Suchergebnisse für „Lavendel“

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  • #61729

    Als Antwort auf: Baumhummel volk

    HPHP
    Forenmitglied
      • DE 22927
      • 50 m

      Hallo in die Runde, nur eine kurze Ergänzung zur Aussage, dass Hummeln Wachsmotten/Larven als Feinde nicht erkennen. Letztes Jahr war mein Erdhummelnest von Wachsmotten durchsetzt. Eines Tages sah ich 2 Arbeiterinnen aus dem Eingang kommen, die augenscheinlich miteinander kämpften. Sie brummten wild und rangen miteinander auf dem Rasen. Bei näherem Hinsehen erkannte ich, dass sie eine grosse Wachsmottenlarve aus dem Nest gezerrt hatten und diese traktierten, bis sie tot war. Hat dem Volk zwar nicht mehr geholfen, war aber interessant zu beobachten.

      Dieses Jahr kämpfe ich mit Lavendelblüten, Lavendel- und Zedernholzöl gegen die Wachsmotten. Drückt mir die Daumen, ich drücke sie euch auch.

      Gute Nacht allen Hummelfreunden

      HP

       

       

      #61667

      Als Antwort auf: Baumhummel volk

      Bulli
      Forenmitglied

        Die Königinnen können sich nach dem Winter anscheinend nicht mehr so super genau erinnern. Obwohl sie sehr gute Rückkehrerinnen sind, kann auch nur eine Königin zurück kommen. Auch scheint es zu reichen einen anderen Kasten an die Stelle des alten Nestes zu stellen und schon suchen die Königinnen woanders nach einer Unterkunft. Irgendjemand schrieb mal, dass man den Kasten nach der Besiedlung nur drehen müsse, damit weitere Rückkehrerinnen den Eingang nicht mehr finden. Allerdings weiß ich nicht um welche Arten es sich dabei handelte.

        > Ich hätte noch eine frage, kann es auch passieren das einege Arbeiterinnen zum alten Neststandort zurückfliegen?

        Ja. Aber die setzt man einfach in den Kasten am neuen Standort und sie scheinen es dann irgendwann zu verstehen. Das passiert, wenn das umgesiedelte Volk nicht einige Kilometer weiter steht.
        Ein Hinweis noch: Es kann sein, dass Hummeln nur einige Minuten am alten Standort suchen und dann erst mal wieder für einige Zeit weg sind. Dass sie sich in einer Ecke zusammenfinden und warten … ungewöhnlich … vielleicht weil es so viele waren. Also ruhig häufiger mal nachsehen. Aber irgendwann sind auch genügend Arbeiterinnen im Volk am neuen Standort.

        > Wachsmotte

        Der Bacillus thuringiensis subsp. aizawai ist in fast jedem Gartenmarkt zu bekommen. Manche zerstoßen das Pulver in feines Mehl. Die eingeblasenen Partikel werden von den  Hummeln mit den Füßen im Nest verteilt. Das Pulver muss von den Wachsmottenlarven in ausreichender Menge gefressen werden. Sie fressen an den Brutwaben. Somit werden Schäden am Nest nur reduziert, nicht verhindert. Gegen alte Wachsmottenlarven kurz vor der Verpuppung hilft es nicht mehr.

        Zum Thema https://pollenhoeschen.de/glossary/bacillus-thuringiensis/ müsste es einen Blogeintrag geben.

        Als Geruchstarnung für den Eingang kannst du Lavendel versuchen (Öl, Blüten usw.). Aber ob das bei einem so starken Volk noch was bringt? Es ist schon einiges gewonnen, wenn die Hummelnestmotten nicht in das Nest krabbeln, sondern die Eier vor den vergitterten Lüftungslöchern legen. Die Eier sind weiß und können abgesammelt werden.

        Zum Thema Lavendel gibt es einige Hinweise.

        VG Bulli

         

         

        #61522

        Als Antwort auf: Hummel-Magnet- Top 3

        Eckhard
        Forenmitglied
          • DE 06118
          • 115 m

          Hallo zusammen,

          also im Frühjahr ist sehr beliebt, Märzbecher, Schlüsselblume, Winterlinge,Bärlauch  dann kommen schon die Berberitze und Obstbäume. Zur Zeit steht Akelei ganz vorn auf der Liste. Die ersten meiner ca. 30 Lupinen beginnen mit der Blüte. Dann kommt auch der Lavendel. Bei dem weiss nicht ob er nur gut riecht, oder auch wirklich was an Nährwert hat.

