Martin: Insektenflugbericht

>Die vestalis Drohnen flogen die Bäume in der Nähe an der dem Wind abgewandten
>Seite hoch und herunter ab. Sammeln sich dort die Jungköniginnen?

Das ist -soweit ich mich erinnere- noch nicht abschließend geklärt. Bei Drohnen verschiedener Arten wurde dieses Verhalten bereits beobachtet. Auf ihrer Patrouille fliegen sie bestimmte Stellen ab, die sie mit Pheromonen markiert haben. Ich habe das mal bei einem Ackerhummelmännchen beobachtet. Es wäre natürlich naheliegend, dass damit Weibchen angelockt werden sollen. Eine Paarung konnte auf oder in der Nähe solcher Stellen (Darwin nannte sie “Brummplätze”) allerdings noch nie beobachtet werden. (Goulson 2009) Da ist also noch Forschungsbedarf.

>Die B. vestalis Königin, die ich im Frühjahr sah, hatte jedenfalls wenige gelbe Haare seitlich auf dem T3.

Dann war es vielleicht sogar eine bohemicus, denn die kann auch gelbe Haare auf T3 haben.

Gruß,
Martin

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gil bonnez: UPDATE 19/07

Today i have make a video buth in the next days you wil see it,the nest has 180 workers and there are stil workers that come out.there is queen brood in the nest buth I must wait before they come out.The queen is healty she lays so much eggs that the workers some times must release some larve in the nest because there is no room enough.

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Bulli: Blütenzustandsbericht – Dahlien

Hallo Katrin,

die Blütenblätter sind zwischen durchsichtigen grünlichen Häutchen geklemmt, in denen sie offensichtlich heranreiften und diese dann kurz vorm erblühen zu durchstoßen. Diese grünen Häutchen sind sehr stark mit dem Stengel verbunden. Die Häutchen sind regelrecht platt wie aneinander, übereinander und aufeinander geschichtete Kreissegmente Und dazwischend die Blütenblätter
Es fallen nach dem Verblühen zwar ein paar Blütenblätter ab … vier, fünf, … zehn … , aber die meißten werden einfach nur beige-braun und hängen mit der Zeit labberig herunter.
Ich glaube eher würden die Blüten anfangen zu faulen, als dass die Blätter abfallen. Aber bis dahin kommt es erst gar nicht, weil sie vorher schon entsorgt werden.

Testweise könnte ich mal ein paar Dahlien rupfen, wenn sie gerade anfangen zu verblühen. Aber die grünen Häutchen sehen auch nicht gerade schön aus … hast du schon gut beschrieben.

Viele Grüße

Bulli

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Bulli: Insektenflugbericht

Hallo zusammen,

ziemlich ruhig hier im Forum.
Lassen meine Beiträge das Engagement absterben?

Nu, ja.
Die Sache mit dem B. vestalis Drohn hat sich nicht mehr regeln lassen und nun hat es sich regelrecht verschlimmert.
Inzwischen brausen hier mehr als drei B. vestalis Drohnen an den … inzwischen 27 geöffneten … Roten Sonnenhüten (de.wikipedia.org/wiki/Sonnenh%C3%BCte_(Echinacea) ), vermutlich Echinacea purpurea.
Natürlich sind auch einige Erdhummelarbeiterinnen dran.
Also doch nicht nur Drohnen. :-)
Interessant ist, dass die Hummeln nur da sind, wenn die Sonne klar vom Himmel knallt. Sobalt sich auch nur eine transparente Wolke vor die Sonne schiebt, sind erst die terrestris Erdhummelarbeiterinnen und wenn die Wolke fast die Sonne verdeckt auch die vestalis Drohnen weg.

Schade, dass ich im Frühjahr noch nicht wusste, wie eine B. vestalis Königin aussieht und wen sie befällt.
Es ist voll ärgerlich. Die Erdhummelarbeiterinnen sind endlich in einer stattlichen Größe und Anzehl da und nu ist das Nest übernommen.

Heute war teilweise ordentlich Südwind.
Die vestalis Drohnen flogen die Bäume in der Nähe an der dem Wind abgewandten Seite hoch und herunter ab. Sammeln sich dort die Jungköniginnen?
Die Tierchen sind außerdem sehr Störungsunempfindlich. Man kann ja fast schon die Sonnenhüte schütteln, ohne dass die Drohnen abfliegen. So dicht wie bei denen kann man bei Arbeiterinnen nicht mit der Kamera herankommen.
Die Drohnen üben schon das Aufreiten mit dem gleichen Geschlecht und den Erdhummel-Arbeiterinnen. :-)

Was mich stutzig macht ist, dass die gelben Ecken auf T3 des Abdomens bei allen unterschiedlich ausgeprägt sind.
Ein Drohn hat da so wenige gelbe Härchen an T3, dass man ihn für B. bohemicus halten könnte. Im Gegensatz dazu gibt es einen Drohn, bei dem der ganze T3 gelb behaart ist bis auf eine kleine Lücke in der Mitte.
Auch haben einige gelbe Haare zwischen Mesosoma und Metasoma, aber andere nicht.

