Herzlich Willkommen

Du kannst sofort los legen und Fragen stellen oder Antworten schreiben, auch ohne Anmeldung. Willst Du Fotos ins Forum hoch laden, die Livestreams ansehen oder am Quiz teilnehmen musst Du Dich einmalig registrieren und danach anmelden. Oder hast Du Dein Passwort vergessen?

Umsetzen eines bedrohten Hummelnestes

  • Dieses Thema hat 29 Antworten und 4 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Jahr, 2 Monaten von BudmasterBudmaster.
Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 30)
  • Autor
    Beiträge
  • #31259 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller
    Buchtip:

    Dieser Beitrag enthält Fragen und Antworten zu: Umsetzen eines bedrohten Hummelnestes

    #31260 Antworten
    Bernhard Pusch

    Hallo ich habe ein Hummelnest unter den Gewegplatten und muss diese neu verlegen. Ich nicht diese Tiere schädigen oder einfach mit der Bagerschaufel zerstören. Ich in wuppertal-vohwinkel wer kann da weiter helfen.

    Mit freundliche Gruß, BP

    #31261 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo!

    Schön, dass Du Dir Sorgen um die kleinen Brummer machst. Ich wohne leider zu weit weg, aber jedes Landratsamt hat einen “Wespenberater” oder ähnliches. Ein Anruf in Deinem zuständigen Landratsamt sollte Hilfe bringen. Der Wespenberater siedelt dann das Volk um. Oder er kennt jemanden, der das für ihn macht.

    Grüße Stefan

    #31262 Antworten
    Ralf

    Hallo,

    ich habe festgestellt daß eine Hummelkönigin seit ca. 2 Wochen über einen Spalt zwischen Terrassenbelag und Treppenstufe zum Haus unter die unterste Treppenstufe kriecht, sieht stark nach Nestbau aus.
    Grundsätzlich habe ich damit kein Problem, aber:

    – dort siedeln sich unerwünscht (schon jetzt und im Verlauf des Jahres mehrwerdend) ebenfalls Ameisen an, was wohl sehr ungünstig für die Hummeln ist, nicht zuletzt da die Ameisen im Sommer auch bekämpft werden müssen
    – ab Mitte/Ende August wird die Terrasse erneuert, spätestens dann wird es für die Hummeln kritisch.

    Ich habe schon überlegt ob es jetzt noch Sinn macht (oder überhaupt noch möglich ist) die Königin einzufangen und zu versuchen sie in einen Kasten einzuquartieren. Ich könnte mir aber vorstellen daß sie wohl wieder zum bereits begonnenen Nest zurückkehrt. Zum Nest selbst kann ich nichts sagen, es liegt wie oben erwähnt unzugänglich unter der Treppenstufe bzw. dem Treppenvorbau.

    Ich wäre dankbar für ein paar Tipps was ich hier machen kann.

    Beste Grüße
    Ralf

    #31263 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo, schön Dass Du Dir Gedanken machst.

    Je nach Hummelart ist der “Spuk” Juli/August schon wieder vorbei. Vielleicht gibt es das Problem mit dem Umbau nicht?

    Wenn Du unbedingt etwas gegen Ameisen tun musst, dann mach das nicht direkt vor dem Hummeleingang. Ansonsten wirst Du vom Hummelnest so gut wie nichts mitbekommen. Außer vielleicht bei Baumhummeln.

    Ansonsten kann man das Nest durchaus umsiedeln, wenn man es dann weit genug weg bringt. Das sollte aber jemand machen der sich mit Hummeln auskennt.

    Ich würde es erst mal so lassen und gar nix tun. Es scheint ja ein nicht ganz vorteilhafter Platz zu sein. Vielleicht erledigt sich das Problem von selbst?

    Grüße Stefan

    #31264 Antworten
    Ralf

    Hallo und danke für die schnelle Antwort!
    Ich werde wie vorgeschlagen erst mal abwarten und beobachten, akut besteht ja (abgesehen von den Ameisen selbst) keine unmittelbare Bedrohung.
    So wie die Hummelkönigin (auch heute wieder) aktiv ist scheint der Platz ja eine gewisse Anziehungskraft zu haben, und die Ameisen müßte sie eigentlich auch schon bemerkt haben da die ebenfalls schon seit einigen Wochen da sind – evtl. hat man sich ja arrangiert!?! ;)

    Nochmals danke und viele Grüße
    Ralf

    #31265 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo Ralf!

