Bulli: Rhododendron – wenig Hummeln
Hallo zusammen,
in den letzten Tagen konnte ich nur noch 3 Hummeln im Garten zählen. Egal ob 18° mit Regenschauern oder 25° mit Sonnenschein.
Wenn ein Regenschauer vorbei ist, kommen eigentlich nur noch die Gartenhummeln direkt danach angeflogen. Dabei sind die großen Rittersporne das Ziel. Weniger die Fingerhüte.
Die Sorte, die hier herum steht ist der lilafarbene bis weiße Fingerhut:
http://de.wikipedia.org/wiki/Roter_Fingerhut
Ein paar sind nur bis einem Meter hoch und andere sind weit über 1,5 Meter mit bis zu neun Abzweigungen (kleineren Stengeln) vom zentralen Stengel.
Da würde sogar eine Erdhummel-Königin hinein passen.
Für alle anderen Hummelarten ist der Garten wohl nicht mehr interessant genug. Man sieht immer mal wieder vereinzelt eine Hummel wenn es lange genug trocken war.
Was ich nicht verstehen kann ist der Salbei … nix … einfach nix los. Auch keine Honigbienen.
In den Futterspender kommt zur Zeit nur am Abend ca. 5 ml Zuckerwasser. Damit nur die früh am morgen fliegenden Erdhummeln was abbekommen und nicht immer diese Honigbienen.
Ach, ja, ein kleiner roter Rhododendron und der radderige elfenbeinfarbene R. blühen noch. Aber beide sind eine Nullnummer für Hummeln.
Hier sind nur noch Gartenhummel, Erdhummel (meist am Futterspender), Ackerhummel, Hornisse (immer noch an der Cotoneaster-“Hecke”).
Wiesen-, Stein- und Baumhummeln sehe ich irgendwie gar nicht mehr.
Die können doch noch nicht in die Erde vergraben sein, oder?
Ich hoffe, dass sie leichter auszubeutende Pflanzen in anderen Gärten gefunden haben. Ich las, dass gerade Hummeln sich dann von weniger Futter spendenden Pflanzen fern halten.
Vielleicht werden einige Arten zugefüttert. Ich sollte ich mal einen Legostein-Test machen.
Wenn um ausgelegte Legosteine die Hummeln kreisen, dann haben sie Erfahrung mit Zufütterung.
So ein wenig habe ich das Gefühl, dass die Hummeln auf Pflanzen abfahren, wenn diese viele Blüten auf wenig Fläche bieten.
Die Fingerhüte stehen alle einzeln, während die Ritterspornpflanzen alle dicht nebeneinander stehen. Vielleicht fliegend darum die Gartenhummeln den Rittersporn häufig als erstes an und gehen dann erst an die Fingerhüte.
Prinzipiell ähnliches schrieb ich schon von den Hummelmagneten Rhododendrons.
Weil im Garten außer dem Rittersporn zur Zeit keine Hummelmagneten sind – die Weigeliensträucher und Glockenblumenarten sind nun auch bald verblüht – sind bis zu drei Hummeln im Garten anscheinend noch ein ganz guter Wert.
Ich bin gespannt was am Levendel los sein wird. Hier steht mindestens ein halber Quadratmeter von der Pflanze in Knospen.
Gebrummte Grüße
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