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Neubepflanzung

  • Dieses Thema hat 9 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Jahr, 2 Monaten von DorisDoris.
Ansicht von 10 Beiträgen - 1 bis 10 (von insgesamt 10)
  • Autor
    Beiträge
  • #33902 Antworten
    Doris
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Wir werden im Juni/Juli unseren Garten umgestalten. Zwei Blühwiesen sind bereits angelegt, jeweils ca. 300 qm. Dazwischen befindet sich ein etwa 1,30 m breiter und 25 m langer Streifen, auf dem verwachsene Sträucher stehen, die z.T. entfernt werden sollen (z.B. Forsythie) Wildwuchs an  und gaaaaaanz viel Unkraut.

    Wir planen, das Material abzutragen, etwa spatentief, dann ein Vlies drunter und alles hoch mit Rindenmulch aufzufüllen. Muss pflegeleicht werden, sonst schaffe ich meine  restlicheGartenarbeit nicht mehr.

    Auf diesen Streifen möchte ich klein bleibende Bäumchen (max 2-3 m hoch) pflanzen, die für die Nützlinge interessant sind. Vor allem nichts mehr was wuchert.

    Bestehen bleiben Feuerdorne, Blutjohannisbeere, Tamariske (Deko), Hamamelis.

    Hat jemand Ideen; Tipps?

    Manchmal ist der Kopf wie leer.:doh:

    Habt ihr vielleicht

    #33907 Antworten
    petersberg
    Forenmitglied

    Hallo Doris
    So richtig kann ich mir da eigentlich nichts vorstellen.Ein Weg von 1.30m breite zwischen 600 qm Blühwiese.
    Warum der Stress mit dem Fließ?
    Auf 25 m länge würdest du praktisch die neuen Gehölze auffädeln,das macht kein schönes Bild.
    Was erhaltenswert ist würde ich stehen lassen und dann schauen wie ich schöne Akzente in die Wiese einbringe.
    Den Streifen natürlich auch in Wiese umwandeln.Vielleicht ein paar Sitzelemente (alte Bänke oder so).
    Eine offene Feuerstelle anlegen wo auch mal ein großer Topf leckeren Duft verbreitet(Kesselgulasch). Die Stelle
    mit rustikalen Sitzmöglichkeiten gestalten.Auch würde ich über ein paar größere Schattenspender auf der Wiese nachdenken.
    Geht nicht von heute auf morgen ist aber bestimmt eine Freude wenn sich das Puzzle so nach und nach vervollständigt.
    Ist nur ein Vorschlag.
    VG.Detlef

    #33934 Antworten
    Uta77
    Forenmitglied

    Kornelkirsche, Traubenholunder, Ölweide und Sanddorn. In geschützten Lagen bw. mit Winterschutz Mönchspfeffer. :hummel:Schmetterling:hummel:

    #33935 Antworten
    Uta77
    Forenmitglied

    Ach ja, und Ginster ist natürlich immer eine schöne Idee. Dazu vielleicht rote Zierquitten? Die Pimpernuss ist in unserem Garten bei Bienen und Co. sehr beliebt, wächst aber relativ langsam und ist teuer in der Anschaffung.

    :hummel:

    #33948 Antworten
    Doris
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @Uta, Ginster, Zierquitte wachsen bereits. Die anderen Tipps von dir sind leider buschartige Gewächse, die ich eigentlich nicht wieder dort möchte. Trotzdem danke für die Tipps.

    @petersberg, also zu besseren Vorstellung. Wir haben ein Doppelhaus, demzufolge 2 Grundstücke mit über 2000 qm zu bewirtschaften. Zwischen beiden Gärten (Blumenwiesen) ist damals längs ein Gartenbeet (ca. 26 lfm)angelegt worden, eben 130cm breit, rechts und links mit Rasenkantensteinen befestigt. Auf diesem Beet wachsen eben Unkraut und die beschriebenen Sträucher. Daneben verläuft der eigentliche Gartenweg.

    Da wir noch zusätzlich ein Gartenstück voller verschiedener Sträucher und Büsche daneben haben, will und muss  ich diesen 130cm breiten Streifen “pflegeleichter” gestalten. Sonst schaffe ich das nicht mehr.

    In den aufgebrachten Rindenmulch kommen dann Thymian, Katzenminzen und verschiedene Storchschnabelarten – so habe ich mir das gedacht. Niedrige Bäumchen sind wohl nicht machbar; da ist die Auswahl zu klein.

    LG

    #33950 Antworten
    petersberg
    Forenmitglied

    @Doris

    Herjemene dann habe ich das aber völlig falsch verstanden. :irre:

    Nun leuchtet mir Dein Projekt ein auf Grund des vorhandenen Weges würde ich das genau so gestalten wie Du.

    Bei 2000 qm muß da was hin was wenig Arbeit macht,

    Rindenmulch würde ich nicht nehmen bei der Stadtwirtschaft(ehemalige Deponie)gibt es für wenig Geld

    Holzraspel,kann man lose mit Hänger holen.

    LG.

     

    #33952 Antworten
    Uschi
    Forenmitglied

    Hallo Doris,

    Rhamnus frangula – Faulbaum (die Hummeln lieben ihn und die Zitronenfalter ebenso)
    Laburnum alpinum – Alpiner Goldregen
    Prunus kurilensis ‘Ruby’ – Kurilenkirsche (die Brilliant ist anfälliger für Krankheiten)

    Viele Grüße Uschi

    #33992 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Doris  Styrax japonica (Japanischer Storaxbaum) wäre noch ein Vorschlag. Habe ich selber im Garten. Ist langsam wachsend und ein insgesamt zierliches Erscheinungsbild (Stamm, Äste, Blätter). Nach 10 Jahren ca. 3-4 m hoch. Meiner ist nach 22 Jahren jetzt ca. 6 m hoch, was wegen der Gesamtzierlichkeit des Baumes nicht so den Anschein hat. Der jetzige Stammdurchmesser beträgt 12 (zwölf) cm, soeben extra gemessen. Machen musst Du gar nichts am Baum, weder schneiden noch sonst was. Der Baum wirft lichtdurchflutete Schatten. Die überreichen, angenehm und zart duftenden Blüten sind absolute Bienenmagnete.

    Denke bitte beim Rindenmulch daran, dass der Mulch dem Boden Stickstoff entzieht, d.h. die Stellen, wo Rindenmulch liegt, entsprechend mit Stickstoff versorgen. Das gilt auch für Holzraspel.

    LG, Marylou

    #33993 Antworten
    Doris
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Gute Tipps, ein Dankeschön an euch. Werde demnächst nachlesen und dann die Entscheidung fällen.

    Also nochmals vielen Dank und Grüße an euch.

    #38720 Antworten
    Doris
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Unser Garten ist vorerst fertig.
    Letzte Woche waren 2 1/2 Tage 8 Männer der regionalen Lebenshilfe im Garten, haben alle 3 Randstreifen von sämtlichen für Wildbienen und Piepmätze unnützen Sträucher befreit, alles auf 20 cm ausgekoffert, manuell alle Wurzeln entfernt, Vlies ausgelegt und die Beete mit Rindenmulch aufgefüllt. Nun ist wieder Ordnung.

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