    Noch werden die Ameisen das Nest nicht riechen, da darin noch zu wenig Honig eingelagert ist, bzw. der Nestgeruch noch nicht ausgeprägt genug ist. Entweder die Ameisen stürmen das Nest, oder sie werden von den Hummeln vertrieben oder sie leben friedlich nebeneinander. Alles ist möglich.

    Viel Spaß beim beobachten. Bald werden die ersten Arbeiterinnen kommen, so etwa 3 Wochen nach Nestgründung. Dann wirst du winzige Hummelarbeiterinnen beobachten dürfen. Die zweite Generation ist dann schon größer.

    Grüße Stefan

    #31266 Antworten
    Uli

    Hallo,
    ähnliches Problem: Konnten eben beobachten, wie eine Hummel versucht, sich in unserer Teichböschung (von der “Landseite” her) anzusiedeln. Hatten schon öfter Hummelnester im Brennholzvorrat. Aber die jetzige Stelle ist extrem ungünstig, da wir 3 kleinere Hunde haben, die dauernd im Garten spielen. Ich weiss nicht, wie die auf Hummeln reagieren, wenn das Ein/Ausfliegen häufiger wird. Was machen?

    #31267 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo Ulli!

    Das sollte kein Problem sein. Mach irgend etwas davor. So, dass die Hummeln noch ins Nest kommen aber die Hunde es nicht von weitem sehen können, bzw. nichts umgraben können. Etwas dekoratives, wie z. B. eine Art Dach. Dann haben die Hummeln auch schön Schatten im Sommer, da fällt Dir bestimmt etwas ein. Das Hummelnest sollte möglichst im Schatten stehen, denn es besteht auch Wachs. Und Wachs schmilzt bei 40 Grad etwa, das ist im Hochsommer schon problematisch.

    Je nach Hummelart herrscht an so einem Hummelnest nicht viel Flugverkehr. Bei einem kleinen Garten- oder Ackerhummelnest fliegt da in der Hochsaison vielleicht 2-3 mal in der Minute eine Hummel ein oder aus. Und das sehr schnell mit Zug nach oben. Nur jetzt am Anfang sieht man das deutlicher, weil der Nesteingang noch nicht so geübt angeflogen wird wie später dann.

    Viel Freude beim beobachten!

    Grüße Stefan

    #31268 Antworten
    Alvadea Mystheria
    Forenmitglied

    Hallo! Ich habe ein Problem in meinem Schrebergarten mit den kleinen Bärchen. Ich habe einen reifen Komposthaufen, den ich abtragen wollte um ihn neu aufzusetzen. Meine Mutter wollte mir dabei helfen und rief auf einmal hier ist alles voller Bienen. Ich habe mir das angesehen und es waren ca. 5 Hummeln, die versuchten an verschiedenen Stellen in die Erde zu kriechen. Also nehme ich an, daß sich dort ein Hummelnest befindet und die Eingänge beim Abtragen des Kompostes verschüttet wurden. Nun mache ich mir Sorgen um die Kleinen. Können die Hummeln die Gänge wieder selbst freilegen oder habe ich nun ein ganzes Hummelvolk zerstört? Kann ich irgendetwas tun um ihnen zu helfen? Und ab wann kann ich den Kompost für die Hummeln gefahrlos abtragen? Leider weiß ich nicht um welche Art es sich handelt. Da die Königin ja in Nähe des alten Nestes im Boden überwintert ist ja auch die Gefahr gegeben, daß sie sich im Komposthaufen, der mittlerweile ja Erde ist, eingräbt und dann beim Abtragen verletzt wird. Für nächstes Jahr möchte ich dann Hummelhäuser aufstellen, aber da muß ich mich auf ihrer informativen Seite erst einmal einlesen. Jetzt brauchen die Kleinen erst einmal schnelle Hilfe. Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

    #31269 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo!

    Ja, es wurde ein Hummelnest verschüttet. Dass Hummeln in Komposthaufen nisten ist nicht selten, sie nutzen dafür verlassene Mäusenester.

