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Antwort auf: Hummelsaison 2021

#62073
Bulli
Forenmitglied
Buchtip:

Hallo Ueli,

> Eine fächelnde Arbeiterin auf dem Anflugbrett vor der Mottenklappe, abends
> um 21:30Uhr bei 15°C Aussentemperatur.

Hitze kann es nicht sein.
Oder ihr hat noch niemand Bescheid gesagt. (Witz)

Hummeln nehmen glaube ich auch Kohlendioxid wahr.
Aber ich weiß nicht mehr, ob sie auch wegen zu hohem CO2-Gehalt ventilieren.
Hat der Innenkarton im oberen Bereich auf jeder der vier Seiten ca. 20 Löcher mit einem Durchmesser von 2 mm?
Ist die Belüftung im belüfteten Vorbau aktiviert (Schieber herausgezogen)?

Ich weiß nicht, ob bei zu viel Luftfeuchte auch gefächelt wird. Ich meine, dass das nicht passiert.

Ansonsten hat die Hummel vielleicht ein Zittern im Thorax. (Witz).

> An der Brettkante sitzt eine Fliege mit roten Augen, von denen es dauernd welche am Flugloch hat.

Sie ist groß. Es ist vermutlich eine Hummel-Fleischfliege (Brachycoma devia).
Sie belagern anscheinend vor allem Bombus cryptarum (Info von Pelzflieger).
Sie sehen unschuldig aus, schlüpfen aber immer wieder sehr schnell durch die Hummelklappe, um Eier zu legen und sind auch schnell wieder draußen.
Sie sind nicht nur lästig, sondern gefährlich für die Puppen der Hummeln. Die Larve ist ein Endoparasitoid für Puppen.

Versuche sie abzukeschern (etliche Kilometer weit auswildern) oder versuche sie mit der Fliegenklatsche zu erwischen. Je länger sie vorm Eingang sitzen, um so mehr Eier legen sie im Nistkasten ab.

VG Bulli