Harry: Mottenlarven im Schwegler-Kasten

Hallo Bettina,

finde ich gut das Du Dich da ran wagst, allerdings hatte ich mit einem selbstgebasteltem Stichschutz schon mal schlechte Erfahrungen gesammelt. Es war meine erste Kontrolle eines Baumhummelnestes.
Fühlte mich ganz sicher hinter meinem Schleier. Da sich die Hummeln nach meinem ausgeatmeten Kohlendioxid richteten, flogen sie gegen den Gesichtsschleier und krabbelten daran hoch. Plötzlich merkte ich das die Hummeln nicht außen sondern innen hochkrochen, was eine leichte Panik verursachte. Aber da war es schon zu spät. Die Unterlippe musste dran glauben, so das ein vielfaches einer Botoxbehandlung auf die Lippe einwirkte. Daraufhin entschloss ich mich, doch etwas vernünftiges zu kaufen.
Schicke mal eine kleine [http://de.global.sendpix.com/albums/09060612/1h4p6uc2js/ Bilderstrecke] mit, die von 2005 stammt, wo ich ein von Wachsmotten attakiertes Erdhummelnest untersuche. Da es sich bei Dir nicht um Baumhummeln handelt ist es vielleicht einfacher. Berichte mal weiter was Du so entdeckt hast. Schau unter das Nest, dort sitzen gerne unsere nicht so sehr geliebten Mottenlarven. Die ganz kleinen 1,5mm findest Du evtl. in den Tönnchen zu 10-15 vereint. Die große Motte legt ca. 1000 Eier. Du machst doch so erstklassige Fotos…vergiss das Fotografieren nicht :-)
Wenn Du die Hülle aufmachst wird es kein Problem für die Hummeln sein, sie innerhalb kürzester Zeit wieder über dem Nest zusammen zu ziehen.
Da fast alle Hummeln mit dieser Tätigkeit beschäftigt sein werden, bleibt wenig Zeit um Nektar zu sammeln. Stelle ihnen diese spezielle Zuckerwassermischung zur Verfügung, das hilft den Hummeln aufzutanken und Kraft zu sparen. Kannst sie im Nest in Legosteinen anbieten.
Bin gespannt auf Deinen Bericht

Gruß Harry

Themenübersicht öffnen: Mottenlarven im Schwegler-Kasten

Schreibe einen Kommentar