    Man kann nun versuchen langsam etwas Kompost vorsichtig abzutragen, da wo die Hummeln suchen. So lange, bis weitere Hummeln “aus der Erde” auftauchen. Dann hat man das Nest quasi freigelegt. Man muss es nicht ganz frei legen, es reicht wenn die Hummeln ihren Mausgang wieder benutzen können.

    Dann sollte man den Komposthaufen überdachen, also vor Regen und Sonne schützen. Brett darüber z. B.

    Die Hummeln müssen aber natürlich noch ins Nest kommen.

    Je nach Hummelart ist so ein Nest Ende Juli bereits fertig, bei Ackerhummeln kann es auch Dezember werden. Man müsste also bestimmen welche Hummelart es ist.

    Weißer Hintern und 2 Gelbe Streifen ist eine Erdhummel hier kann es September werden, bei drei gelben Streifen ist es eine Gartenhummel, da könnte das Nest bereits Ende Juli “durch” sein. Kann, muss aber nicht. Sicher ist, dass der Komposthaufen im Dezember wieder benutzbar wird.

    Nicht aufgeben, man kann das Volk noch retten!

    Grüße Stefan

    #31270 Antworten
    Tanja

    Hallo Stefan!
    Ich hätte noch mal ne Frage. Wie ich vor längerem schon mal geschrieben hab, habe ich 2 Hummelkästen übereinander stehen. Die Erdhummel unten ist jetzt seit längerem nicht mehr da. Oben wohnt eine Steinhummelkönigin mit ihrem Volk.
    Nun zu meiner Frage, kann ich den unteren Kasten einfach so entfernen (ich dachte mal am Abend??) oder muss ich den Kasten stufenweise absenken bis er am Boden steht?
    Ich hab Angst das sich die Arbeiterinnen nicht mehr zurecht finden, wenn ich den oberen Kasten sofort runter stell… Oder meinen Sie das es kein Problem für die Hummeln ist.
    Vielen Dank!
    LG Tanja

    #31271 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo Tanja!

    Ich würde den Kasten stehen lassen. Schadet ja nicht. Fürs nächste Jahr würde ich dann schon mal planen, dass man an jeden Kasten immer kommt. Am besten ist es immer jede Störung zu vermeiden.

    Wenn Du ihn unbedingt entfernen willst (warum eigentlich?), dann stelle den oberen auf eine Getränkekiste oder ähnliches, damit der Eingang wieder am selben Ort ist.

    Meine Hummelhäuser stehen übrigens teilweise auch über den Winter draußen.

    Grüße Stefan

    #31272 Antworten
    Tanja

    Hallo!
    Ich würde den oberen Kasten gerne runterstellen, weil es unten um einiges schattiger ist und auch sonst ist es geschützter vom Wetter. Ich hab die Kästen ja auf einer Dachterrasse stehen.

    Der Eingang wäre, wenn ich den unteren Kasten entferne noch auf der gleichen Seite, nur eben bissl tiefer.
    Nächstes Jahr ziehen wir um, dann habe ich einen kleinen Garten mit mehr Platz, und brauche die Hummeln nicht mehr in einem *Hochhaus* unterbringen.

    LG Tanja

    #31273 Antworten
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Ja, dann aber langsam. Jeden Tag so 5 cm oder höchstens 10. Das sollte funktionieren. Erschütterungen sind zu vermeiden, weil Du sonst innen die ganzen Honigtöpfe entleerst.

    Alles Gute Stefan

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 30)
Antwort auf: Umsetzen eines bedrohten Hummelnestes
Deine Information:




:homepage:  :)  :D  :(  :o  8O  :?  8)  :lol:  :x  :P  :ups:  :cry:  :roll:  ;)  :|  :mrgreen:  :XD:  :DX:  :ugly:  :freu:  :freu2:  :motz:  :haha:  :lachtot:  :god:  :hurra: 
:irre:  O_o  :bravo:  :pfeif:  :ja:  :nein:  :maul:  :doh:  :girl:  :winken:  :kaffee:  :krank:  :biene:  :hummel:  Schmetterling  :regen:  :blume: