fienchen: Königin tot, was nun?

Hallo Christian,

Kuckuck und Okkupantin würde ich fast ausschließen. Die Klappe / der Eingang ist wirklich so verdeckt, dass es eigentlich für andere Hummeln nicht sichtbar sein sollte. Allerdings wer weiss schon wie stark der Markierungsgeruch ist?
Möglich wäre höchstens eine rückkehrende Erdhummel vom letzten Jahr.
Aber so genau habe ich nicht geschaut. Werde das Ganze erstmal beobachten und am Wochenende – wenn das Wetter besser ist – das Nest mal freilegen.

Scheint einfach ein früher Tod zu sein.

Die Anzahl der toten Königinnen bei Dir ist erschreckend (10 in einem Kasten?!?)

Gruß bettina

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werner: Jungköniginen

>>Wie kann es sein ,das bei meinen Erdhummeln schon Jungköniginen da sind.Das war noch nie so früh solange ich Kästen aufstelle,ca.25 Jahre.
>
>Es gibt eine Erdhummel-Art, die sehr früh Geschlechtstiere aufzieht. Ich denke, es ist Bombus cryptarum, die ich deswegen “Frühe Erdhummel” getauft habe. Ich habe auch schon seit einigen Tagen fast ein Dutzend Drohnen im Garten. Die tauchen auch in “normalen” Jahren sehr früh auf – mit und manchmal bereits vor den ersten Wiesenhummel-Drohnen – ab Ende Mai. Vielleicht hast du also erstmalig diese Art im Kasten?
>
>25 Jahre, das nenne ich mal Erfahrung. Auch durch von Hagen auf das Hobby gekommen?
>
>Gruß,
>Martin
Habe meine ersten Erfahrungen von einen Bekanten der der in der Gruga in Essen mehrere Kästen hatte.
Aber natürlich auch von Von Hagen.Werner

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Bulli: Hummeln in der Hauswand

Hallo Nicole,

es sich so anhört, als würden sich die Hummeln an Holzbalken (wir haben ein
Holzständerhaus) oder der Dampfsperre zu schaffen machen. Es hört sich
tatsächlich wie ein “nagen” an.

Ich gehe bei der Dampfsperrfolie mal von einer einschichtigen Plastikfolie aus.

Wenn Hummeln an Kunststoff nagen, dann hörst man es knacken … ca. in 1 bis 2 Sekunden Abstand. Sie versuchen reinzubeißen, rutschen aber ab.
Ist das bei dir so?

Was ich eher vermute ist, dass die Hummeln auf der Dampfsperrfolie oder auf den Gipskartonplatten bis zum Nest laufen. Das macht ganz schön Krach. ;-)
Ich päppele Hummeln, falls sie es brauchen, auf einem Boden aus Pappe. Man hört es deutlich aus vier Metern Entfernung, wenn die Hummel wieder aktiv werden und herumlaufen.

Hummeln können nicht viel “zerstören”. Meistens übernehmen sie Nester von Mäusen oder Vögeln. Die Vorgänger haben darum den Schaden angerichtet für den die Hummeln verantwortlich gemacht werden.
Wenn sie etwas zernagen, dann blockiert es meist den Eingang des Nests oder es ist kalt im Nest so dass Nistmaterial gebraucht wird.

Hummeln können Löschpapier zernagen, aber bei Wellpappe hört es schon wieder auf.
Darum denke ich nicht, dass der Gipskarton leiden wird. Für das annagen von Gips sind ihre Mundwerkzeuge glaube ich wenig geeignet, weil sie löffelartig sind.

Hummeln können Styropor oberflächlich annagen, aber bei der stabileren Außenhülle der einzelnen Kügelchen hört es dann wieder auf.

Was ich vor kurzem gelesen habe ist, dass sie Tomatenflies annagen können. Vermutlich nur die Königin, aber dennoch.
Eine Dampfsperrfolie hat normalerweise keine Vlies-Beschichtung.

Glaswolle nutzen sie anscheinend auch mal als Nistmaterial. In den USA werden die Hummeln in Nistkästen mit Glaswollefüllung gezüchtet.

Holz fressen sie nicht.
Die Balken sind sicher.

In wie weit das Nest selber am Ende der Saison verschimmeln wird, kann ich nicht sagen. Das hängt mit dem Feuchtigkeitsaustausch durch die Lüftung zusammen.
Manche trocknen einfach nur aus.

Es wäre ratsam nach dem Absterben den Hummelnestes die Eingänge zu verschließen, damit im nächsten Jahr keine rückkehrenden Hummelköniginnen das Nest aus dem sie hervor gegangen sind, neu besiedeln.

Viele Grüße

Bulli

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Martin: Jungköniginen

>Wie kann es sein ,das bei meinen Erdhummeln schon Jungköniginen da sind.Das war noch nie so früh solange ich Kästen aufstelle,ca.25 Jahre.

