Alex (bombus.de): Online-Petition
für Bienen – kommt aber auch den Hummeln zu Gute….
[http://www.openpetition.de/petition/online/hilfe-fuer-die-honigbiene-nein-zum-bienensterben Online-Petition für die Honigbiene – Nein zu Neonicotinoiden]
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Uwe Jekal: Der Hummelstaat
Hallo Hummelfreunde,
gibt es die Möglichkeit den Film von Karlheinz Baumann auf DVD zubekommen.
Viele schöne Grüße
aus Kiel
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asty: Hummel gefunden
Danke Katrin.
Genauso habe ich es gestern auch gemacht, habe in einem Anderen Forum auch Tipps bekommen.
Honig und Zuckerwasser hatte ich ihr zur Verfügung gestellt. Vom Honig hat sie was genommen, sah sehr süß aus.
Habe sie im Haus etwas aufwärmen lassen und sie dann rausgesetzt. Sie war wie ausgewechselt und ist sofort rumgelaufen. Vorher war sie total schwach.
Ich hoffe sie schafft es.
Grüße
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KatrinS: Hummel gefunden
Hallo Asty,
ich bin keine Expertin und kann Dir rein fachlich-korrekt nicht weiterhelfen.
Aber ich würde folgendes machen:
Du musst Sie irgendwo drunter setzen, sodass sie nicht wegfliegen kann.
Im Keller oder in einem Gartenhaus wäre es am günstigsten, wenn Du keine andere Möglichkeit hast, dann halt in die Wohnung.
Rühre Zuckerwasser an, ziemlich dickflüssig, aber so, dass keine Kristalle mehr zu sehen sind.
(Ich weiss, dass eine pure Zuckerlösung nicht die optimale Lösung ist, aber auf die Schnelle geht das mal).
Giess das Zeugs dann in ein flaches Gefäss (Dosendeckel einer kleinen Plastikdose oä.).
Setze sie dann davor. Aber decke die Hummel mit dem Deckel zusammen mit irgendwas ab (Fliegenhaube oä).
Sie sieht etwas platt aus, es ist ne Königin und sie wird am verhungern sein. Man kann sie auch vorsichtig in Richtung Zuckerlösung schubsen, wenn sie die vor Erschöpfung nicht selbst findet, aber zieh einen Leder-Handschuh dazu an.
Dann sollte sie dunkel stehen über Nacht.
Am nächsten Morgen…mit viel Glück und es die Temperaturen bei Euch zulassen kannst Du sie fliegen lassen oder auch unter die Tannen setzen. Sie wird wahrscheinlich wegfliegen.
Wenn sie bereits begattet worden ist, kann sie den Winter noch schaffen, wenn sie jetzt schnell ein Winterquartier sucht und findet.
Mehr kannst Du nicht tun…sie ist halt spät dran…
Gruss KatrinS
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asty: Hummel gefunden
Hallo,
ich habe gerade auf einem Fahrradweg neben einer Hauptstraße eine Hummel krabbeln gesehen.
Damit sie nicht vom nächsten Fahrradfahrer überfahren wird hab ich sie mitgenommen.
Es scheint mir eine dunkle Erdhummel zu sein (?).
Sie ist 2,5 cm lang und 1,3 cm breit (ohne Beinchen).Ich finde sie sehr groß.
Was mach ich nun mit ihr? Irgendwo im Garten aussetzen aber wo? Wir haben Tannen im Garten, dort hin vielleicht, damit sie sich dadrunter einbuddeln kann?
Hier mal ein Foto:
[img:http://www7.pic-upload.de/04.11.12/4xtcbxr33b2.jpg]
Würde mich über eine schnelle Antwort freuen
Liebe Grüße
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Christian: Interessante Diskussion
Hi Luc hi Christian,
da habt ihr ein interessantes Thema angeschnitten. Kann hier nur meine Erfahrungen einbringen. Hab lange in Bayern gewohnt da war es so: Hektarweise Mais/Raps/Getreide. Von Konkurrenz der Bienen am Feld kann keine Rede sein, die finden, außer der kurzen Rapsblüte nichts. Komischerweise gibts da ganze Äcker in denen Wildkräuter gesät werden. Schön brav sortiert: Kultur hier, Wildkraut da. Inwieweit diese kleinen Strreifen die Inssekten fördern weiß ich nicht.
Im Garten halte ich stets ne große Artenvielfalt und habe dabei festgestellt: Honigbienen kommen nur bei begehrten Blumen (Mohn) oder Massentracht (Obstbäume). In beiden Fällen waren auch stets Wildbienen und Honigbienen in den Blüten. Solitärbienen sind ja oft Spezialisten und bei mancher Blüte (Wiesenpippau) waren nur Solitärbienen da, nicht mal die Hummeln kamen. Will sagen, ne Konkurrenz konnte ich nicht feststellen.
