Helena: new hope

>Hallo Helena,
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>«einfach in den Karton geworfenen» Hört sich gut an :-) Habe Dein Pech dieses Jahr hier mitgelesen > Schade.

Ja wirklich. Steinhummel sonnte sich ruhig an einer Wand (nachdem sie ewig herumgesucht hat an unserem Gartenhäuschen), sofort Einsetzröhre darübergestülpt, mit Hand abgedeckt, mein Mann rennt voraus (mussten durchs Haus)… Weil die Hummel wie blöd an meiner Hand geknabbert hat, haben wir (ich total nervös…) nur den Deckel vom Hummelhaus abgenommen, Karton geöffnet und ich die Hummel mitsamt Röhre in den Kapok «geworfen». Deckel zu, Hummel drin und prompt gibts nach kurzer Zeit einen schönen Orientierungsflug und später ein kleines Volk… Meine allererste aktive Ansiedlung, denke heute noch gern daran zurück. Die Königin muss einfach genau in der richtigen Stimmung sein, dann ist ihr auch ein bisschen Aufregung in der Röhre offenbar egal…

Die Gartenhummeln dieses Jahr haben sich ganz unauffällig selber angesiedelt – sah nie eine suchen – und ich wette, wenn die erste im März nicht auf einmal verschollen wäre, ganz kurz vor dem Schlupf der 1. Generation, die hätte es geschafft. Mensch, die war so «gut drauf», hat gesammelt wie verrückt (war viel Tracht dank Obstbäumen vorhanden), selbst bei Schneetreiben und wenig über Null war sie fleissig unterwegs, und plötzlich futsch… Macht mich immer noch traurig. Sie hätte es fast geschafft. Ihre Nachfolgerin wurde ja dann wohl leider vergiftet oder so :-(

Hoffe auf ein besseres 2013…

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Fienchen: new hope

Hallo Helena,

«einfach in den Karton geworfenen» Hört sich gut an :-) Habe Dein Pech dieses Jahr hier mitgelesen > Schade.

Ich hab eigentlich auch mehr Glück als erhofft. An unseren Garten grenzt eine Streuobstwiese, da konnte ich im Frühjahr an guten Tagen in einer Stunde mehrere suchende Königinnen sehen (nur Erd- und Steinhummeln). Ackerhummeln, Gartenhummeln, Wiesenhummeln sehe ich nie suchen. Baumhummeln ganz selten. Die würde ich als Anfängerin mir aber auch nicht zutrauen (zu aggressiv).

Gruß Fienchen

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Michel: alle Hummeln tot

Insektizid würde ich fast ausschließen, bei größeren Völkern stribt da nicht schlagartig von heute auf morgen das ganze Volk, da ja nicht alle Tiere gleich viel vom kontaminierten Nektar aufnehmen und damit zeitgleich eine letale Dosis aufnehmen. Schlagartiges Absterben des Nestes könnte ein Hinweis auf Hitzeschock sein. Man kann ja mal schauen, ob aus den Kokons was wird. Falls die schlüpfen, ist es kein Hitzeproblem. Wenn die auch alle Absterben oder bereits abgestorben sind, ist die Ursache in der Hitze zu finden (Puppen können ja, auch da sie bereits von der Umgebung abgetrennt sind durch den Kokon, keine vergiftete Nahrung mehr aufnehmen).

Schädlingsbedall führt auch nicht zum plötzlichen Tod aller Arbeiterinnen…

Wie gesagt, tippe auf Hitze als Ursache. Sind gegen Mittag schon 28-29 °C erreicht, was bei der hohen Luftfeuchte durchaus denkbar war (kaum Abkühlung in der Nacht), reichen 10-20 min pralle Sonne für eine Überhitzung aus.

Vg,
Michel

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Helena: new hope

Hallo Fienchen, ich bezog mich ja auf Gils Aussage «Next year I wil keep only the stone bumblebee.»

Natürlich, wenn man viele suchende Königinnen diverser Arten hat, kann man ja versuchen, nur Königin A anzusiedeln.
Meine Ansiedlungsversuche waren immer gescheitert, keine war in Stimmung. Oder sie machte einen halbpatzigen Orientierungsflug und ward nie mehr gesehen…
Meine haben sich dieses Jahr wie geschrieben dann alle selber angesiedelt – interessanterweise alles Gartenhummeln; eine Art, die ich nie auf Suchflug gesehen habe…
Letztes Jahr hatte ich Anfängerglück mit einer «einfach in den Karton geworfenen» Steinhummel; es gab ein kleines Völkchen mit wenigen Geschlechtstieren (wenige Königinnen, aber viele Drohnen), aber immerhin…

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Helga Sattler: alle Hummeln tot

>Sind denn die toten Hummeln also alle noch im Nest drin? Also entweder hat eine Arbeiterin vergifteten Nektar eingetragen – so habe ich vermutlich meine Gartenhummeln verloren, innerhalb eines Tages sind alle Nestbewohner gestorben – oder etwas anderes. Es gibt Insektizide, die man auf den Boden streuen kann (z.B. gegen Blattläuse) und die dann auch den Nektar/Pollen vergiften. Oder in die Blüten gesprühtes Insektizid.
>Bei Wachshummelbefall müsste das Nest versponnen sein, aber dann sterben die Arbeiterinnen nicht einfach so.

Ich habe mich noch nicht getraut, das Nest zu öffnen. Mache ich aber noch. Wachsmotten sind nicht zu sehen.

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Helga Sattler: alle Hummeln tot

>Hallo Helga,
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>da gibt es sicher viele Möglichkeiten. Wie warm war es denn in den letzten Tagen bei dir? Balkon esind ja meist sonnig ausgerichtet.
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>Gruß Fienchen

Also mein Balkon ist zwar nach Süd-Osten ausgerichtet, ist aber überdacht. D. h., direkte Sonne haben nur die vorderen Blumenkästen, und zwar bis ca. 10 Uhr. Die Hummeln standen bis auf einen kurzen Zeitraum am Morgen immer im Schatten. Und die Temperaturen lagen in den vergangenen Tagen immer um die 30 Grad.

Gruß, Helga.

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Fienchen: new hope

Hallo Helena

Niemand sprach von “Ausschließen”!!! Wer zuerst kommt, nistet zuerst :-)

Logisch, dass Selbstansiedlungen toll und der natürlichere Weg sind.
Aber wenn ich im nächsten Jahr auf “Pirsch” :-) gehen muss, werde ich besonders auf Steinhummeln achten. Was bitteschön soll daran falsch sein, eine Art zu unterstützen die´s offensichtlich ein bissl schwerer hat als andere???

Woran das auch immer liegen mag – es ist traurig!!!

Ich hoffe ja auf Rückkehrerinnen. Mein Nest entwickelt sich nicht mehr weiter, aber es fliegen Jungköniginnen. Bisher nur wenige, aber heut hab ich wieder einen Orientierungsflug beobachtet- FREU!

Gruß Fienchen

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