Schwegler-Kasten ist wahrscheinlich ausgefallen. Mittlerweile ist sie seit drei Tagen nicht zurückgekehrt, obwohl die ersten Arbeiterinnen fliegen, was besonders schade ist.
Bei den Ackerhummeln sind am Wochenende in allen drei Nestern (auch in den zwei Wildnestern) die ersten Arbeiterinnen erschienen (siehe Foto).
Das Erdhummelvolk entwickelt sich super, gefühlt steuert es schon seinem Höhepunkt entgegen – es war meine früheste Ansiedlung überhaupt. Ich öffne den Vorbau inzwischen nicht mehr zum Füttern: erstens liegt dort jetzt ein Teebeutel mit 20 Gramm getrockneten Lavendelblüten gegen Wachsmotten, und zweitens wird man dabei zunehmend von den Wächterinnen attackiert. Heute sah ich, wie eine Wächterin eine andere Arbeiterin, die allerdings ebenfalls zum Volk gehörte, attackierte und ihr einen Flügel abbiss. Die attackierte Arbeiterin war äußerst klein und schien sehr schwach, evtl. könnte das der Grund der Attacke gewesen sein.
Gestern, Samstag, könnte ich noch eine Steinhummel-Königin, die intensiv in den Beeten suchte, in den Kasten einsetzen, den einst die erste Gartenhummelkönigin bewohnte. Nach zehn Minuten kam sie aus dem Hummelhaus und machte einen Orientierungsflug. Leider ist sie noch nicht wieder aufgetaucht.
Insgesamt sind jetzt zwei Kästen belegt, dazu kommen zwei Wildnester. Dem stehen drei Ausfälle (2x Garten-, 1x Wiesenhummel) gegenüber.
Morgen, Montag, soll ein kleines Tiefdruckgebiet durchziehen. Vielleicht sieht man morgen ja noch die ein oder andere suchende Königin.
In diesem Sinne euch allen einen schönen Wochenstart!
13. Mai 2022 um 21:57 Uhr #70204Als Antwort auf: Markus’ Hummelsaison
Markus HibbelerForenmitgliedBeitragsersteller- 26180
- 17 m
Die Gartenhummelkönigin im Schwegler-Kasten bereitet mir Kopfzerbrechen. Seit Montag fliegen die ersten Arbeiterinnen. Am Montag flog nur eine Arbeiterin aus und ein, dann wurden es täglich mehr. Die Königin fliegt stets mit aus, wie ich es auch von den anderen Königinnen meistens kannte und kenne.
Seit gestern wurden die Tracht- bzw. Ausflüge der Queen allerdings von mal zu mal länger: gestern Abend war sie über drei Stunden unterwegs, was ich bisher von ihr nicht kannte. Heute morgen startete sie dann um 7.45 Uhr ungewöhlich früh (Video siehe Anhang) und ist den ganzen Tag nicht in das Hummelhaus zurückgekehrt. Inzwischen ist es dunkel.
Es war heute, Freitag, zwar etwas windig, aber trocken. Das Wetter war sonst ok, kein Starkregen oder Ähnliches. Das Honigtöpfchen ist voll (Kontrolle gerade eben), die Arbeiterinnen tragen fleißig Pollen ein, und auch die Königin an sich machte bisher einen normalen Eindruck. Auch das Nest ist in einem guten Zustand. Da ich meine Hummelhäuser videoüberwacht habe, entgeht mir keine Bewegung. Zwar halte ich es potentiell für möglich, dass ihr etwas zugestoßen ist (Prädator, Unfall oder Ähnliches), aber angesichts der Tatsache, dass die Trachtflüge immer länger wurden und bis jetzt alles gut geklappt hat, für eher unwahrscheinlich. Es ist fast so, als sei ihr Trieb zurückzukehren weniger geworden mit den Arbeiterinnen.
Jan hat mir heute Mut gemacht, und in der Tat habe ich gerade mit Gartenhummeln schon verrückte Dinge erlebt. Wie sind die Erfahrungen von den Anderen? Habt ihr so etwas schon erlebt bzw. ist dieses Verhalten vielleicht sogar normal? Will die Königin sich nochmal so richtig vollfressen und die Freiheit “genießen”, bevor es für ewig ins Nest geht? Besteht noch Hoffnung, dass sie zurückkommt? In den Hummelhäusern habe ich getrocknete Lavendelblüten ohne Zusätze in Teebeutel ausgelegt, die zur Abwehr von Wachsmotten helfen. Ich habe es im Buch von Eberhard von Hagen gelesen und auch schon den Duft als Ursache in Erwägung gezogen. Allerdings habe ich dies in allen Hummelhäusern und das Erdhummelvolk entwickelt sich ja auch prächtig…
Sollte es bei der Gartenhummel ein Ausfall werden, wäre dies sehr schade. Dann hätte ich zwar noch das Erdhummel- und das Ackerhummelvolk (plus zwei Ackerhummel-Wildnester), aber dem stünden dann drei Ausfälle (2x Garten- und 1x Wiesenhummel) gegenüber.
