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Hummelsaison 2022

  • Dieses Thema hat 1,624 Antworten und 75 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 2 Tage, 7 Stunden von Lutz SLutz S.
Ansicht von 15 Beiträgen - 1,231 bis 1,245 (von insgesamt 1,625)
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    Beiträge
  • #72195 Antworten
    osmia 3.0._._._.
    Forenmitglied

    Grad läuft im NDR “ziemlich wilde bienen” kann man hinterher sicherlich noch in der Mediathek finden.

    #72200 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @osmia   Danke für den Hinweis. Naturdokumentationen verpasse ich selten, sind für mich auch immer “Lernpfade”. :girl:

    #72216 Antworten
    Hans-Jürgen Schubert

    So,auch bei mir fliegt die erste Wiesenhummel Jungkönigin. Mal sehen ob es noch mehr werden. Nestgründung war der 29.03.

    #72219 Antworten
    Kerstin
    Forenmitglied

    <p style=”text-align: left;”>Toll Hans-Jürgen :bravo:…bei mir werden es immer mehr Jungköniginnen bei den Wiesenhummeln – kann täglich welche beim 1. Ausflug bzw. Orientierungsflug beobachten :mrgreen:.</p>
    Bin schon neugierig wann es bei den Baumhummeln soweit ist – hier war die Ansiedelung bereits Ende März.

    #72220 Antworten
    osmia 3.0._._._.
    Forenmitglied

    Bei meinen Baumhummeln fliegen seit dem 31.05. Jungköniginnen, aber noch keine Drohnen.

    Da es eine Selbstansiedlung war kann ich die Nestgründung nur erahnen. In etwa Mitte März.

    Also sollte es bei dir auch bald soweit sein.

    #72236 Antworten
    Insektenfreund
    Forenmitglied

    Kleiner Zwischenbericht

    Bei den Baumhummeln im Meisenkasten ist der Flugbetrieb fast zum Erliegen gekommen. Ein Anklopfen führt jedoch sofort zu heftigen Abwehrsummen.

    Bei den Wiesenhummeln hab ich aufgrund der zurückgegangenen Aktivität den Kasten kontrolliert und dabei starken Fliegenbefall festgestellt. Auch eine Wachsmotte war eingedrungen. Eine Überprüfung des Nestes ergab noch keine Mottenlarven. Erstaunlicherweise gibt es noch keine Kokons von Hummeljungköniginnen.

    Bei den Steinhummeln im Schrank geht es gut voran.

    Im angedachten Hornissenkasten gab es ein doppeltes Drama. Bei der Sächsischen Wespe gab es einen Übernahmeversuch welcher für eine der beiden Kontrahentinnen tödlich endete. Seit gestern fliegen die ersten kleinen Arbeiterinnen was mich freut. Heute lagen eine Steinhummelkönigin und 3 Arbeiterinnen der ersten Generation tot im Kasten. Aufgrund des oben gebauten Wespennestes kann ich nicht kontrollieren wer jetzt im Nest herrscht.

    Bei der gemeinen Wespe im Hummelhaus fliegen seit heute die ersten Arbeiterinnen. Beide Wespenvölker haben etwa 2 Wochen länger dafür gebraucht als die Hummeln.

    Jetzt wo die meisten Wildbienen “durch” sind fällt es besonders auf, wie spärlich die zahlreichen Blüten besucht sind. Erdhummeln fehlen ganz, wenige Ackerhummeln darunter 2 sammelnde Königinnen waren zu beobachten. Neben meinen Wiesenhummeln gibt noch ein weiteres Volk welches sich durch einen breiten gelben Kragen unterscheidet. Die Steinhummeln sammeln derzeit fast ausschließlich außerhalb unseres Gartens.

    Wünsche allen schöne Pfingsten.

    #72240 Antworten
    Kerstin
    Forenmitglied

    Ich bin richtig stolz auf meine Wohnort-Gemeinde, dass sie solche Projekte umsetzt, hier was tut u. nicht einfach wegschaut.

    Hab natürlich gleich den Vorschlag einbringen müssen, dass man am Rande der angelegten Wildblumenwiese ja Bienenstöcke, Hummelkästen u. Wildbienen- bzw. Insektennisthilfen aufstellen könnte, die bestimmt dankend angenommen werden würden :D .

    Ach ja u. es handelt sich hier nicht um die große Wildblumenwiese bei mir ums Eck sondern wirklich um eine zusätzliche Fläche.

    Attachments:
    #72245 Antworten
    Paps
    Forenmitglied

    Hallo zusammen, :winken:

    meine Name ist Frank und ich bin nun auch, nach 2 erfolglosen Jahren, “Hummel-Papa” geworden. ….und das ganz von alleine.

