Bago: Hummel ernähren
Schwierig zu sagen um welche Kasten es sich handelt.
Denn große Arbeiterinnen können auch bei dieser Art so groß wie eine Königin sein.Drohnen dagegen meist etwas kleiner.
Gruß Bago
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Regine Vogl: Hummel ernähren
Hi an alle
Danke für die Antworten
Zu den Fragen: Ich vermute das es sich um eine Ackerhummel handelt, ihr Hinterleib ist leicht gestreift und ihre Brust ist in einem dunklen gelb/orange. Ich denke das es eine Königin ist, aber ich bin auch nicht die Richtige um das sagen zu können. Ich schätze sie auf ein Größe von eineinhalb Zentimeter, nicht mehr.
Agavendicksaft (das ist ein Art Sirup) beinhaltet hauptsächlich Fructose (zwischen 50 und 75%) und der Rest besteht aus Glucose, Saccharose und Inulin. So wie ich gelesen habe kristallisiert Agavendicksaft nicht aus, was wohl seinen Vorteil gegenüber Honig ausmacht.
Jetzt zur Hummel: Als ich sie fand konnte sie sich nur sehr langsam bewegen und sah aus als würde sie es nicht mehr lange machen. Es scheint ihr jetzt besser zu gehen, denn sie ist wieder recht flink unterwegs, aber das Fliegen funktioniert wohl nicht mehr.
Ich werde es einmal mit der Fruchtzuckerlösung versuchen, aber den Winter wird sie wahrscheinlich nicht überleben.
Gruß
Regine
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Christian: Hummel ernähren
Hi Regine,
kannst Du mal schreiben was für Zucker in dem Fruchtsaft ist? Witzig, dass die Hummel den annimmt. Du hast Dir zu helfen gewusst! Die Mischung die Bago Dir angegeben hat, verwenden wir vor allem zum Zufüttern der Völker. Dieses Futter kann eingelagert werden, ohne dass der Zucker kristalisiert. Is in Deinem Fall aber egal.
Würde auch raten: Lass sie frei, wenns mal nicht regnet. Eine kranke Königin oder Arbeiterin oder ein Drohn sterben eh.
Ne vitale Königin sucht sich selber ein Quartier. Und ich weiß nicht ob der Agavesaft so richtig als Kraftreserve für den Winter taugt.
Vielleichtgelingts Dor das Tier zu bestimmen, oder schreib mal ganz grob wie die Hummel gefärbt ist und die Größe!
Gruß
Christian
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Bago: Hummel ernähren
1. Die Hummel mit Fruchtzuckerlösung füttern (auf 2l Wasser 1,5kg Fruchtzucker+ 1,5kg normalen Zucker , Lösung Mengen natürlich kleiner herstellen)
2. Wahrscheinlich kann die Hummel nicht fliegen, wenn sie es doch kann , dann würde ich sie nach draußen setzten.
Auch müsste man wissen , ob es sich um eine Königin handelt (Größe , Aussehen->Art).
Sollte es eine Königin sein die nicht Fliegen kann ist sie zum Tode verurteilt und wird kein Nest gründen können.
Man könnte dann die Hummel auch künstlich überwintern , aber die Erfolge sind wohl sehr gering.
Bestimme mal die Art : [http://www.bombus.de/Arten.aspx Link]
Gruß Bago
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Regine Vogl: Hummel ernähren
Hi ich hoffe jemand kann mir helfen. Ich komme mir ja schon selbst dumm vor, aber ich habe heute eine Hummel in meinem Zimmer gefunden, die sehr schwach gewirkt hat (es ist jetzt ja auch schon kalt)Ich gab ihr Agavendicksaft, da ich mir dachte das sie wahrscheinlich etwas Energie benötigen könnte. Agavendicksaft ist weniger klebrig, aber süßer als Honig deswegen verteilte ich ihn auf einem Stück Papier, damit sie ihn gut ablecken konnte. Nachdem sie einiges gegessen hatte, wurde sie auch schnell fitter. Ich habe sie dann in einen Schuhkarton gesetzt, in dessen Deckel ich Löcher gemacht habe (kleiner, als dass sie durch sie herauskommen könnte). In den Karton habe ich ein paar Taschentücher und eine löchrige Socke gegeben, da ich gelesen hatte das Hummeln so etwas wie Wolle beim Nestbau verwenden(klingt blöd ich weiß). Sie kann noch nicht richtig fliegen, frisst aber wie ein weltmeister. Ich denke das ich sie rauslasse wenn sie wieder aktiver ist, aber bis dahin hätte ich noch zwei Fragen:
1. Ist es okay, wenn ich sie mit Agavendicksaft ernähre oder schadet ihr das (wegen Fructose-, Glucosegehalt, usw.)?
2. Was sollte ich noch in den Schuhkarton geben, vielleicht trockenes moos?
Für Antworten wäre ich sehr dankbar
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umbekant: Hummeln + Bienen = ?
