Monat: Juli 2012
Michel: Auszählen des Nestes / Fragen
Hallo,
mit Fotos kann man den Erfolg eines Nestes nur schwer beurteilen, da es ja ein Haufenbau ist und man mit einem Bild vom Nest nicht die unteren Wabenbereiche sieht.
Zur Bilanzierung muss man das Nest Schicht für Schicht auseinander nehmen. Dann zählt man alle Kokons, die man findet und unterscheidet dabei zwischen offen und ungeschlüpft, also abgestorben. Während Drohnen und Arbeiterinnenkokons kaum zu unterscheiden sind, fallen gerade bei Erdhummel oder Steinhummel die Königinnenkokons deutlich auf, da sie viel größer sind. Auch deren Zahl kann man durch Auszählung ermitteln.
Am Ende kann man die Gesamtzahl an Kokons (geschlüpft/ ungeschlüpft) und die Zahl der Königinnenkokons (geschlüpft/ ungeschlüpft) nutzen, um den Erfolg seiner Kolonie beurteilen zu können.
Vg,
Michel
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fienchen: befürchte schlechtes Hummeljahr
>>
>>Gruß Fienchen
>
>Hallo Fienchen,
>nein , so schlimm ist es wohl nicht. Bei mir fliegen Gartenhummel, Steinhummel, Grashummel und Ackerhummel auch noch auf die zweite Glyzinienblüte, wie jedes Jahr in geringeren Mengen. Die Tiere sind allerdings extrem fotografierunwillig, sodaß ich keine sehr genauen Angaben machen kann.
>Ist es bei dir besser geworden?
>
>Viele Grüße Gerlind
>
Hallo Gerlind,
wo kommtst Du denn her?
Hier im Berliner Raum schauts jetzt etwas besser aus. Allerdings sind 95 Prozent der bei mir fliegenden Hummeln Erdhummeln. Es mangelt also insgesamt an der Vielfalt.
Steinhummeln, noch in den letzten Jahren mit die häufigste Art, fehlt fast ganz.
Auch mein Volk stirbt nun ab, war jedoch wenigstens erfolgreich.
Auch Jungköniginnen/Drohnen sollten ja mittlerweile häufiger anzutreffen sein, leider bisher nicht allzu viel gesehen.
Ich hoffe aber, dass das noch kommt, weil sich die Naturnester vielleicht langsamer entwickeln.
Gruß Fienchen
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Harry: Fernsehbericht zur Wachsmottenklappe
Leider stimmt es nicht, dass er der Erfinder der Wachsmottenklappe ist. Seine Wachsmottenklappen sind eine Copy wie sie 2005 Armin Krenz gebaut hatte. Armin Krenz wohnte in einem Nachbarort von mir und wir haben uns oft besucht und über verschiedene Konstruktionsmöglichkeiten ausgetauscht. Anfangs probierten wir die Zweiklappenlösung und haben sie als zu kompliziert wieder verworfen. Armin verfolgte die Lösung die Gustav Erhardt aus Kelkheim von ihm kopiert hat.
Allgemein hat sich dann aber die von mir entworfene Klappe durchgesetzt, die von vielen Hummelfreunden angewandt wird.
Auf die Idee sind wir erst gekommen, weil Eberhard von Hagen das Hummeleinflugloch abends immer verstopfte und morgens wieder aufmachte damit keine Wachsmotten reinkamen. Diese Arbeit wollten wir uns sparen und so entstand die Wachsmottenklappe 2005. Der WDR drehte 2008 bei mir einen Film über die Wachsmottenklappe samt Hummelnistkasten.
Gruß Harry
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Bulli: Fernsehbericht zur Wachsmottenklappe
Hallo zusammen,
am Samstag stellte das Magazin hessenschau den Hummelfreund Gustav Ehrhardt als Erfinder der Wachsmottenklappe vor.
Der über achtzigjährige aus Kelkheim bei Frankfurt betreut auch in diesem Jahr seine 35 Hummelnistkästen. Alle mit seiner selbst entwickelten Wachsmottenklappe.
