Bago: Ergebnis bei Steinhummel

Steinhummeln habe ich im Frühjahr sehr viele gesehen, von meinen 5 Königinnen hat es aber keine geschafft.
Die Erdhummel und die Baumhummel waren recht erfolgreich, 150 bzw. 100 Jungköniginnen und die Ackerhummel hat es nicht geschafft, die andere Erdhummelkolonie wurde von einer Keuschen Kuckuckshummel übernommen und brachte K.-Hummel-Drohnen hervor.

Gruß Bago

Macht also 250 Jungköniginnen.

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Christian: Ergebnis bei Steinhummel

Heute hab ich bei meinen Steinhummeln die Waben gezählt. War z.T. schwer weil einige zerkaut waren. Kam auf mindestens 228 Arbeiterinenkokons und 51 Königinnenkokons. Vier tote Jungköniginnen waren in der Wabe, also sind ca. 47 Jungköniginnen abgeflogen.
Wie is bei euch das Ergebnis bei der Steinhummel? Frage nach, weil im letzten Herbst haben einige geschrieben es 2009 war ein mageres Jahr für Steinhummeln. Im Frühjahr wurden dennoch viele Jungköniginnen auf Nestsuche gesichtet. Im Frühjahr gabs viele Abbrüche. Mich interessiert eben, wie die erfolgreichen Steinhummelvölker abgeschlossen haben. Aus dem Vergleich möchte ich schließen ob mein Volk durchschnittlich oder für die Witterung 2010 erfolgreich war.
Wär ja interessant, wenn das miese Frühjahr mit vielen Abbrechern und der Witterung, gar nicht soviel Einfluß hatten. Also auch der check ist mir wichtig: stimmten unsere Prognosen vom Frühjahr? Wenn dann irgendwann wieder so ein Frühjahr ist, können wir die Pronosen besser oder detailierter für die einzelnen Arten stellen.
Hier noch zwei Bilder:
[img:http://www.pictureupload.de/originals/59610/300810133520_sonstige_wabeaugust1web.jpg] Wabe göffnet und [img:http://www.pictureupload.de/originals/59610/300810133520_sonstige_wabeaugust2web.jpg]
die schwarzen Waben sind, so dachte ich, verdorbene Larvenwiegen. Sind aber verfärbte Puppenwiegen mit schwarzem, klumpigen Inhalt. Also abgestorben, warum auch immer und nicht von Fliegen ausgefressen. Eine leere Puppenwiege hab ich aber entdeckt.

Gruß
Christian

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Christian: Tote Hummeln zwischen den Waben

Zwischen den alten Hummelwaben lagen etliche tote Arbeiterinnen und vereinzelt tote Wespen. Vor zwei Wochen war neben der Wolle sogar ein toter Drohn und ne tote Jungkönigin.
Auch mit dabei: eine schwarze Larvenwiege. Ich hege wirklich den Verdacht, dass die Wespen die Arbeiterinnenzahl reduziert haben und somit negativ Einfluß auf die Zahl der Geschlechtstiere hatten. Hatte die Wespen nur vertrieben. Sollten sich im nächsten Jahr wieder Wespen einstellen, dann werde ich versuchen sie abzutöten. Da es sich um die Deutsche Wespe handelt, die sehr starke Völker hat, können die das verkraften.

Christian

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Christian: Steinhummeln dazu

Hi,
gestern abend hab ich noch mal die Steinhummeln genauer kontrolliert. Die letzte Arbeiterin hat sich in der Tiefe des Nests verkrochen. Weil ich wußte, dass die Temperaturen sinken, hab ich die letzten Kokons (7 an der Zahl) zu den Erdhummel reingelegt. Gerade hagelt es und es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass die Temperatur im Steinhummelnest von allein richtig bleibt.
Einen einzelnen Kokon haben die Wiesenhummeln bekommen.

Im Steinhummelnest war auch ein Kokon, in dem ne tote Hummel steckte, die nicht heraus kam. Also der Deckel war offen, der Kopf steckte draußen, aber weiter kam sie nicht.

Bin gespannt ob was schlüpft. Wie geschrieben hab ich auch nen Fliegenkokon in der Polsterwolle vom Steinhummelnest entdeckt. Kann theoretisch ja sein, dass die Kokons leergefressen sind – wenn die Fliegen auch auf Steinhummel gehen.

Jetzt geh ich auch mal davon aus, dass die restlichen Erdhummeln Königinnen sind und die noch bleiben, bis die Sonne wieder scheint. Ist ja schön das bis September Leben im Nest ist.

Gruß
Christian

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Bago: Wespen und Puppenwiegen

Ich glaube nicht , dass die Wespen die Hummeln totstechen, denn oft überlebt eine Wespe den Angriff auf eine Hummel nicht (so meine Beobachtung).Auch sollten Hummelklappen dagegen helfen.

Zuden Steinhummelkokons, wenn die Wiesenhummeln keine Königin mehr hat , setzte doch beide Völker zusammen , dass sollte eigentlich funktioniern, dabei kann man auch noch zusätzlich mit Bt behandeln.

