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Saison 2018 beginnt

Dieses Thema enthält 438 Antworten und 35 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Thilo vor 6 Monate.

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    Beiträge
  • #25933 Antwort

    Uta77
    Forenmitglied

    Auch bei uns im Garten blüht im Moment kaum etwas.
    Irgendwelche Tipps, wie man jetzt für die Hummeln “zufüttern” kann?
    Die Lego-Steinchen mit der Zuckerlösung haben sie die ganze Saison lang nicht gefunden; liegt wohl auch daran, dass sie nur zum Blütenbesuchen in unserem Garten sind und keine Nester hier haben – jedenfalls keine, die ich gefunden hätte und wo ich so eine Tränke direkt hätte installieren können.

     

    #25934 Antwort
    Christian
    Christian
    Forenmitglied

    Darum darf bei mir das kontrolliert angepflanzte Springkraut blühen, auch mein Bienenbaum blüht bereits seit ca. 1 Monat. Lego-Steinchen mit Zuckerlösung dienen nur der Fütterung von Hummeln in den Nistkästen. Bin wohl einer der wenigen im Forum, die darauf verzichten. Hatte schon schlimme Erfahrungen mit Ameisen, und mir ist das zu “unnatürlich”. Hummeln mit Zuckerlösung im Garten zu füttern, da sind meinen Erfahrungen nach (meine) Bienen, Wespen und Hornissen schneller im Finden solcher Futterstellen.

    #25935 Antwort

    Uta77
    Forenmitglied

    Auf unserer gepachteten Wiese lassen wir auch ein paar Springkraut-“Inseln” für Hummeln & Co. wuchern, sehr zum Unmut des Verpächters… :zwinker: . Hier im Garten ist kein Platz dafür, und der Bienenbaum ist noch ganz mit Wachsen beschäftigt, Blühen folgt dann vielleicht im nächsten Jahr (?).

     

    #25936 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    Hallo, habe die Hummeln bereits seit geraumer Zeit mit Zuckerwasser versorgt, da die Pflanzen im Garten mit Überleben beschäftigt sind (trotz Beregnung).
    Habe 8 Glasröhrchen im Wechsel gefüllt, 4 morgens und 4 gegen Abend. Gartenhummeln, Ackerhummeln und Erdhummeln nehmen die Hilfe gut an. Die Steinhummeln haben sie entweder noch nicht entdeckt oder verschmähen sie Tränke generell.
    Habe die Tränke separat im Garten zu stehen – unten rum hält ein Leimring die Ameisen fern. An den Saugrüsseln hängen manchmal richtige “Hummeltrauben”. Wenn es mal wieder regnerisches Wetter wird, werde ich diese Hilfe wieder langsam reduzieren und dann ganz einstellen. Hatte ja schon berichtet, dass ich ApiInvert anmische und füttere. Derzeit blüht Borretsch sehr gut, den ich zeitversetz ausgesät hatte. Die Kräuter im Kräuterbeet spenden auch noch Nahrung und der Sommerflieder blüht auch, wird aber von den Hummis dieses Jahr nicht so gut angenommen. Meine Malven stehen noch in voller Blüte und an den Heuchera naschen die Gartenhummeln.

    #25937 Antwort
    Christian
    Christian
    Forenmitglied

    Grüß Euch, mein Bienenbaum ist etwa 15 – 20 Jahre alt, selbst gezogen, ca. 5 m hoch, und blüht seit ein paar Jahren. Es dauert lange, bis solch ein Baum endlich blüht – bei 2 Bienenbäumen warte ich seit Jahren, einer ist schon etwa 3 -4 m hoch. Was auffällt: Heuer findet man auf den Blüten fast ausschließlich Bienen, kaum Hummeln. Vor 2 Jahren war das umgekehrt. Neben dem Springkraut – hier gibt es auch viel Unverständnis meiner Gartenbesucher – blühen noch die Himbeeren und in den Teichen Blutweiderich. Könnte ich ausschließlich Hummeln zu den Futterstellen anlocken, würde ich auch entsprechende Glasröhrchen mit Zuckerwasser aufhängen. Apiinvert kenne ich von meinen Imkerkollegen; habe meine Völker aber bisher immer mit heimischem Zucker gefüttert. Angenehmen Sonntag, den ich heute schon mit einer Abkühlung im nahen Attersee beginnen konnte! Christian, Oö

