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Neues Hummelhaus auf dem Markt

  • Dieses Thema hat 46 Antworten und 17 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 2 Tage, 6 Stunden von MarthaMartha.
Ansicht von 15 Beiträgen - 31 bis 45 (von insgesamt 47)
  • Autor
    Beiträge
  • #48148 Antworten
    Doris
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Ja Stefan, genau so.

    Nach dem Einlaufblock müssen die Hummeln bis zum Nistkarton ebenerdig weiterlaufen – es gibt keine Einlaufröhre.

    Der Nistkarton hat nur drei Seiten, also es fehlt m.E. an der Stabilität, wenn die Nestfeuchte die Pappe aufweichen würde.

    Die Trennwand aus Siebdruckmaterial lässt sich herausnehmen.

    Obenauf liegt eine Plexiglasscheibe als Deckel, was evtl. noch das Durchfeuchten verstärken könnte.

    Leider konnte ich in diesem Jahr keine Hummel für den Kasten begeistern, so dass ich nur über Theorie schreiben kann. Der Praxistest bleibt abzuwarten, wofür ich diesen Probekasten auch eigentlich angeschafft habe.

    Falls es noch Fragen gibt schreib einfach.

    LG von Doris

    #48189 Antworten
    Richie
    Forenmitglied

    Guten Morgen, auch wenn es alle gut finden, mir gefällt die Siebdruckplatte gar nicht! Die Lüftungsgitter lassen Luftfeuchtigkeit hinein, die Platten nehmen aber nichts auf.. Warum nicht Leimholz, außen geflämnt, das reguliert das Klima und hält auch 10 Jahre…

    #48190 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo Richie!

    Sehe ich genau so. Siebdruckplatten neigen zu Schwitzwasser.

    Mir gefällt an diesem Haus so einiges nicht.

    Bitte um etwas Geduld, ich hab die letzten Tage allgemein einfach viel zu tun. Der Hummelhausvergleich kommt schon noch.

    #48192 Antworten
    Richie
    Forenmitglied

    @Euzebia: ich empfehle folgendes:

    Dünne Spritzschutzgitter (1 Euro Shop) ausschneiden (etwas größer als die Luftöffnung) und hineinklemmen,

    Karton so klein wählen, dass zwischen Karton und Gehäuse auf jeder Seite ein paar cm Luft bleiben. Diesen Zwischenraum dann mit Holzleisten (Dachlatten roh, also sehr billig) “ausfüllen”, damit stabilisiert du den Karton und das Holz gleicht das Klima aus, damit minimierst du Wasserablagerungen im Stock…

    Sollte nicht mehr als 10 Euro kosten….

    Lg Richard

    #48424 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    So, nun auch im Hummelhaus-Vergleich integriert.

    Hummelnistkästen vom Naturschutzcenter

    Danke noch einmal an Doris! :blume:

    #48461 Antworten
    Franz
    Forenmitglied

    Hallo,

    alle 3 Nistkasten von mir sind aus 21 mm Siebdruchplatte, und nie Probleme mit Schwitzwasser und Schimmel gehabt. Die müssen einen Klimaaufsatz haben,  die Abraham und Doris Nistkasten aus Styropor nehmen auch kein Wasser auf und bleiben trotzdem trocken.

    #48463 Antworten
    Franz
    Forenmitglied

    @Richie         mir gefällt die Siebdruckplatte gar nicht!
    es liegt nicht an der Siebdruckplatte, sonder an der fehlerhafte nicht zweckmäßige Konstruktion.  Auf jedenfall einen Satteldach wie bei Stefan,  oder Klimaaufsatz wie bei Abraham, Doris oder meine Wenigkeit aufsetzen. Durchdachte und funktionierende Lösungen  von Andere soweit wie möglich übernehmen , ich habe es auch so gemacht. Und mit der Jahre sammelt man auch eigene Erfahrungen.

    l Grüsse.  Franz

    #51439 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo zusammen!

    Wieso nicht einmal ein Hummelhaus aus Kork? Er gehört derzeit zu den am innovativsten eingesetzten Naturmaterialien mit einem schier unglaublichen Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten.

