Bulli: Blütenzustandsbericht – Dahlien
Hallo KatrinS,
auf Deinen Hinweis hin habe ich mir sofort eine verblühte Dahlie angesehen.
Tatsache.
Die Staubgefäße waren alle noch in eine Hülle eingeschlossen, als die Blütenblätter schon längst braun waren. Aber nur ganz ganz wenige waren zu sehen. Vielleicht 15 oder so.
Die verwelkten Blütenblätter hingen noch recht stark am Stengel. Fallen die überhaupt ab, bevor die Staubgefäße frei werden?
Bisher wurden die alten Blüten entfernt bevor sich die Staubgefäße zeigen konnten.
Das hier sind Dahlien, die aussehen wie ein gelber Ponpon. So wie diese [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Dahlia_%27Golden_Torch%27.jpg&filetimestamp=20080721092030 Ball-Dahlie].
Dieses Jahr sind ausßergewöhnlich viele Knospen an den Pflanzen, habe ich das Gefühl.
Viele Grüße
Bulli
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KatrinS: Blütenzustandsbericht – Insektenflugbericht
Hallo Bulli,
>Die Dalienblüten sind nun doch gefüllt.
>Zu Anfang sah es so aus, als ob sich die Blüten nicht ganz füllen würden. Aber jetzt ist alles zu.
Ich habe auch eine gefüllte Dahlie hier.
Erst wenn die meisten Blütenblätter abgefallen sind, kommen die dicken Pollenstängel zum Vorschein und dort gehen die Hummeln dann auch sehr gern dran. Ein komische “Verhalten” dieser Pflanzen finde ich. Zuerst für den Menschen, weils schön aussieht und dann werden die Insekten “bedient”.
Ich schneide die alten Blüten immer erst ab, wenn alles Gelbe verschwunden ist.
Gruss KatrinS
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KatrinS: Masse statt Klasse?
Hallo zusammen,
wollte gerade auch deshalb nachfragen, ob das “normal” ist, da fand ich den Beitrag hier.
Ich habe ein kleines Ackerhummelnest (Naturnest).
Die erste Generation bestand aus sage und schreibe 2 Mini-Arbeiterinnen.
Die 2. Generation Arbeiterinnen war fand ich “normal gross”, es waren 6 oder 7 Tiere.
Heute sehe ich ne ganze Menge neuer Arbeiterinnen das Nest verlassen und die sind sehr, sehr klein.
Wir haben extreme Nässe seit vielen Tagen hier.
Jetzt kann es entweder am Nahrungsmangel liegen oder besteht evtl. auch die Möglichkeit,
dass eine Arbeiterin Eier gelegt hat und die neuen deshalb so klein sind?
Gruss KatrinS
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Fienchen: Auszählen des Nestes / Fragen
Hallo,
noch ist es zu früh aber:
wenn das Nest verwaist ist, wie gut stehen die Chancen, dass es so gut erhalten ist, dass man etwas auszählen kann?
Hab hier schon merhmals genaue Zahlen zu Geschlechtstieren gesehen. Ich als Laie kann das vermutlich nicht.
Vielleicht kann ich dann Fotos hier einstellen und der eine oder andere “Profi” schaut mal drauf?
Anfangs dachte ich, ich hab nur wenige Geschlechtstiere. Doch mitlerweile hoffe ich, dass es doch einige mehr sein könnten. Heut ergab mein 20-min-Vormittagsgucken immerhin 3 Orientierungsflüge von Königinnen und 2 Abflüge von Drohnen. Und das seit 2. Juli (Drohnen sogar noch früher). Und die meisten Abglüge sehe ich ja gar nicht aufgrund Abwesenheit.
Wetter ist allerdings totale Sch…. / Regen, 18 Grad am Tag. Und das noch 4 Tage lang :-(
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Bulli: Insektenflugbericht – ein paar mehr Hummeln
Hallo,
hier sind nun auch Hummeln am Lavendel. Seit Wochen blüht der Lavendel und immer sah ich nur Honigbienen. Manchmal auch einen Kohlweißling.
Heute abend dann waren vier kleine Ackerhummeln und drei größere wunderbar reflektierende Erdhummeln dran.
Die letzten Tage waren relativ kühl Nachttemperaturen bis 15 Grad heruter. Teilweise gab es kräftige Schauer. Heute Nacht ging es bis 12 Grad herunter und am Tag war es nicht wärmer als ca. 22 Grad bei stetigem Westwind. Auch immer wieder Schauer oder dicke Wolken zwischen sehr sonnigen Abschnitten.
Schon interessant.
Gestern bemerkte ich an einem senffarbenen Fingerhut mit kleinen Blütchen drei Ackerhummeln, die diesen nacheinander anflogen.
Die erste Ackerhummel war recht groß.
Dann kam eine ebenso große an. Sie schienen sich wohl gegenseitig zu stören und die erste flog an der Hauswand entlang zur Garage, an einer Mauer entlang zur nächsten Garage, zum nächsten Haus usw. Sie besah sich quasi nur den Bereich bis 2 Meter von den Wänden entfernt (Westlage, wo die Sonne schien).
Die neu angeflogene Ackerhummel erntete nicht lange, denn dann kam eine wesentlich kleinere Ackerhummel um die Ecke, die die große offensichtlich anstupste. Die Große flog dann weiter. Und zwar genau den Weg, wie die andere vorher schon.
