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Hummelsaison 2021

  • Dieses Thema hat 1,197 Antworten und 73 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 2 Tage, 22 Stunden von Harald.
Ansicht von 15 Beiträgen - 1,156 bis 1,170 (von insgesamt 1,198)
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    Beiträge
  • #65508 Antworten
    Harald
    Forenmitglied
    Buchtip:

    guten Abend zusammen

    Hoffentlich überstehen meine Ackerhummeln eine weitere herbstliche Nacht.

    Gestern musste ich schauen, dass sie tagsüber nicht zu nass hatten, es hatte kräftig geregnet, auf den Alpengipfeln sogar angeschneit. Abends machte ich mir Sorgen, ob es kalt würde. Vermutlich war es in der Nacht teilweise bedeckt, so dass es etwas “isolierte” und nicht allzu kalt wurde. Heute morgen flogen einige heraus und herein, waren wohl auch hungrig. Einer erschöpften Arbeiterin verabreichte ich etwas Zuckerlösung, sie flog anschliessend wieder in den Kasten..

    Das Wetter ist recht garstig (leicht kühl und wenig Regen zeitweise). Ab morgen soll es bessern, hoffe, dass meine Hummeln das noch erleben dürfen/ können.  :hummel:

    Grüsse Harald

    #65528 Antworten
    Detter
    Forenmitglied

    Da ich in diesem Jahr keine Ansiedlungen hatte, war ich auch nicht so im Hummelforum unterwegs. Sonst wäre ich vor Neid geplatzt. ;)   Ansonsten nichts Neues, mir geht es gut.

    #65544 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    hallo zusammen

    seit einigen Tagen beobachte ich etwas/wenige Trauermücken stets etwas um den kleinen Eingang herum.

    Wie ich mich von unserer Küche her erinnere, nehmen die den Geruch war  z.B. von Küchenabfällen oder aufgeschnittenen Früchten, in diesem Fall wohl auch der süsse Geruch aus dem Hummelnest.

    Sagt ihr denen auch Trauermücken? So ganz kleine, winzige?

    Bin für den ‘letzten Saisonteil’ (tiefere Temperaturen) auch noch am etwas Optimieren des Eingangs: verkleinern und den Reserve-Eingang mit einem Holzklötzchen am Dichtmachen, mit einem Schlitz versehen und evtl. noch eine Klappe anbringen..

    Grüsse Harald

    #65547 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    Hallo zusammen

    Weiss jemand, wie das mit den Trauermücken ist? Beitrag siehe oben.

    Grüsse Harald

    #65548 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Hi Harald, ich habe keine Ahnung :mrgreen:   denke aber die sollten den Hummeln nichts ausmachen.

    #65554 Antworten
    Christian
    Forenmitglied

    Servus Harald, würde mich auch der Meinung von @ osmia anschließen. Beim Thema “Eingang optimieren” gebe ich Dir völlig recht. Der Prototyp meines ersten, vor vielen Jahren, von der Naturschutzjugend erworbenen Hummelkastens hatte noch ein 3 cm Einflugloch seitlich am Vorbau. Habe die Fluglöcher bei sämtlichen Nistkästen der Größe der Schwegler angepasst, sodass die Eingänge von den Kuck.-Hummeln und den Motten nicht mehr so leicht gefunden werden können. Bei meinem starken Baumhummelvolk heuer bemerkte ich, dass die Wächter den Eingang gut verteidigen konnten. :-)

    Hier fliegen noch 2 Ackerhummelvölker stark, viele Königinnen haben die Nester schon verlassen. Auch auf meinen Stauden im Garten sehe ich noch viele Hummeln unterschiedlicher Arten. Und seit gestern blüht der Efeu an meiner Lärche bis in eine Höhe von mind. 20 Metern – Schmetterlinge, Bienen und Wildbienen, dass es eine Freude ist.

    #65556 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    Guten Morgen zusammen

    @Christian:  ok, dann sollte das mit den Trauermücken kein Problem sein, schreiben Osmia und Du.

    Uebrigens, bei mir fliegen seit einiger Zeit auffallend grosse Hummeln. Sind das Jungköniginnen? Wie erkenne ich die? Gelegentlich machen die auch so eine Art Orientierungsflug. Im übrigen lebt vermutlich die Altkönigin noch.

    Naja, bin täglich am Beobachten und Tagebuch führen..

    Grüsse Harald

    #65557 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Harald,

    ich denke schon, dass es Jungköniginnen sind. Orientierungsflüge sind dann üblich, sie prägen sich jetzt die Umgebung und den Standort des Nestes ein, bevor sie in die Winterruhe gehen. 8O

    #65592 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    Guten Abend zusammen

    Ist eigentlich ja normal:   gestern Mittag befand sich auf den warmen Kieselsteinchen (von der Sonne) eine kleine Eidechse neben dem Eingang. Als ich sie vertreiben wollte, huschte sie sofort prompt unter ein Holz Richtung Nest-Innern. Kam dann aber wieder hervor, konnte sie ca. zehn Minuten später in die “andere Richtung” wegscheuchen, weg vom Nest.

    Vorgestern Abend erschrak ich etwas, da sich ein paar Silberfischchen auf den Holzverschalungen tummelten, ich hatte wohl das Nest zuviel gegen Kälte isoliert, sogar mit Verpackungs-Plastik. Dieses habe ich dann vorgestern weggenommen und arbeite nun nur noch mit natürlicheren Materialien wie Holz und Stoff-Lappen.  Diese Silberfischchen sind wohl ein Indiz, dass im Nest erhöhte Feuchtigkeit vorherrscht(e). Gut, andererseits ist es jetzt Herbst, Stichwort Feuchtigkeit.

