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Wer hat wieviel Verlust in diesem Jahr 2021

  • Dieses Thema hat 108 Antworten und 32 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Woche, 4 Tage von Bulli.
Ansicht von 15 Beiträgen - 46 bis 60 (von insgesamt 109)
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    Beiträge
  • #60235 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied
    Buchtip:

    @Frantisek  Darf ich fragen, ab welcher Temperatur Du die Terrarium-Wärmematten einsetzt?

    #60334 Antworten
    Pelzflieger

    Ich verwende keine Legosteine sondern die Verschlußdeckel von Tetrapacks. Solange nur die Königin da ist, nehme ich kleine Verschlüsse. Bei Arbeiterinnen größere. Ich werde jetzt den rest verfüttern und dann ists gut. Starke Völker haben, zumindest bei mir, kein Problem genügend Nektar zu finden.

    #60344 Antworten
    Susanne
    Forenmitglied

    Hallo zusammen,

    hier im Münchner Norden hatten wir 4 besiedelte Kästen. Drei Steinhummeln und eine Gartenhummel. Alle vier sind seit ca. letzter Woche verschollen. In den Haüsern sind volle Nektartöpfchen und auch kleine Nester. Sehr schade, aber so ist das eben. 2021 ist leider nicht unser Hummeljahr.

    Viele Grüße, Susanne

    #60345 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Danke @Pelzflieger   Zuckerwasser kann ich schon in den Vorbau stellen, wenn Arbeiterinnen da sind, die bedienen sich dort. Problem hatte ich mit Königinnen, die das Zuckerwasser im Vorbau sehr selten bis nie angenommen haben. Dabei ist es in der Brutzeit von grosser Bedeutung, dass sie sich in unmittelbarer Nähe des Nestes mit Energie volltanken können, genau so, wie Du es beschrieben hast.
    Weiterhin viel Erfolg! :hummel:

    #60347 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Susanne   Oh nein, alle vier :god:. Echt zum Weinen….. :cry:

    #60360 Antworten
    Frantisek

    Hallo Marylou,

    eigentlich habe ich mich mit meinem Beitrag zur verlorenen Ackerhummel an HP ##### (sein Betrag vom 11.05.) wenden wollen. Irgendwie habe ich ein Problem, auf einen Beitrag gerichtet zu antworten, ich dachte, es genügt einfach auf den Button unterm interessanten Betrag zu klicken und zu versuchen, Erklärung oder Unterstützung zu leisten, mein guter Wille bleibt dabei aber offensichtlich auf der Strecke, ich finde dann in meinem Beitrag keinen Bezug auf den ursprünglichen Beitrag. Diesmal versuche ich es mit dem Button über Deinem Beitrag:

    Normalerweise lasse ich die Matten eingeschaltet, bis sich die ersten Hummeln blicken lassen. In diesem Jahr ist es anders, da habe ich aufs Erscheinen der 2. Generation von Junghummeln gewartet, dies ist in 2 Kästchen der Fall, übrige 3 müssen noch mit meiner Unterstützung Vorlieb nehmen.

    Gruß von Frantisek

    #60365 Antworten
    HP 22927
    Forenmitglied

    @Frantisek, habe den gesamten Nistkasteninhalt noch einmal genau durchgesehen und den im Foto zu sehenden Nektartopf gefunden. Eine Brutwabe war nicht zu finden. Welche Schlüsse ziehst du? Habe ich  immer noch nicht alles gefunden? Da noch etwas Nektar im Topf war, ist ihr doch etwas zugestossen?

    Meine beiden Erdhummelvölker entwickeln sich gut. Es fliegen jetzt auch größere Arbeiterinnen. Ansiedlung war am 30.3. Sie haben deutlich heftigeres Wetter als Nina gemeistert. Erdhummeln sind wohl auch mit am härtesten.

    Nochmal die Frage bezügl. Energieversorgung der Heizmatten – sind alle deine Häuser “unter Strom”?

