Bulli: Erdhummel – seltsames Verhalten

Wenn in dem Innenkarton (Nistraum) über 29 Grad sind wird von den Hummeln mehr oder weniger gefächelt.
Die Brut darf nicht überhitzen.
Bei 32 Grad sind sehr viele Hummeln zu Fächeln abkommandiert, die beim Sammeln fehlen.
Einfach den Sensor eines Thermometers in den Innenraum legen um das zu verifizieren.

Auch wenn ein Nistkasten bei 25 Grad im Schatten steht, kann durch indirekte Beleuchtung (reflektierte Wärmestrahlung) die Temperatur im Nistkasten über 28 Grad steigen.

Solche Strahlungen kann man durch zusätzliche senkrechte Reflektoren oder aufgelegte nasse Decken abblocken.
Bei höheren Außentemperaturen zusätzlich einen tiefgefrorenen Kühlakku in ein Trockentuch einschlagen und auf den Innenkarton im Kasten legen.

Naja, wenn das aktion-hummelschtuz-Forum noch als “read only” vorhanden wäre, wären ein paar hilfreiche Threads für dich zu lesen dabei.

Viele Grüße

Bulli

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Bulli: Baumhummel Probleme

Auf jeden Fall schreibst Du richtiger als ich.

Es ist richtig, dass Clothianidin für Bienen anlockende Pflanzen verboten ist.
Erlaubt sind weiterhin die Neonikotinoide Thiacloprid und Acetamiprid für Pflanzen mit Bedeutung für Bienen.

Das Neonikotinoid Thiacloprid wird jetzt beim Beizen von Mais angewendet. Da war dann mein Fehler. Anscheinend ist es für die Spätaussaat bei Mais am besten geeignet. Das erklärt, warum es für Winterraps ungeeignet ist.

Allerdings darf es noch kurz vor der Rapsblüte ausgebracht werden.
Nach BioBest “Side Effects”-Datenbank muss mindestens 24 h vergehen, bevor Hummeln wieder an die Blüten dürfen.
Jetzt bleibt nur die Frage, ob sich alle dran halten oder ob andere Insektizide gegen den Rapsglanzkäfer mit längerer Verweilzeit in der Pflanze eingesetzt werden.
Bis 2014 durfte Thiaclopid während der Rapsblüte direkt auf die Blüten gespritzt werden.
Dieses war wohl Anfang 2016 angedacht wieder einzuführen.
[http://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Gefaehrliches-Thiacloprid-im-Honig-Vom-Markt-genommene-Schaedlingsbekaempfungsmittel-weiter-erhaeltlich,pressemeldungndr17170.html Quelle]

Danke für den Hinweis auf den Fehler.

Viele Grüße

Bulli

>Das ist so nicht ganz richtig,
>
>ich war gestern Abend erst auf einem Pflanzenschutzseminar. Das Beizen von Winterraps, der bei uns derzeit blüht, und anderen Feldfrüchten mit Neonikotinoiden wie Chlotianidin ist nach wie vor verboten. Raps wird daher derzeit nur mit Fungiziden gebeizt.
>
>Richtig ist allerdings, dass der Raps stattdessen im Herbst bis zu zweimal und im Frühjahr einmal mit Insektiziden gespritzt wird um das Wegfallen der Beize zu kompensieren. Also Mittel, die man früher genommen hat und die zugelassen sind. Da dies vor der Blüte geschieht ist es zugelassen, da die Bienen den Raps dann noch nicht anfliegen.
>Zusätzlich wird der Raps natürlich auch mit Fungiziden und Herbiziden behandelt, die den Bienen aber weniger schaden.
>
>Imker hatten sich nach dem Schaden 2008 im Rheintal vehement für das Verbot der Beizung mit Neonikotinoiden eingesetzt.
>
>
>
>
>>Hallo alle,
>>
>>für die vergangenen Wochen fällt mir nur eine Pflanze ein, die Bienen gefährlich werden kann.
>>Das ist der Raps.
>>Raps wird mit wasserlöslichen Mitteln gebeizt. Es sind systemisch wirkende Neonikotinoide (in allen Teilen der Pflanze zu finden). Der Wirkstoff wurde nicht verboten, weil die Honigbienenimker und sonstige Umweltschützer sich an die Verluste durch diesen älteren Wirkstoff gewöhnt hatten, bzw. weil er ihnen nicht früher aufgefallen ist.
>>Das hat so einen Geschmack als ob hier Gewohnheitsrecht angewendet würde.
>>
>>Nur die neueren, noch potenteren Neonikotinoide waren/sind teilweise verboten.
>>
>>Viele Grüße
>>
>>Bulli
>>

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happyfan: Erdhummel – seltsames Verhalten

Hallo, das ist wirklich seltsam. Heute habe ich an diesem Kasten beobachtet, dass sich ca. 10 Hummeln vor dem Eingang zusammen rotteten, dort ein riesiges Gesumme veranstalteten und dann im Nest verschwunden sind. Dieses Verhalten am 1. Mai hätte ich verstanden – aber so ?
Aber es scheint trotzdem alles in Ordnung zu sein.
Werde in den nächsten Tagen mal das Nest bzgl. Wachsmotten ansehen.
LG und noch einen schönen Abend

>Hallihallo!

