Harry: Vermeidung von Überhitzung

Bekanntlich steigt warme Luft nach oben. Deshalb sollte das Nest nach oben mit einem Gitter versehen sein, durch welches die warme Luft steigen kann. Über dem Gitter, dass die Größe des gesamten Nestraumes hat, kann mit 2 Querlüftungsöffnungen von ca. 15 x 8 cm genügend Stauwärme abgeführt werden. Hierbei entsteht kein Durchzug im Nest.
Bei 40 °C Stauwärme wird es für die Hummeln schon sehr kritisch. Höhere Temperaturen führen zum absterben der Hummeln.

Themenübersicht öffnen: Vermeidung von Überhitzung

Dennis: Vergeblich fächelnde Hummeln?

Hallo Harry,

>bekommen sie einfach nicht weg. Man sieht ja immer wieder wie Hummeln vor dem
>Eingang sitzen um Frischluft ins Nest zu wedeln, was natürlich nicht gelingen kann. Schon
>garnicht, wenn die Wachsmottenklappe geschlossen ist. Das Schlagwort “Insektizide” wird

warum kann das nicht gelingen?
Ich hab ein Baumhummelvolk in einem Vogelnistkasten sitzen, die sitzen auch immer fächelnd vorm einzigen Eingang … die scheinen das gut hinzukriegen.
Auch in meinem “richtigen” Hummelnistkasten mit einem Erdhummelvolk (sehe und) höre ich die Mädels im Laufgang ordentlich fächeln … mir kommt das nicht so vor, als wäre das vergebene Liebesmüh. Meine Mottenklappe im Vorbau ist geschlossen, allerdings habe ich auf der anderen Seite des Vorbaus ein Lüftungsloch (mit Gaze bespannt) eingebaut (Modell “Hummelfreund”).

Viele Grüße
Dennis

Themenübersicht öffnen: Vergeblich fächelnde Hummeln?

Harry: alle Hummeln tot

Am logischsten erscheint mir die Vermutung von Michael, aber dazu müsste man auch mal die Temperatur im Nest aufzeichnen, was für einen Laien nicht so einfach ist. Die meisten Kästen entwickeln eine Stauwärme, da die Luftzirkulation durch die kleinen Löcher nicht reicht. In der Erde haben die Hummeln eine angenehme Temperatur und können sie bei Kälte gut ausgleichen, bei Wärme müssen sie allerdings passen, denn die warme Luft bekommen sie einfach nicht weg. Man sieht ja immer wieder wie Hummeln vor dem Eingang sitzen um Frischluft ins Nest zu wedeln, was natürlich nicht gelingen kann. Schon garnicht, wenn die Wachsmottenklappe geschlossen ist. Das Schlagwort “Insektizide” wird meiner Ansicht nach auch viel zu voreilig eingesetzt und lässt sich auch nur mit Laboruntersuchungen, die recht teuer sind, beweisen. Man muss einfach mal in den Kasten reinschauen, um überhaupt einen Überblick zu bekommen.

Gruß Harry

Themenübersicht öffnen: alle Hummeln tot

LUC: Hummeln räumen Kapok raus

Servus,
das vorgenannte Steinhummelvolk räumt noch immer raus. Meist über Nacht, nur geringe Mengen am Tag, aber doch permanent. Ausgerechnet das stärkste Hummelvolk im Garten musste in den kleinsten Brutraum einziehen. Bei z.Zt.
etwa 200 Arbeiterinnen wird es ihnen zu eng geworden sein. Was besonders auffällt: die erstausfliegenden Arbeiterinnen
fliegen bei der Rückkehr vielfach zuerst den vor u. daneben liegenden Kapok an, und nicht den Eingang. Auch die nicht gleich die Klappe überwindenden Junghummeln fliegen zwischendrin den Kapok an. Weil sie aber diesen im Nest gar nicht sehen können, vermute ich eine starke Geruchsbindung der Hummeln zum Nest. Entferne den Kapok täglich.
Gibt es andere Erklärungen?

