Monat: Juli 2012
LUC: Ambros Aichhorn “Beitrag zur Hummelzucht” Lüftungsrohr
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Beitrag zur Hummelzuchtund zur Biologie von Bombus Mendax
http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/HdN_7_0013-0029.pdf
Gruß Wilhelm
Servus Wilhelm,
besten Dank für diesen Hinweis. Musste sofort dem nachgehen. Nachdem ich nächstes Jahr meine Völkeranzahl erweitern möchte, kann ich die geschenkten kleinen Bienenbeuten entsprechend umbauen.
mfg LUC
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gil bonnez: UPDATE.
NEW VIDEO’S:
[http://www.youtube.com/watch?v=-rRVHGRUFgU]
[http://www.youtube.com/watch?v=4FCdnNVxJk0]
[http://www.youtube.com/watch?v=PzYD4rQG08I]
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LUC: Status meiner Völker, teils sehr erfreuliche Entwicklungen
>Hallo zusammen,
>
>die Hummelsaison ist hier im Erzgebirge, entgegen vieler Meldungen aus anderen Regionen des Landes, bisher sehr erfreulich. Von allen regulären Arten gibt es reichlich Vorkommen, es brummt und summt an diversen Nahrungspfanzen. Auch wenn ich bisher weniger Naturnester gefunden habe wie im letzten Jahr, so kann man von einer guten Hummelsaison 2012 sprechen.
>
>Ähnlich ist auch der Entwicklungsverlauf meiner eigenen Völker. 4 Erdhummelnester haben sich recht unterschiedlich entwickelt. Ein früh drohnenbrütiges Nest der Dunklen Erdhummel hat immerhin reichlich Drohnen (>350) hervorgebracht und ein verhältnismäßig großes Nest produziert – mittlerweile ist das Nest allerdings abgestorben. Ein 2. Nest der Art ist mit 100 Arbeiterinnen auch nicht besonders stark geworden, hat aber immerhin 61 Jungköniginnen und >250 Drohnen produziert. Mittlerweile ist auch dieses Nest so gut wie abgestorben. Das 3. Nest der Dunklen Erdhummel (Schweglerkasten) hat sich wunderbar entwickelt. Zwar war es mit ca. 170 Arbeiterinnen und einer Gesamtvolkstärke von ca. 230 Tieren auch nicht riesig, aber es produziert seit Wochen Jungköniginnen in großer Zahl. Gerade bei hohen Tagestemperaturen sitzen zahllose Jungköniginnen in großen Gruppen auf dem Nest. Die Altkönigin ist weiterhin aktiv und legt noch Eier! Ich rechne hier mit >200 Jungköniginnen.
>
>Ein 4. Nest der Kryptarum-Erdhummel hat ebenfalls recht erfolgreich abgeschlossen, nachdem hier doch recht früh auch Wachsmotten einige Probleme bereiteten. Genaue Bilanz dieses Volkes wird aber noch folgen, da immer noch einige Arbeiterinnen aktiv sind.
>
>Zudem habe ich noch ein Steinhummelnest. Nachdem sich das Nest mit bis zu 190 Arbeiterinnen doch sehr gut entwickelte, scheint nun die Altkönigin der unerlässlichen Konkurrenz durch die Arbeiterinnen zu erliegen – sie sieht sehr mitgenommen aus. Dennoch gibt es auch hier mitterweile Brut neuer Jungköniginnen.
>
>Auffallend ist dieses Jahr ein extremes Vorkommen von Wachsmotten. So viele wie dieses Jahr habe ich noch nie gehabt. Teils werden die Nester regelrecht von den Faltern umlagert, fast alle Nester sind mittlerweile mehr oder weniger befallen, wobei ich durch BT-Behandlung oft schlimmeres verhindern konnte. In den zurückliegenden Jahren hatte ich mal ein Nest hier und da, was später befallen wurde, aber dieses Jahr ist es schon erheblich…
>
>Dennoch zeichnet sich eine sehr erfreuliche Bilanz auch bei den eigenen Völkern ab. Vor allem das eine Nest der Dunklen Erdhummel ist auch meiner Sicht ein Grund zur Freude – bei der Masse neuer Jungköniginnen…
>
>Komplett bebilderter Bericht wie immer hier im Tagebuch: [http://www.insektenstaaten.de/Tagebuch20123.html TAGEBUCH 2012]
>
>Viele Grüße
>Michel
Hallo Michel,
weil bei Dir so viele Wachsmotten sind, folgende Frage:
Arbeitest Du auch mit Duftbarrieren im/am Hummelnest, oder nur mit Klappe und B.t.?
