Chris267: Wachsmottenbekämpfung

Hallo Martin!

Auch wenn das drüsige Springkraut ein Neophyt ist, halte ich es doch für wichtig und für durchaus sinnvoll, es im Garten begrenzt wachsen zu lassen. Hab heute wieder über dutzende Hummeln, vor allem Acker- und Erdhummeln, staunen und mich erfreuen können. Wüsste nicht, von welchen Pflanzen “meine” Hummeln derzeit Nahrung fänden, so ausgeräumt wie die Landschaft in meiner Umgebung ist. Auch Steinhummelköniginnen (diese Art kommt bei uns selten vor) laben sich mit dem Nektar, bevor sie sich zur Winterruhe begeben.
Deinen Rat, die Samen des Springkrauts vor der Reife zu entfernen, beherzige ich auch im jeden Jahr, aber es unmöglich alle rechtzeitig zu erwischen. Die Pflanze scheint sogar mitzudenken: Sie wächst höher als alle Säulenthujen, um sich drüber der Grenze auszubreiten. Aber mittlerweile habe ich mit meinem Hummelschutzgedanken auch schon einige Nachbarn angesteckt…
Dass aber jedes Jahr wieder Wachsmotten einige Hummelnester zerstören, ärgert mich sehr. Seltsam, dass eigentlich nie Ackerhummeln betroffen sind. Das erhärtet Deine Theorie des fast alljährlich im Garten befindlichen Hornissenvolkes, denn dieses ist mit Sicherheit schon stark entwickelt, wenn die späte Hummelart sich auch rascher vermehrt.
Von heuer 10 Hummelvölkern existieren nur mehr 3 starke Ackerhummelvölker rund um meine 7 kleinen Gartenteiche. Grüße! Chris

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