Die B. vestalis Königin, die ich im Frühjahr sah, hatte jedenfalls wenige gelbe Haare seitlich auf dem T3.

Hier blüht nun auch eine Prachtscharte. Viele Insekten, auch Schmetterlinge, versuchen sich mal daran, aber nur die B. vestalis-Drohnen graben sich richtig ein und können anscheinend Nektar schlürfen. Die Pflanze steht neben den Sonnenhüten und bezieht vermutlich aus der Nähe ihre Besuchszahlen.

Im Augenblick beginnen die Fuchsien zu blühen. Ackerhummeln nehmen sie sehr gerne an. Anscheinend fliegen die Ackerhummeln immer noch hauptsächlich an den Mauern entlang.

Der senffarbene Fingerhut mit den ganz kleinen Blüten, der auch auf dem Weg der Ackerhummeln wächst und immer noch gut besucht ist, steht komischerweise in den Fugen eines Gehwegs. An der Stelle gibt es wenig Humus in den Ritzen und unter den Platten viel Sand. Das muss eine Sorte für karge Sandböden sein. Wie die da wohl hin gekommen ist!?!
Im Gegensatz dazu stehen hier noch zwei lilafarbene Fingerhüte mit großen Blüten, die aber von Gartenhummeln überhaupt nicht mehr angeflogen werden.

Die sechs Eisenhüte sind weiterhin mickrige 70 cm hoch. An denen sah ich noch niemals eine Hummel seit dem sich die Blüten öffneten. Die Blüten sind auch viel zu lange offen. Da war bestimmt kein Insekt dran.

Einige Blüten hat die Zaunwinde. Die werden anscheinend gut von Ackerhummeln besucht, so dass sie sich nach nur einem Blühtag schon zusammenrollen.

Ich finde es spaßig die Hummeln zu beobachten.

Viele Grüße

Bulli

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KatrinS: Blütenzustandsbericht – Dahlien

Hallo Bulli,

>Fallen die überhaupt ab, bevor die Staubgefäße frei werden?

Ja, zumindest bei meinen (habe aber keine Balldahlien sondern nur normale gefüllte).
Hier ist es wirklich so, dass die Blütenblätter beginnen abzufallen und die Pollen kommen zum Vorschein.
Sollte eigentlich bei Deinen dann auch so sein….lass sie einfach mal lange dran, dann wissen wir mehr.

Auch bei den ungefüllten Dahlien dauert es ja ne Weile, bevor die Pollenstängel aufgehen.
Wenn eine frische Blüte aufgeht, ist innen alles noch glatt.

Ich kann deshalb auch nie richtig schöne Hummelfotos auf Dahlien machen, weil die Blüten auf denen die sitzen, schon wieder hässlich sind.

Gruss KatrinS

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Bulli: Insektenflugbericht – Berichtigung – B. Vestalis Drohn päppeln?

Hallo zusammen,

leider scheint der Rote Sonnenhut doch nicht von Erdhummeln gemocht zu werden. Anscheinend habe ich einen Bombus vestalis (Kuckuckshummel der Bombus terrestris Erdhummen) mit einer Erdhummel verwechselt.

Zumindest drehte heute Abend dieser B. vestalis Typ langsame Runden auf dem Korb vom “Roter Sonnenhut”. Ich hatte ihn zu Anfang auch für eine Erdhummel gehalten, denn ich bleibe normalerweise zu Beginn einer Beobachtung weiter weg. Will ja keine Hummel bei so einem Sonnen-Schauerwetter wie Heute unnütz aufschrecken.
Als ich bemerkte, dass die Hummel zunehmend langsamer wurde und dann irgendwann ganz verharrte, ging ich doch näher dran.
Keine Regung … und kein sonniger Abschnitt zwischen den Wolken war mehr in Sicht. Außerdem drohte die Nacht. Sein Abdomen bewegte sich aber noch. Ich ging dann weiter.

Seine riesige Mutter hatte ich schon im Frühjahr am Rhododendron fotografiert. Zumindest wäre es möglich.

Nach einer Viertelstunde kam dann ein kräfgiger Regenguss.