Und wirklich, die Wachsmottenklappe sieht anders aus.
Viel schräger, teilweise abgeklebt, nur ein Sichtschlitz, als glattes Plättchen ausgeführt und mit Kuhle im Holzklotz an der unteren Kante des Plättchens.
Gustav Ehrhardt leitete anscheinend Anfang des Monats eine praxisorientierte Lehrveranstaltung zum Thema Hummeln und Bienen beim HGON.
Außerdem vertreibt er seine selbst gezimmerten Hummelnistkästen.
Es ist schön, dass Massenmedien, auch wenn es sich “nur” um ein drittes Programm handelt, das Thema Hummelschutz aufgreifen und positiv belegt herüber bringen.
Bei mir wirft der Bericht die Frage auf – entschuldigt meinen Zweifel an der Darstellung in den Medien – ist er der Vater der Idee mit den Wachsmottenklappen oder geht er mit seiner Variante nur einen anderen Weg?
Ist er vielleicht bekannt aus einschlägigen Büchern über Hummeln?
Vielen Dank im voraus
Bulli
Quellen:
Lehrveranstaltung zum Thema Hummeln (bereits am 01.07.):
HGON – Veranstaltungskalender 2012
Artikel in der Frankfurter Rundschau (12.07.):
fr-online
Fernsehbeitrag in der hessenschau (3 Minuten, hr-fernsehen am 21.07.):
HRonline
ARD-Mediathek
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Gerlind Lampl: befürchte schlechtes Hummeljahr
>Hallo,
>bisher sehe ich kaum Hummeln. Nachem es auch weniger suchende Königinnen gab als im letzten Jahr war das fast zu erwarten.
>Bisher hatte ich noch gehofft.
>Jetzt jedoch beginnt meine erste Phacelia-Aussaat zu blühen und…..nix….
>Das kenne ich so nicht!!!
>Die Kastanien sind hier eigentlich schon recht verblüht, sodass sie sich dort nicht aufhalten können.
>Mein Steinhummelvolk dümpelt auch so vor sich hin. Bei Konrolle sind sie zwar einigermaßen fit aber das Volk wird nicht größer? (21.04. Ansiedlung). Und diese Hitzewelle macht ihnen voll zu schaffen. Tagsüber wird nur gefechelt, so gut wie keine Sammelflüge. Morgen solls Wetter besser werden….Vielleicht wirds dann reger mit Flugverkehr.
>Habt auch ihr ein schlechtes Gefühl fürs Hummejahr?
>
>Gruß Fienchen
Hallo Fienchen,
nein , so schlimm ist es wohl nicht. Bei mir fliegen Gartenhummel, Steinhummel, Grashummel und Ackerhummel auch noch auf die zweite Glyzinienblüte, wie jedes Jahr in geringeren Mengen. Die Tiere sind allerdings extrem fotografierunwillig, sodaß ich keine sehr genauen Angaben machen kann.
Ist es bei dir besser geworden?
Viele Grüße Gerlind
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Bulli: Blütenzustandsbericht – Dahlien
Hallo Katrin, hallo alle,
es ist vollbracht. :-D
Diese ballartigen Dahlien verblühen, indem die hinteren Blütenblätter als erstes braun werden.
Wenn man die verblühten Blätter heraus zieht, dann haben alle anderen Blätter, auch die welche die Staubgefäße abdeckten, mehr Platz und die Staubgefäße zeigen sich.
An drei Kugelblüten habe ich das schon gemacht … gut, sind dann zwar keine Kugeln mehr … aber es interessierten sich schon Schwebfliegen und Ackerhummeln. :-D
Man muss leider per Hand die verwelkten Blütenblätter heraus ziehen, weil nur wenige ausfallen und das meist nur bei Blüten, die senkrecht in den Himmel zeigen.