    Ich hatte schon aufgegeben, da sich keine Hummeln ansiedeln ließen und auch keine passive Ansiedelung erfolgte. So räumte ich aus Zeitgründen erst einmal den Kasten von Frau Gründer beiseite. Alle Kästen waren leer. Da es anfing zu regnen ließ ich ihn am Haus stehen und vergaß ihn einige Zeit. Nun sagte meine Frau am vorletzten Samstag beiläufig: Da flieg dauernd was rein und raus!!!

    Ich war vollkommen verblüfft. Gut die Seitenklappe war noch offen, aber direkt bei uns am Haus, wo wir ständig rumrennen??? Ich nahm mir einen Stuhl und sah die erste Hummel einfliegen. Ich kann nicht beschreiben was in mir vorging. 8O Am liebten hätte ich die ganze Welt umarmt. Nah ihr wisst ja was ich meine, denke so ist es allen einmal hier gegangen.  Oh es ist einfach wunderbar, dass alles zu erleben und so möchte ich hier auch einmal danke sagen, für all die tollen Infos. Denn ich les seid 2 Jahren mit :mrgreen:

    Nun möchte ich gerne zufüttern und möchte hier noch einmal direkt nachfragen:

    – ob ihr den Legostein in den Vorbau stellt?

    – stört das nicht die Hummeln, wenn ich dafür die Seitenklappe öffnen muss?

    – oder besser Außerhalb des Kastens, so wie Stefan sie an das Futterhaus gewöhnt hat?

    Die benötigten Dinge habe ich alle schon bei mir. Das Futterhaus gefällt mir sehr auch die Futterstation von Doris. Danke für alle Tipps.

    Liebe Grüße :hummel:

    Frank :winken:

    #72247 Antworten
    janfo
    Moderator

    @Kerstin Ja, immer toll so etwas zu sehen. Wie sich lokal engagiert wird, das ist sehr wichtig. Wichtig auch, dass im Umfeld solcher Blühwiesen keine intensive Landwirtschaft betrieben wird mit Spritzmitteln.
    Danke fürs teilen!

    Bei Bienenstöcken wäre ich vorsichtig, die sehr Individuenstarken Honigbienenvölker können in Nahrungskonkurrenz treten zu den Wildarten die eigentlich geschützt werden sollen. Außerdem können sie Krankheitserreger/Viren wie das DWV übertragen. Honigbienen sind domestizierte Tiere.
    Mäßiges und Verantwortungsvolles Imkern sehe ich nicht als problematisch an, im Gegenteil. Aber gerade bei so Projekten wo Wildarten gefördert werden sollen sollte man meiner Meinung nach auch den Wildarten den Vortritt lassen ;)

    Da 70% aller Wildbienenarten im Boden nisten bietet es sich an, einige Stellen offen zu halten oder einen Hügel aufzuschütten. Dort Graben dann neben Wildbienen auch Mäuse ihre Gänge und Hummeln können wiederum einen Nistplatz finden. Auch Totholz wäre gut, damit würde man ebenso auf natürlichem Wege Nisthilfen bereitstellen.
    Wichtig ist immer, wie es auch deine Anregung zeigt, nicht nur für Futter durch pollen/nektarreiche Wildpflanzen zu sorgen sondern vor allem auch Nistplätze zur Verfügung zu stellen.

    lg Jan

    #72248 Antworten
    Kerstin
    Forenmitglied

    Nachdem schon seit ca. 1 Woche laufend neue Jungköniginnen erscheinen, sind bei meinen Wiesenhummeln nun auch die ersten Drohnen da :hurra: die sehen ja putzig aus weil sie vorne beim Kopfbereich viel mehr gelb u. ganz buschig behaart sind :P .

    #72252 Antworten
    janfo
    Moderator

    Frank, super ich freue mich mit dir!

    So unverhofft ist es immer am schönsten. Auch ein Grund warum ich die passive Ansiedlung toll finde.
    Möchtest du zufüttern weil du denkst dass es im Umfeld nicht genügend natürliche Nahrungsressourcen gibt?
    Oder einfach so um das Volk eventuell noch stärker zu Unterstützen?
    Nicht alle Hummelvölker nehmen eine Zufütterung an, am ehesten entdecken sie die Zuckerlösung wenn sie im Vorbau steht. Außerhalb des Kastens ist die Gefahr, dass du andere Wildbienen oder Ameisen anlockst gegeben.
    Ich persönlich füttere nicht zu, habe aber auch extrem viele Blüten im Garten.

    Du kannst ausprobieren wie es für dich am besten funktioniert, ich würde den Vorbau empfehlen.

