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Hummelsaison 2021

  • Dieses Thema hat 999 Antworten und 70 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Tag, 13 Stunden von Marylou.
Ansicht von 15 Beiträgen - 946 bis 960 (von insgesamt 1,000)
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    Beiträge
  • #62366 Antworten
    Ueli
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Die Blattschneiderbienen sind aktiv. Vor zwei Tagen sind mir ein paar benagte Blätter aufgefallen, gestern sah ich die Verursacher und konnte ein Video machen, leider nur mit dem Smartphone und nicht so scharf.

    Die Biene ist etwas kleiner als eine Honigbiene und hat einen schwarzglänzenden Hinterteil mit wenig Binden, eine farbige Bauchbürste ist nicht zu erkennen. Von der Färbung ist‘s evtl. eine Megachile nigriventris?
    Mit den ovalen Blattstücken kleidet die Biene die Brutzelle aus und mit den runden macht sie den Deckel zur nächsten Zelle.

    Ich weiss immer noch nicht, wo die Bienen wohnen, jedenfalls nicht im Holzstapel gleich neben dem Baustoff spendenden Hartriegel.

    #62376 Antworten
    angelbombus
    Forenmitglied

    @Ueli

    Falls es sich um Megachile nigriventris handelt kann ich vielleicht helfen. Diese wurde in diesem Forum erst kürzlich in einem anderen Thema für mich mit der Hilfe von @Martin (danke nochmal) bestimmt. für die Bestimmung sind sicher weitere bessere Fotos von Nöten aber wenn sie ungefähr so aussieht wie die Biene auf meinen Fotos, könnte sie es vielleicht sein.

    Du findest die Fotos  und meine eigene Frage hier:

    Kann das eine Fuchsrote Lockensandbiene sein?

    Zur Nistung und sie ist allerdings nicht kleiner sondern genauso groß wie eine Honigbiene finde ich folgende Hinweise:

    Zitat:

    <b>”Fortpflanzung: </b>selbstgenagte Gänge in morschem Weichholz (Baumstümpfe & Äste, alte Balken & Pfosten); gelegentlich <i>kommunale</i> Nistweise (Sozialverhalten). Überwinterung als Ruhelarve im Kokon.”

    Zitat von der Seite:

    http://www.wildbienen.de/eb-mnigv.htm

    #62452 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    Hallo zusammen

    Heute Morgen habe ich noch eine Eidechse in der Nähe des Wildnestes gesehen. Wollte, dass sie flüchtet, dann flüchtete sie genau in den Bereich des Wildnestes, zwischen den Kieselsteinen und den Holzverkleidungen.

    Nun, im Bereich unter der Terrasse, wo überall Kieselsteine liegen, sind bei uns Eidechsen üblich. Hoffe, sie frisst die Eiwiege nicht auf, wenn sie denn eine findet..

    Grüsse Harald

    #62454 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Harald,

    Eidechsen sind keine Gefahr für Hummeln, eher Mäuse 🐁.

    #62460 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Ich hab mal eine kleine Frage zu Hummelklappen und Hitze. (Ist mein erstes Jahr mit Hummelklappen)

    Wird die Hummelklappen aufgehalten, wenn es im Inneren zu warm wird?

    Oder kann es passieren, dass die Klappe zu bleibt und dann die Larven wegen Überhitzung sterben.

     

    #62514 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo zusammen!

    Ich habe jetzt mal bei den Nachbarn meiner Nistkastenkamera den Deckel abgehoben, da ist nämlich einiges los. Die Wiesenhummelklönigin sah ich zum ersten mal am 10. April.

    Weiter habe ich nicht geschaut, scheint alles in Ordnung zu sein. Das sind ziemlich viele und große Königinnen, das freut mich sehr! :)

    Attachments:
    #62517 Antworten
    Stefan
    Admin

    @osmia: Wenn es nicht anders geht mach die Klappe lieber auf (und über Nacht wieder zu).

    Darum bin ich übrigens ein Freund der Laufgangbelüftung, also Belüftung des Laufganges auch wenn die Klappe zu ist. Da das Einflugloch immer niedriger ist als die Hummelhausbelüftung kann so ein Kamineffekt entstehen, das beugt Hitze und auch Feuchtigkeit vor.

