KiGaZw: Hummel-Ansiedelungstechniken

Du willst die Königin zur Brut zwingen, sie einsperren? Das ist verboten!

Wie man Hummeln erfolgreich aktiv ansiedelt habe ich [http://www.pollenhoeschen.de/hummeln-ansiedeln/aktive-ansiedlung-von-hummelkoeniginnen HIER] mal geschrieben. Zusammenfassung: Sie darf nicht bemerken dass sie eingesetzt wurde. Sie meint den Nistplatz selbst gefunden zu haben.

Grüße KiGaZw

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daniel: Hummel-Ansiedelungstechniken

Gruess Gott liebe Hummelfreunde,
Da ich schon seit Jahren Hummeln mit maessigem Erfolg in
einfachen Aussennistkaesten ansiedle probiere ich dieses Jahr etwas anderes
aus:
Hummel-Starter-Boxen
Dafuer benutze ich kleine Holzkisten (ca. 15 x 15 x 10 cm LxBxH), die ich mit zwei
Wachsnaepfen ausstatte (ca. fingerhutgross), das Eine wird mit Pollenfutterteig und das
Andere mit Zuckersirup gefuellt, den Zuckersirup muss man ca. alle 2-3 tage nachfuellen.

Dann wird der Kasten mit Kapok (bis auf eine kleine Hoehle) ausgefuellt .

Bei normalen Ansiedelungsversuchen, wie einsetzen oder warten hatte ich oft nur geringe
Erfolge, die eine Bombus terrestris die ich in meine erste Starterbox eingesetzt habe ist schon
angegangen und zeigt deutliches Verteidigungsverhalten.

Bei gutem Wetter, und wenn die erste Arbeiterin da ist will ich dann die Kaesten draussen
aufstellen und das Flugloch oeffnen, in der Nacht sollen die Kleinen aber lieber
im Haus bleiben.

Ich warte momentan noch auf andere Arten, momentan fliegen nur B. terrestris.

Ich weiss nicht, liegt meine geringe Erfolgsrate be herkoemmlichen Methoden an meinem Unvermoegen oder ist die immer so gering?

daniel

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KiGaZw: Nistkastenbefüllung – zu viel/wenig?

Das war wohl ich. Wie ich es Dir schon auf pollenhoeschen.de geschrieben habe führen viele Wege nach Rom.

Hast Du mal Gelegenheit ein verlassenes Vogelnest anzuschauen? Die Vogeleltern füllen ihre Bruthöhle sicher nicht mit Daunenfedern bis oben auf, sondern formen damit ein kuschelweiches Nest.

Selbstverständlich kann auch mehr Kapok funktionieren, wie bereits gesagt räumen Hummeln zu viel Nistmaterial aus dem Hummelhaus, wenn das Volk mehr Platz braucht.

Ein Anzuchtkasten – wie Du ihn verwendest – ist sicher nicht falsch. Das hat sich Jahre lang bewährt, z. B. bei Jürgen (hummelfreund.com). Lass Dich nicht beirren.

Meine Innenkartons sind etwas kleiner, deshalb verzichte ich auf einen Anzuchtkasten. Meine Hummelhäuser belegen sich so gut wie immer selbst durch Rückkehrerinnen und/oder durch den Geruch. Ich muss nicht in die Trickkiste greifen.

Grüße Stefan

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daniel: Einladung zum Hummelmonitoring – Freiwillige gesucht!

Ich habe eine Frage:
ich wuerde gerne mitmachen, bin aber ausschliesslich in Deutschland unterwegs.
Kann ich trotzdem mitmachen, da die statistischen Daten trotzdem verwertbar sein sollten,
so weit bin ich von Oesterreich nicht weg( Regensburg in Bayern).
Daniel

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Markus: Nistkastenbefüllung – zu viel/wenig?