    #72265 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Zufüttern ist auch umstritten. Ich denke, für ein Hummelvolk sollte es genügend Nahrung im grösseren Umfeld geben, so dass man es nicht tun muss. Problematisch wird es bei mehreren Kästen die besiedelt sind. Stellt man …zig Kästen auf und hilft man bei deren Besiedelung auch noch aktiv mit, sollte man dies nur tun, wenn auch dementsprechend grosse Habitate vorhanden sind und nicht nur eine “grüne Wüste”. Dann wäre eine Zufütterung eventuell sinnvoll. :hummel:

    #72288 Antworten
    Kerstin
    Forenmitglied

    Meine Baumhummeln haben seit Neuestem eine Wächterin hinter der Hummelklappe positioniert :DX:…..ich glaub das ist ein positives Zeichen, dass das Volk nun in letzter Zeit rasant gewachsen ist bzw. eine gewisse Größe erreicht hat :). War ja ziemlich lange eher wenig Flugverkehr bei meinen Baumhummeln obwohl die Ansiedelung schon Ende März war.

    #72303 Antworten
    Harald
    Forenmitglied

    hallo HP

    Sehr aufmerksam, dass Du an mich denkst.. – ich frage mich manchmal schon, ob ich in den letzten 8-12 Wochen (?) etwas falsch gemacht habe..

    Nun, ich bin seit Mittwoch in einem Kurzurlaub in der Zentralschweiz, Nähe Luzern. Das heisst, ich hatte seit Dientagabend gar nicht mehr richtig Gelegenheit, die Kästen zu inspizieren. Morgen Samstag geht’s heim.

    Ja, ist halt schon so – jedesmal wenn ich daheim nach draussen in die Wiese gehe und den Hummelunterstand sehe, plus die zwei separaten Häuschen, bekomme ich (richtitg) Verdruss. Oder ich sehe in den Mails, dass ihr im Forum geschrieben habt, und ich habe nichts zu berichten – wäre ein perfekter Sommer gewesen.

    Aufgeben will ich nicht. Ich habe u.a. diesen Frühling nochmals CHF 600 in drei neue Kästen investiert. Die Feldwespen sind ja den Hummeln verwandt, da gibt’s Rückkehrerinnen. Immerhin die Feldwespen. Mauerbienen waren im April auch neu tätig im Holz.

    Danke für die tröstenden Worte, HP!

    Letztes Jahr soviel “Glück”, ohne aktive Ansiedlung..    ich habe Tagebuch geführt – es waren ja knapp 3’000 Beobachtungen im 2021 – es war wie Mediation für mich, als ich öfters draussen sass und die Arbeiterinnen beobachten konnte! Ich probiere heuer, die fehlenden Hummeln mit meinen anderen Hobbies zu kompensieren.

    Ich würde ausflippen, wenn ich morgen eine Königin entdeckte beim Heimkehren. Die Chancen sind gering.  Sechs Behausungen sind leer.

    Ich habe das mit der aktiven Ansiedlung mehrmals probiert. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie ihr das macht.

    Ich werde Deine Anleitung HP, nochmals durchsehen. Markus hat sich auch schon die Mühe gemacht.

    Bei mir käme das Sprichwort zur Anwendung:  “dankbare Menschen sind wie Ackerflächen, sie geben das Erhaltene tausendfach zurück….”

    Ja, ich bin sehr sehr enttäuscht. So oder so bleibe ich dran. Mit 54 Jahren (vor zwei Jahren) habe ich diese diversen Wildbienen richtig “entdeckt”, sie lassen mich nicht mehr los..

    Ich habe sogar noch meine Ferien nach den Insekten geplant, nämlich jetzt. Vermutlich gehe ich in den nächsten Tagen im Quartier/in der Umgebung mal etwas auf die Suche nach Wildnestern..

    Zurzeit ist das Trachtpflanzen-Angebot auch etwas reduziert, da die Landwirte bei uns mehrere Wiesen gemäht haben..

    Grüsse an alle

    Harald CH

    #72308 Antworten
    Markus Hibbeler
    Forenmitglied

    Lieber Harald,

    ich wünsche dir so sehr, dass du doch noch Erfolg mit einer Ansiedlung hast. Späte Arten wie Tonerd-, Eisenhut- oder grauweiße Hummeln sind immer noch auf der Suche – gerade in höheren Lagen. Garten- und Wiesenhummeln bilden manchmal sogar noch im Hochsommer eine zweite Generation aus (mit Jungköniginnen der aktuellen Saison). Und wer weiß: vielleicht brummt es ja schon morgen bei dir im Kasten. ;)

    Falls nicht: nach der Saison ist vor der Saison. Allein dein Engagement zählt. Außerdem bietet die Natur so vieles: neben meinem Interesse für Hummeln beobachte und fotografiere ich z.B. gerne Vögel und viele andere Insekten, oder ich schnorchel im Meer. Die Natur da draußen bietet so viel Schönes – übrigens zu jeder Jahreszeit.

    Und nächstes Jahr gibt’s dann neue Chancen auf ein oder mehrere Hummelvölker bei dir. Ich drücke dir die Daumen!

    Lieben Gruß aus dem Norden
    Markus

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,231 bis 1,245 (von insgesamt 1,625)
Antwort auf: Hummelsaison 2022
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