Also bin ich dann doch noch mal hin. Puh war das nass.
Der Drohn saß auf den Blütenblättern und wurde vollgeregnet.
Also fix in die Päppelbox, zurück und die zu einem Achtel auf den Warmluftschacht vom Kühlschrank gestellt.
Da sitzt er nun also und trocknet. Er hat sich die Seite ausgesucht, die über der Kühlschrankheizung liegt.

Es scheint mit dem Drohn alles in Ordnung zu sein.
Nachdem ich ihn von den Blütenblättern herunter schob, ging er schön in die Abwehrhaltung und als ich ihn ein wenig trocken tupfen wollte, hob er brav ein mittleres Beinchen.
Wie lang leben die Drohnen eigentlich?

Zuckerlösung habe ich ihm noch nicht gegeben, denn so kurz vor der Nacht setz ich niemanden vor die Tür und außerdem regnete es. Wenn ich ihm Zuckerlösung gegeben hätte, hätte ich ihn in Dunkelheit und Regen entlassen müssen.
Besser glaube ich ist es wenn ich ihn morgens frei lasse. Entweder hat er sich dann von alleine erholt und versucht den Deckel der Päppelbox anzuheben oder ich füttere dann doch noch Zuckerwasser.

Mal sehen wo ich ihn frei lasse.

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Christine: Neues Hummelnest

Hallo Martin
Danke für deine Antwort und die positive Aussicht, dass die Hummeln nächstes Jahr vielleicht wieder kommen. Ich muss sagen, das war bisher die angenehmste und netteste Insektenart, die sich in meiner Sommerküche wohlgefühlt hat. Abgesehen von den 8-beinigen, sowie Wespen über Erdbienen macht mir das weniger Spass, denn die Nisten in den Rollokästen und verursachen nicht nur Schmutz sondern beschädigen dadurch auch die Bausubstanz. Und stechen könnten sie auch. Zumindest die Wespen, das hab ich schon leidvoll erfahren. Deshalb war ich auch Anfangs etwas verhalten mit meiner Freude über die Hummeln. Dachte mir, na wer weiß, wenn das erst mal mehr werden, ist das vielleicht nicht mehr so schön. Aber bisher haben sich die “neuen Untermieter” sehr anständig verhalten. Ich kann sicher versuchen den Nistplatz im Herbst, wenn dann Ruhe ist im Nest, ausfindig zu machen. Wobei ich sicher nicht den Boden demontieren werde, da gibt es allerdings daneben einen Lichtschacht, da kann ich mal reinschaun.
Jedenfalls war auch ich sehr erstaunt, dass es ein Hummelforum, also richtig spezialisierte Hummelliebhaber gibt. Aber eigentlich auch kein Wunder, so nett wie sie zu beobachten sind.
Vor ca. 2 – 3 Wochen ist (glaube ich wenigstens) eine Jungkönigin ausgeflogen. Es ist also reger Betrieb in unserem Nest. Und fleißig sind sie wirklich, von Beginn der Morgendämmerung bis zu Abenddämmerung. Manche wirken ein wenig desorientiert was den “Einstieg” ins Untergeschoss anbelangt. Da haben nicht alle den gleichen Plan.
Was denkst du, wieviele Hummeln werden da wohl drinnen sein. Wir beobachten zur Zeit ca. 6 Hummeln die ganztägig zur “Arbeit” fliegen (inklusive der kleinen von gestern). Ich habe nachgelesen, dass die Gartenhummeln ca. 50 – 120 Tiere in ihrem Nest beherbergen. Aber das kann ich garnicht glauben, dass das bei uns auch soviele sind.
Jedenfalls sind sie wirklich nett zu beobachten. Ich bin schon gespannt was noch alles passieren wird.
Grüße Christine

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Martin: Neues Hummelnest

Hallo und Glückwunsch zu deinen Untermietern.

Das haben wir wirklich nicht oft, dass sich hier Leute melden, die sich über ein Hummelnest freuen. Schön! Wie du weißt, wird das Volk irgendwann in den nächsten Wochen oder Monaten absterben. Es ist aber gut möglich, dass die Jungköniginnen im nächsten Jahr wieder an dieser Stelle oder in der näheren Umgebung nach einem Nistplatz suchen. Es wird angenommen, dass sie sich dafür sogar den Standort ihres Mutternestes einprägen. Einige hier haben positive Erfahrungen mit sogenannten “Rückkehrerinnen”, bei Völkern die im Nistkasten gehalten wurden.

Wenn du Freude an den Hummeln hast, kannst du vielleicht auch über den Bau oder Kauf eines Nistkastens nachdenken. Du kannst im Spätherbst auch gucken, wo das Nest denn genau war. Wenn du rankommst, könntest du die alten Waben entfernen und bei Bedarf neues Nistmaterial in den Hohlraum geben.