    #25938 Antwort
    Irene Vielhaber
    Irene Vielhaber
    Forenmitglied

    Hallo ihr Lieben.
    Bei meinen Steinhummeln ist auch nur noch sehr wenig Flugverkehr. Konnte ein paar Jungköniginnen beobachten aber da seit 2 Wochen meine Webcam plötzlich streikte krieg ich jetzt leider nimma viel mit.
    Hab am Wochenende mal 30 Minuten den Eingang gefilmt und ausgewertet … es sind grad mal 3 Arbeiterinnen zu sehen gewesen. :) Bei der Nestkontrolle hab ich nur 2 neugierige Arbeiterinnen gesehen und auch ein paar Wachsmottenlaven entdeckt. Diese dürften aber kaum noch Schaden verursachen. Durch den kompletten Wachsdeckel kann ich euch vom Nest selber nichts berichten. Nur soviel … das kurze Brummen (wenn ich die Klebestreifen langsam vom Karton löse) ist deutlich leiser geworden! xD
    Wie Christian schon berichtete herrscht bei uns in OÖ seit einigen Tagen sehr heiße Temperaturen (zwischen 30 und 34°C). In meinem Hummelheus hatte es am Sonntag 31,5°C!!! Ich hab die Serviceklappe nun dauerhaft geöffnet und hab mit Wasser die umliegende Umgebung gekühlt.

    #25941 Antwort

    Pelzflieger

    Hi, mal ne Frage:

    immer wieder entdecke ich vor meinen Kästen tote Jungköniginnen. Keine hat den Flügeldeformationsvirus!

    Es gibt Unterschiede:

    Die einen entdecke ich z:T. noch lebend, die Können aber nicht fliegen. Wenn ich sie hochwerfe, gleiten sie wieder zu Boden. Später verenden sie dann, vermutlich wegen Hunger. Hier vermute ich, die sind wirklich zu groß! Bei der Hellen Erdhummel entdeckte ich drei Königinnen.

    andrer liegen tot in der Nähe vom Kasten. Könnte es ssein, dass sich Jungköniginnen manchmal auch schon gegenseitig abstechen? Ne these von mir die ich aber nicht glauben will. Wäre ees ein Virus etc. müssten ja arbeiterinnen auch betroffen sein. Dem ist aber nicht so.

    Bei der Baumhummel waren es fünf Königinnen.

    Macht ihr auch solche Beobachtungen? Wenn ja, habt ihr Erklärungen?

    #25942 Antwort
    bumblebee-me
    bumblebee-me
    Forenmitglied

    Hallo Pelzflieger,

    deine Beobachtung ist sehr interessant, bei meinen Steinhummeln habe ich dieses Phänomen nicht entdeckt, es lagen
    einige tote Jungköniginnen im Kasten vermutl. war es der Milbenbefall. Bei dir sind sie aber außerhalb,
    deshalb denke ich, dass es wirklich am Futterangebot liegt. Lange Zeit hatte man ja die Silberlinde, die sehr
    spät im Juli blüht, im Verdacht, die Hummeln mit ihrem Nektar zu töten. Das hat sich aber nicht bestätigt.
    Es lagen unter den Silberlinden deshalb so viele tote Hummeln und Bienen, weil der Nektar nicht aus-
    reichte. Vielleicht versuchst du es doch mal mit Zuckerlösung zu füttern. Wie oben bereits beschrieben
    ist es momentan sehr sehr schwer für die Insekten ausreichen Nektar und Pollen zu finden. Vielleicht
    konnte ich einwenig zur Klärung deiner Frage beitragen. Hoffentlich melden sich noch einige Experten
    dazu. Würde mich auch sehr interessieren.
    LG Bumblebee-me