Euch allen ein schönes Wochenende!
Foto/Video:
12. Mai 2022 um 15:37 Uhr #70130Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
DetterForenmitgliedGestern über meine Infrarot-Webcam auf dem Balkon die ersten Wachsmotten gesehen.
Sie schwirrten meist an den Entlüftungsgittern rum. Trotz großer Töpfe mit Lavendel, sie finden immer die Hummelkästen.
Da muss vielleicht bald wieder BT helfen?11. Mai 2022 um 21:37 Uhr #70105Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
Markus HibbelerForenmitglied- 26180
- 17 m
@Wilhelm Wow, bei dir läuft es ja super. Das klingt richtig gut.
@Harald Ich habe heute noch bei uns in Nordwestdeutschland noch suchende Hummeln gesehen (Stein-, Erd- und Ackerhummel). Es ist zwar schon spät, aber noch nicht zu spät. Und ansonsten: nach der Saison ist vor der Saison!
@all Ich habe jetzt Teebeutel mit getrockneten Lavendelblüten befüllt und in die Hummelhäuser gelegt (jeweils drei pro Kasten). Den Geruch mögen Wachsmotten überhaupt nicht.
24. April 2022 um 07:36 Uhr #69215Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
@ Angela – meines Wissens und meiner Erfahrung nach haben Baumhummeln einen stark ausgeprägten Nestgeruch, daher werden sie eher leichter von Kuckuckshummeln gefunden. Dafür sind sie aber die Wehrhaftesten unter den Hummeln. Hatte im Vorjahr es ein starkes Volk, und es waren immer Wächter im Eingang abgestellt. Die hielten sogar bis zum Höhepunkt der Entwicklung die Motten in Schach. Meine Hummelkästen haben aus bestimmten Gründen keine Klappe. Aber wie @ Stefan schon mehrmals geschrieben hat, gibt es bei einem Baumhummelvolk immer viel zu beobachten.
Ich denke aber auch, dass ein solches Volk in einem höher gelegenen Vogelnistkasten weniger gegen Motten gefährdet ist, weil die eher bodennah fliehen. Den Eingang mit Lavendelöl einstreichen, kann man…
@ Kerstin – bewundere (schon lange) Deinen Idealismus und Deine Begeisterung. Möge das möglichst lange andauern. Habe mehr als 100 Hummelfreunde (mind. so viele Nistkästen weitergegeben), aber da sehe ich nach anfänglicher extremer Freude und Einsatz oft wie alles leider nach Jahren wieder unwichtig wird. Behalte Deine Einstellung, auch in der Steiermark braucht es solche Idealisten!
Schönen Sonntag allerseits, beste Grüße aus Oö.! Christian
23. April 2022 um 23:02 Uhr #69212Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
AngelaForenmitglied- DE 21075
- 36 m
Hallo an alle,
ich habe eine Frage zum Schutz eines von einer Baumhummel besetzten Vogelnistkastens. Die ersten Arbeiterinnen tragen bereits fleißig Pollen ein – kurz zuvor konnte ich den offenbar erfolglosen Besetzungsversuch einer Kuckuckshummel beobachten (vor gut einer Woche, die Baumhummel war grad draußen und hat anschließend wieder Pollen eingetragen). Macht es Sinn, diesen älteren Meisenkasten am Eingang und an den vorhandenen Ritzen mit Lavendelöl zu bestreichen als Mottenschutz?
“Meine” Erdhummel braucht für die Hummelklappe immer noch eine minimale Unterstützung, aber ich bin zuversichtlich
Einen guten und entspannten Abend für euch alle
wünscht Angela
17. April 2022 um 09:41 Uhr #68958Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
HaraldForenmitglied- CH 3982
- 721m
9. April 2022 um 17:36 Uhr #68769Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
Karsten GrotstückForenmitglied- DE 34123
- 189
Richtig es ist Lavendelheide.