Mich frisst der Neid bei Deinem Massenvorkommen an Erdhummeln. Waren die Königinnen im Frühjahr noch zuhauf an den ersten Crocussen dran, sind seit mind. 2 Monaten keine mehr zu sehen.
mfg LUC
Innviertel OÖ
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KiGaZw: Frage zum Kamin
Hallo Wilhelm!
Vielen Dank für diese Bilder und die Erklärungen dazu. Das ist sehr interessant für mich!
Frage zum Kamin:
Ein Kamineffekt funktioniert ja nur zuverlässig, wenn er auch “Zuluft” bekommt. Wo genau kommt diese Zuluft her? Belüfteter Vorbau?
Ansonsten versorge uns bitte weiter mit diesen wertvollen Informationen, ich werde zur nächsten Saison sicher ein paar Versuche starten.
Ich wäre Dir dankbar für “größere” Bilder an mich, Email: sthe [ät] arcor (Punkt) de
Grüße
KiGaZw, mein [http://www.datenerror.de Hummeltagebuch]
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Wilhelm: Ambros Aichhorn “Beitrag zur Hummelzucht” Lüftungsrohr
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Beitrag zur Hummelzuchtund zur Biologie von Bombus Mendax
http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/HdN_7_0013-0029.pdf
Gruß Wilhelm
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: Insektenflugbericht – 28. + 29.07.
28.07.2012
Bei den eingeregneten Honigbienen (siehe Bericht vom 27.07.) wollte ich ja eigentlich nicht eingreifen.
Von den drei eingeregneten Honigbienen hat es vermutlich eine ohne Hilfe ins Nest geschafft. Am Morgen waren jedenfalls nur noch zwei da. Eine war allerdings verstorben und klebte nur noch an einem Tropfen. Bei der anderen bewegten sich noch die Fühler.
Mittags begann wieder ein sanfter Regen mit kleinen Tropfen und das Wasser, was sich auf dieser verbliebenen Biene sammelte. Das Wasser sah schwerer aus, als die Biene selber (leider kein Foto). Das hatte irgendwie schon was schönes.
Abends war ich dann noch einmal da. Inzwischen waren einige Stellen schon trocken. Die Fühler der tapferen Biene bewegten sich wieder. Aber mehr war da nicht, trotz Temperaturen um 21/22 Grad.
Ich konnte nicht mehr zusehen und machte ihr Zuckerwasser fertig (die Bienen-Mischung mit Traubenzucker). Das gab ich ihr auf das Blütenblatt, weil sie das ständig mit den Fühlern betastet hatte. Sie nahm es sehr schnell an. Irgendwann flog sie dann ohne sich zu putzen davon.
Auf dem Auto fand ich dann auch noch eine langsam krabbelnde Honigbiene. Erst nahm ich sie mit einem Blatt herunter und legte es auf den Boden. Dort krabbelte sie vom Blatt herunter und verharrte dann wieder auf dem nassen Boden für etwa eine halbe Stunde.
Also bugsierte ich das Blatt wieder unter sie und nahm sie auf die Hand. Die Handwärme machte sie anscheinend lebendig. Sie rannte regelrecht in die Richtung, wo es am Himmel am hellsten schien.
Es war ein interessantes Gefühl eine Honigbiene über die Hände rennen zu lassen.
Irgendwann flog sie dann ab, landete aber nur zwei Meter weiter im noch sehr nassen Gras, aus dem sie nicht wieder starten konnte. Beim Versuch wurde sie wieder pitsche patsche nass.