     

     

    #25943 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    Hallo, bin keine Expertin aber Ähnliches habe ich auch beobachtet. Zuerst einige Jungköniginnen der Steini´s an den Blühpflanzen, dann am nächsten Tag krabbelten 2/3 Tierchen im Gras und einen Tag später fand ich 2 Tiere tot im Rasen.
    Füttere extern zu – aber das Angebot nehmen nur die dkl. Erdhummeln rege an, wenige Ackerhummeln und nicht eine einzige
    Steinhummel. Habe einen Lego im Vorbau platziert-ohne Erfolg- Zufütterung anscheinend unerwünscht.
    Glücklicherweise futtern die Erdhummeln sehr rege an den Glasröhrchen. Jede, die Nektar ins Nest trägt, hilft dem Volk.
    Mir ist es egal, ob es “meine” Hummeln sind.
    In meinem Florfliegenkasten hat sich in diesem Jahr eine Wespenfamilie angesiedelt. Die Tierchen futtern rege mit. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass sich dort, wo es viele Hummeln gibt, wenige Wespen niederlassen. Dass scheint sich zu bestätigen. Und da ich ja extern füttere, bleiben sie vom nachmittäglichen Kuchen weg.

    So langsam geht die Saison zu Ende. Nur noch 6 meiner 12 Kästen sind dabei. Habe schon einige für die kommende Saison nach gründlicher Säuberung mit Vorbauten bestückt, darunter auch einige Abraham-Kästen. Für die Konstruktion kann ich nur Harry danken. Gerade die mit dem langen Einlaufschlauch wurden in diesem Jahr gut angenommen.

    Hatte ja auch erstmals einen Unterirdischen Marke Eigenbau im Einsatz. Meine Dicke Tilla hat viel Nachwuchs hervorgebracht. Noch immer sind Arbeiterinnen, auch mit Orientierungsflug, zu beobachten. Jungköniginnen oder Drohnen habe ich noch immer nicht beobachtet. Nach der wöchentlichen Kontrolle habe ich eine intakte Wachsschicht gesehen. Ein kleines Loch war der Nestzugang. Daraus kamen einige Arbeiterinnen hervor – wohl um zu sehen, wer da stört. Keine Aufregung, kein Gebrumme oder Mittelbeinchen hoch. Und vor allem: keine Wachsmotten.
    Da ich jetzt im 3. bzw. 4. Hummeljahr mit meinen Kästen bin und die Umgebung recht hummelig riecht, scheint der Wachsmottenkelch an meinen Völkern vorüber gegangen zu sein.
    LG

    #25944 Antwort

    Pelzflieger

    Danke für die Antworten,

    am Zufüttern kanns nicht liegen. Ich hab vor dem Einflugloch täglich Zuckerlösung angeboten, die die Arbeiterinnen aufnahmen.

    Ob Milben die Ursache sind? Noch vor zehn Jahren wimmelten die Nester von Milben, was ich jetzt nicht mehr beobachten kann. Damals hieß es, diese Tierchen wären z:T. nützlich für Hummeln. Eben weil in früheren Foren nachgefragt wurde, wie Milben zu bekämpfen wären. Hab ich nie gemacht.

    Aber es gibt ja verschiedene Arten von Milben.

     

    Stand bei mir:

    ein Erdhummel und ein Ackerhummelnest sind einfach “eingeschlafen”. Baum und Wiesenhummel (10 Tage schon angesiedelt) haben sich beim Kampf um nen Kasten gegenseitig getötet. Der Kasten blieb leer. All das kommt vor.

    Zwei Ackerhummeln in einer Nacht vom Waschbären geplündert. Höchst ärgerlich!

    Baumhummel, Helle erdhummel, Dunkle Erdhummel sehr große erfolgreiche Völker.

