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Mauerbienenvermehrung :-)

  • Dieses Thema hat 78 Antworten und 14 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Wochen, 5 Tage von janfojanfo.
Ansicht von 15 Beiträgen - 16 bis 30 (von insgesamt 79)
  • Autor
    Beiträge
  • #52789 Antworten
    Christoph
    Forenmitglied
    Buchtip:

    @Marylou
    Solitärbienen 2020 an meinen Nisthilfen
    Sowas könnte dich erwarten… Meine waren u.a. von unserem Pflaumenbaum, der den letzten Sturm nicht heile überstanden hat… Du wirst es bestimmt nicht bereuen… Es lohnt sich in jedem Fall. Viel Erfolg dabei!
    lGC

    #52807 Antworten
    Ueli
    Forenmitglied

    @Marylou: wenn du genug Apfelbaum-Stücke hast, stell doch eines an einen trockenen, gut besonnten, leicht erhöhten Platz, das könnte der Holzbiene gefallen, besonders, wenn ein Stück schon leicht angemodert ist. Hat es in deiner Gegend Holzbienen (Xylocopa)?

    #52811 Antworten
    osmia
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Die Holzbienen sind echt beeindruckend. Hab 2020 zum ersten mal eine gesehen.

    Vermutlich ein Männchen wegen der roten Binde an den Fühlerspitzen.

    Bisher hab ich noch keinen Bauplatz von denen bei mir aus machen können. Vielleicht in diesem Jahr. Heute soll der Schnee schmelzen…

    Attachments:
    #52847 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Christoph Tolle Videos hast Du gemacht! Solche längeren Nahaufnahmen sind doch recht selten und umso interessanter. Vielen Dank dafür!

    Hier im Garten sind hauptsächlich viele verschiedene Bodennister. Ich freue mich schon auf das erste Gewusel im Frühjahr und die vielen Minihügel und Löcher, die dann das Jahr über entstehen. Auch kleine Insektenhotels mit Holzbohrungen oder mit Pappröhrchen in verschiedenen Durchmessern nebst Bambusröhrchen stehen für eine Besiedlung zur Verfügung.

    Erstaunlicherweise nehmen die Mauerbienen eine Nisthilfe viel besser an, wenn sie dem Licht abgewandt aufgestellt wird. Diese Erfahrung machte ich letztes Jahr mit einem kleinen Insektenhotel, das ich auf die Schnelle an einem freistehenden Balken unter dem überdachten Platz befestigte. Die Einflugseite zeigte nach innen zum Platz hin, nicht nach außen zur Gartenseite. Prompt interessierten sich die Mauerbienen ausschließlich für dieses Insektenhotel und nicht für das, dessen Einflug zur hellen Gartenseite hinzeigte.

    @Ueli Super Tipp, danke! Ab sofort sind die Stammstücke für Holzbienen reserviert!
    Ja, es gibt hier öfter blauschwarze Holzbienen, große und noch größere Riesenbrummer, die an den üppigen Blütenranken von Campanula poscharskyana zu beobachten waren – übrigens unmittelbar neben dem von Dir beschriebenen Platz in einer Gartenecke: leicht erhöht, vollsonnig, gut geschützt durch zwei überhängende Spieren. Die vielen Campanula-Arten sind ja für diverse Wildbienen-Arten eine willkommene Nahrungsquelle, auch wegen der überreichen und langen Blütezeit.

    An dem besagten Platz liegen schon drei lange Stämme Totholz, die die letzten Jahre von allerlei Getier sehr gut genutzt wurden. Dort sollen auch die Stammstücke vom Apfelbaum hin, die zwar trocken, aber noch nicht angemodert sind.
    Ich habe jetzt vor, die Stammstücke nebeneinander und senkrecht auf eine passende Steinunterlage zu stellen, Fixierung jeweils überkreuz mit Hanfkordel und Bodenankern, nur wenige 10mm Löcher mit reichlich Abstand zu bohren und dann auf Besiedlung zu hoffen.
    Wie tief sollte die Bohrung als Anreiz für Holzbienen denn sein? Sie haben ja einen (eigentlich ausgenagten) Hauptgang, von dem Nebengänge abzweigen, in denen die Eier abgelegt werden, und der Hauptgang bleibt nach der Eiablage sowieso offen, oder? Oder besser den „Hauptgang“ nur kurz anbohren als „Starthilfe“ und die Holzbiene dann weiter ausnagen lassen (wenn sie denn will)? Könnte das funktionieren?

    #52850 Antworten
    Ueli
    Forenmitglied

    @Marylou: Die Holzstücke musst du gar nicht anbohren. Wenn der Holzbiene das Holz zusagt, nagt sie alles selber aus. Daher bevorzugt sie angemodertes Holz (sog. Weissfäule, die man mit dem Fingernagel kratzen kann).

    Bei mir waren alle Eingänge, die zu dauerhaften Ansiedlungen führten, auf der lichtabgewandten Seite der Holzstücke, und da, wo keine Borke mehr dran war (sieht auf den Bildern nicht so aus). Biete wenn möglich seitlichen Einschlupf an.