Also wieder auf ein Blatt, wieder auf die Hand. Diesmal war sie weniger ungestüm. Sie blieb erst mal auf dem Blatt sitzen. Auf das Blatt träufelte ich ein paar Tropfen Zuckerwasser, dass sie sehr schnell zu sich nahm.
Dann schien es so, als ob sie ohne Handwärme auskäme. Das Blatt mit ihr drauf also auf eine Armlehne einer Bank gelegt und sie krabbelte wieder dem hellsten Bereich am Himmel entgegen, hängte sich aber dann an die Seite der Armlehne und verharrte wieder. So hatte ich das eigentlich nicht geplant und nahm sie wieder aufs Blatt, auf die Hand und sie krabbelte diesmal überall herum, bevor sie sich putzte. :-D
Nachdem sie sich ausgiebigst geputzt hatte, bei dem sie regelrecht seitlich herab hing und ich mich wunderte, wie sie das ohne zu stürzen machen konnte, flog sie ab.
Ich hoffe beide haben die verbleibenden hellen Minuten des Tages genutzt, um ins Nest zu kommen. Andere Honigbienen hatten weniger Glück. Die Spinnen freut’s.
29.07.2012 zwischen 11:00 und 12:30
Es ist hier eine Mischung zwischen bewölkt und sonnig bei klarem Himmel mit böigem Wind von Windstille bis zerzausten Haaren. Soll heißen, es kommen immer wieder kleinere dichte Wolken, aber die Sonnen kann auch mal längere Zeit brennen. Temperaturen knapp über 20 Grad.
Seit gestern Abend gab es keinen Regen mehr.
Schwebfliegen
Heute fallen die Massen an Schwebfliegen sofort auf. Sie belagern die bereits beschriebene Astilbensorte, Sonnenblumen (!), Roter Sonnenhut, Herbstannemone, Kornblume, Fuchsie. Wobei sie sich manchmal von den roten Sonnenhüten zurückziehen, um die Prachtscharte und den Weißen Sonnenhut zu belagern. An anderen Blüten sind sie auch, aber sie umlagern sie nicht.
Ackerhummeln
Es fallen auch viele Ackerhummeln auf. Mindestens vier Drohnen und zwei Arbeiterinnen schlagen an diversen Pflanzen auf. Bei den Drohnen und Arbeiterinnen sehe ich keinen Unterschied bei der Auswahl, bis auf häufigere Besuche bei Rotem Sonnenhut und Sonnenblume.
Erdhummeln – Arbeiterinnen und Drohnen
Beide sind an den roten Sonnenhüten. Finde ich interessant.
Erdhummel – Königinnen:
Eine Erdhummel-Königin vibriert weiterhin den Pollen von der Herbstannemone.
Eine andere habe ich dabei erwischt, wie sie sich während einer bewölkten Periode in eine Blüte des Roten Sonnenhuts setzte und chillte.
Steinhummel
Zur Zeit nicht zu sehen.
Bombus vestalis – Drohnen
Bisher heute noch keine gesehen. Vielleicht schweben sie heute Nachmittag ein.
Raupen
Im Vogelbad liegt eine tote Raupe am Grunde des Beckens. Sie sieht aus wie eine Wachsmottenraupe. War wohl im Gefieder einer Amsel, denn nur Amseln baden dort.
Futterspender
Wird nicht angenommen. Das Zuckerwasser werde ich in den Blüten verteilen müssen.
Stockrose – dunkelrot:
Das erste Mal sah ich darin eine Hummel. Eine Erdhummel lief bei einigen Blüten um den Schaft mit den Pollen. Anscheinend kam aber kaum etwas herunter. Der Regen hat wohl alles abgewaschen oder verklebt.
Später dann pendelte eine Erdhummel nur davor und flog dann weg.
Purpurne Fingerhüte
Bekommt relativ viel Besuch von Ackerhummel und Erdhummel, auch wenn die Anzahl der Pflanzen gering ist (ca. 8), diese nur vereinzelt herum stehen und die offenen Blüten pro Pflanze meit unter fünf liegt. Erstaunlich, zeigt aber vielleicht eine Nahrungslücke.
