Johanna: Hummelvolk ade…
Hallo Susann,
kann deine Freude nachempfinden. Das ist wirklich schön, dass die Königin noch da ist und der Betrieb offenbar weitergeht.
Mein erster Gedanke war “Dachs”. Und ich zitiere aus dem Buch Säugetiere und Kaltblüter des Waldes – Verlag Neumann-Neudamm zum Thema Dachs: “Gelegentlich scharrt er Hummel- und Wespenester aus, um sich die larvenreichen und honigsüßen Waben einzuverleiben, vor den Stichen der erbosten Eigentümer durch seine dicke Schwarte geschützt.”
Auch beim Fuchs steht, dass er Wespennester ausgräbt.
Aber auch ein Waschbär käme m.E. in Frage. vielleicht noch eher, weil die munter durch bewohnte Gegenden und Gärten turnen.
Nun musst du selbst überlegen, was könnte in deinen Garten eindringen?
Vielleicht ist das Nest noch in einem tieferen Raum und der Räuber hat nur den vorderen Teil erwischt.
Vielleicht kannst du das Nest schützen, indem du den Eingang rekonstruierst und mit schweren Steinen (alte Wegplatten o.ä. rund um den Eingang verstärkst und vor dem Aufgraben sicherst. Oder drübergelegeter grober Maschendraht mit Steinen beschwert sollte es auch tun.
Na, dir wird sicher was einfallen. Viel Glück für dein Hummelvolk.
Gruß Johanna
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