Martin: Lieblingspflanzen der verschiedenen Arten

>Hi,
>hab vier Ergänzungen rein. Cotoneaster und Linde sind gar nicht mit dabei, is sicher Absicht, oder?

Das sind ja nur _meine_ Beobachtungen. In der Gesamtliste, die ich aus allen Antworten erstelle, taucht Cotoneaster schon auf, weil du es genannt hast. ;-)

Gruß,
Martin

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Karsten Grotstück: Bienenstockkäfer – Gefahr für einheimische Bienen und Hummeln

Bienenstockkäfer – Gefahr für einheimische Bienen und Hummel !!!

Der südafrikanische Bienenstockkäfer (Aethina tumida) droht zu einer Gefahr unserer einheimischen Bienen und Hummeln zu werden. Der in Südafrika heimische Käfer, der im Gleichgewicht mit den dortigen Bienen lebt, ist auf bisher ungeklärte Weise 1996 nach Florida und von dort im Laufe der Jahre auch nach Australien und Ägypten verschleppt worden.

Durch globalen Handel mit Bienen und Bienenvölkern wächst die Gefahr, den Schädling auch nach Europa zu importieren. Die europäischen Bienen kennen den Käfer nicht und sind ihm wehrlos ausgesetzt. Wirksame Medikamente oder Behandlungskonzepte stehen bisher nicht zur Verfügung. Der Käfer entwickelt sich nicht nur in Bienenvölkern, sondern auch auf überreifen und fauligen Früchten. Er fliegt selbst Blüten an und saugt Nektar. In abgestellten Waben, Honigzargen und Beutenmaterial hat der Käfer auch ohne Bienen beste Entwicklungsbedingungen.

Inzwischen ist nachgewiesen, dass sich der Käfer auch in Hummelnestern vollständig entwickelt. Die Eier werden an geschützten Stellen im Bienenstock und auch außerhalb vom Stock abgelegt. Bereits nach drei bis vier Tagen schlüpfen die Larven aus den Eiern. Larven fressen 10 bis 16 Tage Pollen, Brut und Honig. Der Larvenkot verändert den Honig durch “Gärung”, der Honig wird ungenießbar. Die reifen Larven verlassen den Bienenstock zur Verpuppung in der Erde. Die Puppen überwintern im Boden. Die frisch geschlüpften Käfer sind hell gefärbt, im Alter dunkelbraun bis schwarz. Der Käfer ist 5 bis 7 mm lang und sehr mobil. Mehrere Käfergenerationen können sich während der Sommermonate entwickeln. Die Bienen erkennen den kleinen Bienenstockkäfer nicht als Schädling, im Gegenteil er wird sogar von den Bienen gefüttert!

Eine bundesweite Kampagne informiert über die Gefahr dieses neuen Bienenschädlings. Auf einer zentralen Informationsveranstaltung am 21. Juni 2003 in Kassel wurde ausführlich über die Biologie des Käfers informiert und mit Verantwortlichen in der Politik und in den Veterinärbehörden über Strategien zur Abwehr beraten. Gefordert wird ein generelles Einfuhrverbot für Bienen nach Deutschland und in die EU.

Diesen Forderungen kam die Europäische Kommission inzwischen nach. Ergebnis eines Expertengesprächs am 24. Juni 2003 in Brüssel ist, dass Einfuhrbeschränkungen für Bienen in die Europäische Union vorbereitet werden. Spätestens zur nächsten Bienenimportsaison im Frühjahr 2004 sollen Importe von Bienenköniginnen nur noch unter bestimmten Auflagen möglich sein. Paketbienen oder Bienenschwärme und gebrauchtes Imkermaterial sollen dann einem europaweiten Einfuhrverbot unterliegen, heißt es in einer Pressmitteilung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. aid, Renate Kessen
Renate Kessen | Quelle: aid infodienst
Weitere Informationen: mellifera.weitblick.de/bienenstockkaefer/bienenstockkaefer.material/bienenstockkaefer.news

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Bago: Lieblingspflanzen der verschiedenen Arten

