Stefan Lennertz: Milbenplage
Heute sind sie mir auch zu Hauf begegnet, die Erdhummeln auf Nistplatzsuche. Allerdings sahen diese alle Gesund aus, zumindest waren alle sehr Agil auf Futter oder eben Nistplatzsuche. Sieht es bei den von Dir beschriebenen Exemplaren anders aus?
Wirken sie Krank im Sinne von inaktiv?
Gruß,
Stefan
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Michel: Erste Hummeln heute gesehen…
An der Schneeheide konnte ich heute 2 Wiesenhummelköniginnen und eine Helle Erdhummel beobachten. Und das, obwohl noch Schnee in den Wäldern liegt. Naja, nächste Woche wird es ja wieder kälter :-(
Viele Grüße
Michel
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Karin Bohnert: Hummelnest in der Hauswand
> Danke für die Mühe! Ich wollte sicher keine pädagogische Diskussion lostreten ;-). Ich selber habe eine anerzogene/abgeguckte Angst vor Spinnen und versuche sehr, mich zu beherrschen, aber vor Hummeln, Bienen usw. habe ich nicht die geringste Angst. Meine Tochter ist gerade erst drei; da warte ich mit Aufklärung durch´s Internet lieber noch. Angeschlichen haben wir uns schon, ich lasse mir sämtliche Viecher über die Hand krabbeln und drehe jeden dicken Stein um auf der Suche nach Asseln usw., mehr weiß ich auch nicht. Gestochen worden ist meine Kleine noch nie; ich glaube, sie fühlt sich einfach machtlos, wenn irgendetwas plötzlich los schwirrt. Dreijährige macht es, denke ich, generell nicht froh, nicht alles in der Hand zu haben ;-).
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> Ich beobachte weiter und übe mich in Gelassenheit. Ob Solitärbienen oder Steinhummeln ist mir auch egal (bei Hornissen wäre ich aber wenig locker); es sind jedenfalls die Dinger, die mir seit meiner Kindheit als Steinhummeln verkauft wurden. Viele Haare, Größe etwa wie eine Biene (bißchen breiter vielleicht), orang-brauner Po?
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> Fliegengitter ist eine gute Idee. Keine Ahnung, warum ich nicht selber darauf gekommen bin.
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> Frohe Ostern an alle!
Liebe Bianca,
vielleicht handelt es sich um Rote Mauerbienen. Über den Link auf dieser Hummelpage zu www.bienenhotel.de kann man unter “Besiedler” Bilder dieser Bienenart ansehen. Sie haben auch in der Tat eine entfernte Ähnlichkeit mit Steinhummeln, sind nur deutlich kleiner und die Farben sind nicht so eindeutig schwarz-orange wie bei der Steinhummel. Ich kenne und liebe diese kleinen Bienen sehr, es gibt sie in den ersten Frühlingstage viel in den Städten, wo sie in den Mauerritzen der Häuser wohnen. Sie beginnen auch während der ersten Wärmeperiode gleich mit der Paarung und sitzen dann aufeinander in Paarungstrance befangen auf den Straßen und laufen Gefahr, zertreten zu werden. An solch schönen Frühlingstagen brauche ich dann immer doppelt so lange zur U-Bahn, weil ich damit beschäftigt bin, diese Bienenpärchen von der Straße zu räumen. Dabei bin ich aber niemals gestochen worden, sie sind sehr friedlich. Viel Spaß beim Beobachten der niedlichen Mitbewohner wünscht Karin
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Angelika L.: Milbenplage
Meine Freude über das diesjährige verstärkte Auftreten von zumindest zur Zeit fliegenden Erdhummelköniginnen hier im Bergischen Land hat mittlerweile einen Dämpfer erhalten. Ich habe in den letzten Tagen gezählt, von durchschnittlich sechs Königinnen, die ich hier sah, waren vier mit Milben befallen und verhielten sich entsprechend krank. Nachdem letztes Jahr extrem wenige Königinnen zu sehen waren, finde ich das doch besorgniserregend. Grüße, Angelika L.
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Bianca: Hummelnest in der Hauswand
Danke für die Mühe! Ich wollte sicher keine pädagogische Diskussion lostreten ;-). Ich selber habe eine anerzogene/abgeguckte Angst vor Spinnen und versuche sehr, mich zu beherrschen, aber vor Hummeln, Bienen usw. habe ich nicht die geringste Angst. Meine Tochter ist gerade erst drei; da warte ich mit Aufklärung durch´s Internet lieber noch. Angeschlichen haben wir uns schon, ich lasse mir sämtliche Viecher über die Hand krabbeln und drehe jeden dicken Stein um auf der Suche nach Asseln usw., mehr weiß ich auch nicht. Gestochen worden ist meine Kleine noch nie; ich glaube, sie fühlt sich einfach machtlos, wenn irgendetwas plötzlich los schwirrt. Dreijährige macht es, denke ich, generell nicht froh, nicht alles in der Hand zu haben ;-).