Gruß,
Martin

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Christine: Neues Hummelnest

Hallo Zusammen
Bisher hatte ich von Hummeln nur so viel Ahnung, als dass ich sie sehr possierlich und nett anzuschaun fand. Dann sah ich heuer im Frühjahr eine große längliche Hummel am Boden meiner Terrasse sitzen.
Dieser ist aus Lärche oder sibirischer Fichte, also wetterfest und schwimmend auf Lager verlegt. Zwischen den Holzbohlen ist ein Abstand von ca. 1 cm. Die Terrasse liegt auf der Südseite und ist mit einer Pergola überdacht und möbliert. Also wie eine geschützte Sommerküche.
Aber zurück zur Hummel. Da es ziemlich kühl war, machte ich mir Sorgen um die Hummel und auch um nicht versehentlich auf sie zu treten, nahm ich sie von dort weg und setzte sie in die Sonne zum Wärmen. Sie krabbelte dann nach einiger Zeit die Mauer entlang hoch und siehe da, plötzlich flog sie weg.
Ich hab mir weiter keine Gedanken gemacht und nach einigen Tagen war da, an fast der gleichen Fundstelle am Boden wieder eine Hummel, aber eine etwas rundlichere und nicht so lange. In gewissen zeitlichen Abständen verschwand sie unter dem Holzboden kam wieder hervor und flog weg.
Die Stelle ist zur Hausseite hin und dort steht eine Kommode unter dieser scheinbar die Hummel lebt.
Und aus einer wurden 4 dann 5 und 6. Erst gestern sahen wir wieder eine ganz Kleine sitzen, erst bewegungslos, ohne Pollen an den Beinchen. Nach einiger Aufwärm- oder Trocknungszeit ? flog sie dann weg. Meine Vermutung, eine ganz frisch geschlüpfte? Sie ist auch deutlich von den anderen zu unterscheiden, da diese um einiges größer sind.
Jetzt hab ich dann heute mal in Wiki ein bißchen über Hummeln nachgelesen und bin so auf dieses Forum gestossen.
Vermutlich handelt es sich um Erd- Feld- oder Gartenhummeln, da der Hinterleib weißlich ist. Die Streifen sind eher bernsteinfarben.
Nachdem ich jetzt weiß, dass der gesamte Staat im Herbst stirbt, bis auf die Jungköniginnen, die aus dem Nest ausfliegen und nicht zurückkehren jetzt meine Frage: Besteht die Aussicht, dass dieses Nest nächstes Jahr wieder belegt wird oder suchen sich die Jungköniginnen immer neue Nester aus?
Schade wäre das schon, denn kaum erkannt was wir da haben, erfahren wir schon den Verlust wenn das Nest im Herbst verlassen wird.
Danke für Eure Antwort
Christine

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Michel: Masse statt Klasse?

Mein stärkstes Erdhummelvolk (Terrestris) in diesem Jahr hatte etwa 200 Tiere zum Höhepunkt (viel größer werden die Völker hier im Erzgebirge auch meist nicht), allerdings gab und gibt es auch sehr große Arbeiterinnen. Das Nest produziert seit Wochen Jungköniginnen in großer Anzahl, gerade bei der Hitzewelle Anfang Juli saßen zahlreiche Geschlechtstiere, vor allem Jungköniginnen, auf der Polsterwolle – ein schöner Anblick. Trotz abnehmender Volkstärke legt die Königin weiterhin viele Eier und anteilmäßig entwickeln sich beeindruckend viele Jungköniginnen. Gerade in den kommenden 2-3 Wochen sollten nochmals viele schlüpfen und abfliegen. Bin auf die Bilanz bei diesem Nest gespannt…

Ein 2. Nest hatte nur etwa 150 Tiere, aber fast nur sehr große Arbeiterinnen, was geradezu auffällig war. Auch hier sind bereits Jungköniginnen abgeflogen, wenngleich auch weit weniger wie beim 1. Nest. Letztes Jahr hatte ich dagegen ein Volk mit gut 250 Tieren, aber da waren es tatsächlich viele kleinere Arbeiterinnen und es wurden anteilmäßig wenige Jungköniginnen herangezogen.

Interessant ist die Situation derzeit bei den Steinhummeln, dort werden immer noch keine Jungköniginnen produziert, sondern aktuell weiterhin Arbeiterinnen sowie erste Drohnen. Große Larven oder Kokons von künftigen Königinnen sieht man weiterhin nicht. Die Altkönigin ist weiterhin vital und sehr dominant. In der Regel erscheinen sonst die ersten Steinhummeljungköniginnen Mitte Juli! Dieses Jahr wird es wohl erst im August soweit sein…

Vg,
Michel

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