Suchergebnisse für „Lavendel“
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22. August 2021 um 21:49 Uhr #65136
Als Antwort auf: Hummelsaison 2021
osmiaForenmitglied- 30539
- 80m
Nabend,
ich glaube man soll jetzt nur die verblüten Blüten rauschneiden. Radikaleres Zurückschneiden mag der Lavendel wohl nicht.
22. August 2021 um 21:32 Uhr #65134Als Antwort auf: Hummelsaison 2021
FrederikForenmitglied- DE 53347
- 136 m
Ja, der Lavendel ist verblüht. Wann und wie man den zurück schneidet weiß ich allerdings nicht so genau.
22. August 2021 um 16:48 Uhr #65118Als Antwort auf: Hummelsaison 2021
HaraldForenmitglied- CH 3982
- 721m
guten Tag zusammen.
Bin etwas ernüchtert: der Lavendel in unserem kleinen Garten – ist der verblüht? Seit mehreren Tagen kaum mehr Hummeln und Bienen daran. Soll ich ihn jetzt schon leicht zurückschneiden? Ob er im Frühherbst nochmals etwas erblüht? Wir haben zwar schon viel Natur in der Umgebung – also ländlich.
Grüsse Harald CH
13. August 2021 um 15:43 Uhr #64888Als Antwort auf: Bilanz 2021
Pelzflieger
Dank der Zufütterung hab ich alle vier Ansiedlungen durch die Kältephase gebracht, zudem hatten sich die Völker stark eintwickelt.
Erdhummel und Baumhummel hatten Jungköniginnen hervorgebracht, im Endstatdium der Nester kam die Wachsmotte. Hatte aufgehört Lavendelöl auszubringen. Die Nester sind zerstört, also ist ein Auszählen nicht mehr möglich
Wiesenhummel hatte auch viele Jungköniginnen hervorgebracht.
Ackerhummel fliegt noch.
Zwar waren meine Nester erfolgreich, aber im sonst hummelreichen Stadtpark flog kaum etwas. Sieht so aus, als hätte das kalte Frühjahr den Hummeln hier stark zugesetzt.
13. August 2021 um 15:27 Uhr #64884Als Antwort auf: welche Hummeln sind das?
MartinForenmitgliedIch habe mir die Bilder nochmal angesehen, es sind wahrscheinlich doch nur Steinhummel Männchen am Lavendel. Habe mich da zu sehr von der hellgrauen Bauchbehaarung und der Bemerkung “auch in den Bergen” ablenken lassen.
Hier in Bayern findet man wurflenii auch noch -noch!- unter 500 Metern. In Österreich wahrscheinlich eher nicht. Viele Grüße,
Martin12. August 2021 um 17:39 Uhr #64861Als Antwort auf: welche Hummeln sind das?
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
@ Martin, danke! Ist es nicht ein wenig ungewöhnlich, dass es hier auf 510 m Seehöhe Bergwaldhummeln gibt? Die großen Lavendel-Stauden stehen mitten im Ort, ein Paradies für viele Hummeln verschiedener Arten. Ein Foto hab ich noch und 4 Bilder mit einer Hummel, die ich auf meiner Radfahrt ca. 1 km vor dem Ort gesehen habe. Denke, auch das ist keine Steinhummel – kannst Du diese bitte auch noch bestimmen?
12. August 2021 um 08:20 Uhr #64848Als Antwort auf: welche Hummeln sind das?
MartinForenmitgliedNein, keine Distelhummeln. Lavendel, also bei dir im Garten? Zumindest auf den letzten drei Fotos kann es dann eigentlich nur ein Bergwaldhummel (Bombus wurflenii) Männchen sein.