Einige Fingerhüte lagen nach dem Regen und Wind der letzten Tage am Boden, weil die Stengel so schwach sind. Habe versucht einige aufzurichten.
Rostfarbener Fingerhut
Hat nur noch vier Blüten. Bisher kein Besuch, aber im Augenblick steht er noch im Schatten.
Astilbenart
Heute nur Schwebfliegen. Vielleicht sind sie noch nicht trocken genug für andere Insekten.
Sonnenblume
Die Sonnenblume, die vor einigen Tagen fast niemanden interessierte, hat sich verzweigt und nun fünf Blüten. Außer den Schwebfliegen wird sie von Erd- und Ackerhummeln wie auch Honigbienen sehr gut angenommen. Sonnenblumen mit nur einer einzigen Blüte ein paar Meter weiter sind nicht so umlagert. Mehr als vier Insekten passen aber nicht in eine Blüte.
Bei längeren Wolkenphasen verlassen die Insekten die Sonnenblumen.
Roter Sonnenhut mit dunklem Blütenkorb – inzwischen 50 Stück
Hatte vormittags den üblichen Besuch von Bienen, Hummeln und haufenweise Schwebfliegen.
Teilweise waren vier Ackerhummeln dran. Zu einer anderen Zeit bis zu fünf Erdhummeln. Bombus vestalis bisher keine.
Eine Erdhummeljungkönigin hat sich in eine Blüte gesetzt, um eine Wolke am Himmel abzuwarten. Vielleicht war es die, die sich vor ein paar Tagen schon mal unter eine der Blüten hängte, als es sehr warm war.
Ein Erdhummel – vielleicht Drohn – hat das gleiche versucht, aber mitten auf dem Blütenkorb und wurde von gleich drei Schwebfliegen umlagert. Teilweise saßen sie auf den Beinchen der Hummel. Mit dem mittleren Beinchen hat die Hummel die Schwebfliegen ständig weggestoßen und nach ihnen geschlagen. So richtig zur Ruhe kam sie also nicht.
Sonnenhut in weiß mit gelb/grünem Blütenkorb
Manchmal umlagert, aber bei diesem Wetter meistens nicht. Einen Ackerhummeldrohn war mal daran. Die Stengel der Blüten sind recht kurz. Vielleicht so 30 Zentimeter.
Sonnenhut in gelb mit gelb/grünem Blütenkorb
Kaum umlagert. Kann aber wie beim weißen Sonnenhut an der Sonneneinstrahlung liegen. Die Blüten des Roten Sonnenhutes sind wesentlich dunkler und werden dadurch vermutlich auch wärmer.
Prachtscharte
Hauptsächlich treffen sich dort Schwebfliegen und Honigbienen.
Strandflieder – Statice latifolia
Endlich habe ich die Pflanze bestimmen können. An ihr krackseln – anders kann ich das nicht beschreiben – Honigbienen und Schwebfliegen. Trotz der winzigen Blütchen scheint sie ausreichend Futter zu liefern, denn die Bienen turnen sehr lange darin herum, bevor sie wegfliegen.
[url=http://www.gartendatenbank.de/photo/2004030702 Link]
Eine ähnliche Pflanze steht noch in den Startlöchern, scheint aber vielleicht Schleierkraut zu sein. Mal sehen.
Primeln
Die Primeln blühen wieder. Aber so nah am Boden sucht gerade keine Hummel. Im Frühjahr waren im Primelbeet viele Wildbienen.
Schlossblume – hohe
Auch die lässt sich das Blühen nicht vermiesen. Aber auch da kein Besuch mehr.
Herbstannemone
Bis auf eine Erdhummelkönigin und viele Schwebfliegen kein Besuch. Die Pflanzen stehen allerdings auch unter einem Baum. Diese Stelle ist ihnen offensichtlich sehr angenehm.
