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Schlechtes Hummeljahr

  • Dieses Thema hat 64 Antworten und 17 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Jahr, 1 Monat von ChristianChristian.
Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 65)
  • Autor
    Beiträge
  • #32106 Antworten
    Bago
    Buchtip:

    Hallo zusammen!

    Ich habe den Eindruck, dass wir in diesem Jahr ein außergewöhnlich schlechtes Hummeljahr haben. Ich habe in über 13 Jahren Hummelhaltung noch nie so wenige Königinnen gesehen. Nachwuchs ist generell auch seeehr rar.

    Erstaunt bin ich über die sehr wenigen Erdhummeln, die sonst doch immer sehr zahlreich vertreten waren. Lediglich die Ackerhummeln sind in normaler Anzahl vertreten. Gartenhummeln gab es dieses Jahr, ebenso wie Steinhummeln fast gar keine. Nachwuchs habe ich bisher von Erd-, Baum-, Garten- und Wiesenhummel gesehen.

    Es ist auch ein Jahr ohne Selbstansiedlung. Keine Rückkehrerinnen noch neue Selbstansiedlungen. Das gab es in den letzten 10 Jahren tatsächlich noch nie. Aktuell habe ich eine Steinhummel, welche langsam Nachwuchs bekommen sollte.

    Blütentechnisch stehen zurzeit die Kastanien in voller Blüte. Möglicherweise zieht es den Nachwuchs dorthin. Die Obstbäume waren jedoch eher ziemlich leer.

     

    Gruß Alex aus DO

     

    #32108 Antworten
    Christian
    Forenmitglied

    Hallo Bago,

    bei mir ist relativ viel los und Hummeln aller Arten sind häufig, sogar Wald- und Veränderliche Hummeln konnte ich schon beobachten. Schade, dass das bei Dir nicht so ist! Darum gibt es bei mir wohl schon viele Ansiedelungen in meinen Nistkästen, aber einige Königinnen sind verschollen. Weil ich viel Platz habe in meinen Naturgärten, sogar einen Waldhang besitze, gibt es das ganze Jahr viel Nahrung für meinen Bienen und Hummeln – vor allem im zeitigen Frühjahr und Hochsommer, wo nicht mehr viel blüht, habe ich für reichlich Trachtpflanzen gesorgt. Das ist meiner Meinung nach der Schlüssel für gelingenden Arten-(und Hummel)schutz. Grüße aus Oö.! Christian

    #32113 Antworten
    Budmaster
    Forenmitglied

    klingt ja wie im Hummelparadies bei dir Christian :bravo:

    #32114 Antworten
    Christian
    Forenmitglied

    @ Budmaster – ja, sogar 2 Naturgärten, die auch oft von Gleichgesinnten besucht werden. Es gibt viele Gartenteiche für Frösche/Kröten, Nistkästen für Vögel, Fledermäuse, Hornissen, sogar Siebenschläfer. Eine Hornisse hat sich in einem Hummelhotel angesiedelt – ist OK, hilft – wie auch mehrere Wespen in HH – bei der Bekämpfung der (Hummel-)Motten. 3 Bienenvölker hab ich auch.

    #32119 Antworten
    Hummelinchen

    Hallo,

    ja das ist uns ja schon in anderen Threads aufgefallen, wie unterschiedlich dieses Jahr das Hummelaufkommen ist.

    Selbst Raupen sind kaum da, meine Meisenfamilie hat scheinbar durch wenig Nahrung und durch das kslte Wetter alle Küken verloren :-(.

    Was nutzt einem ein kleiner Naturgarten, wenn die Nabarn drumherum nix machen und lieber Gift spritzen

    #32165 Antworten
    Frank
    Forenmitglied

    Hast Du denn die Meisen nicht weiter mit Erdnussbruch oder Sonnenblumenkernen gefüttert???
    Wenn die erwachsenen Meisen weiter Futter von uns angeboten bekommen, dann verfüttern sie die wenigen Insekten die sie finden an ihre Brut und die Jungen haben wenigstens eine Chance.

