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Torsten: Erdhummeln und kleines Kind im Garten
Hallo Katrin,
Ich denke, das ich dir die Angst das deinem kleinen Herzblatt was passieren könnte, etwas nehmen kann. Ich bin
selber Vater von 2 Töchtern, die “große ” ist jetzt 4 Jahre und die kleine 10 Monate. Unser Garten ist ca. 400m² groß und
ich habe 7 Hummelkästen darin stehen. 3 Kästen sind Erdhummel besiedelt, 1 Kasten steht 1,5 Meter von der
Kinderschaukel entfernt, 2 stehen ungefähr 2,5 Meter von unserer Terrasse entfernt.
Natürlich hat sich meine größere Tochter mit den “komischen” Kästen in unserem Garten beschäftig. Aber unter Aufsicht von mir durfte sie mal einen Kasten näher anschauen. Natürlich nur von außen und damit war das Thema dann erledigt. Sie
spielte dann lieber in der Sandkiste. Ich und meine Frau hatten natürlich immer ein Auge auf Sie, damit sie nicht alleine daran geht. Aber das muß man mit einem Kind in diesem alter so oder so. Ich nehme nicht an das du deine Tochter in diesem Alter unbeausichtigt im Garten spielen lässt. Somit solltest du eigentlich immer eingreifen können wenn sie doch einen Stock ins Loch stecken sollte.
Übrigens meine größe ist nicht gerade von der ruhigen Sorte, der Opa nennt sie nur noch Rakete. Und wild schaukeln gehört heuer zu ihren lieblings Sachen. Die Erdhummeln habe noch nie agressiv auf mich oder die Kinder in unmittelbarer Nähe reagiert. Auch nicht wie einmal ein kleiner Ball auf den Hummelkasten gefallen ist.
Jedoch beim Rasenmähen kommen 2 bis 3 Arbeiterinnen heraus und fliegen geziehlt auf den Rasenmäher. Wenn du also den Rasen etwas höher wachsen läst solltest du eigentlich keine Probleme bekommen.
Also du sieht, meine Familie besteht aus 4 Personen und 7 Hummelvölker. Und ich bzw. keiner von meiner Famiele wurde in den letzten 9 von einer Hummel gestochen.
Ich kann dir nur empfehlen das du und deine Familie diese Erfahrungen machst. Meine Kinder haben unteranderem dadurch einen respektvollen Umgang mit Lebewesen bekommen und gelernt das man nicht immer alles was kreucht und fleucht töten muß.
Ich hoffe, das ich dir die Angst ein bisschen nehmen konnte.
Schöne Grüße
Torsten
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KiGaZw: Erdhummeln und kleines Kind im Garten
Hallo und guten Abend!
Du hast vollkommen Recht, es ist ein verlassenes Mäusenest. Das ist nämlich der ideale und natürliche Nistplatz für die Erdhummeln.
Wenn Du im Herbst/Winter das Loch einfach schließt (mit Erde zustopfen), ist es vorbei. Keine weiteren Hummeln werden sich dort ansiedeln, außer die Mäuse kommen zurück. ;-)
Im März etwa, an einem der ersten warmen Tage, werden dort vereinzelt Königinnen nach ihrem Geburtsort suchen. Keine Angst, mehr als 2-3 Brummer wirst Du pro Tag nicht bemerken. Es sind die Jungköniginnen von diesem Jahr die nach einem Nistplatz suchen um ein neues Hummelvolk zu gründen. Eine Hummelkönigin ist immer nur eine “Königin für einen Sommer”. Guck Dir mal [http://www.hummelfreund.com/radio-videos/ HIER] die Filmchen an. Dauert nicht lange und ist wirklich interessant.
Optimal wäre es dort dann einen Hummelkasten in der Nähe aufzustellen, der Standort (schattig unter einem Baum) ist ideal dafür. Der kostet nicht viel, macht so gut wie keine Arbeit, kann auch selbst gebastelt werden und schon ist Deine Familie auch vom “Hummelvirus” befallen. Wetten?
Grüße [http://www.datenerror.de KiGaZw]
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Katrin: Erdhummeln und kleines Kind im Garten
Danke an alle für die vielen Ratschläge. Einen Hasenstall o.ä. haben wir leider nicht zum drüberstellen, auch würden Sachen, die nicht fixiert werden können, so auffallen, dass diese den Reiz erhöhen, da ran zu gehen und hoch zu heben o.ä.. Auf eure Fragen: mein Kind ist gut 1,5 Jahre alt (und für so kleine Naturbeobachtungen, die über einen Wauwau und Mäh und Kikeriki hinausgehen, leider noch zu klein, sonst fände ich das vom Lerneffekt auch interessant). Und: wir wohnen in Hannover.