>Hier meine überarbeitete Liste. Ich werde die Tage eine Gesamtliste aus allen Antworten basteln. Wer also noch etwas beitragen will, möge das bitte bald tun. ;-)
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>ACKERHUMMEL
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>Lungenkraut
>Gundermann
>Beinwell
>Rotklee
>Ochsenzunge
>Natternkopf
>Schwarznessel
>Wiesen-Flockenblume
>Acker-Witwenblume
>Katzenminze
Ysop
Tagetes
Himbeeren
Lupine*
Löwenmäulchen
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>WIESENHUMMEL
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>Lungenkraut
>Gundermann
>Beinwell
>Natternkopf
>Phacelia*
>
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>GARTENHUMMEL
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>Lerchensporn
>Rotklee*
>Fingerhut*
>Großblütige Königskerze
>Schwarznessel
>Wilde Karde
Taubnesseln: Weiße, Gefleckte, Rote; Goldnessel
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>BAUMHUMMEL
>
>Himbeere*
>Schneebeere
>
>
>STEINHUMMEL
>
>Schnittlauch
Tagetes
Rotklee
Weißklee
Lupinen*; dort sind Steinhummeln ab Mitte/Ende Mai Dauergäste
Sonnenblumen; meistens Drohnen

>ERDHUMMEL
>
>Großblütige Königskerze
>Ochsenzunge*
>Wilde Kugeldistel
Eisenhut; auf dem spätblühenden, dort sieht man noch bis spät in den Oktober junge Erdhummelköniginnen
>
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>VERÄNDERLICHE HUMMEL
>
>Natternkopf
>Wiesen-Flockenblume

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Christian: Weiterführende Hummelliteratur

Hi,
das Buch von HAGEN (hab mirs 1992 zugelegt) hat wirklich 95% der Infos. Wie überall wird das Wissen nicht vollendet dargestellt und es gibt immer wieder neue Erkenntnisse. Das heißt, Du wirst wohl kaum ein Buch finden, dass das Buch von HAGEN topt, sondern eher die 5% Zusatzerkenntnisse angeht.
Mit diesem Vorsatz meine Empfehlungen:
“Der Hummelfreundliche Garten” ist überflüssig. Wenn Du ein grünes Händchen hast, etwas Ahnung von Pflanzen und natürlich nen Garten, dann reicht das Buch von HAGEN. Da stehen die Trachtpflanzen drinnen, wir im Forum haben unsere Erfahrungen zu den Pflanzen zusammengetragen… Das reicht.

Gut ist noch “Bienen, Hummeln, Wespen…” von HINTERMEIER.
Der Titel verrät schon, dass Hummeln in diesem Buch nur begrenzt Raum haben. Tatsächlich stehen noch neu INFOs drinnen, wie z.B. Langstreckenflieger. Ich interessiere mich halt auch für Wespen und durch die Trachtpflanzen fördere ich natürlich indirekt auch andere Wildbienen. Is halt interessant, wer neben den Hummeln noch so meine Blumen besucht.

Mein Bedarf an Hummelliteratur ist tatsächlich mit zwei Büchern gedeckt. Abgesehen von dem neuen Feldbestimmungsschlüssel, den hab ich mir auc zugelegt.

Gruß
Christian

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Christian: Lieblingspflanzen der verschiedenen Arten

Hi,
hab vier Ergänzungen rein. Cotoneaster und Linde sind gar nicht mit dabei, is sicher Absicht, oder?

>Hier meine überarbeitete Liste. Ich werde die Tage eine Gesamtliste aus allen Antworten basteln. Wer also noch etwas beitragen will, möge das bitte bald tun. ;-)
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>ACKERHUMMEL
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>Lungenkraut
>Gundermann
>Beinwell
>Rotklee
>Ochsenzunge
>Natternkopf
>Schwarznessel
>Wiesen-Flockenblume
>Acker-Witwenblume
>Katzenminze
ZAUNWICKE (VICIA SEPIUM)
TAUBNESSELN
>
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>WIESENHUMMEL
>
>Lungenkraut
>Gundermann
>Beinwell
>Natternkopf
>Phacelia*
WIESENFLOCKENBLUME
>
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>GARTENHUMMEL
>
>Lerchensporn
>Rotklee*
>Fingerhut*
>Großblütige Königskerze
>Schwarznessel
>Wilde Karde
RITTERSPORN
>
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>BAUMHUMMEL
>
>Himbeere*
>Schneebeere
>
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>STEINHUMMEL
>
>Schnittlauch
VOGELWICKE
>
>
>ERDHUMMEL
>
>Großblütige Königskerze
>Ochsenzunge*
>Wilde Kugeldistel
>
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>VERÄNDERLICHE HUMMEL
>
>Natternkopf
>Wiesen-Flockenblume

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Martin: Lieblingspflanzen der verschiedenen Arten

