Projekt: Hummelhaus Nistkasten-Kamera gestartet

Geplant hatte ich es schon länger, jetzt habe ich endlich damit angefangen. Was man von Vogelhäusern kennt, will ich für Hummeln bauen. Eine Nistkasten-Kamera.

Hummeln sehen kein Rotlicht, deshalb bietet sich Infrarot-Licht gerade zu an. Ich habe mich für einen Einplatinencomputer entschieden, der das für mich erledigen soll. Bald soll es möglich sein Infrarotaufnahmen aus dem Hummelhaus zu senden, oder Fotos. Wie bei einer Nestkontrolle kann dann auch für kurze Zeit “das Licht eingeschaltet” werden um Farbaufnahmen vom Hummelnest zu machen. Außerdem werde ich Innentemperatur und Luftfeuchte bald mit Außentemperatur und Luftfeuchte vergleichen und aufzeichnen können. Für später ist noch eine Außenkamera geplant die den Hummelhaus-Eingang überwachen soll. Aber als erstes muss man einfach mal anfangen.

Nistkasten-Kamera Nistkasten-Kamera Nistkasten-Kamera

Als Computer der Nistkasten-Kamera werkelt ein Raspberry 3 und ich kann nun schon per Software oder per Mausklick im Browser das Licht ein- und ausschalten, Filmaufnahmen starten oder fotografieren und diese automatisch und korrekt beschriftet hier zu Pollenhöschen.de hochladen. Dazu waren so einige Lötarbeiten notwendig. Auf der Softwareseite lerne ich gerade sehr viel, oft mehr oder weniger unfreiwillig.

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Meine Werkstatt ist zwar gut ausgestattet, jedoch vordergründig für Schreinerarbeiten oder zur Reparatur von “alles rund um das Haus” von der Waschmaschine bis zum Moped ausgelegt. So fieselige Lötarbeiten sind neu für mich, machen aber irgendwie auch Spaß. Hier meine ersten, mit Widerständen ausgestatteten LEDs zum direkten Anschluss an 5 Volt. Schaltungen der Hummelhaus-Kamera werden über die GPIO-Schnittestelle und Relais getätigt, also mit zweitem Stromkreis. Derzeit noch gespeist von einem alten Handy-Ladegerät, später mit der zweiten Kamera wohl wahrscheinlich von einem aktiven USB-Hub.

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Derzeit kämpfe ich mit der passenden Umwandlung der .h264-Videos in gängiges .mp4-Format, und in der Werkstatt warten die Temperatursensoren auf ihren Widerstand.

Alles in allem eine schöne Spielerei die viel viel Zeit verschlingt und noch verschlingen wird. Ich werde berichten.

3 Replies to “Projekt: Hummelhaus Nistkasten-Kamera gestartet”

  1. Hallo Stefan, das sieht aber gar nicht schlecht aus. Ganz im Gegenteil, sogar sehr professionell! Für die Konvertierung kannst du doch ffmpeg nehmen (irgendwann möchtest du sicher auch nur noch mit Linux arbeiten ;) )
    Mit welcher Software nimmst du denn auf?

  2. Das sieht ja sehr interessant aus, leider nichts für mich. Mit “Strömlingen” stehe ich auf Kriegsfuß. Ich habe nur eine Webcam (WLan) vor dem Einflugloch gestellt und kann so von unterwegs auf mein Smartphone interessierten Leuten das selbständige Öffnen der Hummelklappe vorführen, wenn sie genug Geduld haben.

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