Was ich nicht wußte, ist, dass die Nester (in diesem Fall recht zeitnah) absterben werden und ich probiere es jetzt erst einmal damit, die Wiese höher wachsen und stehen zu lassen (ist zum Glück an einem Baum, dann fällt das große Loch zumindest nicht gleich ins Auge). Naja versuche also, mit der Natur zu leben :-)
Das Loch ist mir schon zeitiger aufgefallen, aber erst wirkte es irgendwie kleiner und ich dachte, dass es einfach nur ein großes Wühlmausloch wäre. Jetzt tippe ich auf einen größeren Vorgänger… und vor kurzem habe ich dann den regen Flugverkehr bemerkt.
Kommen die Hummeln denn im nächsten Jahr wieder?
LG Katrin
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Dennis: Erdhummeln und kleines Kind im Garten
Hallo Katrin,
wie alt ist dein Kind denn genau?
Erdhummeln umsiedeln ist gar nicht so leicht (weil das Nest ausgegraben werden müsste) und je nach deiner Region sind die Erdhummeln jetzt auch schon sehr weit (großes Volk, wie du selbst sagtest) – Erdhummelnester sind i.d.R. im Mitte/Ende Juli schon am Absterben.
Das rege Treiben am Flugloch bietet sich übrigens auch sehr schön zur Naturbeobachtung (wenn sehr kleine Kinder, dann unter Aufsicht) an – oft haben die Eltern mehr Angst vor Stichen als Kinder.
Am besten wäre es, einen Zaun oder ähnliche kindersichere Barriere darum zu errichten, z.B. einen Hasenstall wie kigazw schon anmerkte. Vielleicht geht auch ein alter Eimer, aus dem der Boden rausgeschnitten wird. Das dann so über das Einflugloch stellen, die Hummeln kommen aus dem rausgeschnittenen Boden problemlos raus und das Kind hat eine Barriere vor sich.
Viele Grüße
Dennis
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Christian: Erdhummeln und kleines Kind im Garten
Hi Katrin
ich unterstreiche die Antwort von KiGaZw. Etwas drum herum bauen ist sehr viel leichter. Wie alt ist Dein Kind? Als mein Sohn 3 war hat ne Hornisse zum bauen angefangen (leider wieder abgebrochen) Aber das Beobachten war wahnsinnig spannend für meinen Sohn. Meine, so ein Nest hat durchaus einen Lerneffekt.
Gruß
Christian
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Bulli: Hummeln füttern? – Wie die Honigbienen vom Futter abhalten?
Der Futterspender wurde schließlich von Honigbienen gefunden.
Daraufhin habe ich die tägliche kleine Fütterung eingestellt.
Anscheinend ist es für den Rüssel der Honigbienen möglich doch an die Zuckerwasserlösung zu kommen.
Kann mir jemand sagen, wie lang so ein Rüssel von Honigbienen ausgefahren werden kann bzw wie viel Millimeter Abstand zwischen Öffnung und Zuckerwasserspiegel sein muss, damit nur die Hummeln … auch die mit kurzem Rüssel … an das Zuckerwasser heran kommen ?
Fragende Grüße
Bulli
PS:
Bei den zergebissenen Rhododendronblüten bin ich mir nicht mehr sicher.
Vielleicht lief ein Teil des Zuckerwassers die Ecken des Blütenkelches entlang. Dabei könnte das Zuckerwasser in den Blüten durch einen Linseneffekt die Sonnenstrahlen gebündelt und die Blüte darum im unteren Teil getrocknet und aufgerissen haben.
Jedenfalls wurden fast alle Blüten, die ich häufiger mit Zuckerwasser impfte, im unteren fünftel der Blüte braun.
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Bulli: Rhododendron – wenig Hummeln
Hallo zusammen,
heute … äh … gestern … war es hier (Klima ähnlich Dortmund) 25 °C, sehr windig und kein Regen.
Am Donnerstag glaube ich fiel die letzte Blüte von dem letzten Rhododendron, der von Insekten angeflogen wurde.
Der elfenbeinfarbene R. hält noch aus … aber noch nicht einmal Ameisen laben sich an den Blüten. Eine wahre Nullnummer.
Die Veigelien sind deutlich in der Blütenzahl dezimiert. Bei denen kann ich aber nicht abschätzen wie lange das noch geht.
Über 30 mehr oder weniger große Fingerhüte stehen hier herum. Die Blüten zeigen alle recht steil zum Boden.
Außer Gartenhummeln kann ich da eigentlich keine andere Hummelart mehr sehen.
Doch, an einer Rispe mit recht kleinen Blüten in einer Vase hat sich eine dicke Ackerhummel – vielleicht schon eine Königin? – versucht. Die kroch sogar in die abgefallenen Blüten.
Eine Erdhummel sah ich, als sie von außen an dem obere Ende einer Blüte Halt finden wollte. Es sah so aus, als ob sie vor hatte die Blüten oben aufzubeißen. Allerdings rutschte sie immer wieder ab. Viele Blüten kann sie an der Stelle nicht anknabbern, denn bei den meisten wird dieser engere Teil der Blüte durch die alte sternförmige grüne Knospenhülle geschützt.