9. April 2022 um 17:07 Uhr #68768Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
KerstinForenmitglied- AT 8642
- 560 m
Angela das sieht für mich nach einer Lavendelheide bzw. auch Schattenglöckchen genannt aus aber ich bin natürlich kein Experte
2. April 2022 um 17:23 Uhr #68489Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
KerstinForenmitglied- AT 8642
- 560 m
Jetzt hat es bei uns auch zu schneien begonnen
hab jetzt noch einmal Zuckerwasser nachgefüllt u. hoffe, dass sie es auch findet. Hoffentlich kommt in der Nacht nicht allzu viel Schnee weil ab morgen soll es langsam wieder besser werden. Hab heute extra noch Lavendel für daheim mitgenommen, dass ich den
nach dieser Schlechtwetter-Phase gleich eine neue zusätzliche Nahrungsquelle anbieten kann.29. März 2022 um 15:54 Uhr #68247Als Antwort auf: Großstadt Hummeln aus Berlin
DetterForenmitgliedBeitragserstellerEndlich die Hummelsaison auch in Süd-Berlin begonnen. Also es sind jetzt vermehrt Hummeln im Suchflug zu sehen, mehr Steinhummeln, wie Erdhummeln. Insgesamt aber weniger Hummelköniginnen als im letzten Jahr. Aber die Saison hat ja erst begonnen. Leider wird es jetzt wieder kälter in Berlin, in der Nacht sogar wieder leichter Frost. Ich hoffe, dass sich ein oder zwei Hummeln selbst ansiedeln? Einige kommen auf den Balkon, um an der Schneeheide und dem Lavendel zu naschen.
Schmetterling26. März 2022 um 21:59 Uhr #68077Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
SwenForenmitglied- DE 74074
- 186 m
Bei mir waren heute – Stadt Heilbronn – endlich auch mal Hummeln im Garten unterwegs.
Meine Frau hat paar Töpfe Lavendel gekauft und siehe da, da waren gleich 1x Erdhummel, hatte aber schon die Pollenhöschen voll, daher sicherlich schon ein Nest.
Dann eine Ackerhummel und eine Wiesenhummel, waren aber nur zum futtern hier.
Und kurz vor Sonnenuntergang noch eine Steinhummel auf Tiefflug.
Die hatte aber keine Zeit mitgebracht und war auch gleich wieder weg.
Sollen jetzt noch 2 schöne Tage bekommen und ab Dienstag ist wieder nass kaltes Wetter angesagt.
25. März 2022 um 17:45 Uhr #68034Als Antwort auf: Gefahren, Feinde und Parasiten der Hummel
Jansen Andrea
Guten Tag!
Ich habe seid 4 Jahren ein Hummelhaus! Das erste Jahr war es nicht besiedelt, aber die drei Jahre danach schon! Ich habe die Hundehaare unseres Hundes und Lavendelsamen mit eingefüllt! Das letzte Jahr hatte ich leider Pech und die Wachsmotte ist eingezogen! Aber es waren auch so ganz kleine Krabbelviecher drin, vielleicht 1 bis 2 mm groß! Meine Frage ist jetzt, muss ich ein neues Hummelhaus kaufen? Ich habe Angst das diese kleinen Viecher doch noch in einer Ritze sitzen! Oder kann ich was tun das das Haus wieder bewohnbar wird. Mit irgendwelchem Chemikalien wollte ich nicht dran, wäre ja für die Hummeln auch nicht gut! Irgendwie ausräuchern? Ich wäre dankbar für eine schnelle Antwort, denn die Saison hat ja schon begonnen, ich bin spät dran!
Ich danke schon im Voraus für Ihre Mühen
Liebe Grüße
Andrea Jansen
21. März 2022 um 22:46 Uhr #67879Als Antwort auf: Nachgebildete Naturnester von Martha
MarthaForenmitgliedBeitragsersteller- CH
- 545 m
Hallo Frederik,
letzte Saison hatten sich Ackerhummeln eingenistet. Die Mooshäufchen befinden sich zwischen dem Lavendel im Halbschatten. Zielarten wie die Grashummel sind leider bei mir nicht mehr so häufig.
Die Chancen einer Besiedlung ist etwa wie bei den Kästen, man kann nur hoffen.
Eine Kontrolle gegen mögliche Parasiten ist natürlich nicht möglich. Es ist einfach Natur.
11. März 2022 um 20:49 Uhr #67605Thema: Hummelhausbelüftung
im Forum Hummelhäuser
HPForenmitgliedAn alle Hummelfreunde,
ich bin aktuell auch erst im 3. Jahr. Gehöre aber nicht zu denen, die ohnen sich Gedanken zu machen der Herde hinterherlaufen.
Ich lese immer wieder, daß das HH gut belüftet sein soll. Dies hat zur Folge, daß Belüftungslöcher erforderlich sind. Diese müssen wiederum gegen die Wachsmotten geschützt werden. Also feine Gaze davor, Leimringe o.ä. anbringen, Lavendelduft u.s.w.
Ich habe mich gefragt, was passiert in einem natürlichen Hummelnest mit vielleicht 400 Individuen in einem verlassenen Mäusebau. Der Zulauf kann durchaus 100 cm betragen und ein 2. Ausgang ist sicher nicht immer vorhanden. Kein Kamineffekt. Ersticken die armen Tiere?
Jetzt meine Frage an die glücklicherweise immer mehr werdenden Hummelliebhaber:
Ist schon jemandem ein Volk erstickt?
Sicherlich etwas provokant – bin leider kein Spurläufer. Aber keine Sorge – ich gefährde keine Hummeln.
Einen schönen Restabend und lG
HP
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