Gruß Bago

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Michel: werden schon Königinnen sein, wenn sie entsprechende Größe haben

Allerdings beobachte ich auch oft, dass gerade die letzte Jungköniginnen viel länger im Nest bleiben als die ersten Jungköniginnen, die in einer Saison schlüpfen. Diese beteiligen sich auch oft an der Brutpflege und am Sammeln der Nahrung. Gerade bei den Erd- und Steinhummeln schließe ich aus, dass Arbeiterinnen Königinnengröße erreichen können, da hier die Unterschiede doch im Gegensatz zur Ackerhummel erheblich sind.

Während die ersten Königinnen etwa 4-7 Tage im Nest bleiben, sind es bei den letzten Jungköniginnen manchmal > 2 Wochen, teils bleiben sie sogar noch länger (> 3 Wochen). Vermutlich ersetzen sie auch einen Teil der ausfallenden Arbeiterinnen und helfen im Nest noch mit, vielleicht auch, weil sie wegen der späten Jahreszeit nicht so schnell Verpaarungspartner finden wie im Sommer.

Jedoch, auch wenn es länger dauert, auch diese Jungköniginnen fliegen irgendwann noch ab und verlassen das Nest. Und vielleicht verpaaren sie sich auch mit Drohnen, die im Nest ja noch herangezogen werden, eben weil sie sonst keinen finden…

Vg,
Michel

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Bago: Königinnen fliegen nicht ab

Dieses Jahr waren die Jungköniginnen bei den Erdhummeln extrem früh schon abgeflogen , allerdings lebten noch lange Arbeiterinnen im Nest.
Letztes jahr lebten die Jungköniginnen viel länger im Nest und bei Nestkontrollen wurde ich von diesen Jungköniginnen heftig attakiert.Ich denke , dass es sich um Arbeiterinnen handelt, allerdings bekommen die ja im Laufe ihres Lebens eine Spiegelglatze auf dem Thorax, was die Jungköniginnen nicht haben.

Gruß Bago

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Christian: Königinnen fliegen nicht ab

Weil ich gerade mal dabei war, hab ich bei den Erdhummeln auch mal kontrolliert und es gewagt, die Nestkugel zu öffnen. Zunächst hab ich nur verschimmelte Waben gesehen. Freute mich, dass das Nest endlich leer ist und ich die Waben auszählen kann. Beim weiteren Abziehen der Wachsschicht kam ich in den unverschimmelten Bereich mit ca. 7 Jungköniginnen.
Im letzten Jahr hatte ich ja wegen Schimmel bei euch angefragt. Jetzt wurde aber klar, dass die Hummeln den Schimmel durchaus im Griff haben. Nur Unbewohntes fängt zum schimmeln an.

Was ich nicht verstehe ist, dass die Jungköniginnen nicht abfliegen. Kann es sein, dass es sehr große Arbeiterinnen sind? Im Nest sind leere Waben mit Pollen, den die Milben verspeisen. Pollensammeln, Wabenpflege, ein paar Puppenwiegen: das spricht doch für Arbeiterinnen, oder? Würde mich auch dahingehend beruhigen, dass die toten Hummeln die ich fand, keine Jungköniginnen waren, sondern Arbeiterinnen.

Oder habt ihrs schon erlebt, dass die Jungköniginnen im Nest bleiben? Also auch dann wenn keine Arbeiterinnen mehr da sind?

Sollte die eine Steinhummel auch sterben, dann lege ich die Puppenwiege zu den Erdhummeln. Die sind in jedem Fall genug um die, hoffentlich noch nicht abgestorbenen Steinhummelpuppen, zu pflegen.

Nebenbei: bei den Steinhummeln fand ich einen Fliegenkokon. Den heb ich auf, mal sehen ob ne Fleischfliege ausschlüpft.

Gruß
Christian

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Christian: Wespen und Puppenwiegen

Hi,
weil kaum mehr ein Brummen zu hören ist hab ich soeben de Kugel meiner Steinhummeln geöffnet. Dabei kamen mir zwei Wespen entgegen. Zudem zählte ich neun geschlossene Kokons, die tote, fast kahle Nestgründerinnen und noch eine Arbeiterin.
Jetzt hab ich Fragen an euch:
Haben diese Puppenkokons noch ne Chance? Kann ich sie meinen Wiesenhummeln (mind drei arbeitslose Arbeiterinnen) zugeben?

Habt ihr Erfahrungen mit Wespen bei euren Hummeln? Hatte ständig die Deutsche Wespe im Hummelkasten, tote und lebendige Wespen und zahlreiche tote Arbeierinnen der Steinhummel. Mein Verdacht ist, die sind im Kampf totgestochen worden. Es sah so aus als hätten sich die beiden Wespen einquartiert, irgendwann nehmen die doch bestimmt den Nestgeruch an.
Die Wespen sind auch zu den Ackerhummeln rein. Bei beiden Arten hab ich zugefüttert.
Heuer hab ich ne Sächsische Wespe umgesiedelt. Diese Art flog nicht zu den Hummeln, obwohl das Nest inmitten meiner Hummelkästen hängt.

Gruß
Christian

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