Konkurrenz mit anderen Tieren um den Wohnraum da weiß ich nix. Dachte immer die Imker steuern das Schwärmen, indem sie Zellen mit Jungköniginnen entfernen.
Jetzt wohne ich im Waldecker Land wo zu meinem Erstaunen sehr viele Ackerbegleitkräuter blühen. Auch am Rande von Feldwegen und in der Stadt. Nirgends is ne Thujahecke, aber natürlich viel Rasen. Bin gespannt welche Beobachtungen ich hier mache.
Gruß
Christian
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Luc: Die Rache der Schöpfung – Untergang der Bienen
Hallo Christian!
Das mit dem fehlendem Re-Mail klärt sich noch hoffentlich.
Bei den HONIGBIENEN sehe ich es auf meine Art u Weise. Dass der Hobbybienenhalter natürlich einen anderen Zugang zur Biene hat als der Honigproduzent, wird einleuchten. Nur ich beschreibe meine Erfahrung der letzten Jahrzehnte in meiner Umgebung. Diejenigen, die im nahem Hausruckwald zu hunderten ihre Völker aufstellen, haben sicher eine andere Einstellung als der Liebhaberimker.
Schon mal Rotbuchen gesehen mit den grossen Schwarzspechtlöchern, die von selteneren Tierarten unbedingt zum Überleben benötigt werden? Ich mache der raren Hohltaube wegen in diesen Wäldern regelmässige Kontrollen, u. weiss wieviele Bruten durch Schwärme hier schon vernichtet wurden.
Von Natur aus ist eine massierte Bienenhaltung unnatürlich.
Wer den Konkurrenzkampf im eigenen Garten von den grösseren Honigbienen gegenüber den vielen Arten der kleineren Wildbienenarten stets im Auge hat, kann diese Art von Haustierhaltung nicht gutheissen.
Treffen auf stets grossflächig gutem Trachtangebot nur wenige Bienenvölker in Konkurrenz mit der endemischen Wildbienenflora, wird das kaum eine Rolle spielen. Aber bei Trachtlücken tritt das Gegenteil ein. Rundum nur Äcker u. 4mal gemähte Silowiesen. Ist man zu Fuss an den verschiedenen Vegetationsflächen unterwegs, hat man sehr wohl einen Vergleich. Und fast jedes Wohnhaus mit steriler Rasenfläche davor.
Nehmen wir Apis mellifera mal weg, warum sollte man den Wildbestäubern stets üppiges Trachtangebot bereitstellen? Die punktuellen Blütenspots sind einfach zuwenig.
Die Imker kennen zwar die Hummel, aber Wildbienen? Man höre und staune, weiss vielleicht auch dass diese geschützt sind, aber das Verhältnis untereinander ist ihnen unbekannt. Blattschneiderbiene, Furchenbiene usw.- völlig unbekannt.
Man sehe sich nur die Imkerfachzeitschriften (Jahrzehntelang gelesen) u. die Internetforen an, es geht nur um MEINE BIENEN!
Mein Blick für das Schlüssel-u. Schlossprinzip (Bestäuber/Büte) ist nicht auf wenige Allerweltsarten fokussiert, das sehe ich einfach umfassender.
Jedem Hummel/Bienenfan sei die Literatur von Paul Westrich ans Herz gelegt, es öffnet neue Horizonte!!!
Gruss Luc
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chris267: Die Rache der Schöpfung – Untergang der Bienen
Hallo Luc!
Zumal Du auf meine Mail nicht geantwortet hast, hier im Forum meine kurze Reaktion auf Deinen kritischen Beitrag zu uns Imker im Allgemeinen: Ich halte seit gut 30 Jahren ein paar Bienenvölker, anfangs 2 nun bis zu 6 und würde mich als Idealist und Umweltschützer bezeichnen, denn ich mach das nicht wegen dem “Honiggeld”, wie Du schreibst. Da kann ich auch die Hand ins Feuer legen für viele meiner Imkerkollegen, die ähnlich denken wie ich. Botanische Kenntnisse haben wir erst recht, denn ich z.B. pflege eine “Wildnis” im Garten, die ausschließlich den Bienen, Hummeln und Wildbienen, aber auch den Vögeln zu Gute kommen soll. Eben, weil es meinen Bienenvölkern in fast jedem Winter immer schlechter ergeht – das muss wohl auch mit gewissen Pestiziden in Hausgärten und landwirtschaftlichen Flächen zusammenhängen – habe ich mich vor einigen Jahren entschieden, im Hummelschutz zu engagieren, denn es kümmert die breite Öffentlichkeit kaum, wie schnell hier der Artenschwund vonstatten geht. Natürlich ist aber das nicht uneigennützig, weil ich mich immer im Herbst schon auf den Frühling freue, wenn “meine” Hummeljungköniginnen zurück kehren. Dafür – und auch für meinen Bienen, die diesen Winter hoffentlich überleben werden – stehen im zeitigen Frühling 1.000e Krokusse, Winterlinge, Weidensträucher etc. als Willkommensgruß zur Verfügung.