    Herzlichen Dank für deine Erklärungen und Tipps

    Viele Grüße

    HP

     

    Attachments:
    #60373 Antworten
    Frantisek

    Hallo HP,
    meine zuletzt zugelegte Heizmatte wird mit 220 V versorgt und hat eine Leistung von 7 W. Sie ist mit einem Regler ausgestattet, der die Wärmeabgabe bestimmt. Ich habe den Regler einfach auf die Hälfte eingestellt und 2 Tage mit der Hand die Temperatur im ausgestatteten Kasten  überprüft. Wissenschaftlich besser wäre es gewesen, ein Mini/Maxi Thermometer in den Kasten zu setzen und nach ein Paar Stunden zu überprüfen, um den Regler eventuell zu drosseln oder umgekehrt. Schau bitte in eBay unter “Terrariumheizung/Reptilienbedarf” nach. Du wirst schon das Richtige finden.
    Ich hoffe, Du hast meine vorherige Nachricht richtig interpretiert:
    – es war zu kalt hieße: ohne Wärmematte keine Chance,
    – unglücklich gewählte Zitadelle hieße: wenn das Nest im Zentrum des Nistmaterial gegründet wäre, hätte die Hummel eventuell doch eine Chance ohne eine Wärmematte (nicht Alle haben es so verstanden).
    Herzliche Grüße und viel Erfolg
    Frantisek

     

    #60378 Antworten
    Frantisek

    Hallo HP,
    wenn es tatsächlich bei einer Hummel so vorkommt, dass sie zuerst einen Nektarnapf bildet bevor sie eine Brutkapsel anlegt , dann hat es vermutlich mit heurigem Frühling zu tun. Meine Erfahrung werde ich nach Deiner Feststellung korrigieren.
    Gruß Frantisek

    #60399 Antworten
    Eckhard
    Forenmitglied

    Hallo zusammen,

    von Verlusten kann ich nicht sprechen, habe dieses Jahr keine Gründung.  Hier in meiner Region (Halle/Saale) ist eh furchtbar.  Meine Hornissenkästen sind auch nicht besetzt, aber die Futterstelle wird regelmäßig von 2 Königinnen angeflogen.  Das tröstet ein wenig. Die letzten Jahre hatte ich immer 1-2 Hornissenvölker.  Hummeln habe ich nur 3 Stück im Frühjahr auf Nest suche gesehen. Generell wird es schlechter hier. :motz:

    Grüße Eckhard

     

    #60400 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Dieses Jahr ist bislang wahrlich kein Jahr für Insekten :nein:

    Auf den kälteste April seit 40 Jahren folgt ein sehr kalter Mai…

    Liegt wohl im Jetstream begründet, der momentan sehr südlich steht und somit kann die kalte Luft aus den Polarregionen nach Deutschland vordringen. Die warmen Luftmassen machen einen Bogen um Deutschland und landen in Osteuropa/Russland, wo es derzeit ungewöhnlich warm ist…

    Auch solche Jahre gehören dazu, aber angesichts der eh schon dramatischen Situation der Insekten ist es umso schlechter. Ich bin aber noch hoffungsvoll für den Juni.

    Ich weiß immer noch nicht was die Gartenhummel im Kasten macht, habe jetzt seit 3 Tagen keine Aufnahme mehr von ihr, aber die Kamera springt auch nicht immer an, hatte schonmal beobachtet wie sie reingeflogen ist aber auf den Aufnahmen war nichts zu sehen. Meinem Wiesenhummelvolk geht es aber gut.

    #60401 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @all    Eine glaubwürdige Studie, zusammengetragen aus etlichen Jahren und hier hochgeladen sagt aus, dass Königinverluste 50% betragen und nur ca. 19% durch die Witterung. Also müsste man sich auf eine Fütterung im Kasten, nahe dem Nest fokussieren, weil die Königin während der Brutzeit darauf angewiesen ist und sie somit weniger ausfliegen muss und dadurch logischerweise weniger Verluste von Königinnen zu beklagen sind. :hummel:

    #60438 Antworten
    Grizztine
    Forenmitglied

    Hallo,

    ich habe ein Problem auf dem Esstisch liegen :|

    Aber von vorne: Ich habe einen Hummelkasten, erfolgreiche aktive Ansiedlung einer Erdhummel (beim ersten Versuch) am 18. April mit Bilderbuch-Orientierungsflug.