    #62518 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Danke Stefan,

    noch ist es bei mir und an den Standort noch nicht so warm. Aber generell sollten sie selber die Klappe aufhalten… 1-2 Wächterinnen lungern am Eingang rum. Die könnten ja den Job über nehmen.

     

    Glückwunsch zu en Wiesenhummeljungköniginnen. Weißt du zufällig, wann die Wiesenhummel eingezogen ist? Dann hätte ich da auch mal einen Vergleich zu meinen Wiesenhummeln. Die sind aber erst Ende April eingezogen.

    #62520 Antworten
    Stefan
    Admin

    @osmia: Die Wiesenhummelkönigin habe ich das erste mal am 10. April gesehen, da war bei mir “Tag der Wiesenhummeln”. Schade, ist nur eine Königin geblieben, es waren nach diesem Tag mehrere Häuser mit Wiesenhummeln bestückt.

    Habe es oben ergänzt und das Video gedreht. Jetzt ist das Video besser anzusehen. :)

    #62530 Antworten
    JoergE
    Forenmitglied

    So wie es aussieht habe ich eine freudige Nachricht. Meine Wiesenhummel hat Königinnen hervorgebracht. Von der Größe her müssten das welche sein. Drohnen habe ich übrigens noch nicht gesehen.

    Sind Wiesenhummeln Rückkehrer? Wenn ja würde ich die Klappe öffnen damit die Damen das nicht unbedingt erlernen :freu:

    #62531 Antworten
    Kev 26
    Forenmitglied

    Hallo, JoergE!
    Über Wiesenhummeln liest man immer was anderes, bei einigen kommen sie gerne zurück bei anderen nicht. Ich denke ich würde die Klappe einfach öffnen und hoffen, dass nächstes Jahr welche zurück kommen.

    Viele Grüße :hummel:

    #62533 Antworten
    Bulli
    Forenmitglied

    Heute habe ich das erste mal dieses Jahr den Parasitoid Sicus ferrugineus in der Nähe des Ziersalbeis, Rittersporns und Roten Fingerhuts gesehen.

    #62568 Antworten
    Bulli
    Forenmitglied

    @Ueli
    Passend für den Gubisch-Nistkasten müsste ein 10 mm dicker Lüfter mit USB-A-Stecker sein, der mit Spiegel-Klebeband (innen) vor ein Loch geklebt wird. Eine Power-Bank ist auch nicht mehr so teuer. Die kann man auf den Innenkarton legen.

    Appopos. Am besten ist es den Luftzug über den Innenkarton zu unterbinden, z. B. durch eine Pappröhre eingeklemmt zwischen Karton und Deckel. Der Sinn dahinter ist, dass die beförderte Luft neben und unter dem Innenkarton fließt. Dadurch kann sie ein Maximum an Feuchtigkeit und Abwärme aufnehmen, bevor sie raus gesaugt wird.

    @osmia
    > Wird die Hummelklappen aufgehalten, wenn es im Inneren zu warm wird?

    Manchmal wird sie mit Wabenmaterial blockiert, damit sie nicht mehr zu geht.

    Irgendwer hat mal eine zweite Klappe gemacht, in deren Mitte ein Loch geschnitten/gebohrt wurde. Dann wurde ein feines Gitter von außen davor geklebt. Somit war damit die Lüftung möglich. Die Lösung fand ich sehr interessant. Sonst nimmt man ja eher belüftete Vorbauten (Laufgangbelüftung).

    VG Bulli

    PS:

    Wenn Du einen Vorbau mit großer Serviceklappe hast, kannst du eine zweite Klappe anfertigen, die ein Loch hat, das von beiden Seiten (!) mit einem Drahtgitter verschlossen ist. Die Hummeln werden ein wenig irritiert sein, wegen des Lichts, aber nach einiger Zeit gehen sie wieder durch die Hummelklappe.

    #62569 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo!

    Man kann auch die komplette Klappe aus Gaze bauen. Einfach mit der Schere ausschneiden und anstatt der Kunststoffklappe einhängen.

    Kanten bitte abrunden und entgraten.

    Hummelfreunde und Tüfteleien aus Tschechien

     

    #62572 Antworten
    jimjack
    Forenmitglied

    @Stefan,

    sehr schönes Wiesenhummelnest. Das Volk hat ja ordentlich Nachwuchs hervor gebracht. :)

     

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Antwort auf: Hummelsaison 2021
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