Jörg Ed. Hartge: Nestentwicklung und Nestkontrolle (wie?)

Nach zwei Fehlversuchen 2004 und 2005 bekam ich dieses Jahr nun endlich unseren Schwegler-Nistkasten mit einem hellen Erdhummel-Volk besiedelt. Es hat sich bis Mitte Juni nach meinem Gefühl gut entwickelt und es sind meines Erachtens auch Jungkönigen daraus hervorgegangen.

Bis Ende Juni gab es über 100 Flugbewegungen pro Stunde. Seit Anfang Juli sind sie sehr stark zurückgegangen (deutlich unter 10 pro Stunde). In der letzten Zeit gibt es eine große Zahl von Ameisen (groß, schwarz) am und im Kasten. Im Vorbau allein sind ständig ein halbes Dutzend davon. Meine Tochter glaubt sogar bemerkt zu haben, dass eine “Ameisen-Türsteherin” am Flugloch Hummeln am Eintritt hindert. Tatsächlich scheint ständig eine direkt im Flugloch zu sitzen.

Das Nest hat sich äußerlich insofern verändert als bisher das Oberteil ausschließlich aus Polsterwolle bestand. Nun ist überall darauf Kleintierstreu verteilt.

Frage 1:
Ist die abnehmende Flugaktivität zu dieser Zeit normal? Oder könnten die Ameisen ein Problem sein?

Frage2:
Als Anfänger habe ich bisher zur Kontrolle nur den Holzdeckel abgenommen, mich aber an das Nest selbst nicht herangetraut. Wie öffnet man das Nest am Besten? Brauche ich Imkerkleidung, oder reichen Handschuhe?

Es wäre nett wenn Ihr mir weiterhelfen könntet.

Grüße
Jörg Ed. Hartge

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