Hier meine überarbeitete Liste. Ich werde die Tage eine Gesamtliste aus allen Antworten basteln. Wer also noch etwas beitragen will, möge das bitte bald tun. ;-)

ACKERHUMMEL

Lungenkraut
Gundermann
Beinwell
Rotklee
Ochsenzunge
Natternkopf
Schwarznessel
Wiesen-Flockenblume
Acker-Witwenblume
Katzenminze

WIESENHUMMEL

Lungenkraut
Gundermann
Beinwell
Natternkopf
Phacelia*

GARTENHUMMEL

Lerchensporn
Rotklee*
Fingerhut*
Großblütige Königskerze
Schwarznessel
Wilde Karde

BAUMHUMMEL

Himbeere*
Schneebeere

STEINHUMMEL

Schnittlauch

ERDHUMMEL

Großblütige Königskerze
Ochsenzunge*
Wilde Kugeldistel

VERÄNDERLICHE HUMMEL

Natternkopf
Wiesen-Flockenblume

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Dennis: Weiterführende Hummelliteratur

>Bernd Heinrich
>”Der Hummelstaat: Überlebensstrategien einer uralten Tierart”
Über das Buch bin ich auch schon mal gestolpert. Aber du hast recht, es ist inzwischen vergriffen, aber gebraucht schwirrt es auf Amazon rum.

>Generell hast du in englischer Sprache eine größere Auswahl. Mit der zweiten Auflage von Dave Goulsons
>”Bumblebees: Behaviour, Ecology, and Conservation” (2009) bist du dann schon eher auf dem neuesten
>Stand.
Das habe ich mir auch mal auf Amazon angeschaut, gibt dazu sogar den “Blick ins Buch” und scheint auch sowas zu sein, wie ich es suche. Hat einer von euch das mal gelesen?

Ist bekannt, ob das mal auf deutsch übersetzt erscheinen soll?

Des Englischen bin ich zwar mächtig, allerdings ist das Lesen eines Fachbuchs auf Englisch ungleich schwerer (schon alleine der Fachworte wegen, die man ja teilweise auch auf Deutsch erst nachschlagen muss) als das, was man im Internet so auf Englisch liest.

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StefanDD: Raupen der Wachsmotte zerstören Nistkästen aus Styropor

…und auch Wühlmäuse können an Styroporkästen rumnagen.
Dieses Jahr werde ich wohl einen Kaninchendraht um den Kasten herum eingraben, um das zu verhindern.

Tja, das perfekte Material für die Nistkästen wird es wohl nicht geben!

Viele Grüße und allen hier ein glückliches und hummeliges Jahr 2011!!!!!

Stefan

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Juergen: Raupen der Wachsmotte zerstören Nistkästen aus Styropor

>Hallo Jürgen,
>wer seine Styroporkästen nicht frei von Wachsmottenlarven halten kann, der muß teilweise mit Verlust bzw. starker Beschädigung der Styroporkästen rechnen.
>Vor mehr als 15 Jahren wurden meine Styroporkästen stark von Wachsmottenlarven zerfressen.
>
>Grüße
>Horst

Hallo Horst
ja bei Styroporkästen, aber auch bei allen anderen Nistkästen muss öfters der Nistraum kontrolliert werden. Bei Styroporkästen ist dies besonders wichtig, da es sonst passieren kann, dass der Nistkasten aufgefressen wird durch die Raupen der Wachsmotte, wie es Andreas aus Leipzig passiert ist. Nicht nur die Raupen der Wachsmotte können einen Styroporkasten zerlegen sondern auch Ameisen und der Waschbär mit seinen scharfen Krallen.

Es grüsst
Jürgen

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Martin: Resüme Hummelstandardwerk + Frage nach mehr

Bernd Heinrich
“Der Hummelstaat: Überlebensstrategien einer uralten Tierart”

Dies ist eine Übersetzung von “Bumblebee Economics” aus dem Jahre 1979. Heinrich forschte an nordamerikanischen Hummelarten, aber die Ergebnisse sind, soweit ich das verstehe, auf die hiesigen Arten übertragbar. Ist aber glaube ich vergriffen und nur noch gebraucht zu kriegen.

Generell hast du in englischer Sprache eine größere Auswahl. Mit der zweiten Auflage von Dave Goulsons “Bumblebees: Behaviour, Ecology, and Conservation” (2009) bist du dann schon eher auf dem neuesten Stand.

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