Suchergebnisse für „Erdhummel“

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  • #87154

    Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

    AvatarAnonym

      Hallo Segler.

      Gespinstfäden? Sieht für mich nicht so aus.

      Könnte es sich vielleicht um einen klebrigen, Honigtauähnlichen Kot handeln, den die Insekten auf den Blüten absetzen? Aber dann müßten das ja auch schon andere Leute beobachtet haben….. Und warum betrifft es nur die Erdhummeln? Und warum putzen sie es nicht weg?

      Oder ich habe eine Sorte Sonnenblumen dazwischen, die irgendwie klebrige Blüten hat- andere Theorie….

      Hm, ich bin ziemlich ratlos. :? Ziemlich traurig zu beobachten- das ganze. :keineahnung:

       

       

      #87146

      Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

      Anonym

        Hallo Stefan.

        Danke für die Antwort.

        Ja, wasserlöslich ist das nicht. Das weiß ich nun.

        Die große Jungkönigin hatte ich vor dem Einfangen schon zwei Tage in diesem Zustand beobachtet. Mit putzen war da also anscheinend nichts.

        Ich will mal versuchen, ob ich das fotografiert bekomme. Oder vielleicht sogar gefilmt. Hab mit meiner Kamera noch nie gefilmt. Muß erst ausprobieren, wie ich das dann hier hochgeladen bekomme.

        Das Problem scheint auch nur die Erdhummeln zu betreffen. Bei den anderen Hummeln oder den Bienen sehe ich sowas nicht.

        #87144

        Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

        Anonym

          Hallo, ein Gruß in die Runde.

          Ich hatte dieses Jahr zum ersten mal erfolgreich ein großes Erdhummelvolk angesiedelt, und lese seitdem immer mal wieder hier mit Interesse mit. Tolles Forum!

          Nun hab ich ein Problem, das mich seit ein paar Tagen umtreibt- vielleicht kennt das jemand und kann etwas dazu sagen:

          Ich hatte dieses Jahr sehr viele Sonnenblumen gepflanzt. Die zur Zeit blühenden Exemplare werden sehr gut von Bienen und Hummeln angenommen.

          Die letzten Tage beobachte ich aber immer wieder Erdhummeln auf den Blüten, die total verklebte Füße haben. Also diese filigranen Strukturen ganz am Ende der Beine. Das ist teilweise so heftig, daß die Tiere Probleme haben sich an den Blüten festzuhalten.

           

          Vorgestern habe ich mal eine große Erdhummelkönigin (wohl Jungkönigin) bei der es besonders schlimm war eingefangen, um mir das genau zu betrachten. Die ist immer wieder von den Blüten gestürzt. Ein trauriges Bild!

          Am Ender der Beine sitzen ja so kleine Krallen. Die waren an fünf von sechs Beinen so verklebt, daß sie nicht mehr zu sehen waren. Fast so, als ob das Tier mal auf einer Schicht Kleister gelandet war.

          Ich wollte ihr so gerne helfen, und hab sie dann einfach mal in eine flache Schale mit einer ganz dünnen Schicht Wasser darin gesetzt. Ich hatte gehofft, daß sich das Geklebe löst. Das hat aber null funktioniert. Ich hab sie dann auf eine waagrechte Sonnenblumenblüte gesetzt, wo sie sich hat von der Sonnen trocknen lassen. Sie war besonders groß- sogar für eine Jungkonigin- deshalb konnte ich sie klar von den anderen Tieren unterscheiden. Seit gestern habe ich sie dann nicht mehr gesehen.

          Mein Volk hat vor ein paar Wochen reichlich Jungköniginnen hervorgebracht. Nun ist mir bange, daß viele von ihnen draufgehen wegen dieser verklebten Füße. Ich übertreibe nicht. Die Tiere habe sichtlich große Probleme damit.

          Nun meine Frage: Hat jemand schon etwas ähnliches beobachtet? Kann es an den Sonnenblumen liegen? Verkleben sie sich vielleicht dort wegen der besonderen Beschaffenheit und Größe der Blüten die Beine?

          Es ist wie gesagt traurig, das mit anzusehen. Es würde mich sehr interessieren, ob jemand hier schon mal etwas ähnliches beobachtet hat.