11. August 2021 um 10:03 Uhr #64828Als Antwort auf: Bilanz 2021
InsektenfreundForenmitglied- DE 06869
- 77 m
Hallo Martha,
Typ1-Vor 5 Jahren haben wir in einem überdachten Vorraum einen 3er Sperlingsnistkasten angebracht welcher aber nie angenommen wurde. Seit 4 Jahren wird der rechte Kasten von Wiesenhummeln belegt. Die Ansiedlung wurde durch einbringen von frischem Nistmaterial unterstützt. Bilanz 2x Ausfall der Königin in der Gründungsphase, 2x Volk in der sozialen Phase durch Wachsmotten zerstört. Dieses Jahr erstmals regelmäßige Nestkontrollen und Anwendung von Lavendelöl-trotzdem ein Mißerfolg. Aktuell hab ich die Einfluglöcher mit 12mm starken Holz verschlossen und ein 10mm Einflugloch erstellt. Für nächste Saison ist zudem geplant den Kasten randvoll mit Nistmaterial zu füllen um den Motten den “Aufenthaltsraum” zu nehmen.
Typ2-Pflanzkübel aus Holz, 25x25x25cm, Auflagedeckel Eigenbau aus Leimholz-lasiert und mit Dachpappe. Einflugloch 25mm und dahinter ein Kantholz mit 20mm Längsbohrung sowie 2 seitlichen Ausgängen. Der Kasten steht frei auf einer Pfahlhülse unter einem Kirschbaum. 1.Jahr keine Besiedlung. Letztes Jahr Nestgründung durch Wiesenhummel dann Übernahme durch Baumhummel-erfolgreiches Nest. Nach Saisonende mittelstarker Nestbefall durch 2 Fliegenarten (glatte und gezackte Kokons) festgestellt. Dieses Jahr siehe Bilanz.
Typ3-Wie Typ 2 aber 30x30x30cm. Kantholz mit Einlaufröhre ca. 14cm. 4 Stück angeordnet in einem “Outdoor-Schrank” vor einer Heck, teilbeschattet durch kleinen Walnussbaum. 2 nicht besiedelt da vermutlich zu spät aufgestellt. Die anderen beiden siehe Bilanz 2021.
Typ4-Mittlerer Blumentopf, halb eingegraben mit 20mm Einflugloch auf Bodenhöhen. Abgedeckt mit passenden Untersetzer welcher über einen Belüftung verfügt. Letztes Jahr erfolgreiches Wiesenhummelvolk. Nach Saisonende leichter Befall mit einer Fliegenart (glatter Kokon) festgestellt. Dieses Jahr erweitert um 3 weitere Töpfe gleicher Bauart mit Einlaufröhre aus Bambus sowie 2 Terrakottatöpfe mit 30-35cm langen Einlaufschlauch aus Plaste. Keine Besiedlung dieses Jahr.
Als Nistmaterial verwende ich Moos mit etwas Heu und einem Kern aus Kapokwolle. Zusätzlich aufstreuen von Lavendelblüten. Gereinigt wird nach Saisonende mit dem Hochdruckreiniger.
Die Ackerhummeln haben sich für ein ausgemustertes mit Moos gefülltes Insektenhotel entschieden. Hier hab ich lediglich durch eine angelegte Bodenfliese für Wetterschutz gesorgt.
9. August 2021 um 11:07 Uhr #64788Als Antwort auf: Bilanz 2021
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
Meine Bilanz 2021:
Ich habe nur selbstgebaute Holznistkästen mit Innenkarton und Wachsmottenklappe.
– Haus 1im Gartenhaus: dunkle Erdhummel mit auch 50 – 80 Jungköniginnen. Anzahl der Arbeiterinnen kann ich schwer abschätzen. Vielleicht 200 – 300. Immer noch Betrieb an der Klappe – auch noch die eine oder andere Jungkönigin.
– Haus 2: dunkle Erdhummel mit nur wenigen Jungköniginnen – ca. 5. Starker Wachsmottenbefall trotz Klappe und Lavendel.
– Haus 3: Ackerhummel hat nach 2-3 Wochen intensiver Arbeit wegen der Kälte abgebrochen.
In unserem Garten sind auf den Blüten in der Mehrzahl Ackerhummeln zu beobachten.
Da es erst das 2. Hummeljahr für mich ist, bin ich zufrieden mit dem Erfolg in Haus 1. Ich konnte viele wertvolle Erfahrungen sammeln und freue mich auf die nächste Saison….
