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Fragen zu Baumhummeln und Trachtpflanzen

Dieses Thema enthält 2 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Doris vor 1 Jahr, 10 Monate.

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  • #3353 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    Hallo, ich bereite jetzt die Nist-Angebote für Baumhummeln von. 3 Häuser sind fertig incl. Innen-Nistangebot.( s. meine Fotos). Dazu meine Frage, ob ich besser auch Klappen anbringen sollte? Da die Kästen hoch über bzw. an der Pergola befestigt werden, wäre das etwas schwierig mit dem Anlernen der Hummeln an die Klappe. Ich habe noch ein weiteres Nistangebot umfunktioniert, das von unseren zahlreichen Piepmätzen nicht so richtig akzeptiert wurde.
    Wir haben uns mit den Nachbarn ringsum verständigt, dass sie reichlich Nistangebote für Vögel bereit halten, so dass die größtmögliche Gefahr (Räuber) für das Insektenhaus und die Hummeln in unmittelbarer Umgebung etwas eindämmen kann. Letztendlich möchte ich aber auch der Natur ihren Lauf lassen und nicht zu arg regulieren. Klar, um jede Hummel, die nicht mehr heimkommt, ist es schade-aber auch bei der natürlichen Überwinterung gibt es Verluste. Das ist halt so.
    Und die zweite Frage betrifft die Bewirtschaftung unserer ca. 1.200 qm Brachfläche im Garten.
    Für ca. 600 qm (eine Hälfte) habe ich folgende Gründüngung vorrätig:
    Seradella, Gelbsenf, Hülsenfruchtgemenge, niedrige Sonnenblumen, Winterraps und Phacelia. Für die zweite Hälfte des Gartens würde ich etwas später nochmal Phaceliasamen ausstreuen, da ich bis in den vergangenen November noch hungrige Hummeln am Sommerflieder und am Eisenkraut hatte. Wäre das so sinvoll?
    Der andere Teil unseres Gartens (nochmal ca. 500 qm ist fast ausschließlich mit Trachtpflanzen bestückt. Bis vor 2 Jahren war alles wg. Zeitmangel nur mit verkrautetem Gras bewachsen. Das hat jetzt den Vorteil, dass ich nun meiner Garten- und Hummel-Leidenschaft frönen und alles herrichten kann wie´s benötigt wird. Vielleicht hat jemand Tipps für mich?
    Liebe Grüße von Doris

    #3354 Antwort
    Stefan
    Stefan
    Admin

    Hallo Doris!

    Wegen den höher gelegenen Nistgelegenheiten: Es ist zwar wahrscheinlich, dass dort Baumhummeln einziehen werden, aber es könnten sich auch Ackerhummeln z. B. dort wohl fühlen. Ein kräftiges Baumhummelvolk kann sich gut selber verteidigen, da haben Wachsmotten wenig Chancen und kommen erst zum Schluss ins Nest wenn dieses bereits am absterben ist. Aber bis das Volk groß und wehrhaft ist, sollte da schon eine Klappe davor. Hummeln lernen es schnell mit der Klappe umzugehen, so meine Erfahrung.

    1. Stufe ganz auf
    2. Stufe schließen bis auf 3mm (Hummeln müssen jetzt bereits die Klappe hoch heben)
    3. Stufe ganz zu

    Würde ich erst machen wenn die zweite Generation Hummeln fliegt (sind erkennbar größer als die erste Generation) und die Königin im Nest verbleibt. Dann musst Du nicht andauernd auf die Leiter.

    Wer viel Vögelnistkästen in der Umgebung hat, der hat als Hummelhaus-Besitzer auch automatisch Probleme mit eifrigen Meisenpärchen die genau dann brüten wenn die Hummelkönigin noch selbst ausfliegt. Aber wie Du schon sagst: Das ist eben Natur.

    Zum Thema Trachtpflanzen: Ich beglückwünsche Dich zu Deinem großen Grundstück! Für eine gute Bienenweide ist meist magerer Boden Voraussetzung. Viele Informationen zur Aussaat und Samensorten findet man bei den Naturschutzseiten kostenlos im Netz. Hier ein paar Beispiele:

    http://www.lvbi.de/bienenweide.html
    http://www.die-honigmacher.de/kurs2/empfehlung.html
    http://www.stauden.de/bienenweide.html
    http://www.immengarten-jaesch.de/Seite2.html
    http://www.saaten-zeller.de/landwirtschaft/veitshoechheimer-bienenweide
    usw. usw.

    #3372 Antwort

    Doris
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Hallo Stefan, Danke für die Adressen. Eine ist für mich sehr interessant. Ich werde mit der Firma telefonieren und mir was Entsprechendes zusammen stellen lassen. Dann kanns losgehen.
    LG
    Doris

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Antwort auf: Fragen zu Baumhummeln und Trachtpflanzen
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