Gruß LUC

Themenübersicht öffnen: Hummeln räumen Kapok raus

Bulli: Rhododendron – Fazit – Insektenflugbericht

@ Angelika
Ja, bei den meisten Honigen weiß man nicht woher der Honig kommt. Da kann man nur der Marke vertrauen.

@ alle
Es ist nun Gewissheit. Nachdem der Rittersporn auf 30 Blüten herunter ist und nur noch ca. 8 kleine Fingerhutpflanzen da sind, werden die Pflanzen hier nun auch von der Gartenhummel gemieden. Auch eine spätere Sorte vom Rittersporn kann es nicht heraus reißen.

Somit sinkt die Anzahl der Hummeln, die sich an den Blüten laben, im Durchschnitt auf null.

Inzwischen sind auch die bei Insekten unbeliebten Rhododendren mit den roten und elfenbeinfarbenen Blüten verblüht. Klar, Blüten die nicht bestäubt werden, halten eben besonders lange. :-(

Das scheint sowieso der Kniff der Gartengestalter zu sein möglichst viele unbrauchbare Blüten zu pflanzen, damit die Blühzeit möglichst lange ist.
Im Augenblick blühen hier Dalien, Hortensien, Geranien, diverse Korbblütler, auch Sonnenblumen, Rosen und anderes.
Hauptsächlich lange durchhaltende Sommerblumen.

Verwertbar für Insekten sind noch Lavendel, Gartenraute, Glockenblumen, Fingerhug und Rittersporn, aber da sind, wenn überhaupt nur noch vereinzelt … versprengte Hummeln dran.

Damit deutlich anders, als im Frühjahr bei den Rhododendren.

Man muss allerdings anscheinend die richtige Sorte Rhododendron haben … mit vielen hundert bzw mehrere tausend Blüten gleichzeitig … mit dem richtigen Nektar … in der richtigen Farbe … und dazu noch möglichst aufeinander abgestimmte Blühzeiten von frühen bis zu späten Sorten … um den Hummeln sichere Nektarquellen zu bieten.

Ich kann jetzt erst erahnen, was für ein Glück ich hatte … auch wegen des schlechten Wetters … dass die Hummeln im Frühling anscheinend in Direktflügen regelmäßig an den Rhododendren einschwebten. Auch während der Obstblüte und auch während der Kastanienblüte.

In der Hochzeit waren nach meiner Zählung ca. 45 Hummeln gleichzeitig an Rhododendren, Geißblatt, Weigelien, Storchschnabel, Cotoneaster, Fingerhut und Rittersporn, um die wichtigsten Büsche zu nennen.

Nach meiner Erinnerung hatten die Wiesenhummeln bereits schon Drohnen, noch bevor die beliebten Rhododendrons verblüht waren. Bei allen anderen Hummelsorten wage ich nicht zu sagen, ob nicht schon Drohnen dabei waren.

Soviel bis jetzt.