          #87140

          Als Antwort auf: Schwegler unterirdisch

          bumblebee-me
          Forenmitglied
            • DE 91459
            • 395 m

            @ Christian,
            ja ich glaube auch, dass die unterirdischen Schweglerkästen sehr gut funktionieren
            da sie dem nätürlich vorkommenden Mäusenest doch am Nächsten kommen.

            Leider besitze ich nur die oberirdischen Schwegler und musste feststellen, dass die
            besonders bei Erdhummeln, nicht so beliebt sind. Auch mit der Temperaturregelung hat
            man keine größeren Probleme sofern sie an den richtigen Stellen eingegraben werden.
            So wünsche ich dir noch einen erholsamen Sonntag und deinen Hummelvölkern in den unterirdischen Kästen
            viel königlichen Nachwuchs.
            LG aus Nordbayern

            #87131

            Als Antwort auf: Schwegler unterirdisch

            Christian
            Forenmitglied
              • A-4800, 4851
              • 420, 510 m

              Nachdem unser Hauskater Foxi und ich noch vorgestern nur Arbeiterinnen des starken Erdhummelvolks beobachten konnten, gab es gestern den 1. Aus- und Einflug einer Königin. Heute erschienen schon mehrere. Auch der 2. unterird. Schwegler daneben war heuer besiedelt durch Gartenhummeln, sh. letztes Foto. Nach Problemen vor Jahren bin ich jetzt sehr zufrieden mit diesen Hummelkästen. Man muss sie nur ordentlich abdecken, dass kein Wasser eindringt. Mal sehen, ob ich noch einen unterird. Schwegler erwerben kann – leider hat diese NK ein Großhandel für Forst/Jagd vor Jahren um den halben Preis abverkauft, weil wohl kein Interesse bestanden hat.

              Beste Grüße aus Oö.! Christian

              Foto/Video:
              #87125

              Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

              Christian
              Forenmitglied
                • A-4800, 4851
                • 420, 510 m

                @ Christine – Deine Frage kann nicht nicht beantworten, aber ich gratuliere Dir zu Deiner doch recht positiven Saison. Ja, da hast Du einen guten Beitrag zum Hummelschutz leisten können. :bravo: Schön, dass es im Forum solche Idealisten gibt.

                Über meine durchwachsene Saison werde ich im eigenen Thread im Herbst berichten – noch hat das Erdhummelvolk im unterird. Schwegler nicht den Höhepunkt erreicht, und die Gartenhummeln “der 2. Generation” entwickeln sich langsam aber stetig. In meinen Gärten brummt und summt es gewaltig, auch Waldhummeln waren wieder am Springkraut zu beobachten. In einem Garten hatte ich es nicht mehr unter Kontrolle, und als es blühte wollte ich das Springkraut nicht mehr entfernen. So muss ich mich fast mit dem Buschmesser durchschlagen, wenn ich zur Bienenhütte gelangen möchte. :D Bin gespannt, ob sich die Massen an Hummeln an vielen Königinnen im Frühling auswirken wird…

                #87118

                Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

                Christine
                Forenmitglied
                  • DE 26789
                  • 3,90 m NN

                  Moin aus Ostfriesland,

                   

                  ich habe mir auch weitere gute Hummelhausplätze im und am Garten für das nächste Jahr vorgemerkt und freue mich auch schon wieder auf die nächste Hummelsaison :hummel:    inclusive Sammeln und Aufbewahren  geeigneter Pappkartons, vertrocknetem Moos und sogar einem alten Mäusenest :D …. Und natürlich  Optimierung von Bepflanzung und Ansaat auf meinem Grundstück sowie auf den “okkupierten” kommunalen Grün-Randstreifen :blume:

                  Bei mir sind mittlerweile, tlw. schon seit Anfang Juli, alle Hummelhäuser leer,. Von 6 Nestgründungen konnten 4 erfolgreich mit Jungköniginnen abschließen, 3 Erdhummelvölker und 1 Wiesenhummelvolk. Zusätzlich hat das Erdhummel-Wildnest unter dem Bambus im Hühnergehege viele jungköniginnen hervorgebracht. Das Nest im unterird. Schwegler endete leider schon sehr früh mit dem Tod von Nestgründerin und Okkupantin und die Königin im Abrahamkasten ist leider auch schon mit der 1. Generation Arbeiterinnen verschollen.

                  Es war eine spannende Saison, ich habe wieder viel  dazugelernt und bin froh und dankbar, dass es dieses Forum gibt und ich so einen Beitrag zum Hummelschutz leisten kann. Ohne Euch wäre ich gleich bei und mit meinem ersten geschenkten Hummelnistkasten kläglich gescheitert!