Storchenschnabel (oder Storchschnabel?) ist inzwischen ausgeblüht, genau wie der Geißblatt-Hybrid.
Salbeirispen blühen wie immer, es sind aber keine Hummeln mehr dran. Vollkommen unverständlich für mich, denn vor einer Woche war der Salbei bei Wiesen-, Acker-, kleinen Erd- und Steinhummeln sehr beliebt.
Wiesenglockenblumen und kissenartig wachsende Glockenblumen werden von einzelnen Erdhummeln besucht.
Appropos abgefallene Blüten. Ich sehe immer mehr Hummeln dicht über dem Boden fliegen.
Keine Ahnung ob das daran liegt, dass im Garten für Erd- Wiesen- und Ackerhummeln jetzt die kleinen bodennahen Blüten dominieren. Jedenfalls versuchte sich eine Erdhummel an dem, was an Blüten von einem Geißbart (nicht Geißblatt) abgerissen war und unten lag. Oben am Geißbart-Strauch waren nur eine Hummel und eine Biene unterwegs. Komisch.
Die Anzahl der Hummeln im Garten beträgt in den letzten Tagen ständig unter 10 Stück.
Leider gehen die großen Hummelmagneten mit ihren vielen hundert Blüten alle zur Neige. Vielleicht liegt es daran.
Baumhummeln gibt es fast gar nicht mehr,
Wiesenhummeln habe ich die letzten 2 Tage keine mehr gesehen,
Wiesenhummel-Drohnen seit mehr als 5 Tagen nicht mehr,
Ackerhummeln sind selten,
Erdhummeln vereinzelt,
Steinhummeln keine mehr seit Tagen,
Gartenhummeln immer mal wieder an Rittersporn und Fingerhut.
Ich kann nur hoffen, dass es den Völkern gut geht und sie sich lediglich auf andere Gärten verteilen.
Oder haben sich die Königinnen schon begatten lassen und sind jetzt schon im Boden um den Maulwürfen hier in der Gegend als Futter zu dienen?
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KiGaZw: Nachtrag:
Ach ja: Das Hummelnest besteht mit 99%iger Wahrscheinlichkeit bereits seit März/April. Ihr habt es bisher nur nicht bemerkt.
Grüße KiGaZw, mein [http://www.datenerror.de Hummel-Tagebuch]
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KiGaZw: Erdhummeln und kleines Kind im Garten
Liebe Katrin!
Erst einmal vielen Dank für die Frage hier. Es zeigt, dass Du Dir Gedanken machst und nicht einfach das friedliche Hummelnest zerstören willst. Wenn es nur mehr Menschen wie Dich gäbe!
Sag mal: Besteht eine Möglichkeit irgend etwas “drum-herum” zu bauen? Einen alten Hasenstall-Freilauf z. B.? Der wäre Kindersicher.
Oder sonst eine Art “Hindernis” die Dein Kind nicht überwinden kann, aber die Hummeln noch ein- und ausfliegen können? 1m Abstand wäre optimal! Installieren kannst Du das am Abend, da schlafen die Hummeln friedlich.
Mit den Erdhummeln ist es so wie so bald vorbei. Je nach Region (wo ungefähr wohnst Du?) sind die Nester bereits so gut wie am Ende ihrer Funktion. Das heisst, in ein paar Wochen ist der “Spuk” ganz natürlich vorbei.
Umsiedeln würde ich jetzt nur noch, wenn akute Gefahr besteht. Und so lange die Erdhummeln nicht in Eurem Kopfkissen im Schlafzimmer sind ist das bei den wirklich friedlichen Tieren nicht der Fall. Natürlich ist das Beispiel hier übertrieben…
Versuche bitte MIT DER NATUR zu leben, natürlich versteht das ein Kleinkind noch nicht. Versuche bitte das Volk nicht zu stören. Jetzt ist die Zeit in der Jungköniginnen und Drohnen gezeugt werden. Das Hummelvolk hat es also schon fast geschafft. Irgend was hat jeder im Haus um da was zu basteln.
Wenn es wirklich nicht anders geht, weis Dein zuständiges Landratsamt Fachkräfte, die Hummeln, Hornissen und Wespen fachmännisch Umsiedeln.
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Katrin: Erdhummeln und kleines Kind im Garten
Wir haben seit Neustem ein großes Erdhummelnest im Garten. Allerdings haben wir auch ein kleines Kind, welches den Garten erobert. Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis mein Kind irgendwann mal auf die Idee kommt, mit dem Stöckchen im Nest herum zu stochern oder anderes anstellt, was man nicht gleich im Blick hat (es ist ja ein großes Loch und das ist interessant und so verständig, dass man das dem Kind erklären kann, ist es leider noch nicht). Natürlich habe ich um mein Kind Angst, welches gestochen werden kann, aber auch um die kleinen dicken Brummer, die ja eigentlich niemanden so schnell etwas Böses wollen. Hat jemand eine Idee, wie man ein solches Nest umsiedeln kann (Ich frage bewusst Hummelfreunde…)?
MfG
Katrin
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