Suchergebnisse für „milben“
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23. August 2019 um 16:53 Uhr #38918
Als Antwort auf: Welche Blühpflanzen werden jetzt angeflogen?
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
Am Rand meiner Teiche und im Wasser blühen noch Blutweiderich und Hechtkraut, werden hpts. von Ackerhummeln besucht.
@ Bulli – die Honigernte wird deshalb immer früher gemacht, weil die Varroamilben so bald wie möglich bekämpft werden müssen. Ich stimme Dir vollends zu – es ist nicht vorteilhaft viel Honig als Winterfutter in den Bienenvölkern zu belassen, aber bei mir bleiben etwa 10 kg drinnen. Bekömmlicher ist Zucker, weil dieser ja nicht kristallisiert. Pollen und Nektar vom Drüs. Springkraut regen aber sicher die Bruttätigkeit im Volk an.
@ Manfred S. – hatte bereits mehrmals geschrieben, dass ich der Meinung bin, dass das Drüs. Springkraut nicht schadet, wenn man es “kontrolliert” wachsen lässt. In meinen Gärten ist das der Fall – außer die ohnehin nicht mehr fliegenden Wiesenhummeln, sehe ich alle häufig vorkommenden Hummelarten auf diesen Stauden, sogar Waldhummeln. Gebe Dir aber recht, dass Ackerhummeln deutlich in der Überzahl sind. Nicht nur, weil sich noch ein Volk dieser Gattung in einem Nistkasten befindet, freue ich mich, wenn sie genügend Nahrung findet, von mir aus kann sich auch die eine andere andere Wespe am Nektar laben. Nicht akzeptieren würde ich, wenn jemand “die Seuche” wie Du schreibst in meinem Wald bekämpfen würde.
14. Juli 2019 um 13:53 Uhr #37917Als Antwort auf: Königin mit nur einem Flügel
Stefan
Admin- DE 84513
- 398 m
Hallo und herzlich Willkommen!
Die beiden Königinnen haben leider DWV. Und die Milben benutzen Hummeln nicht nur als Taxi, sondern überwintern auch auf den Königinnen.
13. Juli 2019 um 23:43 Uhr #37900Als Antwort auf: Kuckuckshummel
Stefan
Admin- DE 84513
- 398 m
@Marylou: Durch die Kälte lassen sich die Milben anscheinend besser abkehren. Alles nur vom “hörensagen” und gelesenes Wissen. Ich selber habe das noch nie gemacht mangels Probandin.
13. Juli 2019 um 23:10 Uhr #37898Als Antwort auf: Kuckuckshummel
MarylouForenmitglied- DE 41363
- 61 m
@Martha Mit so vielen Milben wird sie wahrscheinlich auch apathisch sein, weil diese Milbenmenge sie schwächt. Die Kühlschrankmethode stellt sie ebenfalls ruhiger, so dass sie nicht stechen wird. Erstens warnt sie vor dem Stechen und zweitens solltest Du sie während der Milbenbereinigung im Kästchen lassen. Wenn sie während der Milbenentfernung wieder lebhafter wird, kommt sie wieder für kurze Zeit in den Kühlschrank usw., bis Du sie von den Milben befreit hast.
@Stefan Ich kenne bei der Kühlschrankmethode nur eine Pinzetten-Empfehlung, also eine sehr feine Pinzette nehmen zur Milbenentfernung. Mit Pinsel kenne ich nicht. Die Milben klammern sich doch fest????
13. Juli 2019 um 21:06 Uhr #37892Als Antwort auf: Kuckuckshummel
Stefan
Admin- DE 84513
- 398 m
Hallihallo!
Schlechtes Gewissen brauchst Du keines haben.
Beim nächsten mal die Hummel in eine kleine Kiste und dann für 10 Minuten in den Kühlschrank. Dann lässt sie sich leichter mit einem Pinsel von den Milben befreien.
Angeblich funktioniert auch Puderzucker in einem Glas. Hummel dazu und leicht schütteln.
Auf jeden Fall habe ich das alles bisher immer vermieden, da bin ich leider zu grobmotorisch.
13. Juli 2019 um 21:04 Uhr #37891Als Antwort auf: Kuckuckshummel
petersbergForenmitgliedHallo Martha
Ich habe auf die schnelle nur das gefunden.
Das nicht fliegen können ist eine andere Sache.
aktion-hummelschutz.de/biologie/parasiten-und-feinde-von-hummeln/hummeln-mit-milben-entfernen-oder-ungefaehrlich/
VG.
13. Juli 2019 um 20:19 Uhr #37888Als Antwort auf: Kuckuckshummel
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
Danke Stefan Da ist wohl nichts mehr zu machen? Oder hätte ich sie von den Milben befreien sollen? Sie konnte kaum mehr fliegen, habe gerade ein schlechtes Gewissen.
