Ingrid: Alle Sichtungen

Erst heute habe ich gegen 13:45 Uhr die erste Hummel gesehen. Sie flog über meinen Kopf Richtung Osten. Leider konnte ich nicht so schnell erkennen, welche Art es war.

Viele Grüße
Ingrid

>Liebe Forumteilnehmer,
>könntet ihr eure Erstsichtungen alle an diesen Beitrag hängen? Vielleicht sogar nach Arten? Eine geographische Entwicklung wär interessant.
>Christian

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Ingrid: Frage zur Besiedelung eines Nistkastens

Hallo,

ich habe im letzten Jahr meine beiden Schwegler Nistkästen mit dem Vorbau von Herrn Abraham (seitlich mit Wachsmottenklappe) ausgestattet. Entgegen meiner Erwartung siedelte sich eine dunkle Erdhummel tatsächlich selbst an. Das hatte ich nicht erwartet.

Ich nehme an, dass es sich um eine Rückkehrerin handelte, die diesen Vorbau kannte (habe drei Nistkästen von Herrn Abraham). Meine Erfahrungen mit diesem Vorbau sind gut. Rückkehrerinnen orientieren sich an diesem Vorbau, ein Selbstbesiedelung in den Folgejahren ist so gut wie sicher.

Viele Grüße
Ingrid

>>Hallo zusammen.
>>Habe diesen Winter eine Schweglernistkasten mit einer, am Vorbau seitlich angebrachten Wachsmottenklappe ausgestattet.
>>Da ich Anfänger bin frag ich jetzt mal blöd :)
>>Wenn ich auf eine selbstständige Besiedelung einer Königin hoffe, lasse ich die große Klappe/Schieber des Nistkastens offen und erst wenn der Kasten angenommen wurde schließe ich diese damit nur mehr der Weg über die Wachsmottenklappe frei ist ?
>>
>>Oder lasse ich nur die Wachsmottenklappe offen? Kann sich dann die Königin im Vorbau verirren und das Nest nicht finden?
>>
>Die Königin fühlt sich von grossen, dunklen Löchern angezogen, daher musst Du die Hauptklappe solange geöffnet lassen, bis Du sicher bist, dass die Königin definitiv eingezogen ist. Nur über die seitliche Mottenklappe wäre eine Besiedelung wohl eher unwahrscheinlich. Danach – so werde ich es auch machen – werde ich die Hauptklappe schliessen und mit dem Mottenklappentraining beginnen. Da gibt es allerdings auch unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen; viele schliessen die grosse Öffnung erst, wenn sich die ersten Arbeiterinnen zeigen, weil dann die Königin normalerweise nicht mehr ausfliegt. Also manche haben Angst, die Königin durch die Mottenklappe zu vergrämen.
>Solange nur die Königin am Brüten ist, stellen Wachsmotten (sofern es sie zu dieser Jahreszeit überhaupt schon gibt), kaum eine Gefahr dar, da es noch keinen starken Nestgeruch gibt, der sie anlocken könnte.
>
>Auf jeden Fall würde ich also sicher spätestens bei den ersten Arbeiterinnen auf den seitlichen Klappeneingang umstellen!

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Ingrid: Hummeln und Bienen

Tja, Bago, trotz Deiner Sichtungen ist hier im Dortmunder Westen leider nichts so wie bei Dir. Das war letztes Jahr auch so. Keine Hummeln, keine Bienen – nada! Außer den ersten kleinen Blüten am Lungenkraut blüht hier gar nichts! Du kannst mir das schon glauben.

Letztes Jahr hatte ich die erste Ansiedlung einer Gartenhummel am 25.03.

Trotz allem, der Frühling kommt gewiss und damit auch irgenwann in den nächsten Tagen die erste Hummel.

Gruß
Ingrid

>Hallo,
>in den Beiträgen zuvor habe ich ja erwähnt, dass ich schon drei Erdhummeln gesehen habe, auch aus dem aktion-hummelschutz-Forum, wo eine Benutzerin aus Dortmund kommt, gibt es auch Sichtungen. Jetzt, die letzten 2 Tage ist aber alles wieder still. Bienen sind schon massenhaft geflogen!!!
>
>Gruß Bago

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Bago: Hummeln und Bienen

Hallo,
in den Beiträgen zuvor habe ich ja erwähnt, dass ich schon drei Erdhummeln gesehen habe, auch aus dem aktion-hummelschutz-Forum, wo eine Benutzerin aus Dortmund kommt, gibt es auch Sichtungen. Jetzt, die letzten 2 Tage ist aber alles wieder still. Bienen sind schon massenhaft geflogen!!!

Gruß Bago

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Ingrid: Hummeln und Bienen

Hallo Zusammen,

bis dato keine Hummel etc. gesichtet. Habe letzten Sonntag die Hummelnistkästen gerichtet. Heute habe ich die ersten Blüten am Lungenkraut gesehen. Ansonsten blüht nichts.