HP
7. August 2021 um 20:26 Uhr #64728Als Antwort auf: Hummelsaison von Ueli
UeliForenmitgliedBeitragsersteller- CH-5000
- 370 m
Update: Mein erstes Erdhummelnest hat ein Ende gefunden, siehe Hummelnest entsorgen .Nach der Wachsmotten-Reinigung gab’s mit dem Rest und den 4-5 Stockhummeln keine Fortsetzung mehr, nach zwei Tagen war nichts mehr los und alle Hummeln verschwunden. Wie ich im Forum lese, ist die Lebensdauer üblich und das Ziel erreicht. Das Nest war 130 Tage aktiv (20. März bis 27. Juli), nach 90 Tagen war die Nestgründerin tot und die Geschlechtstiere sind zeitgleich ausgeflogen. Schön, ich freue mich über die Erfahrung, habe mir allerdings vorgenommen, einiges anders zu machen. Dazu gehören: Standort schattiger wählen, Temperaturregelung einbauen, Lavendelöl einsetzen, evtl. Naturnester anbieten.
An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals bei allen, die mir mit Rat und Praxistipps zur Seite gestanden sind, ohne diese Ermunterungen hätte ich wohl noch mehr falsch gemacht, zum Leidwesen der tollen Brummer. Ich bin auf die nächste Saison gespannt.
Liebe Grüsse Ueli, CH
27. Juli 2021 um 23:11 Uhr #64437Als Antwort auf: Hummelnest entsorgen
UeliForenmitgliedBeitragsersteller- CH-5000
- 370 m
Danke für eure Ratschläge, habe das Vorgehen von Stefan heute vollzogen, mit einer Änderung. Im Nest waren noch 5 Stockhummeln, keine Sammlerinnen und keine Brut, keine toten Königinnen, einige Nektartöpfe. Das eigentliche Nest schien mir innendrin noch weitgehend intakt, nur in den Kartonecken und vor allem darunter waren viele Mottenraupen. Diese habe ich mit dem Karton entsorgt und den Rest des Nests mit den Stockhummeln an einen trockenen, Naturnest-ähnlichen Platz im Garten versetzt. Die Hummeln waren äusserst friedlich, haben sich gar nicht gewehrt und sind nicht weggeflogen. Was die da noch tun, ist mir schleierhaft, zu versorgen gibts ja nichts mehr.
So hat mein erstes Hummeljahr nun ein Ende. Stressig für mich war die Zeit der grossen Hitze, als ich realisiert hatte, dass der Kasten ungünstig steht und ich für verschiedene Sonnenstände und Tageszeiten für Schatten sorgen musste. Das und das Wechseln der Kühl-Akkus und Ventilieren erfordert eine stete Präsenz, mit der ich nicht gerechnet hatte. Für die nächste Saison muss einiges automatisiert werden, ich will eine temperaturgeregelte Lüftung einbauen.
Der Wachsmottenbefall ist schon hässlich, da muss ich mehr drauf achten und zusätzlich Lavendelöl anwenden. Der Befall ging los mit dem Öffnen der Klappe wegen der Jungköniginnen. Ich bin gespannt auf Rückkehrerinnen, den Kasten muss ich eh um 3-5 Meter verstellen.
Nochmals vielen Dank für all die Ermunterungen und Zusprüche, und vor allem für den Fundus an wertvollen Erfahrungen in diesem Forum. Gruss Ueli, CH
21. Juli 2021 um 08:46 Uhr #64220Als Antwort auf: Wer hat wieviel Verlust in diesem Jahr 2021
RalphForenmitgliedHallo Doris,
das dacht ich nun, dass es nur bei mir alles schief läuft.
Ich bin seit 3 Jahren mit 5 Häuser dabei. Im Frühjahr fing es auch sehr gut an, mit 5 Besiedlungen, ich habe sogar noch Kästen dazu gekauft. 2 Selbstbesiedlung im Schwegler, wahrscheinlich die Königinnen vom letzten Jahr. Dann kam auch bei mir das große Sterben. Nur noch 3 Häuser mit Erdhummeln. Mitte Juni konnte ich sogar das 1. Mal eine Steinhummel noch zur Nestgründung überreden, welche sich in der Garage verflogen hatte, und ich sie mit dem Kescher einfing.