>
>Wenn nur wenige Larven ausgeworfen werden, dann hat das nichts zu bedeuten. Das kommt schon mal vor. Sind es mehrere, störte irgend etwas den “Hummelbetrieb”, z. B. Kältewelle, Trachtmangel, Parasiten oder ähnliches.
>
>Manche Hummeln werfen die Larven in die Kotecke, manche werfen sie einfach aus dem Eingang, manche fliegen mit ihnen davon und setzen sie irgend wo ab.
>
>Selbes Verhalten kann man mit der ausgemusterten Altkönigin beobachten.
>
>Grüße [http://www.pollenhoeschen.de KiGaZw]

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Angelbombus: Baumhummel Probleme

Das ist so nicht ganz richtig,

ich war gestern Abend erst auf einem Pflanzenschutzseminar. Das Beizen von Winterraps, der bei uns derzeit blüht, und anderen Feldfrüchten mit Neonikotinoiden wie Chlotianidin ist nach wie vor verboten. Raps wird daher derzeit nur mit Fungiziden gebeizt.

Richtig ist allerdings, dass der Raps stattdessen im Herbst bis zu zweimal und im Frühjahr einmal mit Insektiziden gespritzt wird um das Wegfallen der Beize zu kompensieren. Also Mittel, die man früher genommen hat und die zugelassen sind. Da dies vor der Blüte geschieht ist es zugelassen, da die Bienen den Raps dann noch nicht anfliegen.
Zusätzlich wird der Raps natürlich auch mit Fungiziden und Herbiziden behandelt, die den Bienen aber weniger schaden.

Imker hatten sich nach dem Schaden 2008 im Rheintal vehement für das Verbot der Beizung mit Neonikotinoiden eingesetzt.

>Hallo alle,
>
>für die vergangenen Wochen fällt mir nur eine Pflanze ein, die Bienen gefährlich werden kann.
>Das ist der Raps.
>Raps wird mit wasserlöslichen Mitteln gebeizt. Es sind systemisch wirkende Neonikotinoide (in allen Teilen der Pflanze zu finden). Der Wirkstoff wurde nicht verboten, weil die Honigbienenimker und sonstige Umweltschützer sich an die Verluste durch diesen älteren Wirkstoff gewöhnt hatten, bzw. weil er ihnen nicht früher aufgefallen ist.
>Das hat so einen Geschmack als ob hier Gewohnheitsrecht angewendet würde.
>
>Nur die neueren, noch potenteren Neonikotinoide waren/sind teilweise verboten.
>
>Viele Grüße
>
>Bulli
>
>
>>Hallo Bulli, hallo an alle anderen Hummi-Fan´s,
>>Natur hin oder her – ich leide jedes Mal mit, wenn sich so was Trauriges ereignet.
>>Da können mich dann auch die anderen 5 munteren Völker nicht aufmuntern. Ist halt so. Schade, dass mit solch einem traurigen Ereignis ein komplettes Volk verloren ist.
>>Aber Bulli, wie hast Du neulich geschrieben: Mit andern Worten-sie stirbt.
>>Diese Endlichkeit in der Aussage ist schon frustrierend.
>>Ein anderes Mal mehr.
>>LG
>>

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KiGaZw: Erdhummel – seltsames Verhalten

Hallihallo!

Wenn nur wenige Larven ausgeworfen werden, dann hat das nichts zu bedeuten. Das kommt schon mal vor. Sind es mehrere, störte irgend etwas den “Hummelbetrieb”, z. B. Kältewelle, Trachtmangel, Parasiten oder ähnliches.

Manche Hummeln werfen die Larven in die Kotecke, manche werfen sie einfach aus dem Eingang, manche fliegen mit ihnen davon und setzen sie irgend wo ab.

Selbes Verhalten kann man mit der ausgemusterten Altkönigin beobachten.

Grüße [http://www.pollenhoeschen.de KiGaZw]

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happyfan: Erdhummel – seltsames Verhalten

Hallo,
gestern musste ich bei einem meiner Erdhummelkästen den Vorbau säubern, welcher zu 1/4 vollgekotet war und die Klappe drohte zu verkleben. Habe mit einem Schaumgummistopfen das Einflugloch verschlossen und dann fix den Vorbau gereinigt. Alles ging problemlos und ohne großes Theater, obwohl dieses Völkchen recht umtriebig ist.
Vorhin habe ich kontrolliert ob alles o.k. ist und habe beobachtet, dass eine kräftige Hummel eine recht weit entwickelte Larve festhielt und damit aus dem Vorbau krabbelte. Erst hatte sie anscheinend Übergewicht und plumpste auf den Boden. Dann machte sie kurze Flugversuche, anscheinend wollte sie testen ob sie mit der Larve Übergewicht hätte. Dann startete sie durch und ab ging´s hoch in die Luft und sie verschwand mit dem Nachwuchs in spe´über den Gärten.
Das Verhalten verwundert mich schon.
Hat so was eine besondere Bedeutung?
Weiß jemand Rat oder beobachtet man sowas häufiger?
LG

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Harald: Erste Jungköniginn bei Baumhummel

Hallo Zusammen,

gestern staunte ich nicht schlecht als ich meine verbliebene Hummelvölker beobachtete, da kam doch tatsächliche die erste Baumhummel-Jungkönigin aus einem Kasten. Sie machte einen O-Flug und einen kurzen Rundflug und verschwand wieder im Kasten!
Ist sehr früh? Könnte das mit der langen Schlechtwetterphase zusammenhängen?
War auch schon sehr früh angesiedelt – beobachtet habe ich sie erst in der 1 März Woche,…

Es werden auch hier sehr viele Larven ausgeworfen – der ganze Vorbau ist voll – so habe ich das noch nie erlebt!
Sind natürlich auch viele schwarze(tote) Larven dabei aber auch kleine weiße die noch leben!
Naja dann ist bei diesem Volk das Jahr halt recht schnell vorbei!

Grüße aus Oberschwaben

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