Es wird sicher noch eine Weile dauern, bis im Dortmunder Westen die ersten Hummeln erscheinen.

Gruß
Ingrid

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StefanDD: Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln.

>Und wenn wir dafür sorgen, dass die Umwelt wieder vielfältiger wird, siedeln sich sich auch wieder mehr Arten an.

Und wie soll das gehen? Dass ausgestorbene Arten plötzlich aus dem Nichts wieder auftauchen ist recht unwahrscheinlich.

Und das mit der Ökobilanz finde ich auch Quatsch: Das Flugzeug fliegt sowieso von Neuseeland nach GB. Ob da nun ein paar Hummeln mit an Bord sind oder nicht, ist glaub ich egal!

Die langrüssligen Arten sind deshalb wichtig, weil es Pflanzen gibt, die nur von diesen Arten bestäubt werden können und sich Pflanze und Hummel einem langen Evolutionsprozess aneinander angepasst haben. Wenn dann plötzlich einer der beiden Partner wegfällt, sieht es für beide nicht so gut aus. Bei den kurzrüssligen gibt es ja noch andere Insekten, die die Bestäubung übernehmen können (Bienen etc)

Manche sitzen eben lieber zu Hause im Gärtchen vor dem Hummelkasten und andere engagieren sich in Projekten und werden etwas raumgreifender tätig. Ob wir damit “die Welt retten”??? Keine Ahnung!

Ciao

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Helena: Platzbedarf für Hummelbehausung

>Der Balkon bekommt tatsächlich nur morgens Sonne ab, und ich denke es wäre recht leicht diesbezüglich noch weitere Vorkehrungen zu treffen, wenn diese notwendig werden sollten.
>
>Ich denke, ich könnte es so einrichten, um das “Hummelhaus” etwa einen Meter Platz zu lassen, mehr geht nicht, größer ist der Balkon halt nicht. Ob das dann für eine friedliche Koexistenz reicht…?

Da sehe ich keine Probleme, sofern allfällige Mitbewohner (auch Haustiere!) damit kein Problem haben und den Kasten in Ruhe lassen.

Leider ist es bei uns immer noch im Null- oder gar Minusbereich in der Nacht; ich habe noch immer keine Hummeln (aber auch keine Bienen) gesehen. Dabei blüht schon soviel – aber keine Insekten.

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veit: Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln.

Ich finde solche Aktionen ehrlich gesagt ziemlich schwachsinnig.
Warum sterben die Hummeln (und andere Tiere und Pflanzen) denn aus?
Weil die Lebensgrundlage fehlt. Da kann man noch so viele Königinnen importieren, wenn sie nichts zu futtern haben verschwinden sie halt wieder.
Wie sieht den die Ökobilanz einer solchen Königinenreise von Neuseeland nach GB aus? Ich vermute mal, die werden geflogen.

Ich bin der Meinung, die Natur reguliert sich sehr gut selbst. Warum brauchen wir den seltene Arten? Jede Umwelt hat die Artenvielfalt, die sie verdient, und die sie erhalten kann. Und wenn der Mensch alles “Unkraut” und jeden “Wildwuchs” ausrottet, dann verschwinden halt auch viele andere Arten.
Und wenn wir dafür sorgen, dass die Umwelt wieder vielfältiger wird, siedeln sich sich auch wieder mehr Arten an. Ob da jetzt genau eine B. subterraneus dabei ist, ist mir persönlich dann eigentlich egal.

Ich habe zwar auch einen Hummelkasten, aber nicht, um die Hummeln (oder vielleicht sogar die Welt?) zu retten. Wie sollte ich das können?
Meine Hauptmotivation ist erstmal meine persönliche Neugier. Als weiteren Effekt schaffe ich es vielleicht sogar, den einen oder andere Mitmenschen für das Thema (Hummeln im speziellen und Naturschutz im allgemeinen) zu interessieren.
Aber ob “mein” Hummelvolk überlebt oder nicht, macht vermutlich für das Überleben der Art keinen grossen Unterschied.

Und warum sind die langrüssligen Hummeln die “wichtigsten”? Sind die anderen weniger wichtig?

>Hallo Martin,
>ich finde das von den Britten echt super,
>nur warum passiert dies nicht in Deutschland mit seltenen Hummelarten,
>das diese auch wieder in Städte eingebürgert werden?
>Dies wäre eine Bereicherung, denn der Gartenhummelbestand ist hier
>schon zurück gegangen,dann wäre nur noch die Ackerhummel, die einen
>verhältnismässig langen Rüssel hat.
>Gerade die langrüssligen Hummelarten sind aber die wichtigsten.
>Bleibt nur noch zu hoffen , das es so ein Projekt auch einmal in Deutsch-
>land gibt.
>
>
>Viele Grüße Bago

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