Ist schon interessant.
In den letzten Tagen war das echte Johanniskraut im nächsten Garten sehr verweist. Nur noch Honigbienen und mal eine Hummel dazwischen.
PS:
Ach, heute sah ich eine Erdhummel an einem Roten Sonnenhut.
Die erste überhaupt. Langsam drehte sie ihre Runden auf dem Korbblütler.
Bei einer weißen Stauden-Margerite konnte ich sehen, dass sich zwei Honigbienen dort haben einregnen lassen. Ein plötzlicher Schauer hat sie wohl zu einer Rast in den Blüten gezwungen. Kurz nach den letzten Tropfen kam die Sonne heraus und sie begannen patschnass sich zu trocknen und zu wieder zu krabbeln.
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Bulli: endlich rockt´s am Lavendel
Hallo,
bei mir auch. Seit Wochen blüht der Lavendel und immer sah ich nur Honigbienen. Manchmal auch einen Kohlweißling.
Heute abend dann waren vier kleine Ackerhummeln und drei größere wunderbar reflektierende Erdhummeln dran.
Die letzten Tage waren relativ kühl Nachttemperaturen bis 15 Grad heruter. Teilweise gab es kräftige Schauer. Heute Nacht ging es bis 12 Grad herunter und am Tag war es nicht wärmer als ca. 22 Grad bei stetigem Westwind. Auch immer wieder Schauer oder dicke Wolken zwischen sehr sonnigen Abschnitten.
Schon interessant. Grüße Bulli
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Fienchen: endlich rockt´s am Lavendel
Hallo miteinander,
also bin zwar immer noch pessimistisch was die “Art” Hummel angeht, aber:
nach nunmehr zwei Wochen Blühzeit haben endlich auch Hummeln meine 6m² Lavendel entdeckt; Bienen waren viel schneller. Viele Arbeiterinnen der Erdhummel, aber auch immer einige Exemplare Stein-, Acker- und Baumhummel. Auch wenige Königinnen konnte ich schon sehen.
Mehrere Drohnen (Erdhummel und Steinhummel) nächtigen auch dran. Gestern habe ich vermutlich einen schönen Drohn der hellen Erdhummel geseheh. Fotos sind nicht so dolle, aber vielleicht stell ich trotzdem noch welche ein um bei der Bestimmung sicherzugehen.
Vielleicht gibt ja wirklich noch Hoffnung!
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chris267: so langsam wirds Gewissheit
Kann Gottfried´s Beobachtungen auch für meine Gegend in Oberösterreich, Raum Salzkammergut, bestätigen. Auf 1.000en Krokussen im Garten sah ich im April sehr viele Hummeln, 12 Königinnen verschiedener Arten siedelten sich bei mir an. Aber es gab laufend Verluste – jetzt existieren nur noch 2 Völker (Acker-, Steinhummeln). Nach einer Nestgründung von Waldkuckuckshummeln im Vorjahr, okkupierten z.B. viele Königinnen heuer die Wiesenhummeln. Wie kürzlich im Hummeltagebuch gelesen, werde ich nächstes Jahr die Fluglöcher entspechend verkleinern, damit die Königinnen der Kuckuckshummel nicht mehr in die Nistkästen gelangen können. Auch ein Ameisenproblem gab´s bei einem Steinhummelvolk, dafür keine Wachsmotten (obwohl keine Fluglochklappen). Generell sehe ich aber wenige Hummeln in unserer Gegend fliegen, z.B. keine Erdhummeln auf dem Lavendel wie im Vorjahr häufig; hoffe trotzdem, nächstes Jahr erfüllt die Hoffnungen, nach einem – wie heuer – hummelreichen Frühjahr! Beste Grüße! Christian
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LUC: Vermeidung von Überhitzung
Harry hat schon recht, bei seinem Kastentyp lässt sich der Luftaustausch gut regulieren. Bei meinen alten länglichen Bauten ist im hinterem Teil der Nistkarton, und vorne sind seitlich an 3 Seiten je eine 35mm Bohrung. Beim starken Steinhummelnest entsteht über dem Nistkarton kaum abtrocknendes Schwitzwasser, der Abzug ist hier viel zu schwach.
Beim kleinen Völkern mag das gehen. Man lernt.
LUC
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Dennis: Vergeblich fächelnde Hummeln?
>Ein einziges Belüftungsloch ist doch einfach nicht ausreichend. Jedenfalls könnte man das aufgrund Deiner Beschreibung annehmen. Mit mehreren Löchern könnte Durchzug entstehen.
Hallo Helena,
nein, ich habe natürlich mehr als 1 Belüftungloch. Habe ein Belüftungsloch im Vorbau und weitere an den Kastenseiten. Genauer gesagt auf 2 Seiten je 5 Lüftungslöcher, je 3 unter dem Deckel und 2 knapp über dem Kastenboden.
Probleme mit Stauwärme, ob ich die kriege? Bisher hatte ich damit keine Probleme, allerdings liegt das daran, dass ich in SH wohne, wo es auch im Sommer nicht heiß wird, da stellt sich das Überhitzungsproblem im Gegensatz zum z.B. Rheintalgraben auch gar ned.
Hier ists eher ein Problem, im Frühjahr die Kästen warm zu kriegen.
Viele Grüße
Dennis
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