Alex: Baut Hummel Nest im alten Zaunkönignest?

Hallo Martina,

in der Regel sind Hummeln völlig unproblematisch! Es gibt zwar einige Arten, die auf Störungen etwas empfindlicher reagieren als andere, aber solange ihr das Nest in Ruhe läßt wird euch nichts passieren!

Ihr werdet es selbst schnell feststellen, ab wann die Hummeln nervös werden. Bei meinen Hummelkästen hat es jedoch noch nie Probleme gegeben, selbst wenn ich unmittelbar in Einflugbereich rumgewerkelt habe.

Freut Euch über die diesjährigen Bewohner :)

Alles Gute,

Alex

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Alex: Juhuu

Hallo Angelika,

glückwunsch zur geglückten Besiedelung, auch wenn Dein Katerchen eine arg brutale Methode zum Hummelfangen hat!

In der Polsterwolle solltest Du die nächsten Tage nicht mehr wühlen, das könnte die Hummel vertreiben. Oft bekomme ich ein Nest erst nach Wochen zu sehen – mir ist lieber die Hummel bleibt auch wirklich da.

Eine Ackerhummel kannst Du hier sehen:

Ackerhummel

Viel Glück mit Deiner Hummel !!

Alex

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Dirk: Lagebericht aus dem Kochertal

Hallo Rolf,

das sind ja ziemlich viele Verluste, hatten alle Königinnen die du verloren hast schon mit dem Nestbau begonnen. Ich hätte da noch eine Bitte, hast du vielleicht ein Foto von den Klappen der beiden Schweglerkästen oder auch eine Baubeschreibung. Ich bin nämlich noch am überlegen wie ich meine Schweglerkästen Mottensicher mache.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk

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Angelika, Berg.Land: Juhuu

Es hat geklappt! Vor zwei Tagen hatte ich endlich Glück und fand eine nistsuchende Königin. Das heißt nicht ich, sondern unser Kater, der mich auf meinen Streifzügen immer begleitet. Ich wurde aufmerksam, weil er mit seinen Pfoten auf etwas draufhaut. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich das Etwas als Hummel mit dunkelorangenem Thorax, die benommen in der Wiese hockte. Schnell stülpte ich meine Pappröhre drüber.
Sie war ziemlich sauer und beruhigte sich den ganzen Weg nach Hause nicht, ließ sich aber gut einsetzen.
Knapp zehn Minuten ließ ich das Loch vom Kasten zu und es dauerte noch eine Weile, bis sie herauskam.
Sie machte einen kurzen Orientierungsflug und ich dachte, na ja, war wieder nix, streute aber Mehl vor den Eingang. Gestern sah ich keine Veränderung am Mehl. Heute wollte ich wieder auf die Suche gehen, sah aber auf den roten Taubnesseln im Garten eine ebensolche Hummel sitzen. Ich beobachtete sie eine Weile und sie flog in Richtung Kasten. Dort sah ich aber wieder keine Veränderung am Mehl. Ich klopfte und schließlich hob ich den Deckel, um ihn ebensoschnell wieder zuzumachen: Sie wuselte in der Polsterwolle. Zweimal sah ich sie ein- und ausfliegen. Vorsichtig habe ich die Wolle auseinandergezogen, aber nichts gesehen. Wo genau bauen die Hummeln ihr Tönnchen? Ab Eingang, unten drunter oder wo? Ich wollte auch nicht zu sehr wühlen.
Ich glaube, es ist eine Ackerhummel. Wahrscheinlich dachten meine Nachbar, jetzt ist sie ganz verrückt. Auf allen Vieren bin ich “meiner” Hummel hinterher gekrabbelt, um ihr Abdomen zu sehen. Der Torax ist wie oben erwähnt, dunkelorange, dann hellgraue-schwarze Streifen und das Abdomen gelblich. Hört sich doch nach Ackerhummel an oder?
Ich freue mich! Jetzt muß ich nur noch was gegen Wachsmotten machen. Grüße, Angelika

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Manfred: Baut Hummel Nest im alten Zaunkönignest?

Hallo Martina,

ja Hummeln nehmen ein altes Vogelnest im Schuppen gerne als Grundlage für ihr Nest. Wie sehen die Hummeln denn aus? Bei Gartenhummeln (sind scharz-gelb-weiß, sehen vom Körperbau aber eher aus wie Bienen), Wiesenhummel (sind schwarz mit gelber Binde am Kopf und rotem Hinterteil und haben seinen hohen Summton) oder Ackerhummeln (sind überwiegend rotbräumlich) braucht ihr nur im Einflugbereich etwas vorsichtig zu sein. Bei Erdhummeln (sind gelb-schwarz-weiß und nisten normalerweise nicht in alten Vogelnestern) oder Steinhummeln (sind schwarz mit roter Spitze am Hinterteil) solltet ihr den Bereich um das Nest etwas freihalten und keinge Gegenstände im Einflugbereich lagern, da die Nester dieser Arten recht groß werden. Mit etwas Vorsicht könnt ihr den Schuppen dann weiter nutzen. Sollte es sich um Baumhummeln handeln (die sind scharz mit einem braunen Fleck am Mittelteil und weißer Hinterleibsspitze) müsste vor Ort entschieden werden was zu tun ist, da diese Hummelart bei Störungen im Nestbereich agressiv werden kann. Hier wäre ggf. eine Umsiedlung anzuraten.

Gruß
Manfred

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Manfred: Ameisen? Feind oder nicht?

Hallo Michel,

bei mir leben Hummeln und Ameisen in Eintracht miteinander (die Ameisen pflegen ihre Brut auf der Pressspanplatte des Schweglerkastens). Innerhalb des Hummelnestes sind mir bisher noch keine begegnet. Ich könnte mir von der Tenden her eher vorstellen, dass Ameisen hilfreich gegen Wachsmotten sein können, da sie die bestimmt erbeuten können.
Ich bin ohnehin der Meinung, dass ein klinisch reiner Nistkasten für die Humeln nicht optimal ist und man nur dann eingreifen sollten, wenn da irgendwelchte Tiere Überhand nehmen.

Gruß
Manfred

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Michel: Ameisen? Feind oder nicht?

> Ich achte peinlich darauf, keine Ameisen in die Kästen zu bekommen. Bisher hätte ich einmal beinahe ein Erdhummelvolk an die Ameisen verloren. Es waren über 100 Ameisen drinnen. Sie treten als Honigplüderer auf. Die Hummeln wehren sich nicht!!!

Hallo Balthasar,

was hast du denn gegen die Ameisen unternommen?

Gruß
Michel

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Marcel: Ameisen? Feind oder nicht?

Ich hatte letztes Jahr auch ein Problem mit Ameisen. Etwa 20-25 Ameisen konnte ich beim Honig trinken beobachten, das 3 Wochen alte Nest wurde von der Ackerhummel verlassen.

Bei den Steinhummeln ähnliches, aber hier reagierte ich rechtzeitig. Einen großen Topfuntersetzer mit Wasser gefüllt. In diesem Stand der Hummelkasten auf Holzklotzen. Funktioniert prima!

MfG Marcel

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