Am besten zieht man an den Blättern nicht in seitlicher Richtung, sondern nach hinten. Das geht leichter. Dann reißen nicht so viele durch. Sie hängen teilweise sehr fest an der Blüte, auch wenn sie schon fast ganz braun sind.
Viele Grüße
Bulli
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Bulli: Hummelkasten
Hallo LUC,
das Metallnetz im No-Name-Bratpfannenspritzschutz ist genau 16,5 Zentimeter im Durchmesser.
Es ist gewebtes Material aus runden Edelstahldrähten.
20 Drähte auf 1 cm, also mittlerer Drahtabstand 0,05 mm.
Drahtdicke ca. 0,18 mm.
Quadratische Öffnung zwischen den Drähten mit einer Kantenlänge von ca. 0,32 mm.
Diagonale der Öffnung 0,45 mm.
Darum nehme ich an, dass Weichtiere bis zu einem Durchmesser von bis zu 0,6 mm die Masche passieren können.
Auf der Seite von Harry habe ich noch einmal nachgesehen.
http://www.das-hummelhaus.de/Preisliste.html
Sein Glasfasergewebe hat leider nur ebenso viele Fasern pro Zentimeter wie oben gennantes Metallgewebe.
Ich schrieb vorher von einer zehnfachen Faserdichte. Das stimmt also nicht.
Also … vermutlich wird bei den Glasfasergeweben aus dem GFK-Formenbau eine Faserdichte dabei sein, die passt, oder die Lösung mit den Klebefallen von der Seite nutzen, die Helena schon genannt hat.
Dichtere Filtergewebe verstopfen leider sehr leicht durch Staubpartikel. Darum vielleicht doch eher auf Klebefallen setzen.
Klebefallen hinter Lufteinlass:
http://www.hummelfreund.com/basteltipps/hummelpensionsvorbau-modell-2-mit-anleitung-und-bauplan/
Klebefallen vor Luftauslass:
http://www.hummelfreund.com/basteltipps/hummelpension-mit-varianten-zur-entl%C3%BCftung-einlaufr%C3%B6hren-arretierung-und-klappenhalter
http://www.hummelfreund.com/basteltipps/reparatur-umbau-von-schwegler-nistkasten/
Viele Grüße
Bulli
PS:
Hallo Harry … da haben wir uns verpasst. :-)
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Harry: Hummelkasten
Meiner Meinung nach legen Wachsmotten ihre Eier nicht außerhalb des Nestinnenraums ab. Die Eier brauchen die Nestwärme um überhaupt schlüpfen zu können. Versuche mit Aurum Insektenleim am Rand der Gitterinnenseite aufgebracht, zeigten keine Minilarven aus Wachsmotteneiern auf dem Klebestreifen.
Der Nachweis das die Larven von Wachsmotten von außen ins Nest kriechen ist noch nicht erbracht.
Anderseits ist bei einer zu engen Maschendichte der Luftaustausch nicht mehr gegeben und die Stauwärme wird zu groß.
Wer schon mal unter einem Moskitonetz geschlafen hat, weiß wie gering die Wärmeabfuhr ist.
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Bulli: Hummelkasten
Über dein Problem habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.
Bisher komme ich nur auf eine zweischichtige Variante, um auch die frisch gelegten Wachsmottenlarven abzuhalten.
Ein Metallgitter außen und ein Glasfasergitter als innere zweite Schicht.
Das Metallgitter aus einer engmaschigen Metallgaze käme aus einem speziellen Pfannenspritzschutz und hat ca. 2 Schuss und 2 Kettfäden pro cm^2 (müsste das noch einmal genau messen, was einer lichten Maschenweite von ca. 0,4 mm entspricht.
Wachsmottenlarven, die einen Durchmesser von ca. 0,2 mm haben, können da durch, genau so wie Milben.
Als inneres Gitter dann eine mindestens doppelt so große Fläche aus Glasfasergewebe, wie es von dem Anbieter für Styropor-Hummelnistkästen in der Bestellliste angeboten wird. Etwa 20 Schuss und Kettfäden pro mm^2, also eine lichte Maschenweite von weit unter 0,1 mm.