Aber seit 1 Woche geht es bergab. In einem Erdhummelkasten kam der Flugverkehr zum erliegen, drin krabbeln noch einzelne verwirrte Hummeln herum. Suchen möchte ich die Königin nicht, da habe ich noch keine Erfahrung. Und die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ob es damit zusammen hängt, dass ich vor 2 Wochen in den beiden Kästen den Deckel vom Brutkasten entfernt habe?? Nun habe ich ihn wieder drauf gemacht.
In dem anderen Haus ist auch die Aktivität spürbar zurück gegangen. Vorher hatte ich noch eine Jungkönigin bei ihren 1. Flugversuch von diesem Haus beobachten können. Im Steinhummel-Haus rührt sich auch nichts mehr. Vor einer Woche flogen sogar noch die 1. und 2. Brut teilweise intensiv im 5min Takt. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Es gab kein Kälteeinbruch, nur mal 2 Tage Dauerregen, aber versetzt. Wachsmotten habe ich keine. Ich mache neben den Eingängen ab und zu Lavendelöl, das hilft zur Ablenkung vom Geruch.
Nun habe ich nur noch ein sehr aktives Unterirdisches Erdhummelhaus von Schwegler und das nicht so aktive Haus – und mein Garten voller Trachtpflanzen?!
Herzlichen Gruß Ralph
20. Juli 2021 um 23:05 Uhr #64209Thema: Draußen schlafen
im Forum Hummelsaison
BowRiderForenmitgliedHallihallo!
In meinem Garten sind viele Hummeln und Bienen unterwegs.
Gestern, 19. Juli 2021, habe ich gesehen, dass in meinem Lavendelturm ganz viele Hummeln “eingefroren” waren. Abends gegen 22 Uhr, schon leicht betaut, saßen sie bewegungslos auf den Blüten. Ich dachte erst, die hätten Gift genascht. Aber heute über Tag herrschte wieder reges Treiben und tote Hummeln waren weder in den Blüten, Blättern noch auf dem Boden zu finden. Heute war ich um 21:30 Uhr noch mal da und da waren es wieder so viele, aber sie bewegten sich noch teilweise phlegmatisch.
Ist das normal? So offen jeglicher Gefahr von Wind und Wetter und Feinden da so abzuhängen?
Und sind das alles Drohnen?
Ich habe mal ein Foto angehängt und würde mich über eine Antwort freuen
Liebe Grüße Rosa
20. Juli 2021 um 22:08 Uhr #64206Als Antwort auf: vorbau reinigen?
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
Ich reinige jeden Abend vorm Benetzen mit Lavendelöl den Vorbau mit Wasser und Zahnbürste von Pollen und Kot. Schon um Verklebungen der Klappen zu vermeiden. Ich kann nur über Erdhummeln berichten. Bisher gab es keine Probleme. Ich kann Tiere, die im Weg sitzen, sogar per Finger zur Seite schieben. Die stechen nicht die Hand, die sie füttert (Scherz!). Wegpusten sollte man sie nicht, das macht sie agressiv.
Vorbaureinigung ist ein absolutes Muss.
Saubere Grüße an alle Reinigungskräfte
HP
19. Juli 2021 um 19:13 Uhr #64140Als Antwort auf: Hummelsaison 2021 von Harald
HaraldForenmitglied- CH 3982
- 721m
guten Abend (nochmals)
Vorhin sah ich wieder im Lavendel herumkraxelnd eine “riesige” Erdhummel. Ich schätze, ca. 30 mm lang. Ist das eine Altkönigin oder eine Jungkönigin? Für mich völlig ein Rätsel.
Ich könnte noch Fotos einstellen, da kommt die Grösse nicht wirklich so rüber – vielleicht.
Weiss jemand genaueres? Wir leben ja in den Schweizer Alpen auf ca. 710 m.ü.M.
Grüsse Harald
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