                  Liebe Grüße, Christine

                   

                  P.S. Nochmal meine bislang nicht beantwortete Frage von vor einiger Zeit: Wie lange dauert im Schnitt  eine Begattung (anbei das Video der Begattung einer Steinhummelkönigin).

                   

                   

                  #86952

                  Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

                  HP
                  Forenmitglied
                    • DE 22927
                    • 50 m

                    @Marylou, super Beitrag. Lese gerade aus DK. Kann daher nichts aktuelles von den Hummeln zuhause berichten. Habe das Buch von Dave Goulsen “Und sie fliegt doch” angefangen zu lesen (knapp 100 Seiten). Super Lektüre, die ich nur jedem empfehlen kann. Wie er schreibt, was er berichtet und mit welcher Begeisterung er die Natur von Kindesbeinen an erforscht ist faszinierend. Ich bin gefesselt. Holt euch das Buch!

                    LG aus Dänemark

                    HP

                    PS: auf den zahllosen Heckenrosen sieht man noch einige Hummeln. Wohl dunkle Erdhummeln. Sind einfach zu schnell unterwegs….

                    #86949

                    Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

                    Markus Hibbeler
                    Forenmitglied
                    Beitragsersteller
                      • 26180
                      • 17 m

                      Hallo Leute,

                      bei mir sind nur noch vier Völker (von insgesamt zwölf) aktiv: neben den Nestern der Hellen und Dunklen Erdhummel herrscht noch bei beiden Ackerhummelvölkern Flugverkehr. Die Ackerhummeln im grünen Doris-Kasten haben ihren Höhepunkt bereits überschritten: es fliegen Jungköniginnen und Drohnen. Beim Ackerhummelvolk im blauen Kasten steht der Höhepunkt noch bevor, der Flugverkehr ist relativ hoch und die Altkönigin noch fit (siehe Foto).

                      Die Erdhummel-Königin des Mischvolks wirkt schon träge. Sie lebt nur noch mit einer Stockarbeiterin im Nest, die nicht mehr ausfliegt. Ich unterstütze sie wie die anderen Nester wie Marylou mit einem vollen Legostein mit Fructose-Zuckerlösung, um ihr den Lebensabend im wahrsten Sinne zu versüßen.

                      Lieben Gruß

                      Markus

                      Foto/Video:
                      #86938

                      Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

                      Marylou
                      Forenmitglied
                        • DE 41363
                        • 61 m

                        Alle 4 großen Erdhummelvölker haben zahlreiche, gesunde Jungköniginnen hervorgebracht. Inzwischen sind die Kästen fast verwaist bis auf zwei Sammlerinnen, die in zwei Kästen fliegen, und drei Jungköniginnen in drei Kästen, die immer noch ihr Zuhause besuchen. Aus diesem Grund stehen wieder täglich Legos mit Zuckerlösung im Vorbau, die die beiden Sammlerinnen unterstützen und die Jungköniginnen bei der Vorbereitung auf ihre Diapause stärken.

                        In einem Kasten, und hier im Legostein, befanden sich heute Mittag vier Wachsmottenlarven, zwei frisch geschlüpfte und zwei weitere, die schätzungsweise 1 Tag alt sind. Fotos und Video anbei. Die frisch geschlüpften Larven lebten noch, die anderen beiden waren tot, da alle Nester ab der zweiten Generation regelmäßig mit BT behandelt wurden.

                        Im Größenvergleich zu dem 1-Cent-Stück wird deutlich, wie winzig frisch geschlüpfte Larven sind, und im Video sieht man, wie schnell sie sich bewegen können.

                        Somit erkennt man auch, dass es bei einer Nestkontrolle unmöglich ist, solche frisch geschlüpften Larven in der Einstreu oder im Kapok zu entdecken, zumal Wachsmottenlarven sich bei Lichteinfall blitzschnell in geschützte Bereiche zurückziehen.

                        Bei der Größe oder besser gesagt Winzigkeit der frisch geschlüpften Wachsmottenlarven wird verständlich, warum alle Lüftungslöcher der Hummelkästen mit engmaschigem Drahtgewebe (0,20 bis 0,25 mm) abgedeckt werden sollten, damit den Larven zumindest diese Durchkriechmöglichkeit verwehrt wird, falls eine Wachsmotte dort oder in der Nähe ihre Eier abgelegt hat.