          Grüß Eckhard

          #61506
          Ralph
          Forenmitglied

            Hallo Martha, meine Erdhummel ist nach meiner Lavendelöl-Aktion nach 3 Tagen wieder zurück gekehrt. Auch sind nun seit 3 Tagen auch die 1. Arbeiterinnen da. Gestern konnte ich noch eine Steinhummel, welche sich in der Garage verflogen hatte und an der Fensterscheibe hin, für eine Wohnung etwas begeistern. Der Orientierungsflug war noch so berauschend, sehr kurz. Manche Erdhummeln kommen zurück und krauchen gleich noch mal ins Nest hinein. Aber dies ist auch keine Garantie, dass sie das Nest an nimmt.

            Das eine Nest, wo die Königin seit 4 Wochen tot ist, lebt noch. Vielleicht hat sogar eine Kuckushummel das Nest übernommen?? Da habe ich aber 0-Ahnung. Aber im Inneren sind nur noch wenige Arbeiterinnen. Gestern Abend kam eine kurz vor der Dämmerung zurück, ich konnte aber nicht ihre Grüße richtig sehen. Wo ich das Nest auch vorgestern geöffnet habe, flog eine Arbeiterin raus, aber sie hat den Eingang nicht mehr gefunden. Vielleicht war sie noch nie draußen. Mal schauen.

            An meinem Bienenfreund sind kleine Steinhummeln und eine Wiesenhummel habe ich an der Akelei gesehen. Durch das Portal hier, weiß ich auch erst mal wie sie aussehen. Auch bin ich nun auf die Schwarze Biene (nicht die nervige blaugeflügelte Holzbiene) hier aufmerksam geworden, hatte sie noch nie bewusst gesehen, nun auch am Bienenfreund bei mir.

            VG Ralph

            #61224
            Pelzflieger

              Wenn zwei Hummeln einen Kasten besiedeln möchten und eine davon ist ne Wiesenhummel. Dann wird bei mir stets die Wiesenhummel todgestochen. Könnte bei dir auch dder Grund sein.

              Meine Wiesenhummeln gehen seitlich zur Klappe hinaus, ich kann machen was ich will. Die steht dann immer nen Spalt offen, ideal für die Wachsmotten. Hab sie schon umgewöhnt dass sie von unten die Klappe benutzen. Doch wenn ich die nötigen Vorrichtungen entferne und die Klappe normal geschlossen ist schaffen dieTiere es sehr schnell, wieder seitlich durch die Klappe einzufliegen.

              In diesem Jahr werde ich versuchen, die Motten mit Lavendelöl fern zu halten. Allerdings fliegen die bei diesen kalten Nächten nicht. Zudem hatte ich vor dem 29. Mai noch nie Motten. Denke aber, wenns nächste Woche wärmer wird, dann werden diese Falter aktiv.

              #61203
              Martha
              Forenmitglied
                • CH
                • 545 m

                Hallo Ralph,

                Das freut mich sehr, dass die Hummel wieder da ist und ja, das mit dem Lavendelöl war des Guten zu viel!
                Hat die Hummel denn Pollen eingetragen? Erdhummeln sind mir manchmal richtige Rätsel. Es macht manchmal den Anschein, als würden sie die gefundene Wohnung reservieren für bessere Zeiten. Eine Erdhummel hat sich früh im Frühling an einer Einlaufröhre (2,5 cm Durchmesser) zu schaffen gemacht und sie richtiggehend mit Erde verstopft. Lange habe ich von der Hummel nichts mehr gesehen. Doch nach X-Tagen war da plötzlich ein kleines Loch zu sehen, gerade mal so gross, dass sich eine Erdhummel durchquetschen konnte. Ein sicheres Zeichen, dass sie zurückgekommen ist.