    Die Holzbienen verpflegen sich bei mir zuverlässig an der Platterbse und an der Muskateller-Salbei. Gebrütet haben sie jeweils erst ab ca. Mai. Letztes Jahr war ein Männchen in einem Holzklotz zu Gast, er hat nur einen minimalen Gang gebaut, nur um sich nachts zurückzuziehen.

    Attachments:
    #52853 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Ueli Mit Weißfäule kann ich zwar vorerst nicht dienen, aber ich stelle die Stammstücke dann erstmal wie geschildert auf und entferne zusätzlich die Rinde an der lichtabgewandten Seite. Bin gespannt, ob und was sich dann so tut! Auch danke für die zusätzlichen Tipps!:blume:

    #52855 Antworten
    Christoph
    Forenmitglied

    @Marylou Danke für dein Lob! Ich dachte mir, das interessiert bestimmt nicht nur mich selber … :-))

    Ich lese gerade, dass die Lochdurchmesser der Holzbiene 12 – 14 mm betragen können… https://www.wildbienen.info/steckbriefe/xylocopa_violacea.php

    #52864 Antworten
    osmia
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Die Mauerbienen sind echt zähe Bienchen. Die zu früh geschlüpften Mauerbienen haben den Kälteeinbruch gut überstanden. Sie haben sich sich unter der Rinde eines Nistholzes gemütlich gemacht. Wenn die Sonne scheint gehts los zu den ersten Erkundungsflügen.

    #52878 Antworten
    Christoph
    Forenmitglied

    Die sind aber echt früh dran bei euch… Wir hier sind froh, dass wir unser Auto wieder ausgeschaufelt bekommen haben und die Teiche so langsam wieder auftauen…

    #52882 Antworten
    osmia
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @christoph ich hatte meine zu lange im Kühlschrank aufbewahrt… Die Bienen in den Nisthilfen (gebohrte Löcher) sind auch noch nicht geschlüpft.

    #53431 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Habe heute die ersten männlichen Mauerbienen fliegen sehen.

    Bei mir ist noch alles ruhig, aber sie scheint von woanders zu kommen und labte sich an meinen Frühblühern :blume:

    #54447 Antworten
    Senta
    Forenmitglied

    Die letzten Jahre in meinem Tisch

    müsste eine Mauerbiene sein ob gehörnt oder nicht weiß ich noch nicht ?

    Aber die Damen sind wirklich brav und stören uns gar nicht da unten drin, auch mit Kindern war das bis dato nie ein Problem

    Attachments:
    #54452 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Hallo Senta,

    wenn du die Entwicklung der Mauerbienen beobachten willst und sie unterstützen willst, und im Herbst auch die einzelnen Nistkammern begutachten und die Kokons für den Schlupf im Frühjahr herausnehmen willst, um die Nisthilfe zu reinigen, kann ich dir Nistbretter empfehlen.

    Ansonsten nehmen die Mauerbienen auch gern z.B. Bambusröhrchen mit nicht zu großem Durchmesser. (8-9,5mm)

    Oder du beobachtest sie weiterhin z.B. in deinem Tisch :D

    Auf dem Foto kann ich die genaue Art nicht erkennen.

    Vor Mauerbienen brauchst du jedenfalls keine Angst zu haben, und auch die Kinder nicht. Die stechen nicht, da müsste man sie schon fast zerquetschen dass sie wirklich stechen. Und selbst dann wäre der Stich kaum schmerzhaft.

    #54453 Antworten
    osmia
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Hallo senta,

    in welchem Monat ist das Foto entstanden?

    ich bin mir grad nicht sicher ob es überhaupt eine Mauerbiene ist. Wenn die Stelle am Tisch das Einflugloch ist, würde ich fast auf eine Blattschneiderbiene tippen.

     

    @janfo hast du dich schonmal von einer Mauerbienen stechen lassen? Mir ist es letzte Jahr 2 mal passiert. Eine Biene hab ich zu schwungvoll aus der Regentonne gerettet und bei der anderen hab ich mich auf sie gesetzt. Da hatte ich das Gefühl eine große Ameise beißt mich oder ein Ohrenkneifer ;-) Vielleicht etwas weniger schmerzhaft als ein Hmmelstich :hummel:

    #54454 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Auf dem Foto sieht es tatsächlich nicht wie eine Mauerbiene aus, daher konnte ich es auch nicht erkennen. Zur Artbestimmung wäre ein Foto mit besserer Qualität nötig.

    @osmia

    Ich hatte noch nicht das “Vergnügen” von einer Mauerbiene gestochen zu werden. Meine Einschätzung des Stichs stützt sich nur auf Berichte anderer.

    Dass du es 2 mal geschafft hast verwundert mich ein bisschen, aber wenn sie wirklich Angst um ihr Leben haben, können sie schonmal stechen. Aber ja, ein Hummelstich ist wohl wesentlich schmerzhafter, das habe ich schon selbst leidvoll Erfahren müssen.

    Zur Saison bei mir, hatte ich auch schon in meinem Thread anklingen lassen: Es sind einige Männchen mehr geschlüpft, von Weibchen aber noch keine Spur.

    lg Jan

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Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)
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