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Bago: André! Meintest Du diesen Beitrag???
Ich würde vielleicht einfach die Polsterwolle austauschen.
Und vor allen Dingen die Nestmatrialteile die befallen sind verbrennen.
Gruß Bago
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Andre: André! Meintest Du diesen Beitrag???
>>Hi,
>>bist Du Dir sicher, dass Du nur Milben fängst, die das Volk schädigen? Wenn Du Milben abfängst die in Symbiose mit den Hummeln leben, dann schädigist Du ja damit Dein Volk. Wie bist Du drauf gekommen, die Milben zu bekämpfen?
>>
>>Gruß
>>Christian
>
>…
Danke, ja diesen meinte ich, was ich aber nicht verstehe, wieso sollten sich die Milben gerade unterm dem Blech versammlen, bei mir tummeln sie sich in und auf dem Nistmaterial. Heute früh habe ich im Nest zwei Hummeln (Arbeiter) gesehen auf denen ca. 6 – 10 Milben herumliefen, ob sie sich festgesaugt haben kann ich nicht genau sagen.
Gibt es noch irgendwelche anderen “Bekämpfungsalternativen”?
Vielen Dank!
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Christian F.: nana!
>Trotzdem muss es erlaubt sein, jemanden zu kritisieren, sonst hat dieses ganze Forum seinen Zweck verfehlt!
Du kannst gerne kritisieren. Das sähe für mich so aus:
“Sehr geehrter Herr Neumayer, Ich denke diese Methode ist für den einfachen Hummelfreund etwas
“zu brachial”.” Und dann war es das. Du schreibst:
“Diesen Quatsch sollte man besser keinem erzählen.”
Das Problem ist halt, dass in einem Forum auch Leute, deren Klappe größer als ihr Verstand ist, Menschen mit Fachverstand dumm anmachen können. Das ist ein Grund warum nur wenige Experten bereit sind, in Foren ihr Wissen zu teilen. Das finde ich schade.
Es wäre sehr bedauerlich, wenn jemand, der in diesem Forum meines Wissens noch nie einen qualitativ hochwertigen Beitrag geleistet hat, kompetente Leute vergrätzte.
Ich habe aber leider keine Zeit Dir im Rahmen des Forums Manieren beizubringen.
Grüße,
Christian
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StefanDD: nana!
>>…das hat aber meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Naturschutz zu tun!
>>Finde diese Methode eher ungeeignet für weniger Erfahrene, die hier einiges zum Hummelschutz lernen wollen. Diesen Quatsch sollte man besser keinem erzählen. Meinst Du nicht?
>
>Stefan Du hast schon eine große Klappe hm? Schließlich zählst du sicher zu den “weniger Erfahrenen” hier.
>Ich erinnere mich noch wie du über die Idee des Mooshaufens geschimpft hast um dann darauf umzuschwenken wie toll er ist.
>
>Herr Dr. Neumayer ist Wissenschaftler und arbeitet, wenn ich recht gehört habe, an einem Schlüssel für Hummeln
>(innerhalb der Serie von Scheuchl).
>
>Dass das keine Methode für Anfänger ist, ist klar; aber wenn man wirklich zählen will/muss scheint das im Vergleich zum Markieren eine einfache Lösung.
>Hier könnte man vielleicht auch mal verschiedene Zählmethoden vergleichen,
>wie: “Einflüge in 30 Min zählen”.
>
>Ich fände es schade, wenn Du Herrn Neumayer mit deinen frechen und unqualifizierten Bemerkungen verprelltest!
>
>Schöne Grüße,
>Christian
Hallo Christian,
Zähle mich nicht zu den weniger Erfahrenen hier. Betreibe erfolgreichen HummelSCHUTZ(!!!) schon seit Jahren. Die Idee mit dem Mooshaufen fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, das stimmt. (Mich würde interessieren, wie sich der Mooshaufen im Lauf des Jahres entwickelt hat. Man hört gar nichts mehr von dieser Idee!) Ich verschließe mich sicher nicht gegenüber neuen Erkenntnissen oder Techniken.