                Die andere Frage kann ich leider nicht beantworten. Interessiert 🤔 mich auch. :hummel:

                 

                #61202
                Ralph
                Forenmitglied

                  Guten Abend Martha,

                  die Erdhummel ist wieder da, hat wohl den “Gestank” des Lavendels nicht ertragen, und hat die Nacht nebenan im Grasmulch verbracht. Aber obwohl ich sie schon seit Ende März habe, hat sie noch keine Nachkommen. Auch sehe ich sie kaum. Das kalte Wette liegt den Hummeln wohl schwerer im Magen, als es scheint, auch wenn sie schon bei 2 grad fliegen.  :hummel:

                  Ich habe auch noch 2 Nester, wo nun die beiden Königinnen seit nun  fast 14 Tage tot sind, aber trotzdem summte es noch im Inneren, wenn ich den Deckel öffene. Aus- und Einflüge sind nicht mehr zu sehen. Darin im Nest herum wühlen möchte ich nun nicht. Wie lange können überhaupt geschlüpfte Hummeln ohne ihre Königin überleben?? :(

                  Vg Ralph

                  #61151

                  Als Antwort auf: Hummel-Magnet- Top 3

                  janfo
                  Moderator
                    • DE 34233
                    • 246 m

                    Dann will ich auch mal Fotos teilen von meinem “Steingarten”

                    Mit Acker-Witwenblumen, Karthäusernelken, Kornraden, Thymian der gerade blüht, Fette Henne, Mauerpfeffer, Mannstreu, Alpen-Aster, Königskerzen, Apothekerrose, Alant, Flockenblumen, Gundermann, Lavendel, Kalifornischer Mohn, Klatschmohn, Margeriten, Färber-Kamille, Herzgespann, viel Saat-Esparsette (kann ich auch sehr empfehlen), Wilden Möhren, Walderdbeeren und vieles andere mehr :)

                    Bisher blüht allerdings noch nicht so viel, hauptsächlich Gundermann, Thymian und Acker-Witwenblume. Die Karthäusernelke wird bald anfangen zu blühen, die Margeriten blühen an anderen Stellen schon, Färber-Kamille wird auch bald blühen (die Blüht bis zum Frost, auch sehr empfehlenswert wenn auch nicht speziell für Hummeln)

                    Sorry dass ich ein paar mehr als 3 Pflanzen aufzähle aber wollte nur mal veranschaulichen welche Vielfalt man schon auf kleiner Fläche verwirklichen kann. Ist nur ein kleiner Teil des Gartens. Die Frühblüher die direkt angrenzen habe ich mal außen vor gelassen.

                    Foto/Video:
                    #60878

                    Thema: Kurz vorgestellt

                    im Forum Plauderecke
                    Lavandula
                    Forenmitglied

                      Hallo,

                      bin neu hier im Forum und möchte mich deshalb kurz vorstellen.

                      Zunächst hatte ich eigentlich beabsichtigt Bienen zu halten und habe deshalb einen Imker ein Jahr lang bei seiner Tätigkeit begleitet um Erfahrung zu sammeln, bevor ich eigene Bienen habe. Dabei musste ich feststellen wie zeitaufwändig die Imkerei ist und dass meine Vorstellung, nur zwei Völker und “den Honig dürfen sie behalten”, absoluter Blödsinn ist. Deshalb habe ich mich von dem Gedanken wieder verabschiedet.

                      Vor zwei Jahren habe ich dann im Zuge meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Wespen- und Hornissenberatung erfahren, dass man auch Hummeln durch die Bereitstellung geeigneter Nistkästen unterstützen kann.

                      So bestellte ich letztes Jahr meinen ersten Hummelkasten und hatte offensichtlich das Glück einen mit einer sinnvollen Konstruktion zu bekommen. (Von der Existenz eures Forums wusste ich damals noch nichts und somit auch nichts von den vielen wertvollen Tipps wie ein guter Hummelkasten aufgebaut sein sollte). Der Kasten wurde auch bald bezogen. Doch dann unterlief mir ein fataler Fehler. Ich hatte den Bindfaden, der die Wachsmotten-Klappe hielt, dummerweise nur um einen kleinen Stein gebunden und aufgewickelt und irgendwie ist er dann verrutscht und die Klappe war zu, ohne dass es die Königin langsam gelernt hatte diese zu öffnen. Glücklicherweise waren noch keine Arbeiterinnen da und die Königin nicht im Kasten, aber Hummeln hatte ich somit letztes Jahr doch noch keine.

                      Inzwischen sind es nun 6 Hummelkästen und der Bindfaden der Wachsmotten-Klappe ist jeweils über einen starken Magneten auf einer Metallplatte fixiert, so dass hier nun nichts mehr passieren kann.

