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Die erste Wildbiene 2020

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 28)
  • Autor
    Beiträge
  • #41452 Antworten
    PetraS
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hallo an alle,

    heute saß in der Wohnung am Fensterrahmen die erste Wildbiene.

    Ich habe sie in die Winterheide gesetzt. Nicht, dass ich mich nicht freue: aber das ist schon arg früh, oder? Hier sind knapp 7 Grad und es blüht auch nicht wirklich viel.

    Liebe Grüße

    Petra

    #41453 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Es handelt sich um eine Rostrote Mauerbiene

    ja, es ist zu früh, ich schätze die ist durch die warmen Tage aufgewacht.

    Ich denke aber sie hat eine Chance, da sie solitär lebt. Braucht nur ein wenig Pollen und Nektar um Brutzellen anzulegen. Vielleicht blüht schon der ein oder andere Krokus, ich denke für Weiden ist es noch zu früh zumindest unsere blüht noch lange nicht.

    Allerdings fliegt die normal erst ab Ende März, Anfang April.

    Wahrscheinlich ist es aber ein Männchen, kann ich nicht gut erkennen aber dann sammelt sie gar keinen Pollen sondern wartet auf ein Weibchen zum begatten und trinkt ansonsten nur Nektar. Es ist jedenfalls ungewöhnlich früh. Ist aber keine gefährdete Art.

     

    #41454 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    ,,heute saß in der Wohnung am Fensterrahmen die erste Wildbiene.”

    Sie saß in der Wohnung?

    #41456 Antworten
    PetraS
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Für mich sieht es wie ein Weibchen aus. Auf jeden Fall viel zu früh. Im letzten Jahr habe ich die ersten Rostroten Mauerbienenmänner hier am 20. März an den Nisthilfen gesehen. Am 29. März fingen die Mädels an den Niströhren zu bauen an.

    Ja , es saß in der Wohnung am Fensterrahmen. Da ich aber kurz vorher das Fenster 5 Minuten geöffnet hatte, wird es wohl reingeschlüpft sein. Es wundert mich, dass es überhaupt schon wach ist. Es gab doch höchstens zwischendurch mal 1, 2 sonnige, wärmere Tage. Ansonsten ist es überwiegend nass.

    #41457 Antworten
    Falk
    Forenmitglied

    Hallo PetraS,

    in meiner Gegend fliegt noch gar nix, weder Bienen, Hummeln noch Schmetterlinge. Seit Dienstag hat es im Erzgebirge kräftig geschneit, tags und nachts haben wir durchweg Frost. Ich hoffe das bleibt auch eine Weile so.

    Viele Grüße
    Falk

    #41460 Antworten
    PetraS
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Hallo Falk,

    das hört sich traumhaft an. Für Mensch und Natur. Ich bin wirklich sehr gespannt, ob hier überhaupt noch etwas fliegen wird.

    Liebe Grüße
    Petra

    #41473 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    Mein Mini-Insektenhotel aus Holz, bestückt mit unterschiedlichen Pappröhren und teilweise belegt, habe ich vor ca. zwei Wochen abgeschattet, weil die Sonne zu heftig schien. Ich hatte Befürchtung, dass die Bewohner durch die ganztägige Sonneneinstrahlung eventuell zu früh aufwachen, denn das Holz wurde merklich warm. Mit hohem Metall-Rankgitter (180 cm) und daran angebrachter Styroporplatte (mit Kabelbindern) wird das Insektenhotel seitdem gut beschattet. Das Rankgitter habe ich ca. 30 cm vor dem Insektenhotel in den Boden gesteckt, schwankt zwar minimal bei Wind, funktioniert aber gut für diesen Zweck.

    #41481 Antworten
    Christian
    Forenmitglied

    Nehme an, viele von Euch haben nicht nur Hummelkästen aufgestellt, sondern tun auch Gutes für die Wildbienen mit entsprechenden Hotels. Ist es bei Euch auch so, dass die verschlossenen Röhrchen im Winter oft von Meisen aufgepickt werden, um an die Brut zu kommen? Verwende daher immer engmaschiges Hasengitter, um die Brut zu schützen – den Vögeln gelingt es aber trotzdem oft ein Schlupfloch zu den Röhrchen zu finden. Viele Naturfreunde meinen es gut und kaufen billige Wildbienenhotels in Baumärkten und wissen nicht, dass ein Gitter in 8 – 10 cm Entfernung von den Papp-/Schilfröhrchen nötig ist, um die Brut zu schützen.

    #41483 Antworten
    Bernd
    Forenmitglied

    Hallo Christian, ich hatte das Problem mit den Meisten als die Bienen anfingen zu schlüpfen. Deshalb Kükendraht angebracht.
    Bei der Aufgetauchten Wildbienen müsste es sich eigentlich um ein Männchen Handel. Die liegen am Ausgang des Brustgangs und schlüpfen zuerst. Die Weibchen liegen am Ende und schlüpfen später.

    Grüße aus Mittelhessen, Bernd

    Attachments:
    #41485 Antworten
    TiGo
    Forenmitglied

    Meisen sind bei mir nicht das Problem, selbst wenn die durchs Gitter schlüpfen. An den Bohrungen im Holz können die gerade mal die äußere Schutzkammer öffnen, die Vermutlich genau für diesen Zweck da ist, und solange die Halme gebündelt sind gehen Meisen da auch nicht dran.