Ich glaube kaum, dass Wachsmottenlarven oder Milben die Glasfäden durchbeißen können.
Vermutlich handelt es sich dabei um dünne Glasfasermatten aus der GFK-Herstellung (siehe Flugzeugmodellbau).
Das Prinzip dahinter ist, dass große Tiere mit starken Beißwerkzeugen durch das Metallgitter abgehalten werden und die Tiere, die durch das Metallgitter kommen können, zu kleine Beißwerkzeuge haben um das Glasfasergewebe durchzubeißen.
Wachsmottenlarven haben gezeigt, dass sie sich durch Frischhaltedosen fressen können … aber da waren sie schon zwei Millimeter dick oder sogar mehr.
Eventuell ist es nötig das innere Gitter durch ein grobmaschigeres drittes Gitter zusätzlich gegen Beschädigungen durch Handling (Nistmaterialien einbringen, Kasten säubern) oder im Nistkasten gefangene Ohrenkneifer zu schützen.
Diesen speziellen Spritzschutz für Pfannen sah ich vor kurzem noch auf einem Wühltisch für 5 Euro … bei Kaufland glaube ich. Zumindest sah alles … auch die Metallgaze … so aus wie bei mir. Die nutzbare Metallgaze-Fläche ist ca. 20 cm im Durchmesser und aus Edelstahl. Das dürfte für zwei Nistkästen reichen, wenn du es gut in das Holz einlässt und befestigst.
Mehr kann ich dir nicht helfen. Alle anderen Metallgeflechte, Streckmetalle oder Lochbleche haben größere Lochdurchmesser.
Grüße
Bulli
PS:
Ich sehe noch mal genau nach den Maßen und Lochgrößen.
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Bulli: Insektenflugbericht
Hallo Martin,
interessant, was du schreibst. Das würde einiges erklären.
An dem Tag gab es hier starken Wind aus südlicher Richtung und Sonne bei ca. 20 Grad +-2 Grad.
Bei dem Wind konnte ich nicht erkennen, ob die Hummeln irgendwo markierten, aber z. B. bei einem Lebensbaum (oder Eibe oder so) sah ich, dass der Drohn mit vielleicht maximal 20 Zentimetern Abstand sehr schnell bis zur Spitze in acht Metern hoch flog und sofort wieder herunter düste. Wie er bei dem Tempo seine Duftmarken kontrollieren will … keine Ahnung.
Über die Brummplätze muss ich mich wohl noch informieren.
Ich hätte gedacht, dass die Drohnen sich an den Pflanzen sammeln, wo sich nachher auch die Jungköniginnen einfinden … aber wenn die Jungköniginnen zwischen dem Ausflug aus dem Nest und dem Eingraben nichts fressen, entfällt der Schritt wohl.
Es sei denn, die Markierungen der Drohnen lösen bei den Jungköniginnen ein Hungergefühl aus. ;-)
Da die Roten Sonnenhüte (eher dunkelrosane Sonnenhüte) hauptsächlich vom Vormittag bis Nachmittag in der Sonne stehen, hatte ich mich gefreut sie heute mal zur Mittagszeit beobachten zu können.
Leider ist es aber den ganzen Tag (bis auf den Morgen) bedeckt. Maximal nur zwei Drohnen und zwei Erdhummeln waren während der Beobachtungszeit da. Aber nicht sehr agil, die Tierchen.
Morgen soll es sonniger werden. Mal sehen … äh … beobachten. :-)
>> Die B. vestalis Königin, […] wenige gelbe Haare seitlich auf dem T3.
> Dann war es vielleicht sogar eine bohemicus, denn die kann auch gelbe Haare auf T3 haben.
Zur Bestimmung nahm ich den Feldbestimmungsschlüssel. Der sagt in seiner Online-Version zwar, dass ein B. bohemicus Drohn seitlich am T3 auch gelbe Haare “eingemischt” haben kann, aber bei den Königinnen steht so ein Hinweis nicht.