    Von Natur aus isolierend. Die Rinden der Korkeichen sind ein ganz spezieller Stoff und die hitzeabweisenden Eigenschaften von Natur aus mitgegeben. Pro Kubikzentimeter besteht Kork aus bis zu 40 Millionen abgestorbener Zellen, die als natürliche thermische Isolatoren wirken und die Rinde fest und elastisch halten. In den Zellen wird Suberin eingelagert, ein Biopolymer, das durch die Umwandlung von Fettsäuren entsteht. Suberin ist weder in Wasser, Alkohol, Äther noch in konzentrierter Schwefel- oder Chlorwasserstoffsäure löslich. Der bemerkenswerte Stoff wurde in der Natur bislang nirgendwo sonst in einer derartigen Konzentration wie in der Korkrinde gefunden. In den Zellen werden ausserdem auch Wachse eingelagert. Diese Kombination gibt dem Kork einen wasserabweisenden Charakter. Der besondere Aufbau wie auch die Dicke der Korkrinde wiederum schützen vor Hitze, Austrocknung und Schädlingen.

    #51444 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Hallo,

    Ein Hummelhaus aus Kork zu bauen klingt nach einer sehr guten Idee. Ich selber habe noch nicht mit dem Material gearbeitet, aber es würde viele Vorteile kombinieren und wenige Nachteile aufweisen denke ich.

    Ich überlege schon, ob ich mir für nächstes Jahr einen weiteren Nistkasten besorge. Ich habe schon ein bisschen gesucht, aber fast alle Nistkästen haben irgendeinen Nachteil. Bislang habe ich ja nur den Abraham Kasten, wo ich leider noch keinen Erfolg mit hatte. Das schreibe ich aber nicht dem Kasten zu sondern der Tatsache, dass es eben nicht immer klappt selbst mit dem besten Nistkasten.

    Ich habe mich letztes Jahr vor allem aufgrund der Haltbarkeit und der guten Isolation für den Abraham-Kasten entschieden. Bei vielen Holzkästen kann es wohl passieren, dass sie sich bei Nässe verformen und dann nicht mehr Dicht sind, die Isolationseigenschaften sind nicht so gut. Bei Styropor hat man diese Probleme zwar nicht, aber es ist kein Naturmaterial. Kork würde viele Vorteile vereinen und dabei – denke ich – zu weniger Schwitzwasser neigen als z.B. Styropor.

    Wäre sicher einen Versuch wert, allerdings traue ich es mir selber nicht zu da ich leider auch keine Werkstatt habe.

    lg Jan

    #51445 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Ja, wäre bestimmt einen Versuch wert. Er ist ein Naturwunder, der Kork.

    Es gibt Taschen, Jacken und Schuhe daraus, es werden Häuser damit abgedichtet, Möbel gebaut und Fussböden verlegt; es werden sogar Raketen damit ummantelt.

    Bastelfreak gibt es hier bestimmt.

    #51450 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Wie würdet ihr denn den Kork bearbeiten? Komplett aus Kork wird schwer. Ich hatte vor vielen Jahren mal eine Terarienwand mit Kork verkleidet. Damals hab ich dann Kork von Pinwänden benutzt. Die Korkplatten aus dem Terrarienzubehör alleine wären nicht geeignet. Die brechen recht schnell… Mal gucken ob ich zu denen nen link finde.

    #51451 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Expandierte platten meinte ich die sind dunkel und grobporig.

    #51452 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo zusammen!

    Ich sehe gerne und neugierig zu wenn ihr experimentiert, bin aber bei Kork etwas skeptisch. Vielleicht ist es gut geeignet, aber ist es auch besser als ganz einfaches Pappel-Sperrholz?

    #51457 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Ich denke, günstiger wird es mit Sperrholz. Auch ist die Stärke des Materials ein Problem. Das stärkste was ich auf die schnelle gefunden habe waren 30mm Platten.

    Aber ist ein interessanter Werkstoff. Ich denke man kann einen Rahmen aus Holz machen und diesen dann mit Korkplatten verkleiden, eventuell doppelseitig mit einer Isolierschicht in der Mitte, das wäre dann aber schon die Luxusvariante.

    Auch die Hummelklappe/Vorbau würde ich wohl aus normalem Holz bauen. Ich denke komplett Kork ist – selbst wenn es möglich wäre – nicht empfehlenswert.

     

    #51487 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Stefan   Ist Pappelholz nicht speziell für Innen? Im Gegensatz zu Kork? Kork enthält beispielsweise 5% Seroide, hydrophobe Verbindungen, die die Wasserundurchlässigkeit des Korks garantieren. :)

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