Aber was der Wissenschaftler, Dr. Neumayer, da unter der Prämisse Hummelschutz vorschlägt, erscheint mir erstens sehr wenig wissenschaftlich und zweitens nicht zum Nachahmen geeignet!
Letzter Punkt: Mir liegt es sehr fern, hier jemanden zu verprellen. Ich kenne andere Leute hier im Forum, die richtigen, effektiven Hummelschutz betreiben und diese Personen werde ich auch unterstützen. Trotzdem muss es erlaubt sein, jemanden zu kritisieren, sonst hat dieses ganze Forum seinen Zweck verfehlt!
P.S. Und wenn Du meine Argumente als frech und unqualifiziert empfindest, dann liegt es vielleicht auch an mangelnder Kritikfähigkeit deinerseits.
Denk mal darüber nach!
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Christian F.: nana!
>…das hat aber meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Naturschutz zu tun!
>Finde diese Methode eher ungeeignet für weniger Erfahrene, die hier einiges zum Hummelschutz lernen wollen. Diesen Quatsch sollte man besser keinem erzählen. Meinst Du nicht?
Stefan Du hast schon eine große Klappe hm? Schließlich zählst du sicher zu den “weniger Erfahrenen” hier.
Ich erinnere mich noch wie du über die Idee des Mooshaufens geschimpft hast um dann darauf umzuschwenken wie toll er ist.
Herr Dr. Neumayer ist Wissenschaftler und arbeitet, wenn ich recht gehört habe, an einem Schlüssel für Hummeln
(innerhalb der Serie von Scheuchl).
Dass das keine Methode für Anfänger ist, ist klar; aber wenn man wirklich zählen will/muss scheint das im Vergleich zum Markieren eine einfache Lösung.
Hier könnte man vielleicht auch mal verschiedene Zählmethoden vergleichen,
wie: “Einflüge in 30 Min zählen”.
Ich fände es schade, wenn Du Herrn Neumayer mit deinen frechen und unqualifizierten Bemerkungen verprelltest!
Schöne Grüße,
Christian
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StefanDD: Frage zur Bilanzierung
…das hat aber meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Naturschutz zu tun!
Finde diese Methode eher ungeeignet für weniger Erfahrene, die hier einiges zum Hummelschutz lernen wollen. Diesen Quatsch sollte man besser keinem erzählen. Meinst Du nicht?
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Johann Neumayer: Frage zur Bilanzierung
Es gibt schon noch eine Methode, genauer zu zählen:
Bei kleinen Völkern das Nest spätabends öffnen und mit einer Taschenlampe mit roter Abdeckung das Nest ausleuchten und die Arbeiterinnen abzählen.
Bei großen Völkern habe ich öfters eine Brachialmethode angewandt, die aber nicht schadet. Das Nest eher ruckartig öffnen, alle Hunmmeln, die das wollen, ausfliegen lassen (Stechschutz). Zur Not, wenn man keinen Stechschutz hat, ein paar Schritte weglaufen. Wenn die ersten (20-100) weggeflogen sind, evtl kurz nochmals an den Nistklasten klopfen, sodass die zweite Gruppe abfliegt. Das so lang wiederholen, bis die meisten flugbereiten (und stechlustigen) Arbeiterinnen abgeflogen sind. Das dauert maximal 5 Minuten. Wichtig ist nur, den Nistkasten von seinem Standplatz mindetsens 10 oder 20m wegzutragen, denn die Arbeiterinnen sammeln sich alle beim gewohnten Nistkastenstandort.
Wenn der Nistkasten ziemlich leer ist, kann man die Puppen, großen und mittelgroßen Larven sowie die kleinen Larvenballen und Eiballen auszählen und auch ungefähr abschätzen, wie viele Arbeiterinnen noch im Nest sind. Wenn man jetzt den Nistkasten wieder am gewohnten Ort aufhängt/stellt stechen – o Wunder – selbst Baumhummeln nicht und man kann bequem die Anzahl der einfliegenden Arbveiterinnen zählen. Ca. 15 Minuten Fluglochkontrolle reichen, um den Großteil der Arbeiterinnen zu erfassen.