>Hallo umbekannt,
>Ich kenne mich zwar nicht gut mit Hornissen aus dennoch weiß ich , dass es Riesenhornissen sind , die es bei uns nicht gibt!!!
>Die normalen einheimischen Hornissen Vespa crabro sind sowieso nicht sehr häufig, ich sehe im Frühjahr nur Königinnen (ein paar) dann aber fast in keinem Jahr Arbeiterinnen.Zudem sind die Arbeiterinnen der meisten Arten für die Hornisse viel zu groß.So könnte z.B. eine Ackerhummelarbeiterin wohl er erbeutet werden , als eine der Dunklen Erdhummel.Doch können sich Hummeln ja auch wehren mit ihrem Stachel.Ich denke das die Hornissen da wohl doch lieber Fliegen und andere leicht zufnagende Insekten bevorzugen.
>
>Gruß Bago
Danke für hinweis !!!
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Bago: Hummeln + Bienen = ?
Hallo umbekannt,
Ich kenne mich zwar nicht gut mit Hornissen aus dennoch weiß ich , dass es Riesenhornissen sind , die es bei uns nicht gibt!!!
Die normalen einheimischen Hornissen Vespa crabro sind sowieso nicht sehr häufig, ich sehe im Frühjahr nur Königinnen (ein paar) dann aber fast in keinem Jahr Arbeiterinnen.Zudem sind die Arbeiterinnen der meisten Arten für die Hornisse viel zu groß.So könnte z.B. eine Ackerhummelarbeiterin wohl er erbeutet werden , als eine der Dunklen Erdhummel.Doch können sich Hummeln ja auch wehren mit ihrem Stachel.Ich denke das die Hornissen da wohl doch lieber Fliegen und andere leicht zufnagende Insekten bevorzugen.
Gruß Bago
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umbekant: Hummeln + Bienen = ?
>>Hallo Dennis, die Antwort zur Tracht hast Du schon erhalten.
>
>Natürlich fangen die Hornissen auch Bienen. Allerdings spezialisieren sich nur wenige Hornissen auf Honigbienen. 80 % der gefangenen Beute für ihre Larven sind Fliegen. Im Sommer schlüpfen pro Tag je Volk ca. 2000 Jungbienen. Da fallen ein paar gefangene Bienen durch die Hornissen kaum ins Gewicht.
>Davon abgesehen, sind es die alten Bienen, die gefangen werden. Sie würden sowieso bald sterben. Eine Biene ist erst am Schluß ihres Lebens Sammlerin.
>An meinen Bienenstand sehe ich die Hornissen selten, obwohl ihr Kasten in unmittelbarer Nähe hängt.
>Die Wegen schleppen dagegen immer die toten Bienen ab, die von ihren Stockgenossinnen hinausgezerrt wurden.
>Alles greift ineinander, die Natur ist wunderbar. fg Angelika
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Angelika L.: Hummeln + Bienen = ?
>Hallo Dennis, die Antwort zur Tracht hast Du schon erhalten.
Natürlich fangen die Hornissen auch Bienen. Allerdings spezialisieren sich nur wenige Hornissen auf Honigbienen. 80 % der gefangenen Beute für ihre Larven sind Fliegen. Im Sommer schlüpfen pro Tag je Volk ca. 2000 Jungbienen. Da fallen ein paar gefangene Bienen durch die Hornissen kaum ins Gewicht.
Davon abgesehen, sind es die alten Bienen, die gefangen werden. Sie würden sowieso bald sterben. Eine Biene ist erst am Schluß ihres Lebens Sammlerin.
An meinen Bienenstand sehe ich die Hornissen selten, obwohl ihr Kasten in unmittelbarer Nähe hängt.
Die Wegen schleppen dagegen immer die toten Bienen ab, die von ihren Stockgenossinnen hinausgezerrt wurden.
Alles greift ineinander, die Natur ist wunderbar. fg Angelika
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Christian: Feldbestimmungsschlüssel für Hummeln
Hi,
danke für den Tip. Hab mir den Schlüssel bestellt, kam gestern an. Sieht sehr interessant aus! Jetzt muss es nur noch Frühjahr werden, damit ich ihn ausprobieren kann.
Christian
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