                      Vier Kästen sind von drei Erdhummeln (bin mir aber bei der Bestimmung nicht ganz sicher) und einer Steinhummel bewohnt. Und eine Erdhummel (?) hat seit gut drei Wochen Arbeiterinnen, die fleißig die inzwischen vollständig abgesenkte Wachsmotten-Klappe bedienen und ein- und ausfliegen.

                      Bei den anderen drei Damen tut sich noch nichts, wobei (m)eine “Bummel”-Hummel auch erst vor vier Tagen noch eingezogen ist.


                      Meine erste Königin im März


                      Gestern im Vorbau


                      Die vier bezogenen Kästen


                      Eingang mit Klappe und Lavendelsäckchen

                      Ich wünsche euch ein schönes Pfingswochende!

                      Herzliche Grüße aus dem südlichen, bayrischen Teil von Schwaben :winken:

                      #60707

                      Als Antwort auf: Hummel-Magnet- Top 3

                      Lavandula
                      Forenmitglied

                        Guten Abend liebe Forumsnutzer,

                        bin erst ganz neu angemeldet hier und hoffe euch (und natürlich vor allem den Hummeln) mit meinen Top 3 bei den Pflanzen einen guten Rat geben zu können.

                         

                        Stauden

                        Platz 3: Stachys monieri “Hummelo” – der zottige Ziest. Blüht von Juni bis August und seine Blüten ziehen viele Insekten an.

                        Platz 2: Helleborus orientalis – Lenzrose. Blüht bereits im März über einen langen Zeitraum (lässt sich auch von zwischenzeitlichem Schneefall nicht unterkriegen) und ist in meinem Garten der absolute Hummel-Magnet, weil sie schon so früh ein gutes Nahrungsangebot für die aus dem Winterschlaf erwachten Hummelköniginnen bietet.

                        Platz 1: Calamintha nepeta “Triumphator” – die Bergminze. Mein absoluter Favorit. Blüht im Anschluss an die Lavendelblüte bis weit in den Herbst. Teilweise sogar bis zum ersten Frost. Ihre zarten Stängel mit den vielen kleinen hellvioletten Blüten sehen zu Rosen, Zier-Salbei, aber auch fetter Henne sehr schön aus und ziehen ebenfalls sehr viele Insekten an. Und sie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Nur Staunässe mag sie nicht. Die Sorte “Triumphator” samt als einzige Calamintha – Sorte nicht aus.

                        Gehölze

                        Platz 3: Rhododendren und Azaleen

                        Platz 2: Erica carnea – das Erika. Blüht bereits ab März, bis weit in den Mai und die Hummeln suchen es in meinem Garten sehr gerne auf.

                        Platz 1: Vaccinium – Blaubeeren. Sie vertragen allerdings keine kalkhaltigen Böden. Jedoch gibt es inzwischen eine Sorte, die kalktoleranter sein soll. ist bei mir aber erst seit letztem Jahr in der “Test-Phase”, so dass ich leider noch keine persönlichen Erfahrungswerte mitteilen kann.

                        Liebe Grüße von Su

                         

                         

                        #60688

                        Als Antwort auf: Hummel-Magnet- Top 3

                        Bulli
                        Forenmitglied

                          Für ein lückenloses Trachtenband habe ich je nach Trachtlücke meine “big three” notiert.

                          Problematisch ist hier die Zeit vor der Obstblüte … damit die Nester überhaupt über die ersten Tage kommen.

                          Für diese Trachtlücke sind meine großen drei: Krokus, Weiden (Salix sp.; eiweißreicher Pollen), hohe Schlüsselblume

                          Die nächste Lücke ist zwischen Obstblüte und Lindenblüte. In manchen Gegenden gibt es noch Roßkastanienbäume oder Raps, die Hummeln magisch anziehen. Die Blütezeit schließt sich direkt an die Obstbaumblüte an.

                          Nach den Kastanien sind die Hummelvölker schon ordentlich groß und die Baumhummeln fast schon am Ende. Da sind meine großen drei: Verschiedene Rhododendren (keine roten, 2 m hoch), Weigelie (2 m hoch) und Kotoneasterbüsche (2 m hoch; kleine rote Blüten). In der Zeit waren unten im Garten mal über 70 Hummeln gleichzeitig im Garten. Über Stunden. Allerdings waren auch über 100 Digitalis purpurea daran beteiligt.

                          Dann fliegen die Hummeln in die Linden. Nach den Linden brauchen sie je nach Entwicklung noch viel Nahrung.