    Ich hab aber letztes Jahr alle Nester die in Röhrchen aus Japanischen Staudenknöterich angelegt waren an eine Maus verloren. Die ist über ein Brombeerranke oder Efeu hoch in die Nisthilfe gekommen und hat in zwei Nächten alles an Nester ausgeräumt was nicht fest in Dosen oder in Holz angelegt war. Die hat sich von einfachen Bündeln die von Klebeband oder Draht zusammen gehalten wurden nicht aufhalten lassen.

    Tja muss ich jetzt daraus lernen. Ab jetzt werden alle Halme in Dosen mit ner guten Verankerung aus Lehm angeboten.

    Ich hatte auch ein paar der Holzblöcke und die eine Dose mit Pappröhrchen die überlebt hat aus der Sonne gestellt weil ich Angst hatte, dass die Bienchen zufrüh aufwachen in diesem milden Winter. Aber inzwischen überlege ich schon ob ich die nicht wieder in die Nisthilfe stellen soll. Auf der Südseite unseres Hauses sind die Schneeglöckchen und Märzbächer sind schon in voller Blüte, die ersten Krokusse sind auch schon kurz vor der Blüte, Taubnesseln blühen vereinzelt schon und die Weidenkätzchen sind stark am sprießen.

    Für die ersten frühen Bienen sollte schon fast genug Nahrung da sein aber mal schauen.

    #41486 Antworten
    Caphalor
    Forenmitglied

    Das Problem mit den Meisen bzw. Kleibern hatte ich auch. Die Jahre vorher gab es keine Probleme, aber als die im letzten Jahr erstmals auf den Geschmack gekommen waren, musste eine schnelle Notlösung her und ich habe Hasendraht angebracht.

    Über den Winter hab ich mir dann ein Neues gebaut (siehe Bilder Vorher/Nachher).

    Die Maschenweite bei Bernds Kükendraht ist besser wie bei mir. Ich muss allerdings sagen, dass die Wildbienen auch bei mir keine Probleme mit Ein- und Ausflug hatten.

    Ein Abstand von 5 cm. vom Draht zu den Brutröhren reicht aber vollkommen aus, wenn die Maschen eng genug sind, dass eine Meise nicht den Kopf durchstecken kann. :hummel:

    P.S. die beiden Holzscheite mit Bohrung im Stirnholz sind noch aus der Anfangszeit, wo ich mich noch nicht ausreichend belesen hatte ;)

    Auch Gruß aus Mittelhessen

    Dennis

     

    Attachments:
    #41490 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    Bei meinem Insektenhotel ist auch Drahtgitter mit einer Maschenweite von 2,5 cm davor als Schutz. Bisher funktioniert es gut, und die Meisen, die zuvor tatsächlich einige wenige Röhrchen aufgepickt hatten, kamen danach nicht mehr dran.

    Die erdnistenden Wildbienen haben sich trotz einiger milder Temperaturen und Sonne glücklicherweise bisher nicht blicken lassen. Im Boden wird es naturgemäß besser temperiert, also wesentlich kühler sein. Ich bin schon gespannt, wie viele schlüpfen werden. Letztes Jahr war das Gewusel erfreulich zahlreich.

    #41492 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Meisen oder Kleiber habe ich noch nicht beobachtet beim Aufpicken der Niströhren, allerdings hatte ich schon mit Spechten Probleme, habe den selben Kükendraht wie Bernd angebracht. Ca 30cm sind zwischen Draht und Nistblock, seitdem kein Problem mehr.

    Ich habe einen Nistblock den man aufmachen kann und habe vor ein paar Wochen alle Kokons herausgenommen und gesiebt (um sie von Milben/Parasiten zu reinigen) Jetzt habe ich die Kokons in einer Pappschachtel dort wo der Nistblock stand. Ende des Monats werde ich ein kleines Loch hinein machen damit die geschlüpften Männchen herauskommen.

    Daneben habe ich auch ein selbstgebautes Insektenhotel aus Bambusröhrchen welches ich nicht säubere. Aber den Nistblock finde ich sehr praktisch, ich stelle den gesäuberten Nistblock dann direkt wieder auf.

     

    Das Aufstellen von Nisthilfen ist sicher gut und auch Notwendig, nur fördert man mit den Nisthilfen zumeist Arten die nicht extrem bedroht sind. Man kann aber auch z.B. Lehmwände/Abbruchkanten und von Bepflanzung freie Stellen im Garten “anlegen” wenn man nicht schon welche hat.  Dort graben sich manche Arten dann selbständig ein. Oder auch z.B. Brombeerzweige senkrecht irgendwo anbringen. Aber es geht bei dem Schutz ja auch sowieso erstmal um lokale Arten.

    Generell ist es aber wohl am besten einfach für eine große Vielfalt an nützlichen (am besten heimischen) Pflanzen zu sorgen. Und den Garten möglichst Strukturreich zu gestalten.

    Aber die meisten hier sind wohl schon Experten, also wem erzähle ich das. Bin selber ja noch Anfänger :D

    Aber gut, wenn man sich gegenseitig inspiriert.

    #41494 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Gute Erfahrung gemacht habe ich mit senkrecht stehenden Brombeerzweigen, einzeln stehend. Auch Königskerzen wurden gut angenommen. Teilweise einfach in die Erde gesteckt, oder an einen Haag fixiert.

    #41495 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Diese Saison schaffe ich mir einen Sandplatz. Einen Mix aus Lehm und Natursand. Der perfekte Brutplatz für viele verschiedene Arten von Wildbienen.

    Über 80% der Wildbienenarten sind Bodenbrüter. :biene:

    :biene:

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Antwort auf: Die erste Wildbiene 2020
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