    Zwischendurch hatte ich die Dame immer wieder gesehen. Klappe ist mittlerweile ordnungsgemäß installiert, sie konnte sie öffnen.

    Manchmal habe ich einen Grashalm reingeklemmt, um zu wissen, ob sie noch da ist.

    Der Grashalm von gestern Nachmittag ist nicht verschwunden.

    Heute Mittag habe ich im Hof meiner Eltern, die 700m Luftlinie entfernt wohnen, eine Erdhummel entdeckt, die dort auf dem Boden lag und tot zu sein schien. Dass meine Hummel nicht mehr da ist, wusste ich da noch gar nicht.

    Ich habe sie mit Zuckerwasser versucht, aufzupäppeln, nachdem ich bemerkt hatte, als ich sie umgedreht hatte, dass das Hinterteil sich ganz selten ganz leicht bewegt. Die Hummel hatte aber die Beine nach hinten weggestreckt und lag auf dem Bauch. Ich habe sie mit dem – äh, Maul (??) direkt in einen Tropfen Zuckerlösung gelegt, denn sie konnte sich überhaupt nicht bewegen.

    Mittlerweile habe ich überlegt, ob es vielleicht tatsächlich meine Hummel ist, die ich vielleicht in den letzten Tagen in irgendeinem Gegenstand mit dorthin geschleppt habe. Da ich sie bei mir besser päppeln kann, habe ich sie vorhin zu mir geholt. Sie liegt auf einem Frühstücksteller, der auf einem Suppenteller mit warmem Wasser liegt, darüber eine Glas-Salatschüssel, sie liegt wieder in einem Tropfen Zuckerwasser.

    Das Hinterteil bewegt sich weiterhin als einziges, und ehrlich gesagt sieht es total gruselig aus. Fast, als würde IN ihrem Hinterteil etwas anderes leben. Ihre Beine sind weiterhin weggestreckt, ein Fühler liegt, soweit ich das erkennen kann, sogar auf ihrem Auge. Das Hinterteil scheint ziemlich aktiv den Teller abzutasten (häh????)

    Grade hat sie mal den Stachel rausgestreckt und wieder reingezogen.

    In ihrem Nacken ist ein winziges, braunes Etwas. Ich werde jetzt eh mal eine Lupe holen und sie auf Parasiten untersuchen. Aber könnte ich ihr dann überhaupt helfen??

    Und: Falls sie sich tatsächlich soweit erholen sollte, habe ich überlegt, werde ich testen, ob es “meine” ist, indem ich sie in einer Box am Hummelhaus festklemme. Sollte sie die Klappe öffnen und reinkrabbeln, ist es tatsächlich meine. Wie auch immer die zu meinen Eltern gekommen ist. -Wenn sie nicht reingeht, weil sie die Klappe nicht kennt, nehm ich sie in der Box mit und lasse sie bei meinen Eltern frei.

    Nun noch diese Seite der Geschichte: In meinem Hummelhaus habe ich vorhin zum ersten mal rumgewühlt. Tatsächlich habe ich so eine Eiwiege und diesen Napf daneben gefunden. Diese verdeckelte Brut schien mir allerdings wirklich noch SEHR klein, dafür, dass die Königin da schon einen Monat wohnt.

    Jedenfalls wird die Brut hinüber sein.

    Angenommen, es IST wirklich meine Königin, die da auf meinem Tisch liegt, und sie kommt durch – könnte und würde sie nochmal von vorne anfangen?? Könnte sie das kräftemäßig packen??

