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Klappertopf (Rhinanthus)

Der Klappertopf – Wegbereiter für eine bunte Wildblumenwiese

Blütezeitraum: Mai-September
Blütenfarbe: gelb
Nektar: mäßig bis gut.
Pollen: sehr viel.
Pflanzenhöhe: 15 – 60 cm.
Lebensdauer: einjährige Pflanze
Heimische Wildpflanze: ja
Nützlich für: Schmetterlinge, Honigbienen und Hummeln: Wiesen-, Stein-, Erd-, Garten-, Baum und Ackerhummeln.
Standortzugehörigkeit: Naturgarten / Wiesen mit Klappertopf dürfen nicht vor August gemäht werden wegen der Samenreife.
Standortbedingungen: sonnig, mager, kalkarm

Keimverhalten:
Aussaat: Von Aug. – Nov. in die kurz gemähte Wiese.
Saat benötigt mehrere Wochen Kälteeinwirkung (0- 4 C) und läuft ab April auf, blüht im Juni. (Halbschmarotzer)

Wissenswertes:
Der Name Klappertopf bezieht sich auf die dürren Kapseln, in denen die Samen im Wind klappern.

Halbschmarotzer:
Jungpflanzen zapfen mit ihren Wurzeln Nachbarpflanzen, vor allem Gräser an. Das Kraut und der Samen des Klappertopfes enthält das giftige Aucubin, ein Furanderivat, das besonders für Insekten giftig sein soll. Die Bestäubung erfolgt durch Hummeln und Bienen. Alle Arten galten früher als “Wiesenschädling”. Er war durch Düngung relativ leicht kurz zuhalten. Der Klappertopf ist ein ausgezeichneter Kandidat für die Umgestaltung seines Gartens von einer reinen Wiese zu einer blütenreichen Naturwiese. Denn durch seine Schmarotzer- Tätigkeit, hält er das Gras kurz und andere Pflanzen haben die Gelegenheit aufzulaufen und so zu blühen. Eine billige und erfolgreiche Art seinen Garten in eine blühende Landschaft zu verwandeln.

Weitere Klappertopf-Arten sind:

  • Großer Klappertopf R. sertinus
  • Schmalblättriger K. R. glacialis
  • Kleiner K. R. minor
  • Zottiger K. R. alecterolophus

Blume des Jahres 2005: Großer Klappertopf

Über Stefan

Töging am Inn (Südostbayern), 398m