Somit kam ich auf B. vestalis.
Hummelbestimmung erscheint mir immer schwieriger.
Die Kuckuckshummel-Königin damals konnte ich sogar mal bei Sonne fotografieren (dann ist die Farbwiedergabe bei meiner Kamera realitätsnäher). Die habe ich dann mit Bildern der Erdhummelköniginnen aus dem gleichen Zeitraum verglichen. Die orange-bräunlich erscheinende Binde vorne auf der Mesosoma scheint bei Erdhummelkönigin wie bei Kuckuckshummelkönigin die gleiche Farbe zu haben.
Nun muss ich nur noch wissen, ob die Erdhummeln hier B. terrestris, B. cryptarium oder B. lucorum sind. ;-)
Nach meiner Meinung haben die hier alle Erdhummeln die gleiche Farbkombination.
Je nach Sonneneinstrahlung können die Streifen hier auch schön hell schimmern.
Zumindest erscheint mir das am Lavendel so. Bei den Sonnenhüten fällt mir das weniger auf.
Ich müsste mal alle Erdhummelarten nebeneinander sehen.
Hummelbestimmung … uff.
Inzwischen bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob die Hummeln neben den Vestalis-Drohnen auf den Sonnenhüten nicht vielleicht auch Drohne der Erdhummeln sein könnten. Prinzipiell könnte das sein, weil ich im Mai mehrere gleich aussehende Königinnen auf am gleichen Rhododendron betrachten konnte.
Daran glaube ich zwar nicht wirklich, aber so genau habe ich mir die Breite des Abdomens nicht angesehen.
Ein Drohn würde in den Kontext auch viel besser passen, da die Blüten des Sonnenhutes sich so aufwölben, dass sie eine ähnliche Struktur bekommen wie das oberste Drittel des Blütenstands von einer Wilden Karde.
Außerdem war für wenige Sekunden auch eine helle Hummel an den Sonnenhüten, die auf die Schnelle so aussah wie ein Wiesenhummeldrohn. Allerdings war sie etwas größer und die Wiesenhummeln sind schon seit Wochen “durch”.
Morgen … morgen soll mehr Sonne sein. :-)
Hallo alle,
hier brummen noch Ackerhummeln, Erdhummeln, Steinhummeln und (vermutlich) B. vestalis Drohne.
Die Wiesen- und Baumhummeln scheinen inzwischen schon abgestorben zu sein.
Gartenhummeln sehe ich nicht mehr. Auch schon abgestorben?
Beim Feldwespennest sehe ich an dem oberen Flugloch keine Bewegung mehr. Oben sah ich auch immer nur einfliegende Tiere. Die eigentliche Nestöffnung muss irgendwo weiter unten sein, wo Pflanzen die Sicht verdecken.
Der Cotoneaster ist seit einiger Zeit verblüht. Somit sehe ich keine Hornissen und kaum noch Wespen mehr.
Die Purpurglöckchen blühen immer noch … vielleicht wegen des feuchten und häufig bedeckten Wetters? Manchmal bekommen sie Besuch von Steinhummeln, aber meist sind Honigbienen dran.
Ein paar Kornblumen sind jetzt aufgegangen. In den Farben blau, lila und rosa. Meistens sitzen Schwebfliegen drauf, aber manchmal auch Ackerhummeln.
Der Lavendel, der senffarbene Fingerhut und die Fuchsie werden auch bei bedecktem Wetter angeflogen, was mich sehr freut. Die scheinen also zu Hummelmagneten geworden zu sein.
Es kommen noch ein paar kleinere lilafarbene Fingerhüte heraus, aber für die werden die Gartenhummeln wohl kaum wieder kommen.
Warum sich die Ackerhummeln, wie schon berichtet, an Wänden entlang bewegen liegt vermutlich an der Tageszeit an der ich beobachte. Abends ist es dort am hellsten und am wärmsten.
Ich glaub’ ich brauche eine bessere Kamera.
Viele Grüße
Bulli
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