    Oder soll ich sehen, ob ich viel, viel Glück habe, nochmal eine auf Suchflug finde – und wenn ja: Sollte ich die alte Brut vorher entfernen?

    Viele, viele, viele Fragen.

    #60455 Antworten
    TF-HH
    Forenmitglied

    Hallo -Gruß aus HH-Langenhorn!

    Eigentlich hatte ich geplant einen eigenen Beitrag für 2021 zu eröffnen. Leider kann ich mir dieses ersparen.

    Nach Dürre 2018 und Trockenheit 2019-20 nun eines der kältesten Frühjahre – passt ja ins Klima-Gesamtbild …

    Wenn ganze Hagelberge vom Himmel fallen – einer meiner Abraham-Nistkästen mit Erdhummel wurde zu Ostern verschütttet – trotz Schutzdach – was soll man da noch machen?

    Musste die Dame “freilassen” – aufpäppelt mit einer Fruchtzuckerlösung. Da war nichts mit Nestbau.

    Was hier noch so bei mir rumfliegt – entweder mit Nematoden befallen oder Kuckuckshummeln.

    Wennigstens eine einzige Gartenhummel-Königin welche ja immer später erscheinen scheint es gut zu haben – sammelt eifrig …

    Arbeiterinnen: Einige Baumhummeln, wenige Acker- und Wiesen, kaum Steinhummeln. Die kann man alle an einer Hand abzählen.

    Wenn man die Arbeiterinnen bei der Arbeit so beobachtet stellt man irgendwie eine gewisse Eile fest, so als ob die wissen das Eile wirklich geboten ist. Es ist ja bald Juni und die normalen Nest-Sollstärken liegen wohl deutlich unter Niveau für Juni.

     

    Ich habe ja noch meine beiden Mauerbienen Arten mit Nistböcken.

    Je 300 Kokons waren es im März. Und nun?

    Gehörnte Mauerbiene – letzte Woche noch ca. 2o Weibchen, nun noch 5 vielleicht. Insgesamt nur drei Niströhren bisher geschafft ! Fast  99% Wetter-Verlust

    Bei der roten Mauerbiene sieht es bei mir wohl etwas besser aus.

    Die Imker schreinen ja auch schon um Hilfe …

    Es zeigt sich immer mehr, was ja auch die Wissenschaft seit Jahren predigt – ohne ein gemäßigtes normales Wetter geht es nicht.

    Da aber die Temperatuen wohl erstmal so weiter vor sich hindümpeln bleibt definitiv nichts anderes übrig als abzuwarten.

    Einige fragten nach Statistiken. Ich selber führe seit Jahren wöchentliche Zählungen nach Art getrennt durch und melde auch bei Naturgucker.de wo ja bundesweite Statistiken ausgewertet werden.

     

    Anekdote am Rande:

    Schon wieder war ein Waldkuckuck der Meinung sich bei meinen Mauerbienen gemütlich zu machen. Die scheinen Ihre Verwandten irgendwie zu verwechseln.

    Irre wie eine Hummel versucht in einen Nistblock-Eingang zu kriechen (letztes Jahr) und vor kurzem krabbelte eine Königin zwischen den Bienen im Schlupfkarton rum.

    Da kommt auch kein Ärger auf – die Bienen haben ja keine Stachel und bleiben wohl deshalb passiv bzw. überrennen die Arme einfach….

     

    Allen noch einen schönen Feierabend !

    #60457 Antworten
    Taubenlu
    Forenmitglied

    Hallo zusammen.

    Da ich leider zur Reha bin und nicht beobachten kann ob meine Hummelkönigin Pollen eingetragen hat bin ich mir nicht ganz sicher ob dies auf dem Video welches meine Frau mir heute geschickt hat schon eine Arbeiterin beim Orientierungsflug ist. Angeblich ist sie wieder in den Kasten geflogen

Ansicht von 15 Beiträgen - 46 bis 60 (von insgesamt 109)
Antwort auf: Wer hat wieviel Verlust in diesem Jahr 2021
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