13. Juli 2019 um 19:10 Uhr #37879Als Antwort auf: Kuckuckshummel
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
22. Juni 2019 um 13:12 Uhr #36889Als Antwort auf: Presseschau
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
@bumblebee-me, halte bereits seit 38 Jahren Bienen, das DWV-Virus war nie ein Problem – man hörte/las nie zuvor von diesem Problem für Bienenvölker. Die Varroamilbe hat etwa im Jahr 2000 Österreich erreicht, ganze Gebiete “bienenfrei” gemacht. Das chemische Mittel Apistan wurde per “Not-Verordnung” erlaubt, derzeit sind ausschließlich auf natürlicher Säurebasis bzw. stark riechende Mittel gegen die Milben zugelassen. Derzeit – vor der Honigernte – dürfen keine Mittel angewendet werden, bzw. würden thymolhaltige Substanzen den Geschmack des Honigs beeinflussen. Wenn Imker die Völker nicht rechtzeitig behandeln, gibt es keine Chance den Winter zu überstehen. Dann sind auch benachbarte Imker betroffen. Mir ist es vor Jahren so ergangen, mit dem Resultat, dass ich mich seither im Frühling sehr auf die erscheinenden Hummelköniginnen freue, und die etwa 5.000 Krokusse im Falle des Falles nicht umsonst gepflanzt sind.
Dass das DWV-Virus von Honigbienen auch auf Hummeln übertragen werden können, bringt mich zum Nachdenken. Umso intensiver werde ich die Varroa-Milben in meinen 6 Bienenvölkern bekämpfen – bin ohnehin damit meist früher dran als meine Imkerkollegen.
Hast recht, ein interessantes Thema!
Servus, beste Grüße aus dem Alpenvorland/Salzkammergut Oö´s! Christian
20. Juni 2019 um 19:09 Uhr #36816Als Antwort auf: Presseschau
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
Hatte in den letzten Jahren im Herbst immer wieder 1 Bienenvolk, dass im Herbst am Flügeldeformationsvirus verendet ist. Trotzdem ich alles versucht habe, die Völker zu retten, gelang mir das nicht. Früher konnte ein Bienenvolk mit bis zu 5.000 Varroamilben bis zum Herbst erfolgreich behandelt werden, jetzt sollen es nur 1.000-2.000 Milben sein, die einen Bienenstock zum Absterben bringen, auch wegen dem Flügeldef.-Virus. Entdeckte kürzlich tatsächlich eine Jungkönigin mit den Symptomen – der Nistkasten steht unmittelbar bei der Bienenhütte. Die Erdhummeln sind allerdings extrem stark, habe schon mehrere Bilder gepostet.@ Bumblebee-me: Es ist also das Gegenteil der Fall – früher gab es das Virus nicht bzw. sind die Varroamilben erst seit wenigen Jahren infiziert und deswegen eine große Gefahr für die Bienen, und wohl auch indirekt für die Hummeln.
Beste Grüße! Christian
DetterForenmitgliedDie meisten Milben sind doch wohl nicht gefährdet?
Oder kann ich noch was dazu lernen? Ich kann auch nicht jede Mücke behutsam umsetzen, wenn sie mich versucht zu stechen, nur weil sie der Ernährung vieler Vögel dient.
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
@Pelzflieger Unter den Milben gibt es auch viele Parasiten. Acarologie ist eine Wissenschaft und bin gespannt auf kompetente Antworten.
Stefan
Admin- DE 84513
- 398 m
MarylouForenmitglied- DE 41363
- 61 m
@Pelzflieger Es kommt wohl darauf an, wie viele und welche Milben-Art:
aktion-hummelschutz.de/biologie/parasiten-und-feinde-von-hummeln/hummeln-mit-milben-entfernen-oder-ungefaehrlich
Stefan
Admin- DE 84513
- 398 m
Hallo Pelzflieger, sehr interessantes Thema!
Ich hatte letztes Jahr bei meiner Nistkasten-Kamera eine Jungkönigin auf die es anscheinend alle Milben des Hummelnestes abgesehen hatten. Diese Baumhummel saß Tage lang separiert auf dem Hummelnest, während die Kolleginnen im Hummelnest waren. Keine Ahnung ob die dann ausgeflogen ist und ob die überhaupt fliegen konnte.
Man sieht sie hier ganz gut: Zeitraffer Baumhummelnest 2019 Nistkasten-Kamera
Zu Milben bei Hummeln finde ich das hier interessant: wildbienen.de
Über weniger Milben die letzten Jahre kann ich nichts berichten. Ich habe darauf allerdings die letzten Jahre auch (noch) nicht geachtet.
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