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Video: Wie Blüten mit Hummeln kommunizieren

  • Dieses Thema hat 7 Antworten und 7 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 6 Monaten von janfo.
Ansicht von 8 Beiträgen - 1 bis 8 (von insgesamt 8)
  • Autor
    Beiträge
  • #51764 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Der Neurobiologe Daniel Robert von der Universität Bristol hat herausgefunden, dass Hummeln schon aus der Distanz erkennen können, welche Blüte noch volle Nektar-Reserven hat und welche nicht. Wie geht das? Mithilfe von elektrostatischen Feldern! Quelle: DW – Deutsche Welle

    Video: Wie Blüten mit Hummeln kommunizieren https://www.dw.com/de/wie-bl%C3%BCten-mit-hummeln-kommunizieren/av-54302977

    #51771 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    sehr Interessant,

    danke fürs Teilen!

    #51773 Antworten
    Katrin
    Forenmitglied

    @Marylou, wow, was die Natur so alles erschaffen hat, echt irre!!! Danke für den Link! :blume: :hummel: :bravo:
    Gruß, Katrin

    #51774 Antworten
    Budmaster
    Forenmitglied

    Hallo.

    Sehr interesant das Video

    #54620 Antworten
    Klaus
    Forenmitglied

    Es gibt so viel erstaunliches, unglaubliches und interessantes in der Natur, was es noch zu erforschen gilt ! Aber wir Menschen, sind eigentlich -manchmal auch unwissentlich-immer nur damit beschäftigt sie zu zerstören.

    Also ich bin ja nun eigentlich kein Weltuntergangsfanatiker, aber wäre es denn so abwegig zu vermuten:

    Die Natur lässt sich immer mal wieder was Neues einfallen um sich des lästigem Parasiten “Mensch” auf diesem Planeten zu entledigen, von Pest über Ebola bis zu diversen aus China importierten Viren. Bisher haben wir das immer wieder in den Griff bekommen, aber irgendwann könnte es auch mal kippen!

    Naja das kann dauern und bis dahin ist bestimmt der Mars für Ausgewählte zum Umzug bereit. :mrgreen:

    #54623 Antworten
    Senta
    Forenmitglied

    Super interessant

    Wirklich toll :bravo: was die Natur so kann, versuche ich auch immer meinen Kindern zu vermitteln :mrgreen:

    #54626 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Klaus    Hier stellt sich die Frage: Wie viele Menschen erträgt die Welt? Wann kommt die Einsicht der Menschen, dass es so nicht mehr weitergehen kann?
    Der Mensch spricht von Nützlingen und Schädlingen. Dies sind aber Regulatoren. Wozu gehört denn der Mensch mit seiner übertriebenen Entwicklung?
    Es ist eine Illusion zu glauben, dass sich die Mehrheit der Menschen durch Massnahmen in ihrem – zum Teil übertriebenen – Wohlstand einschränkt.
    Die Natur verdient mehr Respekt und Aufmerksamkeit. Deren Schutz für die Zukunft wird auch durch eine stagnierende Bevölkerungsdichte gewährleistet.
    Die Natur hat sich seit Millionen Jahren immer auf ihre Art durchgesetzt – manchmal auf einen Schlag. :winken:

    #54627 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Meiner Meinung nach liegt das Problem vor allem in der Abkopplung des Menschen von der Natur. Man sieht sich nicht als Teil der Natur, sondern wie einen Gegenspieler. Die Natur als getrennt von uns, etwas was wir ausbeuten können.

    Wenn man erkennt, dass der Mensch Teil der Natur ist, von ihr abhängig und von ihrem Wohlergehen profitiert, genauso wie von ihrer Zerstörung letztlich die negativen Konsequenzen spüren wird, dann ist ein erster Schritt getan.

    Auch die Natur kann vom Menschen profitieren, wir sind letztlich nichts anderes als Samenverbreiter und umgestalter von Lebensräumen, wie viele andere Tierarten auch. Es gilt zwar heute nicht mehr so wie es in der Urzeit noch gegolten hat, da unsere Lebensweise heute eine andere, eine “zivilisierte” ist. Aber ohne die Umgestaltung durch den Menschen könnten viele Arten nicht überleben. Viele Pflanzenarten haben sich auch auf den Menschen angepasst. Die Kulturlandschaft mit den Magerwiesen und ihrer Blütenfülle würde es ohne menschliche Bearbeitung kaum geben. Leider hat sich unsere Bearbeitungsmethode geändert und durch maschinisierung und künstlichen Dünger gibt es weniger Artenreiche Magerwiesen denn je.

    Wir sind Teil der Natur wir haben uns aus ihr heraus entwickelt, sind perfekt angepasst auf unsere natürliche Umgebung, umgekehrt haben sich auch Früchte und Bäume, generell Pflanzen und Tiere auf uns angepasst. Meiner Meinung nach können wir sogar ein sehr bereichernder Teil der Natur sein. Wir haben die größten kognitiven Fähigkeiten aller Tierarten. Leider nutzen wir sie momentan dazu, die Natur auf bestmögliche Weise auszubeuten ohne weit in die Zukunft zu denken. Diese Zukunft wird uns aber einholen.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass der Mensch lernen wird. Es wird zwar ein harter, verlustreicher Lernprozess, vielleicht werden wir auch in der Entwicklung zurückgeworfen. Aber wenn die Menschheit eine Zukunft haben will, muss sie ökologischer werden.

    Der Natur ist es letztlich egal ob es den Menschen gibt oder nicht. In der Natur gelten für uns unvorstellbare Zeitskalen. Die Erde wird es irgendwann auch nicht mehr geben. Der Same des Lebens besteht aber im Universum fort.

    Ich denke auch, dass die Natur erstaunlich regenerationsfähig ist. Es gab schon mehrere Massenaussterben und – auch wenn es mehrere Millionen Jahre dauern kann- das Leben entwickelt sich immer wieder zu mehr Komplexität und Fülle. Ein beruhigender und zugleich erschreckender Gedanke.

    Was mich traurig stimmt ist, dass wir momentan so viele Tierarten und Pflanzenarten unwiederbringlich verlieren. Arten die sich über Millionen von Jahren herausgebildet haben, die ein wahrer Schatz sind. Die Erde könnte – auch unter zutun des Menschen – ein Paradies sein. Sie ist zwar auch heute noch ein Paradies, aber jeden Tag verschwindet ein Stückchen mehr des Paradieses.

    Hoffen wir, dass die Entwicklung umgekehrt wird, im Interesse der nachfolgenden Generationen. Auch wir sind ein winziger Teil dieses Wandlungsprozesses.

    Ich würde der Natur kein Bewusstsein in dem Sinne zusprechen, dass sie uns loswerden will. Wenn man von einer ich nenne sie mal “Naturgottheit” ausgehen will, will sie eher dass wir lernen. Sie ist ein gütiges, gebendes Wesen. Viele Kulturen sprechen von der Mutter Erde. Krankheiten sind letztlich auch eine wichtige regulatorische Komponente im Spiel des Lebens.

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