    #25945 Antwort
    Christian
    Christian
    Forenmitglied

    Hallo! Ich kenne das Flügeldeformationsvirus aus leidiger Erfahrung vom Vorjahr bei einem Bienenvolk – es war trotz aller Bemühungen nicht mehr  zu retten. Varroamilben sind die Überträger. Hummeln mit verkrüppelten Flügeln sind mir noch nie aufgefallen. Rätselhaft ist mir noch immer, wie ein toll entwickeltes Gartenhummelvolk plötzlich hummelleer wurde, trotz massenhaft Brut. Mein “Hummeljahr” war heuer nicht so erfolgreich, wie das letzte. Immerhin waren aber 17 von 20 Nistkästen zumindest tageweise besiedelt (2 Ackerhu.-Völker existieren noch), leider schafften es heuer weniger Völker Königinnen hervorzubringen, aus vielen Gründen. Motten waren nur bei einem Baumhummelvolk ein tödliches Problem. Lasse viele leere Hummelhotels (nach gründlicher Kontrolle auf Mottengespinnste!) noch gefüllt bis zum Herbst stehen – im Schnitt befinden sich dann 2 Mäuse darin – angeblich soll der Geruch ja im nächsten Jahr helfen, dass Königinnen den Nistkasten leichter finden. Beste Grüße! Christian, Oö.

    #25946 Antwort
    Detter
    Detter
    Forenmitglied

    Meine Jung-Königinnen sind alle abgeflogen. Bei den Steinhummeln (Haus 1) war die letzte Jung-Königin am letzten Mittwoch (38,5° C) zu sehen, aber noch 2-3 Arbeiterinnen sind noch vorhanden.  Im Haus 2, dunkle Erdhummel, habe ich noch eine Arbeiterin gesehen, dafür viele Fliegenmaden im Nest. Im Haus 3 gab es keine Jung-Königinnen, warum auch immer? Der Wachs des Nestes ist auch sehr dunkelbraun. Einige Töpfchen sind noch mit Nektar gefüllt. In alles drei Hummelhäusern konnte ich in 2018 keine Wachsmotten entdecken.  Ich lass erstmal alles wie es ist, vielleicht kommt ja noch die ein oder andere Hummel zum Übernachten zurück? Ende August die letzte Kontrolle und dann wird alles entsorgt und gereinigt.

    #25972 Antwort

    Silvia
    Forenmitglied

    Hallo,

    meine Baumhummeln sind jetzt auch alle weg. Es gab mehrere Jungköniginnen, Drohnen hab ich keine gesehen oder eher vielleicht nicht erkannt.

    Ich hätte da jetzt mal ne Frage zum Hummelgeruch fürs nächste Jahr.

    Ich hab hier noch 2 Häuser stehen die leider nicht belegt waren. Macht es denn vielleicht Sinn Teile vom Baumhummelnest da hinein zu füllen dass sie den Geruch annehmen oder ist das sinnlos?

    Oder hat vielleicht schon mal jemand ein Nest eingefroren um dann den Geruch fürs nächste Jahr zu nützen ???

    Lieben Gruß

    Silvia

    #25973 Antwort
    Luc
    Luc

    Einfach den Grossteil aus dem belegten Hummelhaus auf die beiden anderen Beuten verteilen, u. erst im Frühjahr wieder rausgeben. Ev. dann einen Teil davon generell drinnen lassen u. bei der Neuanlage für seitlich verwenden. Versuchen kann man es.

    Ich für meinen Teil lasse bei weniger verschmutzen Nestern immer die unverbrauchteren Nestteile in der Beute.

    Scheint nicht zu schaden, u. bei mir ist die Selbstbesiedlungsquote relativ hoch.

     

    VG  Luc

    #25974 Antwort

    Silvia

    Hallo Luc ,

    danke für die flotte Antwort. Dann werd ich das mal so probieren.

    LG Silvia

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Antwort auf: Saison 2018 beginnt
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