Es gibt eine Erdhummel-Art, die sehr früh Geschlechtstiere aufzieht. Ich denke, es ist Bombus cryptarum, die ich deswegen “Frühe Erdhummel” getauft habe. Ich habe auch schon seit einigen Tagen fast ein Dutzend Drohnen im Garten. Die tauchen auch in “normalen” Jahren sehr früh auf – mit und manchmal bereits vor den ersten Wiesenhummel-Drohnen – ab Ende Mai. Vielleicht hast du also erstmalig diese Art im Kasten?

25 Jahre, das nenne ich mal Erfahrung. Auch durch von Hagen auf das Hobby gekommen?

Gruß,
Martin

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Sirup: Alles ganz normal!

Hi leute danke fuer die Antworten.

Ich hatte eine kleine Öffnung reingestochen. Weil ich halt sehr unsicher war, habs auch nur so gross gemacht das eine Hummel meiner Meinung nach gut durchpasst bzw. sie das wieder ruckzuck schliesen können wenn sie wollen.

Momentan ist alles Gut, die Hummeln vermehren sich und fliegen ein und aus.

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Christian: Königin tot, was nun?

Hi Bettina, klingt ja echt übel.
Das mit den Abbrechern ist ja an vielen Orten so. Hatten wir hier schon festgestellt.
Zu den Königinnen:
Meine Dunkle Erdhummel ist mittlerweile sehr stark entwickelt, ebenso die Steinhummel. Beide in Schweglerkästen.
Donnerstag war es so heiß, dass ich mal den Haupteingang der beiden Schwegler geöffnet habe.

Nach zwei Stunden lag die Felsenhummel, die schon seit Tagen unterwegs war, tot im Steinhummelkasten und zwei tote Arbeiterinnen. Eine erfolgreiche abwehr! Könnte es sein, dass es bei Dir anders verlief. Tatsächlich verlassen Felsenhummeln auch nach der Übernahme den Kasten immer wieder. So hatte ich es bei ner Gartenhummel. Könnte es sein, dass die gerade auswärts war, bei Deiner Kontrolle? Ich sehe sehr viele Felsenhummeln fliegen.
Also so vermute ich mal. Aber vor Jahren wars bei Helena mal so, dass ne Königin frühzeitig verstarb.

Bei meiner Erdhummel lag abends ne Königin außerhalb der Kugel. Hoffe dass es nicht die aktuelle Königin ist, sondern Okkupationsversuch Nr.: 10. Bei Kontrollen ist es das Dumme, dass sich Königinnen nach unten flüchten. Daher werde ich die Wabe nicht nach ner Queen inspizieren.

Mal sehen was die anderen schreiben.

Christian

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Christian: Bitte um Bestimmung

Seit letzter Woche verlassen Jungköniginnen mein Wiesenhummelnest. Nun sind Exemplare darunter die unverhältnismäßig groß sind und träge fliegen mit deutlich gekrümmten Abdomen (nur im Flug erkennbar). Definitif größer als die Nestgründerin.
Bin echt verwirrt ob es Jungköniginnen oder Kuckucke sind:
Hier zwei nicht so tolle Bilder:
[http://www.hummelfoto.de/anzeige.php?bild=privat/ChristianHaas-img-0007.jpg [img:http://www.hummelfoto.de/privat/thumbs/ChristianHaas-img-0007.jpg]]

[http://www.hummelfoto.de/anzeige.php?bild=privat/ChristianHaas-img-0004.jpg [img:http://www.hummelfoto.de/privat/thumbs/ChristianHaas-img-0004.jpg]]

Was mich auch irritiert ist der extrem breite Streifen am Thorax und am thoraxnahen Abdomentergit.

Das Volk ist sehr gut entwickelt, noch immer werden Larven gefüttert und es sind etliche auch kleine Puppenwiegen im Nest.
Meine Wiesenhummeln in Mittelfranken waren eher dunkel. Da es aber in dieser Region auch deutliche Farbunterschiede auch bei der Baumhummel gibt, könnten die Tiere durchaus Jungköniginnen sein.

Was meint ihr?

Gruß
Christian

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Fienchen: Königin tot, was nun?

Das ist nicht mein Hummeljahr!

von drei Kästen nur einer dauerhaft besiedelt. 2 mal Abbruch von Steinhummeln.
Und nachdem heute morgen bei meinem verliebenen Steinhummelvolk wenig Flugverkehr war, habe ich nachgeschaut.

Die Königin lag tot im Nest. Sah noch recht frisch aus. keine Glatze aber die Flügelspitzen leicht ramponiert.

Nun wird sich das Nest bald auflösen? Arbeiterinnen tragen noch Pollen ein, vermutlich für ihre eigenen Drohnen. Oder besteht die Hoffnung, dass eventuell vorhandene Königinnenbrut noch zum Schlupf gebracht wird? Allerdings jetzt wo die Cheffin nicht mehr da ist, stehen die Chancen da sicher schlecht?

wie sind Eure Erfahrungen? Ich hatte sowas noch nicht.

Gruß Bettina

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