    Vorher entdeckte ich beim einen Flugloch-Eingang die längeren Beine einer etwas grösseren Spinne, hatte da noch ein Stofftüchlein seitlich drin, zog daran, die Spinne entfloh prompt auch ins Nestinnere.

    Zu sagen ist zwar, hinten an der Hausmauer, wo eine alte Decke herunterhängt, sieht man im “Dunkeln” auch das eine oder andere Spinnennetz, ist halt auch Natur…

    Ich habe das Gefühl, überall lauern “Feinde” für meine geliebten Hummeln..

    Gute Nacht

    Harald

    #65593 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    …im weiteren ist es ja unter dem Kaninchenstall recht gross für ein Hummelnest, ca. 1,20 m x 60-70 cm. Dann hat es vermutlich für alle Tierchen genug Platz, dass die sich gar nicht direkt in die Quere kommen; auch liegt nicht alles auf der gleichen Ebene. Es befindet sich dort auch eine alte hellblaue Gummiblache von einem Kinder-Schwimmbad, Kies, Steine, Holz und noch zwei umgekehrte Blumenkisten (aus Tonerde o.ä.); also einige Winkel und Ecken für diverse Tierchen..

    Harald

    #65603 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    Hallo Hummelfreundinnen und -freunde.

    Eben, gestern ist mir da noch eine grössere Spinne in einem Flugloch ins Innere entwischt. Anhand der etwas längeren robusteren Beine vermutlich ein nicht ganz kleines Exemplar. Regt mich immer noch auf, dass ich sie nicht herausziehen konnte!

    Vielleicht sollte ich mal einen kleinen Teil der Holzverschalung wegnehmen und hineinschauen..?

    Gruss Harald

    #65662 Antworten
    Elke
    Forenmitglied

    Da mich seit längerer Zeit nur noch Ackerhummeln auf dem Balkon besuchen, hatte ich jetzt eine hungrige Dame, die mich überrascht hat :o

    Ist das eine Erdhummel? Ich dachte, die hätten sich schon zur Ruhe begeben.

    Attachments:
    #65693 Antworten
    traufblech
    Forenmitglied

    Hallo alle miteinander,

    bei uns in Brandenburg wird es so langsam kalt und die Hummeln werden selten.

    Die suchen sich jetzt anscheinend eine Winterunterkunft.

    Ich habe so ein dickes Exemplar an unserer Hauswand gefunden. Wird bestimmt im neuen Jahr die Chefin…

    Gruß traufblech

    Attachments:
    #65701 Antworten
    Elke
    Forenmitglied

    Nachdem vor einigen Tagen eine Erdhummel Jungkönigin auf meinem Balkon (3. Etage) erschien, waren es am nächsten Tag schon 3 Erdhummeln. Sie flogen immer den Mehlsalbei und die Katzenminze an, die aber leider schon weitestgehend abgeblüht sind. Die verbliebenen Blüten wurden schon zig mal von den Ackerhummeln bearbeitet.

    Das tat mir natürlich leid. Also habe ich einen kleinen Deckel mit Legosteinen und Zuckerlösung in die Nähe der bevorzugten Pflanzen auf den Oregano gestellt. Es wurde auch schnell entdeckt und eifrig getrunken. Plötzlich erschien aber eine große Anzahl von Wespen. 2 Wespen griffen eine gerade trinkende Erdhummel an und dann werde ich komisch :maul:. Ich habe dann die Legos und den Oregano schnell ins Zimmer gebracht. Die Wespen haben noch sehr lange gesucht, bevor sie sich zurückzogen.

    Also musste heute eine neue Strategie her. :D . Das Deckelchen mit dem Legostein stand im Zimmer auf dem Fensterbrett. Sobald eine Queen erschien bin ich damit raus gegangen. Ich wurde innerhalb kürzester Zeit angeflogen. Während des Trinkens habe ich immer die Wespen im Auge behalten. Beim Abflug wurde jeweils ein astreiner Orientierungsflug hingelegt. Das Deckelchen kam dann wieder ins Zimmer bis die nächste Hummel kam.

    Mittags wurde dann schon vor der Balkontür gependelt, so dass ich mich genötigt sah, aufzustehen und für die Damen das Servicepersonal zu spielen :mrgreen: . Ich bin heute so viel hin und her gelaufen, dass ich Kilometergeld bekommen müsste :lol: . Selbst das Mittagessen konnte ich nur in Etappen einnehmen. Zumindest kann man dabei kein Fett ansetzen :haha:

    Aber es war total faszinierend und hat einfach glücklich gemacht.

    Attachments:
    #65704 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    @hallo Elke. ja, das ist beeindruckend! Ich hatte vor ein paar Tagen auch das Vergnügen. Hatte eine erschöpfte Ackerhummel ca. 15-20 Minuten auf der Hand und tröpfelte mit der anderen Hand Zuckerlösung auf die eine Hand. Sie hat dann lange getrunken, geruht, getrunken, sich dann mal etwas geputzt – und wieder davongeflogen..

    War recht eindrücklich!

    Grüsse Harald

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Antwort auf: Hummelsaison 2021
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