                        Wachsmottenklappen sind ein sehr guter Schutz, können aber nicht verhindern, dass z. B. eine neben der Klappe lauernde Wachsmotte zusammen mit einer ankommenden Sammlerin mit in das Einflugloch schlüpft.

                        Zur Erinnerung: Wachsmotten und deren Larven werden durch den Geruch des Hummelnestes angelockt und an ihr Ziel geleitet. Bei entsprechender Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit schlüpfen die Larven innerhalb von 3 – 5 Tagen und können bei entsprechender Anzahl innerhalb von einer Woche das Hummelnest komplett zerstören, da sie Tag und Nacht fressen.

                        Das Foto und Video der frisch geschlüpften Wachsmottenlarven habe ich zusätzlich als separates Thema eingestellt. Ich hoffe, @Stefan, dass das o.k. ist.

                        #86847

                        Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

                        Christian
                        Forenmitglied
                          • A-4800, 4851
                          • 420, 510 m

                          @ Queen B – finde auch, dass das Erdhummelvolk gut entwickelt war und wohl einige Königinnen ausgeflogen sind. Mir fällt aber auf, dass der Hummelkasten ziemlich wenig Platz bietet. Gerade Erdhummelvölker können sehr groß werden. Vor Jahren hatte ich eines in einem Nistkasten mit 30 cm im Quadrat, der den Hummeln zu klein wurde – so bauten sie das Nest auch in und außerhalb des Vorbaus aus. Wollte es dann in einen größeren Nistkasten übersiedeln, doch das ließ ich nach vielen Stichen trotz Imker-Kleidung. Beste Grüße! Christian

                          Foto/Video:
                          #86811

                          Als Antwort auf: Hummelsaison 2024

                          Queen B
                          Forenmitglied

                            Moin moin lewe Lüüt,

                            mein Erdhummelvolk “hat fertig”. Seit 3 Wochen nur noch sehr wenig und abnehmender Flugverkehr. Heute nun war auf mein Klopfen nur noch so leises Sirren zu hören, dass ich den Kasten geöffnet habe. Die angehängten Fotos zeigen, dass Schimmel im Nest ist. Nun weiss ich nicht, wann der aufgetreten ist. Wie beurteilen die Fachkundigen das Nest? Klein, mittel, groß? Ich mach mir jetzt Gedanken, wie ich die Lüftung verbessere( auf jeden ein Fall ein weiteres Loch), die Gaze vor den Eingängen hat wohl nicht genug gebracht. War aber auch ein nasses Jahr. Es waren keine Wachsmotten drin, die sind wohl bei den Regengüssen ertrunken. Nach der Saison ist vor der Saison: Hab wieder viel gelernt dank euch und den Winter über Zeit für Verbesserungen :)

                            Mit recht zufriedenen Grüßen

                            QB

                            Foto/Video:
                            #86810
                            Christian
                            Forenmitglied
                            Beitragsersteller
                              • A-4800, 4851
                              • 420, 510 m

                              @ Sonja, toll – auch bei Dir kann ich die Freude gut nachvollziehen. Bitte berichte weiter! Auch heute flogen wieder einige wenige Arbeiterinnen der Gartenhummeln in den Nistkasten aus und ein. Etwa 2 m entfernt im unterird. Schwegler entwickelt sich gerade ein starkes Erdhummelvolk, während es mit einem Baumhummelvolk in der Nähe langsam zu Ende geht.

                              #86809
                              Christian
                              Forenmitglied
                                • A-4800, 4851
                                • 420, 510 m

                                @ TF-HH – danke für die interessante Information. Dann besteht ja Hoffnung, dass es die Tonerdhummeln auch einmal vom Süden an die Alpennordseite von Österreich schaffen.

                                #86808
                                TF-HH
                                Forenmitglied

                                  Moin,

                                  ein neuer Enwanderer aus dem Süden hat es über die Alpen geschafft:

                                  https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/tonerdhummel-102.html

                                  Mit der Semenov wären das zwei eingewanderte neue Arten.

                                  Wie es immer schon war – wo Arten verschwinden wird die Leere durch die Evolution neu gefüllt ….

                                   

                                  Willkommen in Germany – und das ohne Passkontrolle :D

                                   

                                   

                                   

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 541 bis 555 (von insgesamt 4,571)