Das ganze sollte man frühmorgens (5h) oder noch besser am Abend machen, in der Zeit, wenn nicht mehr viele Hummeln auf Sammelflug sind aber es noch nicht so dunkel ist, dass sie nicht mehr heimkehren können. Der Vorteil an der Abendkontrolle ist, dass dann auch die auswärts befindlichen Arbeiterinnen (oft an den Pollenhöschen kenntlich) heimkommen und kaum mehr Arbeiterinnen zum Sammeln ausfliegen.Im Juni/Juli hat sich die Zeit zwischen 20 und 21 Uhr bewährt, jetzt geht schon 19h.
Natürlich hat man auch bei dieser Methode Fehler (Arbeiterinnen, die auswärts übernachten, Tiere, die bald wieder ausfliegen…), aber es ist die Methode, die m.E. die genauesten Schätzungen ohne den Aufwand individueller Markierung erlaubt.
Und auch wenn es brachial klingt: Meiner Erfahrung nach gehen Hummelnester aus anderen Gründen ein und nicht, weil ich alle 8-10 Tage einmal nachschaue und dabei das Nest 10 Minuten offen habe. Außerdem mache ich diese Brachialmethode nur bei wirklich starken Völkern, bei denen man mit der Taschenlampenmethode nichts mehr erreicht, weil die im nest befindlichen Arbeiterinnen die gesamte Brut verdecken. Im lebnen eines Baum- oder Erdhummelnestes ist das nur 3-4 Mal.
mfG Johann Neumayer
>>Auch dir Danke, aber das ist mir in Folge durchaus klar. Ich hatte mich einfach über die Zählmethode gewundert. Da scheinbar recht häufig in den Kästen nachgesehen wird hätte mich eine “Direktzählung” auch nicht mehr gewundert. – Wenngleich so etwas ein mords Stress für die armen Viecher wäre.
>
>Am genausten wäre, jede zurückkehrende Arbeiterin zu markieren und dann weiss man, ob man die schon gezählt hat oder nicht. Aber wer hat schon die Zeit für sowas?
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Bago: Bombus ruderarius
Hallo,
ich baue auch mal Nistkästen , die Hummelfreunde werden wollen , allerdings geht das nur für Nachbarn oder sonstige Bekannte.So kann man schon davon sprechen, dass sich bei mir etwas tut , wenn auch mit langsamen Schritten.Vielleicht läßt sich gibt es ja mal hier eine große Aktion , die auf das Sterben von Bienen und den starken Rückgang der Hummelpopulation hinweißt, vielleicht werden auch mal Trachtpflazen angebaut.
Wenn man die Parkanlagen sieht, so runtergemäht, sieht gerade in der Trockenheit nach nichts aus, der blanke Erdboden staubig!!!Oft ist alles vertrocknet und es wächst gar kein Gras, nur im Frühjahr ist es oft wegen der vielen Wildkräuter ein wahres Paradies.
Übrigens: Ich habe 2007 mit einem Nistkasten angefangen , 2011 sollen es wohl 13 sein
Zudem gehen viele Schulen in die Grüne Schule , wo man was über Bienen , Hummeln , Wespen und Hornissen erfährt, unteranderen geht es auch um Nistkästen leider auch um die Blumentopfvariante eingegraben und mit Flexrohr.Oder einen Vogelkasten , wo das Flugloch in der Mitte halbiert wird.
So wie man den Staudengarten des Rombergparks besucht und dort Hummeln zur Bestimmung fängt.Ist zwar gesetzlich verboten, allerdings ein riesen Erlebniss.Ich selbst war auch schon in der Grünen Schule , war ein tolles Erlebnis.