Themenübersicht öffnen: Rhododendron – Fazit – Insektenflugbericht

Gottfried Dick: so langsam wirds Gewissheit

>Mein Beobachtungen decken sich größtenteils mit Fienchen´s.
>Am Lavendel, am Buddleja, am Weißklee nichts.
>
>Zu Hause bin ich in Österreich/Burgenland raum Oberwart
>In unserer Region habe ich dazu eine Theorie.
>Im Februar und März hatten wir eine “Hitzewelle” mit 2-3 Wochen tagsüber bis 20 Grad und nachts an die 5-8 Grad.
>Gleichzeitig war es schon im Winter extrem trock. D.h. kein Schnee kein Regen, null Niederschlag über mehrer Monate.
>Trotz der warmen Temperaturen blühte nichts. Keine Frühlingsblüher keine Sträucher nichtmal das Gras wurde grün.
>Ich befürchte das bei uns die Königinnen erwacht sind und dann einfach verhungert weil kein Nahrungsangebot da war.
>Habe nichtmal suchende Königinnen gesehen.
>Ich hoffe auf das nächste Jahr.
>LG Alex
>Auch hier im Bonner Raum sieht man nur wenige Hummeln an Phacelia, Lavendel, Mohn usw.
Das Frühjahr war Ok.betr. suchender Kö. hatte im Mai etwa 15 Kästen besetzt,ließ sich alles gut
an.Entwicklung zunächst normal. Dann ging es bei Wiesenh.Erdh.und Steinh.wieder ( Entwicklung
wieder rückwärts bis zum aus. Einzig bei den Baumh. gabs einige Jungkö. ZZt.sind nur noch
2 Kästen mit Steinh. 1 mit Jungkö.besetzt. Halte schon lange Jahre Hummeln, aber wie dieses Jahr,
so schlecht wars noch nie. Gründe: bin einfach überfragt?? MfG Gottfried.

Themenübersicht öffnen: so langsam wirds Gewissheit

LUC: Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen

>Hallo,
>
>Dortmund liegt auf 70-250m über NN. Mein Teil liegt auf ca.100m.
>
>Ja, die ersten Königinnen erscheinen bei mir immer sehr früh. In 2007 gab es sogar im Januar Erdhummeln, welche leider alle verhungert sind. Normalerweise erscheinen die ersten Königinnen gegen Anfang März, teilweise auch früher. Dazu zählen Erd-, Baum- und Wiesenhummeln. Ein bis zwei Wochen später kommen dann auch Stein-, Garten- und Ackerhummeln. Dies ist meist gegen Mitte März der Fall.
>
>Erste Ansiedlungen gibt es meist gegen Mitte März…
>
>Die letzten Hummeln verkriechen sich hier auch erst im November, teils später, da es vor Ende Dez. auch nicht kalt wird. Besser gesagt: Hier ist nur der Januar und stellenweise der Februar kalt. Ansonsten ist es hier sehr mild. Schnee ist nicht sooo häufig. Aber wir haben auch meist keinen richtigen Sommer…wenn dann aber richtig.
>
Hallo Alex,

wenn ich mir so vorstelle, wie schnell ich von Zuhause aus einen Dreitausender erklimme ( Dachstein, knapp 3000m),
muss ich erst mal nachdenken wo es Richtung 100 m geht. In Österreich ist glaub ich bei 120m Tiefstlage.
Als Phänologiemelder der Wetterwarte ZAMG sind für mich floristische u. faunistische Angaben immer mit der Höhenlage gekoppelt, deshalb die Anfrage.

Grüsse aus OÖ, LUC

Themenübersicht öffnen: Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen

Bago: Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen

Hallo,

Dortmund liegt auf 70-250m über NN. Mein Teil liegt auf ca.100m.

Ja, die ersten Königinnen erscheinen bei mir immer sehr früh. In 2007 gab es sogar im Januar Erdhummeln, welche leider alle verhungert sind. Normalerweise erscheinen die ersten Königinnen gegen Anfang März, teilweise auch früher. Dazu zählen Erd-, Baum- und Wiesenhummeln. Ein bis zwei Wochen später kommen dann auch Stein-, Garten- und Ackerhummeln. Dies ist meist gegen Mitte März der Fall.

Erste Ansiedlungen gibt es meist gegen Mitte März…

Die letzten Hummeln verkriechen sich hier auch erst im November, teils später, da es vor Ende Dez. auch nicht kalt wird. Besser gesagt: Hier ist nur der Januar und stellenweise der Februar kalt. Ansonsten ist es hier sehr mild. Schnee ist nicht sooo häufig. Aber wir haben auch meist keinen richtigen Sommer…wenn dann aber richtig.

Gruß Alex aus Dortmund

Themenübersicht öffnen: Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen