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Dann ziehen wir halt um…

Ich war ja letzte Woche nicht zu Hause und konnte so meine Hummeln per Handy nur sporadisch über den Livestream beobachten. Bei meinen alten Hummelhäusern ist alles in Ordnung.

Hummelhaus FilialeAlso ab zum neuen Hummelhaus, das mit der Technik: Und was sehe ich?

Den Hummeln war es wohl gestern oder heute im Hummelhaus zu warm geworden und sie bauten eine Art Filiale im Vorbau. Anders kann ich mir das nicht erklären. Schuld daran ist nach meiner Meinung ein Wald-Geißbart der normaler Weise dem Hummelhaus Schatten spendet. Dieses Jahr blüht dieser so heftig, dass die Blüten mit ihrem Gewicht die Staude nach unten ziehen. Und so kommt zwischen 16 und 18 Uhr direkte Sonne an das Hummelhaus. Und gegen direkte Sonne helfen auch meine drei Lüfter nichts die natürlich bei derzeit annähernd 30 Grad im Schatten temperaturgesteuert auf Vollgas laufen. Auch ist dieses Hummelhaus durch den Technikteil etwas höher.

ErdhummelnestWie so oft: In der Theorie scheinbar alles bedacht, in der Praxis dann doch anders.

Das “alte”, ursprüngliche Nest scheint aber noch nicht verlassen zu sein, es wird noch Pollen eingetragen. Als Sofortmaßnahme habe ich eine etwa einen Quadratmeter große Styrodur-Platte als Schattenspender vor das Hummelhaus gestellt. Das ist nicht schön, aber effektiv. Gleichzeitig bewässere ich mit dem Rasensprenger das Gebiet großzügig rund um das Hummelhaus. Das Wasser kommt aus meiner Zisterne und ist eiskalt. Das mache ich nun schon etwa eine Stunde (es hat hier seit etwa 14 Tagen nicht mehr geregnet) und schon ist die Alt-Königin wieder in das ursprüngliche Nest umgezogen. Spannend, wie es hier wohl weiter geht.

Das hier ist ein 2 Minuten Mitschnitt vom Hummelhaus-Livestream.

Jetzt gerade schwirren immer zwei bis drei Drohnen um den Hummelhauseingang, dass alle 20 Sekunden der Rasensprenger vorbeikommt scheint ihnen nichts auszumachen.

 

 

Stefan

Über Stefan

Töging am Inn (Südostbayern), 398m

2 Replies to “Dann ziehen wir halt um…”

  1. Die kleinen Larvenwiegen-Häufchen kannte ich bislang von beheizten Beobachtungsnistkästen, aber auch von Nistkästen, die im Inneren sehr warm wurden wobei die neuen Eiwiegen und Larvenwiegen an kühleren Stellen gebaut wurden.

  2. Hallo Bulli!
    Ja, es wurde definitiv zu heiss im Hummelhaus da hast Du sicher Recht! Direkte Sonneneinstrahlung bei 30 Grad im Schatten durch eine umgestürzte Staude war das Problem. Derzeit lehnt eine große Styrodur-Platte am Hummelhaus, das schützt vor der Sonne. Die Hummeln bauen nun wieder drinnen weiter. Nächstes Jahr werde ich an diesem Standort kein Hummelhaus mehr aufstellen.

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