Servus! Christian
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chris267: Die Rache der Schöpfung – Untergang der Bienen
Hallo Luc!
Zumal Du auf meine Mail nicht geantwortet hast, hier im Forum meine kurze Reaktion auf Deinen kritischen Beitrag zu uns Imker im Allgemeinen: Ich halte seit gut 30 Jahren ein paar Bienenvölker, anfangs 2 nun bis zu 6 und würde mich als Idealist und Umweltschützer bezeichnen, denn ich mach das nicht wegen dem “Honiggeld”, die Du schreibst. Da kann ich auch die Hand ins Feuer legen für viele meiner Imkerkollegen, die ähnlich denken wie ich. Botanische Kenntnisse haben wir erst recht, denn ich z.B. pflege eine “Wildnis” im Garten, die ausschließlich den Bienen, Hummeln und Wildbienen, aber auch den Vögeln zu Gute kommen soll. Eben, weil es meinen Bienenvölkern in fast jedem Winter immer schlechter ergeht – das muss wohl auch mit gewissen Pestiziden in Hausgärten und landwirtschaftlichen Flächen zusammenhängen – habe ich mich vor einigen Jahren entschieden, im Hummelschutz zu engagieren, denn es kümmert die breite Öffentlichkeit kaum, wie schnell hier der Artenschwund vonstatten geht. Natürlich ist aber das nicht uneigennützig, weil ich mich immer von im Herbst auf den Frühling freue, wenn “meine” Hummeljungköniginnen zurück kehren. Dafür – und auch für meinen Bienen, die diesen Winter hoffentlich überleben werden – stehen im zeitigen Frühling 1.000e Krokusse, Winterlinge, Weidensträucher etc. als Willkommensgruß zur Verfügung.
Servus! Christian
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Christian: Die Rache der Schöpfung – Untergang der Bienen
Denke da anders als LUC. Denn ich kenne viele Imker mit drei bis ca 10 Völkern. Die haben auch ne Leidenschaft. die Amis machen mal wieder ein großes Geschäft daraus, wundert mich nicht. Jedenfalls tun mir die paar Imker schon leid die bei drei toten Völkern 30% ihres Bestandes verloren haben. Dass die Bienen bei der ausgeräumten Landschaft in die Gärten kommen, wo sollen sie sonst hin? Immer mehr Gärten werden zu Steinwüsten mit Gräsern drinnen, eingerahmt von Thuja… is ein anderes Thema.
Habe aber festgestellt dass hier im Waldecker Land wesentlich mehr Blütenpflanzen und Strukturen gibt als in Mittelfranken. Bin schon gespannt, welche Hummeln im Frühjahr kommen.
Noch andere Punkte zum Film:
Habe schon immer Erdbeeren aber noch nie ne Honigbiene oder Hummel darauf gesehen. Ganz selten ne Wildbiene.
Und immer noch hab ich den fränkischen Obstbauern im Ohr: Er will gar keine Bestäubung durch Honigbienen. Dafür fliegt angeblich noch genug herum. Bei zu großer Bestäubungsrate muss er die Blüten mit Stickstoff veräzen. Das mit der Bestäubungsdringlichkeit sei ein Gerücht der Imker. Also ein ganz rein wirtschaftlicher Aspekt, ich nenns mal amerikanisch gedacht. War aber ein fränkischer Obstbauer! (Das hab ich im Frühjahr schon hier gepostet.) Da wusste ich auch nix darauf zu sagen. Ich schau halt auf Vielfalt in meinem Garten. Und wenn eines Tages die Hummeln mit den Wachsmottenlarven so umspringen wie mit den Käfern, bin ich entzückt. Hab mich gefragt, was wohl geschieht, wenn die Larven direkt auf die Waabe gelegt werden und die Chance haben, sich zu verkriechen???
Hoffentlich bleibt der Käfer uns erspart.
Danke für diesen link! Ist sehr interessant!
Christian
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