Gruß Bago aus Dortmund
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StefanDD: Bombus ruderarius
Jedenfalls muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden , damit die langrüsseligen Arten nicht irgendwann verschwinden, gerade NRW hat die HOROR-ROTE-LISTE.Die meißten Arten sind stark gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht.Die einzige stark gefährdete Art die ich gesehen habe war die Kuckuckshummel “barbutellus”.
Naja ne Waldhummel wäre mir lieber gewesen, aber wenigstens etwas.Das mit der Aufklärungsarbeit geht bei mir sogar ganz gut , da ich erst 14 bin hören Nachbarn und sonstige Leute oft zu und es werden fragen gestellt zum Thema Hummeln.
Hallo Bago,
ich wusste gar nicht, dass Du noch so jung bist (woher auch :-))
Mit der Aufklärungsarbeit hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen, da ist noch viel zu tun!
Ich denke, Du bist mit Deinem Wissen und Deiner offenen Art vielen ein gutes Beispiel!!!
Da können wir eigentlich alle hier stolz auf Dich sein!
LGS
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Bago: Ergänzung (August)
>Es ist jetzt immer mal wieder vorgekommen, dass hier im Forum die Frage gestellt wurde, welche Pflanzen von der und der Art bevorzugt werden. Es gibt ja viele schöne Listen zu Trachtpflanzen, aber wenig spezifisch darüber, was bei welcher Art konkret am besten ankommt. Im von Hagen gibt es zwar solche Angaben, aber die haben sich bei mir in einigen Stichproben so überhaupt nicht bestätigt.
>
>Ich starte daher mal einen Versuch einer Liste solcher Lieblingspflanzen und hoffe auf eure Beteiligung.
>
>Unter Lieblingspflanzen verstehe ich Trachtpflanzen, die während der Blütezeit von der Art regelrecht “belagert” werden, also man ständig Hummeln dieser Art an der Pflanze sieht. Man muss dabei noch differenzieren, ob schon einige einzelne Pflanzen beliebt sind oder nur Massentracht angeflogen wird.
>
>Zwei Beispiele: Letztes Jahr hatte ich drei oder vier Ochsenzungen und nie eine Erdhummel dran gesehen. Dieses Jahr sinds mehr als 15 Pflanzen und ständig Erdhummeln dran. Ähnlich beim Fingerhut. Ein oder zwei Pflanzen, kaum Flugverkehr. Ein Dutzend Pflanzen und ich hatte rund um die Uhr einen “Schwarm” Gartenhummeln dran.
>
>Massentrachten habe ich daher mit * markiert. Bei größeren Stauden sind das mindestens ein Dutzend, bei Pflanzen wie Rotklee und Phacelia müssens schon einige Quadratmeter sein.
>
>Ich würde mich freuen, wenn auch ihr eure Beobachtungen als eigene Liste anhängen würdet. Zusammen sollte sich da doch eine sehr brauchbare Sammlung erstellen lassen.
>
>—
>
>ACKERHUMMEL
>
>Lungenkraut
>Gundermann
>Beinwell
>Rotklee
>Ochsenzunge
>Natternkopf
>Schwarznessel
Katzenminze
Ysop
Himbeere
Lavendel
Löwenmäulchen
Stockrose
Sonnenblume
>
>
>WIESENHUMMEL
>
>Lungenkraut
>Gundermann
>Beinwell
>Natternkopf
>Phacelia*
>
>
>GARTENHUMMEL
>
>Lerchensporn
>Rotklee*
>Fingerhut*
>Königskerzen
>
>
>BAUMHUMMEL
>
>Himbeere*
>Schneebeere
Phacelia
>
>
>STEINHUMMEL
>
>Schnittlauch
Lavendel
Ysop
Stockrose
Sonnenblume
>
>
>ERDHUMMEL
>
>Ochsenzunge*
Lavendel
Stockrose
Sonnenblume
>
>—
>
>* = Nur bei einer größeren Anzahl Pflanzen. (Massentracht)
Gruß Bago
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