    Ich füttere fleißig weiter, im Garten und zu Hause.
    Bin schon traurig gespannt auf die Ergebnisse zur diesjährigen “Stunde der Gartenvögel” vom NABU. :(

    Aktionszeitraum vom 10. bis zum 12. Mai 2019

    #32173 Antworten
    Christian
    Forenmitglied

    @ Hummelinchen – da hast Du recht, bin mit meinen Naturgärten auch eher eine Insel unter Rasenwüsten mit Roboter und Thujenhecken. Es hat sich einmal ein Nachbar lautstark über die Gänseblümchen beschwert – als ich meinte, die Blüten seien doch schön, erwiderte er, ja aber die Blätter nicht. :-(

    Frank – finde gut, dass Du die Meisen fütterst. Hast vollkommen recht, die (wenigen) Insekten sollten den Nestlingen zu Gute kommen!

    #32176 Antworten
    Uta77
    Forenmitglied

    In unserem Garten in Wuppertal blüht derzeit einiges “Essbares” – Bärlauch, diverse Nesselarten, Goldmohn, Lungenkraut und in Kürze auch der Schnittlauch – aber es sind trotzdem nur sehr wenige Hummeln unterwegs. Sehr beunruhigend.

    :?

    #32199 Antworten
    gingillinos
    Forenmitglied

    Ich kann das mit dem schwierigen Hummeljahr auch bestätigen..Ich habe nur eine Hummelkönigin die nun Nachwuchs hat..Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben..Trotzdem muß man aber die Realität sehen..Zumindest habe ich ein volles Bienenhotel. :biene::biene:

    #32200 Antworten
    Doris
    Forenmitglied

    Ja, auch ich muss es sagen: ein schwieriges Hummeljahr. Von 24 Kästen nur 7 besetzt. Aber so ist es halt. Nicht jammern, sondern alles dafür tun, dass sich die angesiedelten Völker gut und stark entwickeln können. Und ja: was nützt es, wenn man der Exot unter all den Gierigen ist.
    Aber steter Tropfen höhlt den Stein.
    Wichtig ist, dann man sich nicht an all dem Drumherum orientiert, sondern für sich selber alles tut, um seinen eigenen Idealen zu folgen.
    LG

    #32201 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Hummelinchen   Bei extremen Wetterlagen habe ich den Meisen mit Mehlwürmern geholfen. Habe sie in einem Gefäss samt Haferflocken oder sonstigem an einem geschützten Ort aufgehängt.Sie verfüttern dann diese gerne an die Jungen, die dann prächtig gedeihen.

    #32205 Antworten
    Uschi
    Forenmitglied

    Hallo Hummelinchen,

    ich füttere die Vögel in der Brutzeit auch zusätzlich noch mit Fettfutter (ohne Körner), dieses verfüttern sie in geringen Mengen auch an ihre Brut. Die Stare kommen später mit ihren Jungvögeln hier hin und füttern diese dann vor Ort mit dem Fettfutter. Ist immer ein sehr lautstarkes Spektakel :)
    viele Grüße Uschi

    #32215 Antworten
    Hummelinchen

    Hallo,

     

    doch doch ich fütter auch durch. Hatte sogar extra noch neue Futterstellen angebracht mit Melhwürmern und Erdnussschrot. Die Meisen konnten kaum warten, bis ich davon weg war, um daran zu kommen.

    Siensind fleissig mit dem Futter zum Nest geflogen. 2 Tage später waren alle tot.

    Jetzt hab ich gelesen, dass wohl die gehackten Erdnüsse wohl fatal für Meisenküken seien :nein:

    Kann das jemand bestätigen??

    Jedenfalls ging es mir echt schlecht. Hatte gedacht, ich tu was gutes. Die Vögel nehmen das Futter so gut an und dann sowas :cry:

    #32217 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Hummelinchen   Die jungen Meisen brauchen Lebendfutter, sonst sterben sie. Du musst die Würmer in ein Gefäss geben, dass sie nicht hinauskriechen können und etwas Nahrung für sie, z.B. Haferflocken. Die Meisen picken dann die Mehlwürmer selber aus den Flocken.

    #32220 Antworten
    Babakai (S-H)
    Forenmitglied

    Hi,

    der Klimawandel lässt grüssen. Hummeln können Temperaturen unter Null sehr gut ertragen, da sie in der Lage sind Glycerin bzw. ihren Frostschutz zu produzieren. Der letzte Winter war einfach zu nass und viele Hummeln sind ertrunken. Daher habe ich wenig Hummeln erwartet und so ist es leider auch gekommen.

    Hummelnistkästen aufzustellen ist super! Aber nur, wenn wir alle versuchen weniger CO2 in die Umwelt zu pusten, dann helfen wir nicht nur den Hummeln, sondern wir retten uns alle!

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Antwort auf: Schlechtes Hummeljahr
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