                          Da sind meine drei großen: Lavendel (2 Meter langer Streifen), Roter Sonnenhut (2 Meter langer Streifen), Herbstanemonen . Bei kleinen Büscheln Lavendel oder Sonnenhut kommen die Hummeln nur einzeln.

                          – – –

                          Wenn man Gartenhummeln fördern will sind die großen drei diverse Rhododendren, Digitalis purpurea und Indianernessel. Alternativ zur Indianernessel geht auch Eisenhut.

                          VG Bulli

                          #60624
                          Martha
                          Forenmitglied
                            • CH
                            • 545 m

                            @Ralph   Wahrscheinlich war auch der Zeitpunkt nicht gut gewählt und wie Du selber vermutest, des Guten zu viel. Da die Motten vorwiegend erst abends fliegen, kommt auch das Lavendelöl erst dann zum Einsatz. Die meisten Hummeln sind dann im Nest. Aber wie gesagt, auch später eintreffende Hummeln haben kein Problem mit dem Duft. 1 Tropfen im Vorbau und mehrere ausserhalb.

                            Ist die besagte Hummel nicht wieder gekommen, würde mich noch interessieren, danke! :winken:

                            #60597
                            Martha
                            Forenmitglied
                              • CH
                              • 545 m

                              @Ralph   Auch eine traurige Geschichte wie so viele hier.

                              Ich verwende nach wie vor Lavendelöl in der Flugzeit der Motte, die Arbeiterinnen zeigten nie Probleme wegen des Duftes. Vielleicht gibt es diese Saison weniger von diesen Schädlingen, da ihnen die Wetterlage auch nicht zusagt. :|

                              #60559
                              Ralph
                              Forenmitglied

                                Ich beschäftige mich nun seit 3 Jahren mit Hummeln. 2020 hatte ich 2 Besetzung in unterirdische von Schwegler und 2 oberirdische. Alle wurden dann durch die Wachsmotte Mitte/Ende August befallen.

                                2021 habe ich aufgerüstet. Viele Hummeln flogen ihren Orientierungsflug, ich war begeistert und wurden dann nicht mehr gesichtet. :roll:

                                In den 2 unterirdischen zogen Mitte März von selbst wohl Jungköniginnen von 2020 wieder ein. Sie waren recht aktiv, aber bis heute kein Nachwuchs. Auch fliegen sie nicht all zu oft. Ich hatte gelesen, man soll Lavendelöl im Eingangsbereich tun gegen Wachsmotten. Gestern habe ich es gemacht, und die angeflogene Erdhummel ist nicht in den Eingang gegangen. 3x hat sie es versucht, drehte aber immer wieder um. Der Geruch war wohl zu stark. (Weniger ist mehr) Nun habe ich noch die letzte Hummel verschreckt. :doh:

                                In 2 Holzkästen sind die 1. Brut angekommen, aber 2-3 Tage später lag verletzt die Königin vor dem Eingang. Atmete noch schwach, der Stachel war draußen. Am nächsten Tag habe ich die 2. Königin gefunden, Tod. Es ist wirklich kein Hummeljahr. Ich hatte auch eine Steinhummel und Ackerhummel eingesetzt, trotz erfolgreichem Orientierungsflug kamen sie nie wieder.  So habe ich von 5 erfolgreichen Besetzungen wohl nur noch 1-2, leider. Extra noch viele Stauden gepflanzt, Christrose und Kuhschelle sowie Kirschbäume kamen gut an.

                                herzliche Grüße in die “Runde” von Ralph Bitterfeld/Wolfen

                                #60089

                                Als Antwort auf: Hummelsaison 2021

                                Martha
                                Forenmitglied
                                  • CH
                                  • 545 m

                                  Hallo Pelzflieger,

                                  unter der Rubrik “Nachgebildete Naturnester von Martha” findest Du meinen Beitrag.

                                  Ackerhummelköniginnen fliegen und holen sich den Nektar an den inzwischen aufgeblühten Disteln. Wo diese aber die Nester haben, kann ich nicht sagen, weil inzwischen alles verwachsen ist.
                                  Und ja, das grosse Problem mit den Motten. Da setze ich “nur” auf den Lavendelduft und hoffe, dass sie die Nester nicht finden  :roll: . Hier haben wir zum Glück wenige, warum auch immer ?!

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 271 bis 285 (von insgesamt 575)