Ich beobachte weiter und übe mich in Gelassenheit. Ob Solitärbienen oder Steinhummeln ist mir auch egal (bei Hornissen wäre ich aber wenig locker); es sind jedenfalls die Dinger, die mir seit meiner Kindheit als Steinhummeln verkauft wurden. Viele Haare, Größe etwa wie eine Biene (bißchen breiter vielleicht), orang-brauner Po?
Fliegengitter ist eine gute Idee. Keine Ahnung, warum ich nicht selber darauf gekommen bin.
Frohe Ostern an alle!
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Alex (Bombus-Admin): Hummelnest in der Hauswand
Hallo Christian,
im Prinzip hast Du sicherlich recht – die meisten Ängste schaut man sich von Eltern und Co ab.
Aber ich glaube mal gelesen zu haben, daß die Angst vor Spinnen zumindest teilweise auch angeboren ist. Sie stammt aus frühgeschichtlicher Zeit und hat sich – wie auch immer – quasi in unseren Genen festgesetzt, als wir noch durch Afrika wanderten.
Bei manchem Menschen tritt diese Angst vermehrt auf, bei manchen weniger.
Also: nicht reine Erziehungssache sondern ein Relikt längst vergangener Zeiten…
Servus,
Alex
Bombus-Admin
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Alex (Bombus-Admin): Hummelnest in der Hauswand
Hallo Bianca,
eine Ansammlung von vielen “Hummeln” zu dieser Jahreszeit kann es noch nicht geben, daß die Königinnen Einzelgänger sind. Und derzeit gibt es nur Königinnen aber noch keine Arbeiterinnen.
Auch ich glaube, daß es sich bei Dir um Solitärbienen handeln. Die sind genau so harmlos wie nützlich und Du solltest sie nicht vertreiben.
Ohnehin wird der Flugverkehr bald nachlassen – vermutlich handelt es sich um frisch ausgeschlüpfte Bienen, die in den Ritzen den Winter verbracht haben. Oder sie bauen bereits neue Nester, die aber nach wenigen Tagen bereits abgeschlossen sind und von den Bienen wieder verlassen werden.
Daß Deine Tochter so große Angst hat zeigt, daß sie wohl mal gestochen worden ist oder sonst schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Dem kannst Du nur damit entgegenwirken, daß Du mit viel Geduld gute Erfahrungen erzeugst – vielleicht indem ihr die Insekten gemeinsam beobachtet.
Alles Gute,
Alex
Bombus-Admin
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Alex (Bombus-Admin): zurückkehrende Hummel
Hallo Christian,
ich versetze meine Nistkästen jedes Jahr, da es mir schon einmal passiert ist, daß sich mehrere Rückkehrerinnen gegenseitig totgestochen haben.
Bevor Du den Kasten jedoch woanders plazierst mußt Du natürlich sicherstellen, daß noch keine Hummel eingezogen ist.
Um dennoch eine Rückkehrerin anzusiedeln, aber sicherzustellen, daß es keine Stechereien gibt gehe ich oft wie folgt vor:
Stell den Kasten an den bisherigen Standort, laß ihn aber nicht aus den Augen. Wenn Du nun eine Königin siehst, die Interesse am Kasten hat und hineinkrabbelt verschließe den Eingang.
Nimm nun den Kasten mitsamt der Hummel und stelle ihn an einen neuen Standort. Öffne den Eingang wieder vorsichtig und warte ab.
Meistens kommt die Hummel heraus und macht einen Orientierungsflug am neuen Standort. So stechen sich die Königinnen wenigstens nicht gegenseitig tot.
Allerdings verlangt diese Methode viel Zeit….
Alles Gute,
Alex
Bombus-Admin
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Alex (Bombus-Admin): Bezugsquellen – update (Polsterwolle, Nistkästen)
Hallo Freunde,
ich habe gerade die Seite Bezugsquellen um eine weitere interessante Adresse erweitert:
BIENENHOTEL.de
Inh. J.-Christoph Kornmilch
Drosselweg 9
D-18057 Rostock
Tel. 03834/813095
www.bienenhotel.de
bietet neben Polsterwolle auch Nistkästen aus Holz an.
Servus,
Alex
Bombus-Admin
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Alex (Bombus-Admin): Polsterwolle
Hallo Wilhelm, Harry,
die Adresse lautet richtig:
http://www.hasselberg-alfa-pack.de/
(mit 2 “s” geschrieben). Die Firma steht übrigens auch schon in meinen Bezugsquellen.
Servus,
Alex
Bombus-Admin
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