Helena: Waldgeißbart
>Hallo Helena;
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>Echiums sind ja meines Wissens alle 2-jährig. Wie bekommst du die Pflanzen über den ersten Winter? Oder kaufst du vorgezogene Pflanzen?
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>Bei uns sind die Sämlinge bisher immer über den Winter in einer hellen Garage eingegangen..
Also der einheimische Echium ist ja voll winterhart, den wirst Du ja nicht meinen, weil der draussen überwintert.
E. pininana benötigen sogar bis zu 3 Jahren, um zur Blüte zu gelangen (und sterben danach auch ab). Den ersten Winter hat er im Topf bei uns im kühlen Keller unter Pflanzenleuchten verbracht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Garage hell genug ist, die brauchen wirklich viel Licht und in unserem Winter sind die Tage erstmal zu kurz und sowieso zu dunkel.
Danach haben wir ihn im Frühling ausgepflanzt (hofften eigentlich auf die Blüte), als er noch nicht blühen wollte, haben wir ihm halt einen lichtdurchlässigen Deckel als Regenschutz verpasst und rundum mit Noppenfolie eingepackt. In den ganz kalten Nächten 2008/2009 – es wurde bei uns nie kälter als minus 6 – habe ich Grablichter reingestellt. Sie werden eben nur dann richtig gross, wenn sie ausgepflanzt wachsen können. Wir haben auch welche, die in den Töpfen blühen, aber die werden auch etwa nur halb so gross und bilden keinen so dicken Stamm.
Ich habe den ganzen Werdegang nun bildlich hier veröffentlicht:
http://community.webshots.com/album/573174314vByKBT
Bei Temperaturen weit unter minus 6 hätte er es wohl kaum geschafft, sie halten schon einiges aus, aber was ich so gehört habe von Temperaturen in Ostdeutschland von –20, das wäre natürlich too much gewesen. Dass es ein Risiko war, dessen waren wir uns immer bewusst… Glück gehabt
die Hummeln freuts jedenfalls.
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