Kornblumen – weiss, rosa, lila, blau
Etliche Schwebfliegen, aber auch Ackerhummeln gehen an die Blüten.
Fuchsie – rosa Knospenblätter, innen lila Blütenblätter
Von Schwebfliegen umlagert. Bisher keine Hummeln, da sie im Schatten steht.
Zaunwinde
Gestern abend öffneten sich die Knospen leicht und heute sind gleich sieben Blüten offen. Bisher sah ich keine Ackerhummel daran, allerdings achtete ich auch nicht darauf.
Männertreu
Steht noch im Schatten, bisher kein Besuch.
Wilder Majoran
Auch kein Besuch gesehen, bisher im Schatten.
Rittersporn – blau – die zwei Sorte, die bei Gartenhummeln sehr erfolgreich waren
Nachdem sie vor Tagen zurück geschnitten wurden, schlagen die Pflanzen unten ein zweites Mal aus.
Rittersporn – blau – die Sorten, die nicht so gemocht werden
Heute sah ich einen Ackerhummeldrohn in den Blüten. Aber nur an einem Blütenstand. Es scheinen mehrere Arten dicht an dicht zu stehen. Eine Sorte mit einem lila Farbeischlag kommt gerade heraus. Mal sehen, was es gibt.
Purpurglöckchen
Zur Zeit kaum Flugbewegung. Nach langer Blüperiode sind schon einige Rispen verblüht.
Von Hummeln nicht besucht sind weiterhin die Margariten und ähnliche Korbblütler-Blumen in gelb, Dahlien.
Unbrauchbar für Insekten erscheinen weiterhin Geranien, Hortensien (Tellerhortensien, Ballhortensien), Phlox, Spornblume, Fuchsschwanz, Eisbegonien, Fleißiges Lieschen (Impatiens walleriana) und ein paar Zierblumen mehr.
Heute habe ich mir also den Spaß erlaubt, ein wenig Zuckerwasser auf die roten Sonnenhüte zu träufeln. Es war noch was vom Päppeln der Honigbienen übrig. Dazu wählte ich die Phasen mit dicken Wolken, da dann wenige Honigbienen und mehr Erdhummeln dran waren. Komisch, erst jetzt fällt mir auf, dass Ackerhummeln fehlten. Es war schön zu sehen, dass auch Hummeln die Mischung annahmen, obwohl es eigentlich die Bienenmischung war.
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Helena: alle Hummeln tot
>Kannst gerne unsser Hummelvolk kostenlos haben wenn Du es hier hollen kommst,in Bergheim bevior ich es vernichte.
Wie bitte? Wir haben Ende Juli, praktisch alle Hummelvölker sind in der Endphase ihrer Existenz. Euer Einstand hier im Forum ist etwas befremdend, was möchtest Du damit erreichen? Dir ist bewusst, dass Hummeln geschützt sind und mutwilliges Zerstören eines Hummelvolkes strafbar ist? Zu gern hätte ich von Euch die Hintergründe Eurer Situation erfahren, denn wie gesagt, die Zeit für die Hummeln 2012 ist nahezu abgelaufen; die Jungköniginnen werden ausfliegen und woanders überwintern. Hummeln sind sehr wichtige Bestäuber im Frühjahr, wenn Bienen noch nicht fliegen. Eure Äpfel und Kirschen auf dem Tisch verdanken ihre Existenz sehr oft einer Hummelkönigin, die selbst bei Schnee knapp über Null Grad ausfliegt und diese Bäume bestäubt!
Ansonsten gibt es [http://www.hymenoptera.de/html/data/db/suche.php erfahrene Umsiedler], wobei wenn Ihr wie gesagt bis jetzt «durchgehalten habt», dann gibts eigentlich nichts mehr umzusiedeln. Bitte seht von einer Zerstörung des Hummelvolkes ab!! Es wird die nächsten Wochen sowieso selber absterben!!!
