Johanna: Fragen zum Bau von Hummelnistkasten
Hallo liebe Forianer,
ich habe erst jetzt Euer Forum entdeckt. Deshalb hier nochmal meine Fragen, die ich unter Wildbiene.de heute schon einmal gestellt habe.
Ich habe mit großem Interesse Eure Beiträge gelesen und zum Teil schon in die Tat umgesetzt. Ich will meinen verwaisten Hasenstall (12 Boxen) in ein Vogel- und Insekten”paradies” verwandeln. Im Obergeschoss sollen 1 oder 2 Boxen in Vogelnistplätze umgewandelt werden. Die Türen werden mit verschiedenen Füllungen für Wildbienenröhren versehen.
Im Erdgeschoss habe ich 2 Hummelkästen mit Ausgang durch die Seitenwände angebracht. Nachdem wir heute morgen eine Hummelkönigin im Büro gefangen haben war ich über die Größe doch einigermaßen erstaunt. War ein kapitales Tier. Ich hatte sie in den Kasten ausgesetzt, aber sie ist recht ärgerlich davongebrummt und es sah nicht aus, als hätte sie vor, noch mal vorbeizuschauen.
Jetzt habe ich folgende Fragen:
1. Beim Bau des Wachsmottenschutzes bin ich mir jetzt unsicher, wie groß die Durchgänge in der Innenschleuse sein müssen.
2. Kann ich auch gewaschene Schafwolle statt der Polsterwolle nehmen?
Wäre nett, wenn mir jemand dazu was sagen könnte.
Außerdem noch folgende Gedanken:
– Ich habe gelesen, dass nur jede 10. Hummeljungkönigin überlebt. Kann man dazu irgendwie beitragen? Winterquartiere, füttern bei Spätfrost oder sowas?
– Wieviel Hummelnester in einem Garten sind sinnvoll? Irgendwie müssen die sich ja auch ernähren können. Wir haben einen Garten, der von Bienen nicht gerade gut gefunden wird, da gibt es offenbar lohnendere Quartiere außenherum . Außer ein paar Wildbienen, die in den Mauerfugen unserer Backsteinwände wohnen und auch in meinem Holzquartier, brummen nur einige Hummeln durch den Garten. Honigbienen gibts hier so gut wie nicht.
Schöne Grüße
Johanna
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