Hallo,
Eine Frage zur Befüllung der Nistkastenschachtel.
Ich habe wie letztes Jahr 5cm Kleintierstreu (Holz) bis zum Schlaucheinlauf und dann jede Menge Kapok eingefüllt. In Summe bis zu einer Höhe von 10-12 cm. Dann ist in der Schachtel auf dem Material noch ein Extradeckel der von den seitlichen kleinen Holzsäulen getragen wird. Im Kapok wurde ein Gang bis zu einer Kammer (Glühbirnengroß) geformt.
Jetzt habe ich auf einer anderen Seite eine ähnliche Befüllung gesehen, nur wurde hier nur sehr wenig Kapok eingebracht und kein extra Deckel in der Schachtel.
Als Hinweis: die Hummel räumt sowieso alles um, es soll nicht zu viel sein.
Was sind eure Erfahrungen dazu?

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Christian: Erdhummeln einsetzen

Glückwunsch, Du bist der Erste der das schreibt.
Allerdings muss man bei der Aussage: “Erdhummeln sind wählerisch” differenzieren:
Ich stelle Unterschiede bei den Arten fest. Kryptarum hab ich 100% Erfolg, leider ist die nicht so häufig. Helle geht auch ganz gut. Dunkle ist sehr wählerisch.
Also wenn Wiesen/Kryptarum/Acker/Steinhummel nen Kasten sofort annehmen, den 5 Erdhummel zuvor ablehnt haben, dann kanns nicht am Kasten liegen. Es sei denn Du hast ne spezielle erdhummelige Kastenvorbereitung (Material Aufstellung und Ausrichtung.) Also, das mein ich jetzt nicht ironisch! Kann durchaus sein! So hab ich bei meinem neuen Haus einfach keinen optimalen Platz für Hummelkästen.

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Johann Neumayer: Einladung zum Hummelmonitoring – Freiwillige gesucht!

Wenn von der Gefährdung der Bienen die Rede ist, ist fast immer von Honigbienen die Rede.
Über Hummeln und andere Wildbienen ist erstaunlich wenig bekannt. Deshalb laden wir – die Hummelgruppe aus Österreich, die auch die Kurse und das Bestimmungsservice auf www.naturbeobachtung.at durchführt, alle zum Hummelmonitoring ein.
Fragen, die wir damit beantworten wollen, sind z.B.:
Wie viele Hummelarten leben auf Wiesen, im Wald oder im Garten und in welchen Dichten?
Schwanken die Dichten über mehrere Jahre?
Wie verhalten sich die Dichten von Hummelarten und ihren Kuckuckshummelarten zueinander?
Welche Arten werden weniger?
Wie viel weniger Hummeln gibt es auf intensiv bewirtschafteten Wiesen oder Äckern und welches Potenzial haben Gärten für den Schutz der Hummeln?
Vor allem Langzeitbeiobachtungen werden ja kaum von Universitäten durchgeführt, sind aber gerade Ziel dieses Monitorings

Eingeladen sind alle, die die Hummelarten in ihrem Umfeld kennen. Nicht im freien bestimmbare Humeln können fotografiert und die Fotos uns zur Bestimmung geschickt werden.

Der Aufwand ist nicht sehr hoch: Man wählt einen Transekt mit 400m Länge und 2m Breite aus (Wald, Waldrand, Wiese, Garten, Acker…), geht diesen mindestens 1x monatlich ab und notiert alle Hummelarten.

Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie einfach ein Mail an jneumayer@aon.at und wir schicken Ihnen genauere Unterlagen unverbindlich zu.
Gerne sind wir auch bei der Definition eines Transekts behilflich und klären weitere Fragen im direkten Kontakt.
Selbstverständlich werden die TeilnehmerInnen über Ergebnisse informiert und bei Auswertungen genannt. Teilnehmen können alle Menschen aus Mitteleuropa uind angrenzenden Gebieten.

mit freundlichen Grüßen
Johann Neumayer

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