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werner und heike: alle Hummeln tot
>Also mein Gartenhummelvolk war äusserst vital und das Haus steht im Schatten. Zu der Zeit, als es plötzlich einging, war es auch noch nicht so heiss. Ich weiss einfach, dass noch vor einem Wochenende die Arbeiterinnen unterwegs waren und dann kurz darauf nix mehr. Und alle Tiere tot im Nest. Die Larven haben sich auch nicht mehr entwickelt (war dann wieder kälter geworden).
>Aber man müsste die Tiere untersuchen, um z.B. Gift festzustellen, aber ich hab damals ja auch hier darüber berichtet.
>Aber bei Helgas Volk denke ich auch, ein Südost-Balkon ist für Hummelhaltung wohl ungeeignet, selbst im Schatten wird der im Sommer zu warm.
Kannst gerne unsser Hummelvolk kostenlos haben wenn Du es hier hollen kommst,in Bergheim bevior ich es vernichte.
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werner und heike: Auszählen des Nestes / Fragen
>Hallo,Wir ,haben Boden Hummeln im Garten und wollen die schnell los werden ,Wer will die haben oder kann uns Helfen?Bitte um Schnelle hilfe. Raum Bergheim Rommerskirchen.
>
>mit Fotos kann man den Erfolg eines Nestes nur schwer beurteilen, da es ja ein Haufenbau ist und man mit einem Bild vom Nest nicht die unteren Wabenbereiche sieht.
>
>Zur Bilanzierung muss man das Nest Schicht für Schicht auseinander nehmen. Dann zählt man alle Kokons, die man findet und unterscheidet dabei zwischen offen und ungeschlüpft, also abgestorben. Während Drohnen und Arbeiterinnenkokons kaum zu unterscheiden sind, fallen gerade bei Erdhummel oder Steinhummel die Königinnenkokons deutlich auf, da sie viel größer sind. Auch deren Zahl kann man durch Auszählung ermitteln.
>
>Am Ende kann man die Gesamtzahl an Kokons (geschlüpft/ ungeschlüpft) und die Zahl der Königinnenkokons (geschlüpft/ ungeschlüpft) nutzen, um den Erfolg seiner Kolonie beurteilen zu können.
>
>Vg,
>Michel
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Wilhelm: Entwicklungen zur Wachsmottenklappe, Lochverengung, Plexiglasvorbau, Lüftungsrohr
Hallo Bulli
Ein Verkanten ist nicht möglich da die Klappe mit einer Achse zwangsgeführt wird.
>Sieht so aus, als ob die Variante von Herrn Beil sehr präzise gefertigt werden müsste. Das schafft bestimmt nicht jeder Hummelfreund
Ja da muss präzise garbeitet werden (passgenau einschleifen)
Befestigt wird die Klappe mit einem Doppelseitigem Klebeband
Ich glaube nämlich nicht an sooo schmutzige Hummeln.
Da hast du aber noch keine Erfahrung mit den Steinhummeln vor allem wenn es drausen viel regnet wird es besonders schlimm da habe ich immer ein bis zwei lagen von den Bierdeckeln reingelegt um die Feuchtigkeit etwas zu mindern die die Hummeln hinterlassen.
>Harry löst das Problem mit langen Laufgängen.
Nistkästen mit langen Laufgänge hat Ambros Aichhorn schon beschrieben, da habe ich Kopien von der Universitäts-Bibliotek Freiburg im Breisgau vorliegen aus dem Werk “Beitrag zur Hummelzucht und zur Biologie von Bombus mendax” Von Ambros Aichhorn
Von einen Kotraum ist in den Foren noch nichts geschrieben worden aber einen Versuch wäre das allemal wert.
Das Rohr auf dem Deckel des Nistkastens wirkt wie ein Kamin der etwas die Luft vom Vorbau und unteren Lüftungs-öffnungen nehmen soll und nach oben abführen. Ich habe seitlich Kamine angebaut und sehe ofters mal eine Hummel an den oberen Entlüftungen suchen. Eine Kamineffekt kann nur durch Temperaturunterschied zustandekommen oder eventuell durch das ventilieren der Hummeln auf der Wolle. Herr Beil nutzt die Kamine ohne Wassergraben.
Gruß Wilhelm
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