Christian: Und noch ein Foto, wo ich unsicher bin

Hi Christoph,
zum eindeutigen Bestimmen is das Bild nicht so gut geeignet. Jedenfalls tu ich mich schwer, ne sichere Bestimmung is mir nicht möglich. Meine, es ist ne Dunkle Erdhummel.
So lang ist der Rüssel gar nicht, meine ich.
Die Thoraxbinde auf dem Bild ist braunorange.
Weils diese Binde recht dick ist könnte es sein, dass es ne Kryptarum Erdhummel ist. Die haben aber meist (fehlt bei Arbeiterinnen manchmal) noch nen kleinen schwarzen Strich in der Thoraxbinde auf Höhe vom Flügelansatz.
Ne Gartenhummel wär auch heller.
Was aber fehlt ist der komplette Hinterleib. Da hat die Gartenhummel noch ein gelbes Tergit, was ein eigentlich ein eindeutiges Zeichen wäre. In Mittelfranken war noch die Heidehummel häufig, aber das führt hier zuweit.

Unter Vorbehalt: Dunkle Erdhummel

Gruß
Christian

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Christian: Auch BT

Hi Hermann,
ich setze auch auf BT. Meine selbst gebastelten Kästen sind nicht so dicht, es gibt also hier und da Möglichkeiten zum Eindringen. Außerdem hab ich zwei Schwegler, die meist verschont bleiben – keine Ahnung warum.
Ich schreib Dir mal wie ich vorgehe, aber da hat jeder sein System.
Wichtig ist: tägliche Kontrolle. Bei der ersten Motte wird SOFORT behandelt. Dann wende ich es bei allen Völkern an.
Dann alle 10 Tage wiederholen, von Mitte Mai bis ca. Mitte Juli. Jedenfalls sichte ab diesem Zeitpunkt keine Wachsmotten mehr.
Im letzen Jahr hab ich mal ein sehr kleines Ackerhummelvolk 1x bei der Behandlung ausgespart. Es war keine Motte drin und daneben war ne Baumhummel, die zog Motten an wie ein Magnet. Das Nest der Ackerhummel wurde zerstört.
Meine Gartenhummeln waren schon sehr weit, da hab ich nach 14 Tagen noch behandelt. Das kostete der 2ten Generation von Geschlechtstieren das Leben.
Ich besprühe die Komplette Wabe von oben. Nicht von unten, ist meiner Meinung nach überflüssig.

Die im Beitrag vorher erwähnten Fliegen sind echt ein Problem. Bei manchem schützt nicht mal die Mottenklappe. Meine Baumhummel hatte 2013 über 300 Kokons! Die Kryptarum wurde schon in der ersten Generation befallen. Hab mir ne Falle ausgedacht, wenn das klappt werde ichs hier posten.

Habt ihr in eurem Insektengarten ne Schauanlage? Gibts da ne homepage. Hier in Naumburg gibts die Hummelwerkstatt. Die hat Anlagen mit Rotlichtbeleuchtung (sehen Hummeln nicht). Hochinteressant! Wenn es da was gibt, poste doch bitte nen link!

Christian

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Luc: Hummelsichtung / Wildbiene

[URL=http://www.bildercache.de/anzeige.html?dateiname=20140303-154121-826.jpg][IMG]http://www.bildercache.de/thumbnail/20140303-154121-826.jpg[/IMG][/URL]

@Cristoph,
sah die eine kleine flotte Biene dieser ähnlich?
Form u. Farbe ähnelt der Carnica, aber eine Miniaturausgabe. Und ziemlich schnell im Fluge.
Diese heute mit der Kamera ‘erlegte’ Wilde könnte auch identisch mit der von Dir beschriebenen sein. Vermute man eine Sandbiene, leider in der Eile unscharf aufs Bild gebracht.

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KiGaZw: An der Ursache und nicht an der Auswirkung ansetzen

Hallo Hermann!

Der beste Schutz gegen Wachsmotten ist die Hummelklappe. Sie verhindert sehr gut das Eindringen von Wachsmotten, Fliegen und ähnlichem. Natürlich bieten eine Hummelklappe keinen 100%igen Schutz.

Ist ein Nest befallen, kann man versuchen es “umzulagern” in ein (anderes) Hummelhaus, dazu sollte man aber etwas Erfahrung haben und einen Imkerschleier.

Grüße KiGaZw

Mein [http://www.datenerror.de Hummel Tagebuch]

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Christoph: Kann jemand helfen?

>Hallo zusammen!
>Dank Eurer Mithilfe krieg ich langsam Ordnung in meine Fotos! Hier hab ich allerdings noch eine Hummel, bei der ich unsicher bin, ob es eine Dunkle Erdhummel oder eine Gartenhummel ist (langer Rüssel).
>Für Eure Meinungen herzlichen Dank!
>Christoph
>
>[img:http://abload.de/img/gartenhutrinkendimg_3dmkob.jpg]

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Hermann Schultka: Wachsmotten im Hummelvolk

Liebe Hummelfreunde,

Wie kann ich Wachsmottenlarven aus dem Hummelvolk entfernen?
Zur Schadensregulierung,kann ich ein BT-Präparat einsetzen?
Welche Möglichkeiten gibt es noch?
In jedem Jahr haben wir Hummelvölker im Insektengarten in Spremberg.
Wir möchten vor allen Jugendlichen,aber alle Interessierte mit dem
Leben verschiedener Nutzinsekten vertraut machen.

Herzliche Grüße,
Hermann Schultka www.proinsect.de

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